In wessen Händen liegt unsere Zukunft? Das Jahr 2029, die Klimakatastrophe ist da, und die Menschheit kämpft ums Überleben. Die Klima-Allianz, ein Bündnis der großen Machtblöcke, will Chaos und Hungerkriege verhindern. Ihr wichtigstes Instrument: ein Supercomputer. Doch dann fällt dieser Quantencomputer in die Hände eines ebenso brillanten wie besessenen Verbrechers. Und plötzlich sind da nur noch zwei Menschen, die das Allerschlimmste verhindern müssen - Thomas Pierpaoli, ein kleiner Beamter, und Ariadna, eine temperamentvolle Millionärin. Gejagt und in Gefahr - und mit nur einem Ziel vor Augen: die Welt zu retten.
Dirk Rossmann is a German entrepreneur. He is founder and general manager of the family-owned drugstore chain Rossmann, based in Burgwedel near Hanover.
Enttäuschende Fortsetzung des durchaus lesbaren ersten Teils....
Durch die aktuellen kriegerischen Entwicklungen retrospektive unglaubwürdig....doch das konnte der Drogeriemilliadär und sein Ghostwriter Team natürlich nicht ahnen....
Die Klimaallianz der 3G Staaten China, USA und Russlands steht im Jahr 2029 vor großen Problemen. Die Entwicklung eines Quantencomputers führt zu Begehrlichkeiten böser Mächte....doch diese bleiben nicht unbemerkt...
Durchaus spannend merkt man diesem Klimathriller kaum mehr die Handschrift von Dirk Rossmann an....gerade der etwas ungeschliffene, authentische Stil des ersten Bandes hat mich erstaunlich angesprochen. Auch fehlt diesem trotz Schwächen durchaus lesbaren Buch das entscheidende: Die Klima rettende Vision....
Klarer Fall von: kann man lesen, muss man aber nicht....!
Im Jahr 2029 hat die Klimakatastrophe die Welt bereits vollständig im Griff. In einer letzten Anstrengung, die Folgen des Klimawandels einzudämmen, schließen sich die größten globalen Player zu einem Klimabündnis zusammen. Vereint wollen sie verhindern, dass die Welt im Chaos versinkt und es zu einer Hungerkrise kommt. Dafür haben sie verschiedene Ministeriums-Standorte aufgebaut, in denen gearbeitet, geregelt und geforscht wird. Eines der hoffnungsvollsten Forschungsprojekte droht jedoch in die falschen Hände zu geraten - und nur ein kleiner, unbedeutender Beamter und eine Millionärin können noch verhindern, dass die Welt endgültig untergeht...
"Der Zorn des Oktopus" ist der zweite Klima-Thriller von Dirk Roßmann, den er gemeinsam mit Ralf Hoppe geschrieben hat. Das Autoren-Duo hat in diesem Buch ein gar nicht so unwahrscheinliches Zukunfts-Szenario erschaffen und macht so erfahrbar, was passieren kann, wenn wir einfach so weitermachen wie bisher. Ich finde es wirklich toll, dass die Autoren so versuchen, das Thema Klimaschutz einer breiten Masse verständig und zugänglich zu machen - und ich denke, dass ihnen das mit "Der Zorn des Oktopus" auch durchaus gelingt. Jedoch sollte man sich vor dem Lesen darauf einstellen, dass es sich hier nicht wirklich um einen Thriller handelt, sondern eher um einen Spannungsroman.
Die Ideen von Dirk Roßmann und Ralf Hoppe sind ausgetüftelt und genial, sie schreiben von Visionen und Erfindungen, bei denen ich mir tatsächlich vorstellen könnte, dass sie irgendwann unsere Realität werden. Zudem erschaffen sie ein sehr komplexes Geflecht an Handlungssträngen und Personen, das es zu einer wahren Aufgabe gemacht hat, der Handlung immer folgen zu können - diese Challenge habe ich aber mit Freuden angenommen! Auch die Charaktere haben mir weitestgehend - wenn sie auch manchmal etwas zu klischeebeladen und oberflächlich waren - zugesagt. Dass ich aber so einen langen Atem bei der Auflösung des Falles beweisen musste und mich die Autoren zudem mit für mich viel zu vielen unrelevanten und auch tatsächlich sehr uninteressanten Informationen zu den Figuren im Buch versorgt haben, konnte ich dann einem "Thriller" doch nicht wirklich verzeihen.
Auch bezüglich der Form des Buchs und des Schreibstils bin ich zwiegespalten. Erstere fand ich total gelungen, da das Buch fast wie wie ein Tagebuch daherkommt, in das zwischendurch immer wieder Zeitungsartikel und Ähnliches gestreut wurden. Letzterer hat mich dagegen aber nicht wirklich überzeugt: holprig, unausgefeilt und mit vielen unglücklich gewählten Begriffen.
Für mich ist "Der Zorn des Oktopus" insgesamt ein Buch, das sich durchaus zu lesen lohnt und sich mit vielen wichtigen Fragen unserer Zeit auseinander setzt, dabei aber sprachlich sehr unbeholfen daherkommt und dem Label "Thriller" aufgrund seiner extremen Langatmigkeit leider nicht gerecht wird. Ich habe mir mehr davon versprochen, würde die Lektüre aber vor allem Fans von Tom Hillenbrands Thrillern empfehlen.
An diesem vergangenen Wochenende war ich durch Bastei Lübbe zu Rossmann und Hoppes neuem Roman „Der Zorn des Oktopus“ zu einem Meet & Greet eingeladen. Direkt im Anschluss habe ich mich an diesen Thriller ran gewagt, da das Meet & Greet sehr interessant war und sehr Lust hatte, dieses Buch zu lesen.
In diesem Buch springen wir in die Zukunft – nämlich in die Jahre von 2025-2029. Die Welt hat sich weiterentwickelt, jedoch ist die Klimakrise präsenter denn je. Die Menschheit muss ums Überleben kämpfen, wodurch sich die größten Mächte der Erde zu einer Klimaallianz schließen. Zur Hilfe soll der neuen Klimaallianz ein Quantencomputer helfen, welcher das Chaos verhindern soll. Doch dann gerät der Supercomputer wie aus dem Nichts in die Hände eines grausamen Verbrechers. Im Mittelpunkt befinden sich nun ein kleiner Beamter namens Thomas sowie eine Millionärin namens Ariadna, die ein Desaster nur verhindern können. Klein gegen Groß? Ist dies möglich?
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass nachdem ich nun das Buch gelesen habe, kann ich entschlossen sagen, dass es sich hierbei nicht um einen reinen Thriller handelt. Vielmehr ist „Der Zorn des Oktopus“ ein belehrender Thriller mit einer wichtigen Nachricht an den Leser, die Leserin sowie die gesamte Menschheit. Wenn man jetzt nichts tut, ist es irgendwann zu spät!
Das Buch fand ich insgesamt sehr interessant gestaltet. Als Leser steigt man direkt in das Handlungsgeschehen ein und macht sich mit jeder einzelnen Perspektive vertraut. Hier finde ich, dass es bei den Autoren sehr gut gelungen ist, übersichtlich die einzelnen Perspektiven darzustellen. Dadurch hatte ich auch an keiner Stelle irgendwelche Probleme mit den Perspektivwechseln. Es war sehr spannend zu verfolgen, wie die beiden Protagonisten – Thomas und Ariadna - sich als ein ungleiches Paar durch die Geschichte schlagen. Besonders die Gestaltung von Ariadna stach für mich sehr positiv heraus. Ich mochte total ihr Temperament! Aber auch die Gestaltung von Thomas war sehr gut gelungen. Ich fand ihn sehr authentisch gestaltet!
Zudem findet man im Buch informative Passagen, die für mich persönlich sehr belehrend waren. Hierbei muss man sagen, dass es öfters sehr theoretisch war, jedoch wichtig, da der informative Input zum Verständnis der Gesamthandlung sowie der Aufklärung diente. Außerdem wird besonders durch dies sowie die Handlung eine wichtige Message hinsichtlich des Klimawandels an die Leser übermittelt. Folglich kann man sagen, dass „Der Zorn des Oktopus“ eigentlich eine Must-Read Lektüre ist, weil es mehr als ein Thriller ist.
Fazit: Für Thriller-Fans aber auch für alle anderen Leser ist dieses Buch hinsichtlich des Appels ein Must-Read. Den beiden Autoren ist meiner Ansicht nach sehr gelungen, mit diesem Buch ein klares Statement zu setzen. Zudem bietet das Buch einen spannenden Plot an, welchen man an der Seite von zwei gut gestalteten Figuren verfolgen kann. Folglich bewerte ich das Buch mit 4,5 Sternen, abgerundet auf vier Sterne!
Dirk Rossmann hatte sich mit dem Buch “Der neunte Arm des Oktopus” direkt in die Bestsellerlisten geschrieben und auch sein zweites Buch ist ebenso erfolgreich. Im ersten Band ging es viel um den Klimawandel und die damit einhergehenden Folgen. “Der Zorn des Oktopus” spielt nach dem ersten Band und kann auch gut ohne Vorwissen gelesen werden. Das Cover ist in blauen Farbtönen gestaltet und man kann die Arme eines Oktopus erkennen. Die Covergestaltung ist ähnlich, wie beim ersten Band und dadurch passen beide Teile auch super zusammen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir persönlich etwas schwer gefallen. Die Autoren erzählen eine sehr vielschichtige Geschichte, mit vielen Figuren und Handlungen. Dadurch habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Wir verfolgen Thomas Pierpaoli, ein einfacher Beamter, der nach Island reist um einen Bericht zu verfassen. Dort findet er sich in einer unangenehmen Position wieder, denn er kann seinen Job nicht wirklich nachgehen. Für seinen Bericht über den Quantencomputer fehlen ihm die nötigen Informationen, doch er lässt sich nicht aufhalten. Dadurch bringt er sich und sein Leben in Schwierigkeiten.
Der Schreibstil von Rossmann und Hoppe ist relativ trocken, nüchtern und rational. Es wird erzählt, wie eine Mischung aus Dokumentation und Actionfilm. Zu Beginn fand ich das etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Jedes Kapitel beginnt mit einer Orts- und Zeitangabe und einer kurzen Zusammenfassung vorheriger Geschehnisse. Danach verfolgen wir die verschiedensten Charaktere in den Jahren 2025 – 2029. Bei manchen Passagen hatte ich leider das Gefühl, dass sie sich nicht so gut in den Erzählfluss eingefügt haben und sie sich etwas anders gelesen haben.
Beim Lesen des Buches wird einem sehr schnell klar, dass sehr viel Recherche in der Geschichte steckt. Das Buch deckt eine Vielzahl an wissenschaftlichen Themen ab, unter anderem auch den Quantencomputer. Die wissenschaftlicheren Passagen des Buches wurden sehr gut recherchiert und sind oft gut verständlich.
Insgesamt ist “Der Zorn des Oktopus” ein spannender Thriller, den ich jedem empfehlen kann, der Lust auf eine spannende Geschichte mit vielen wissenschaftlichen Themen hat.
Das Buch habe ich geschenkt bekommen und gedacht: Einem geschenkten Gaul usw. Die Lektüre war aber ziemliche Zeitverschwendung. Ein indischer Guru raubt einen Quantencomputer von einer internationalen Klimaorganisation und will das Gerät ausnutzen, um die vom fortschreitenden Klimawandel gebeutelte Welt noch stärker ins Chaos zu stürzen. Klingt nach einem James Bond-Szenario - nur leider ohne Bondsche Ironie und Eleganz. Stattdessen wird hier alles sehr ernst genommen. Der Plot ist abstrus, die Figuren Abziehbilder, zudem neigen die Autoren zum Namedropping und sind oft im Erklärmodus. Wie so etwas ein Bestseller werden kann, ist mir schleierhaft.
Abgebrochen bei ca. 75%, weil letztlich unerträglich, wie toll die Autoren ihre eigenen Ideen fanden. Außerdem auffallend faul geplottet, v.a. die Riege Nebenfiguren, die immer nur genau so lange auftauchen, wie es nützt, um die Story überhaupt voranzubringen.
Dieses Buch musste ich leider nach knapp 100 Seiten abbrechen. Während der Einstieg nämlich superspannend war, ist danach die Action sehr schnell sehr stark abgeflaut, sodass man nicht wirklich von einem Thriller sprechen kann. Zudem gab es viel zu viele Perspektiven, die selbst nach 100 Seiten noch zu nichts zu führen scheinen. Das Pacing und das Worldbuilding waren also nicht mein Fall. Zudem kommt noch der eigenwillige Schreibstil, der mich an vielen Stellen die Stirn runzeln ließ.
Mein Fazit: Bestsellerliste - wie das? Indem man die Werbetrommel für sein Buch rührt, aber im ganz großen Stil. Eigentlich bin ich mit ebenso großen Erwartungen an das Buch gegangen, wie sie vom medialen Echo geschürt wurden, aber der Roman konnte damit absolut nicht Schritt halten. Schade.
Im Jahr 2029 ist der Klimawandel in vollem Gange und es gründet sich die Klima-Allianz bestehend aus den USA, China und Russland ( das Buch wurde vor dem Ukraine-Krieg geschrieben ) Die Klima-Allianz will weitere Länder dazu bewegen sich ihnen anzuschließen um somit den Klimawandel abzumildern. Im Rahmen dieser ganzen, durchaus interessanten Raumengeschichte, findet ein Mord statt und auf einmal sehen sich mehrere Hauptprotagonisten gezwungen dem nachzugehen.
Das Buch hat wirklich gute Idee und ein Setting welches Spaß macht, aber irgendwie wirken manche Handlungsstränge sehr gewollt und es ist auch kein richtiger Page-Turnen.
Wenn es null oder gar Minussterne gäbe, dieses Werk würde sie bekommen.
Ich musste nach etwas über 50 Seiten aufgeben, weil es einfach nur trocken, stupide und rotzlangweilig geschrieben ist. Ich habe es selten erlebt, dass ich so schnell ein Buch, bereits nach gefühlt nur 5 Seiten, schon wieder loswerden wollte.
Sorry, aber dieses Buch und Autor, das war nix für mich. Der Herr sollte sich meines Erachtens mehr auf seine Drogeriekette konzentrieren, anstatt sich als Hobbyautor zu versuchen.
Was für ein enttäuschender Start ins Lesejahr 2024. Aber wenigstens kann es jetzt endgültig von meinem SuB verschwinden, ohne das ich es je richtig gelesen habe.
Zunächst vorab: Das Buch wurde mir von Rossmann durch ein Gewinnspiel geschenkt. Im zweiten Anlauf habe ich es nun geschafft. Ich denke sonst hätte ich es mir nicht gekauft. Nun zur Kritik:
Was zunächst wie ein thalassophobischer Horror klingt, ist vielmehr ein dystopischer Scifi-Thriller. Rossmann, dessen Anteil an dem Buch neben Hoppe und vieler weiterer Experten unklar bleibt, arbeitet dabei geschickt mit der stetigen Frage des Lesers, was von der dargestellten Zukunft tatsächlich so eintreten könnte. Diese Gedanken machen das Buch an manchen Stellen - sicher gewollt - etwas bedrückend mit Blick auf die kommenden 5 Jahre der Erdgeschichte.
Die Hauptakteure sind leider durchweg keine Personen, mit denen der Leser auf Anhieb mitfühlt, was vielleicht an den Altern der Akteure liegt. Die Story selbst ist spannend, auch wenn alles etwas zu konstruiert wirkt. Ein Mann kann mit Geld alles machen und muss kaum Repressalien fürchten. Die komplette Macht der größten Staaten der Welt kann nichts dagegen machen, die Staatschefs bekommen sogar so gut wie nichts mit und am Ende muss der normale Bürger das Ende der Welt verhindern.
Die Erläuterungen der Autoren von den verschiedensten Dingen - teilweise real, teilweise irreal bzw. fiktional - z.B. über die Geschichte des EEG-Gerätes, des Verhaltens von Heuschrecken, des Untergangs des Volkswagen-Konzerns oder die Wirkungsweise eines Schiffsmotoren sind zwar überwiegend beeindruckend, allerdings verlieren sich die beiden dadurch zu sehr in Details. Dies prolongiert die Geschichte an Stellen des Buches, an denen der Klimax eigentlich gerade erreicht ist. Die Spannung muss dadurch leider immer neu beim Leser aufgebaut werden.
Insgesamt ein solides Werk, allerdings keine klare Leseempfehlung, da das Buch für die Länge einfach zu wenig Handlung beinhaltet.
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Ich habe nichts verstanden... liegt wahrscheinlich daran, dass ich das erste Buch nicht gelesen habe. :) Insgesamt hat der Schreibstil nicht zu mir gepasst, es war im Großen und Ganzen keine angenehme Leseerfahrung.
Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe-Verlag und die #bloggerjury für das Rezensionsexemplar! Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.
Aufmachung: Die Farbgebung zumindest gefällt mir super. Im Nachhinein verstehe ich jedoch weder den Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt noch den zwischen diesem Band und „Der neunte Arm des Oktopus“ – es gibt nämlich keinen! Zwar tauchen hier am Rande einige Oktopoden auf, aber plotrelevant sind sie nicht und zornig ebenso wenig, nicht einmal metaphorisch. Der Bezug zum Vorgänger ist ebenfalls unsinnig, aber dazu unten mehr.
Meine Meinung: Von „Der neunte Arm des Oktopus“ war ich absolut begeistert. Es hat mich vor allem deshalb so fasziniert, weil es das Gedankenexperiment, was passieren würde, wenn sich Russland, China und die USA zur „Klima-Allianz“ zusammenschließen würden, sowie auch die Klimakrise an sich sowohl aus gesellschaftlicher, moralischer als auch aus rechtlicher Perspektive beleuchtet. Insbesondere auch der Bezug zu aktuellen Ereignissen und das Weiterspinnen aktueller Konflikte verleihen dem Buch etwas Schreckliches, das nicht nur fesselt, sondern vor allem ernsthaft zum Nachdenken anregt. Der trockene, sachliche Schreibstil des Autors betont diese Ernsthaftigkeit dabei noch und passt daher wunderbar zum Buch.
Aus diesen Gründen habe ich mich sehr auf „Der Zorn des Oktopus“ gefreut; ich hatte gehofft, dass hier auf ähnliche Weise andere Fragen aufgeworfen werden, die ebenso nachdenklich stimmen. Mittlerweile bin ich jedoch der Überzeugung, dass der Autor es bei „Der neunte Arm des Oktopus“ hätte belassen sollen – damit ist die Sache nämlich auserzählt, wie dieses Buch wunderbar beweist.
All das oben Gesagte lässt sich auf „Der Zorn des Oktopus“ nicht übertragen. Das, was Band 1 so besonders macht - der Bezug zur Klimakrise und ihre Auswirkungen - geraten hier extrem in den Hintergrund bzw. werden nur noch als Aufhänger für einen Komplott genommen, der an vielen Stellen unnötig aufgebauscht wird und den man auch sehr gut auf rund 200-300 Seiten weniger hätte auflösen können. Stattdessen bedienen die Autoren sich viel zu vieler Informationen, die schlicht irrelevant sind und überdies neigen sie zu ständigen Wiederholungen. Die Sachlichkeit und Nüchternheit, mit denen Rossmann im Vorgänger dafür gesorgt hat, dass man das große Ganze im Blick behält und über die aufgeworfenen Fragen nachdenken kann, führen hier dazu, dass man sich schnell langweilt.
Es geht nämlich hier, wie gesagt, gar nicht mehr wirklich um die Klimakrise, die Klimaallianz und die Probleme, die beides mit sich zieht. Beides ist noch da, beides wird erwähnt, aber beides könnte genauso gut einfach weggelassen werden. Im Fokus stehen eben der Komplott, der im Übrigen durch jeden x-beliebigen Komplott aus jedem x-beliebigen Actionfilm ersetzt werden könnte, und Thomas Pierpaoli, ein Beamter, der für sich schon sehr blass, eindimensional und schlicht langweilig ist, was durch den trockenen Schreibstil nur noch betont wird. Auch Pierpaoli weist keine Besonderheiten auf, ist austauschbar wie jedes andere Element in dieser Geschichte, und ist kein Protagonist, mit dem man mitfiebert. Mir war er einfach egal, ebenso egal wie das, was mit dem Quantencomputer passiert, der ebenfalls durch jeden x-beliebigen Gegenstand von gewissem Wert ausgetauscht werden könnte, ohne dass sich inhaltlich etwas ändern würde.
Während „Der neunte Arm des Oktopus“ also sozialpolitische, ethische und rechtliche Fragen zu aktuellen Problemen aufwirft und ein wirklich interessantes Gedankenexperiment darstellt, wirkt „Der Zorn des Oktopus“ stattdessen wie ein oberflächlicher Actionthriller ohne viel Action, dafür mit Figuren und Handlungssträngen, die blass und austauschbar bleiben. Der Bezug zum Vorgänger bleibt fraglich, vielmehr wird der Eindruck erweckt, hier wollte jemand auf den Erfolgszug des ersten Buches aufspringen.
Fazit: Dem Buch fehlt es in jeder Hinsicht an Tiefe. Figuren, Plot und Aufbau sind nichts Besonderes und finden sich so in jedem amerikanischen Actionfilm wieder, bloß ohne die Action und Spannung. Der Bezug zu „Der neunte Arm des Oktopus“, der durch den Titel und einige Erwähnungen hergestellt wird, ist so eigentlich gar nicht gerechtfertigt, da weder die Klimaallianz noch die Klimakrise an sich wirklich relevant für den Inhalt sind; sie dienen lediglich als Aufhänger für den Komplott, aber der Konflikt selbst ist offenbar nach dem Vorgängerband bereits auserzählt. Beim Leser werden dadurch falsche Hoffnungen geweckt, und am Ende ist man enttäuscht. 2/5 Lesehasen.
Wie sieht unsere Zukunft aus? Wird die große Klimakrise kommen? Wenn ja, wann oder stecken wir sogar schon mittendrin?
Auch "Der Zorn des Oktopus" von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe beschäftigt sich mit eben jenen Fragen, insbesondere mit der Frage, wie die Welt 2029, mitten in der Klimakrise, aussieht. Die Welt wird von Dürreperioden und Heuschreckenplagen geprägt, welche komplette Landwirtschaftliche Erträge zerstören, einer Klimaallianz, welche eigentlich für den Stopp des Klimawandels steht und der hochmodernen Erfindung eines Quantencomputers, welcher Ereignisse der Zukunft vorhersehen kann, geprägt.
Kurz vorweg, "Der Zorn des Oktopus" ist der Nachfolger, bzw das Spin - Off zu Hoffmanns und Hoppes erstem Thriller "Der neunte Arm des Oktopus". Diesen Thriller habe ich nicht gelesen, jedoch kann man "Den Zorn des Oktopus" auch einzeln lesen.
Als erstes musste ich leider feststellen, dass es sich bei dem Buch eher um einen Spannungsroman als um einen Thriller handelt. Als Leser kann man zwar schon einige Thriller Elemente finden, allerdings, meiner persönlichen Meinung nach, nicht genug um "Der Zorn des Oktopus" auch wirklich als Thriller zu bezeichnen.
Die Handlung bzw. die verschiedenen Handlungsstränge sind wirklich sehr komplex und interessant herausgearbeitet, jedoch grade zu Beginn des Buches etwas überwältigend. Je näher man dem Ende kam, desto mehr haben sich die verschiedenen Handlungsstränge verbunden, was, vorallem rückblickend, sehr, sehr interessant war! Auch den Protagonisten, Pierpaoli, sowie die Protagonistin, Ariadna, habe ich als wirklich interessant empfunden, jedoch hat mir bei beiden etwas die Tiefe gefehlt. Nichtsdestotrotz hat mir die Verwicklung der Protagonisten in die Geschehnisse rund um den Quantencomputer sowie die Klimaallianz gut gefallen.
Leider hat sich die Geschichte teilweise aber auch in die Länge gezogen und ich musste mich dann doch wirklich motivieren, das Buch in die Hand zu nehmen. Auch hätte ich mir manchmal einen etwas größeren Einblick in die Klimaallianz gewünscht.
"Der Zorn des Oktopus" ist definitiv ein Buch welches zum Nachdenken anregt. Wie geht die Welt mit der Klimakrise um? Und ist sie überhaupt noch aufzuhalten bzw ist der Schaden noch zu begrenzen? Wer sich also mit diesen Themen etwas mehr auseinandersetzen will, der fährt mit "Der Zorn des Oktopus" genau richtig. Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen, zu 100% konnte es mich aber leider trotzdem nicht überzeugen.
Durch einen Supercomputer soll die Klimakatastrophe eingedämmt werden. Es sollen Chaos und Krieg verhindert werden. Allerdings ist dieser Computer auch noch für andere Dinge zu gebrauchen und in den falschen Händen, kann man mit ihm viel Unheil anrichten. Ausgerechnet so eine Person gelangt an den Computer und will ihn für seine Belange verwenden. Es gilt nur noch eins: das schlimmste verhindern und die Welt retten.
Ich habe wahnsinnig lange gebraucht um in das Buch zu kommen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich das Buch davor nicht gelesen habe. Weiß allerdings auch nicht ob es da einen direkten Zusammenhang gibt. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass man diesen Band auch durchaus ohne das Buch davor lesen kann. Die Charaktere wurden an sich immer wieder neu beschrieben, immer wieder auf unterschiedlichste Weise. Sie wurden immer wieder mit ihren Eigenschaften in Verbindung gebracht. Ich weiß nicht warum, aber leider konnte ich mir dennoch nicht merken wer wer ist. Wer wichtig ist und wer was getan hat. Erst am Ende wurde ich etwas wärmer mit den ganzen Namen. Dadurch konnte ich mich leider auch nicht in die Charaktere hineinversetzen und sie wurden einfach nicht greifbar für mich.
Die Handlung ist auch sehr wirr. Ich konnte selten Handlungen und Gedanken nachvollziehen. Es passiert jede Menge, wirklich JEDE MENGE! Und die Dinge, die passieren sind eigentlich auch gar nicht so uninteressant, aber es wollte bei mir einfach keine Spannung aufkommen. Hier und da sind Menschen gestorben oder wurden ermordet, aber es war nie ein „Oh, wow, krass“-Moment da. Die Idee an sich fand ich aber ziemlich interessant. Ein Computer mit dem man den Klimawandel verhindern bzw. eindämmen kann? Wie genial wäre das denn? Das Ganze wurde von den Autoren auch sehr gut durchdacht. Es gibt jede Menge Informationen wie dieses Gerät funktionieren soll. Und auch generell scheinen mir Aspekte der Story gut recherchiert.
Insgesamt würde ich das Buch nicht empfehlen. Die Idee ist cool, aber ich konnte sie einfach nie richtig greifen und darin eintauchen.
Reichlich beworben, hochaktuell und mit brisantem Thema. Keine Recherchen gescheut, ausführlich und investigativ-innovativ. Es besteht aus Buchstaben, nein Wörtern. Manchmal sogar ganzen Sätzen. Es lässt sich nicht nur ansehen, sondern auch lesen. Was kann es sein?! Licht aus. Vorhang auf. Es ist ein Roman. Der Roman und die Fortsetzung von „Der neunte Arm des Oktopus“, nämlich Dirk Rossmanns und Ralf Hoppes Gemeinschaftswerk „Der Zorn des Oktopus“. Der Mega-Bösewicht wagt, wie das Autorenpaar, den Blick in die Zukunft:
„Ich [Amitav Rama Shah] spürte Geschehnisse, die sich aufbauten. Sehr verschwommen, anfangs. Es war wie ein Spiel. Aber ich habe diese Fähigkeiten trainiert, sie stärker und geschmeidiger gemacht. So kann ich manchmal einen Blick in eine andere Ebene, in die Zukunft fühlen. Aber in bescheidenem Ausmaß. Doch darum merke ich, wenn ich einer starken Begabung begegne.“
Die Fortsetzung ist aber eigentlich keine Fortsetzung (kein Oktopus weit und breit). Nur ganz wenige, und auch für die Handlung absolut unwichtige, Figuren wie Bao Wenliang tauchen wieder auf. „Der Zorn des Oktopus“ ist ein ‚stand alone‘ spin-off, und dieses Mal bekommt man viele bedruckte Seiten mit vielen Wörtern für sein Geld. Dumm nur, dass der Roman aufgebaut ist, wie ängstliche Handwerker ein Haus bauen, wenn sie dem zur Verfügung stehenden Material nicht trauen. Sie kleistern alles doppelt und dreifach zu. Beispielsweise beginnen die Kapitel stets mit einer Zusammenfassung dessen, was am Ende des vorherigen Kapitels geschehen ist (wie bei einer Serie). Außerdem gibt es eine Kapitelüberschrift, die auch noch einmal im Text (Ort und manchmal auch die Zeit) wiederholt wird. Manche Figuren werden fünf bis sechs Mal vorgestellt, als hätten die Autoren Angst, man könnte sie vor lauter Eintönigkeit vergessen.
„Der Mann legt auf. Sein Name ist Amitav Rama Shah, der »Guru der Millionen«. Er ist reich, erfolgreich, seine weltweiten Geschäfte expandieren. Und er hat noch viele Pläne.“
„Der fremde Mann war Amitav Rama Shah, einer der einflussreichsten spirituellen Führer der Zeit, außerdem war er Geldgeber und Schirmherr diverser NGOs, auch dieser hier.“
„Wir haben hier offenbar Amitav Rama Shah an Bord. Ich glaube, das war seine Stimme. Und das würde ganz zu ihm passen, Sie wissen schon, der Welt-Guru. Der Reiche. Der Yoga-Typ mit der Stretchlimo.“
„Jeder auf diesem Planeten, der jemals eine Zeitung gescrollt oder ein Magazin aufgeblättert hatte, kannte diesen Mann, Berichte und Fotos, Interviews und Essays waren allgegenwärtig: Amitav Rama Shah. Oder Guru-ji, wie ihn seine Anhänger nannten, Millionen von Anhängern weltweit.“
Die Liste könnte fortgesetzt werden. Fast bis zum Ende des Romans wird einer der Protagonisten noch vorgestellt. Dasselbe gilt für den Quantencomputer, der alle fünfzig Seiten erneut oberflächlich und fehlleitend beschrieben wird, oder für die Popsängerin Ariadna Ferrer Bayonne, von der alle paar Kapitel wieder gesagt wird, dass sie aus Kolumbien stamme, oder die Nobelpreis-würdige Quantenphysikerin Dr. Dr. Liu Lian, dass sie das Aushängeschild der Forschungsnation China sei. Zu allem Überfluss gibt es sogar noch ein Personenverzeichnis. Im Grunde wiederholt sich in diesem eigenartigen Machwerk so ziemlich alles permanent:
„Er [Mamarenko] erhob sich, ließ sich wieder auf die Couch plumpsen, war immer noch wackelig auf den Beinen, wie ein sozialistischer Staat kurz vor dem Zusammenbruch.“
„Pierpaoli kam auf die Beine, an Schuschkas Hand, er konnte stehen, wenn auch so wackelig wie ein sozialistischer Staat vor der Insolvenz.“
Man muss nicht allzu kritisch mit diesem Buch sein. Es ist harmlos, simpel, beinahe freundlich dümmlich. Ärgerliche Ungereimtheiten bleiben aus, oder müssten mühsam an den Haaren herbeigezogen und konstruiert werden. „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier ist dennoch um einiges besser, auch „Der neunte Arm des Oktopus“, vor allem jedoch die Indiana Jones-Bücher von Wolfgang Hohlbein, die haben Schwung, mehr Humor, sind kürzer und billiger, bspw. „Indiana Jones und das Gold von El Dorado“ oder „Indiana Jones und das Geheimnis der Osterinsel“, denn die chilenischen Schamaninnen und der Quantencomputer tragen die Story nicht wirklich, zumal der Protagonist Thomas Pierpaoli zwar um seine Geliebte Ariadna kämpft, aber ansonsten nicht viel Innenleben hat und gefühl- und gesichtslos bleibt wie leider die ganze weite und große Welt von „Die Rache des Oktopus“.
Obwohl Titel und Cover an einen Folgeband des "Neunten Arm des Oktopus" denken lassen, handelt es sich beim "Zorn des Oktopus", für mich, eher um eine Ergänzung. Es gibt schon einige Bezüge zum ersten Teil, insgesamt geht es diesmal jedoch eher nebenbei um die Klimakrise und tatsächlich mehr um einen Thriller.
Die Klimaallianz der drei größten Mächte der Erde, will sich einen Quantencomputer zu Nutzen machen, um die Welt von einem noch größeren Chaos zu bewahren. Jedoch gehen seltsame Dinge vor, im Universum des Supercomputers. Zur Klärung der Situation, wird der kleine Beamte Thomas Pierpaoli nach Island geschickt. Dort trifft er unverhofft auf seine Exfreundin Ariadna. Gemeinsam machen sie Jagd auf einen besessenen Verbrecher.
Erneut werden erschreckende Probleme beim Namen genannt und sehr gut recherchiert, thematisiert. Auch ist die Story rund um spannend und teilweise sehr Action geladen. Rein aus Genre Aspekten betrachtet, handelt es sich beim "Zorn des Oktopus" definitiv um einen Thriller. Während "Der neunte Arm des Oktopus" für mich nicht ganz eindeutig als Thriller einzuordnen war.
Einzig die stakatoartigen Monologe der Figur Pierpaolis, fand ich sehr anstrengend. Da ich das Buch zum größten Teil als Hörbuch gehört habe, ist mir das hier besonders doll aufgefallen. Die kurzen, auf den Punkt betonten Sätze, sind quasi als Forderung formuliert und waren damit nicht so mein Fall.
Davon abgesehen, sorgt die rasante Story für Unterhaltung, Abwechslung und Spannung. Damit hat mir das Buch wirklich gut gefallen.
Darüber hinaus hat mich sehr beeindruckt, dass ein erfolgreicher Unternehmer wie Dirk Rossmann, über den Tellerrand hinaus schaut und sich mit dem für unsere Zukunft so unglaublich wichtigen Thema Klimaschutz auseinander setzt. Von mir definitiv eine Leseempfehlung!
Interessantes Thema, aber gerade am Anfang musste ich mich doch sehr durch das Buch durchkämpfen. Es gab einiges an "Info-Dump". (An vielen Stellen waren Informationen, die einfach nicht gut in die Geschichte eingebunden und quasi abgeladen wurden.) Vor allem die Erzählperspektive fand ich oft etwas ... seltsam. Am Anfang die vielen Perspektiv-Wechsel, dann (auch später noch) immer wieder dieser auktorialer (allwissender) Erzähler. Das hat mich oft aus der Geschichte heraus gerissen und dazu geführt, dass ich mich selten in die Figuren gut hineinversetzen konnte. Oft fehlte mir auch etwas die Spannung und eine Art roter Faden, dies zeigte sich für mich erst richtig ab ca. der Hälfte des Buchs.
Um ehrlich zu sein konnt ich das Buch nicht mal zu ende hören. Kamala Harris machte das Kamala Harris mschte dies Kamala Harris Kamala Harris Kamala Harris Es ging nur um diese Frau... Nach zwei Stunden mit diesem Buch mag ich die Frau nicht mehr, was für sie unfair ist aber ich denke wenn sie das Buch selber liest wird sie mich anschließen. Businessmen sind keine Autoren... Bestseller von Businessmen sind keine gute Bücher.
Interessante Gedanken, wie Quantencomputer die Welt verändern können. Die Geschichte zeigt schön, wie Erfindungen sowohl für positives als auch negatives eingesetzt werden können. Gute Technologie in den Händen der falschen Menschen zu Waffen werden.
Spannend und interessant geschrieben. Den Spannungsbogen am Ende fand ich allerdings sehr schwach.
Vorweg: ich habe das Buch nur gelesen, weil es mir geschenkt wurde. Beim Lesen wurden meine Vorurteile bestätigt: nicht jeder, der die Möglichkeit hat, ein Buch zu veröffentlichen, sollte es tun. Die Erzählung ist relativ platt, wenig sinnvoll. Da ich trotzdem wissen wollte, wie es ausgeht, gibt es zwei statt nur einem Stern.
Während im ersten Roman noch die Bildung der Klima-Allianz als Geschichte genutzt wurde um auf Missstände hinzuweisen rückt dies jetzt eher in den Hintergrund. Die erzählte Geschichte empfinde ich als sehr langatmig erzählt, Spannung entsteht selten. Zu viel bla-bla mit zu wenig Hintergrund.
Tolle Geschichte, super recherschiert und geschrieben. Vielversprechendes Autorenteam! Der Ausblick in die Zukunft der Welt lässt einen respektvoll erschauern……
Leider eine Enttäuschung. Das Ausgangsthema Klima hat mich wirklich interessiert, nur irgendwie kam das viel zu kurz - dafür, dass das Buch als Klimathriller beworben wurde. Vielmehr ging es um diesen Quantencomputer, der schon interessant war, aber letztlich hatte das nur noch wenig mit dem Thema Klimawandel zutun. Man kann dem Buch dennoch zugute halten, dass wirklich ordentlich recherchiert wurde, das merkt man deutlich- Hut ab an der Stelle! Jedoch kann ich mir ein Sachbuch von Dirk Rossmann immer noch besser vorstellen als einen richtigen Thriller: Es wurde schon gegen Ende der Kapitel Spannung erzeugt, bis das nächste Kapitel damit beginnt, genauestens Gebäude, Technik und die dort lebenden Personen zu beschreiben. Das hat wieder viel Spannung genommen und ich hab mich oft dabei ertappt, mich da „durchzuquälen“. Es schien mir oft so, als sei das Buch eher „Tell don‘t Show“ statt dem eigentlichen „Show don‘t Tell“, wodurch ich oft sehr gelangweilt wurde. Schade, Potential hätte das Buch meiner Meinung nach schon gehabt :(
mit diesem buch hab ich mich mal ein anderes Genre herangetraut und hab mich eigentlich darauf gefreut, da das, im Klappentext beschriebene, Thema "Klimawandel" etc. spannend ist. Das Buch konnte mich leider nicht ganz so überzeugen, da ich den Schreibstil langweilig fand und zwischendurch ein paar zu viele wissenschaftliche Begriffe auftauchten – bin da nicht so der Naturwissenschaften-Fan 😵💫. Die Handlung hingegen hatte auf jeden Fall ihre spannenden Momente, trotzdem hat sie sich zwischenzeitlich echt gezogen. Alles in allem, war es eine Geschichte mit einem interessanten Thema, die mich aber leider nicht ganz abholen konnte :(
musím brát v potaz že to byla kniha koupená za účelem zkrácení nudy při čekání u doktora a tento svůj úkol splnila úplně bravurně (jakože až moc dobře ho splnila, neb "přežila" pouze jedno čekání ač jsem doufala že přežije alespoň 2)
jinak je to takové béčkové scifi? (teda prej je to ekothriler, ale na to se za za mě moc cestuje a tak)
a jo je teda potřeba se přenést přes nějaké totálně cringe věci a neřešit jak UN funguje reálně a podobné srandy...
a poslední věc přijde mi že lidem nedochází že je to FIKCE! takže není žádný důvod proč by Amíci nemohli spolupracovat s rusy a Číňany
Zum Teil war mir die Geschichte dann doch etwas abstrus, aber es war trotzdem spannend, die Charaktere auf ihrem Weg zu verfolgen. Der ein oder andere wahre Kern war in dieser Story auch zu finden und hat mich nachdenklicher zurückgelassen. Stilistisch war insgesamt noch Luft nach oben. Also, alles in allem ganz okay, hat mich aber nicht gerade umgehauen.
Buch abgebrochen aus zwei Gründen. 1. Den Schreibstil empfand ich als anstrengend. 2. Der Protagonist wird nur mit seinem Nachnamen benannt. Pierpaoli. Der Mann heißt mit Vornamen Thomas. Es war für mich verdammt anstrengend mehrmals pro Seite Pierpaoli lesen zu müssen.
Ach ja, die weibliche Begleitung wurde Konsequent beim Vornamen genannt. Was soll das?
Die Handlung und Wendungen wirken an vielen Stellen sehr künstlich. Die Charaktere gefallen mir auf jeden Fall besser als im ersten Teil. Kann man grundsätzlich gut weglesen. Interessanter ist bei diesen Bücher eher der Hintergrund zu den offiziellen Autoren, deren Geschichte, die Entstehung des Buches und die Kritiken dazu.
Scheinbar hatte sich Dirk Roßmann die vielen schlechten Rezensionen zu Herzen genommen, die den ersten Teil (Der neunte Arm des Oktopus) nicht als Thriller anerkannt hatten. Denn im zweiten Teil wird intrigiert und gemordet nach Lust und Laune. Leider wurde dabei irgendwie auch das Thema "Umwelt" und "Klimakatstrophe" umgebracht - denn davon ist eigentlich im zweiten Teil "Der Zorn des Oktopus" nicht mehr viel zu lesen. Der erste Teil brachte einem tatsächlich ein bisschen zum Nachdenken über Klima und wie es denn weitergehen soll, der zweite Teil war eher auf "Thriller" getrimmt. Sehr schade. Und ich muss sagen, das hat dem Buch den fünften Stern gekostet. Denn genau das war das Buch für mich: ein ganz normaler Thriller, wie man ihn von vielen anderen Büchern her auch kennt, solide geschrieben (und deshalb auch 4 Sterne - wobei ich nahe dran war, noch einen weiteren Stern abzuziehen). Und die Idee mit einer einzigen (natürlich hochintelligenten) Person, die die Weltherrschaft anstrebt oder gar eine neue Menschheit erschaffen will ist auch nicht neu. Ein bisschen Science Fiction noch dazu, fertig. Da wurde durchaus Potential verschenkt, denn ich hätte erwartet, dass man ein bisschen mehr erfährt, wie es denn so mit unserer Erde weitergeht (oder weitergehen könnte). Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass da noch ein weiteres Buch folgen wird, mal sehen.
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