Im Herbst 2021 verabschiedet sich mit Angela Merkel die erste deutsche Bundeskanzlerin und eine der mächtigsten und prägendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte seit der Jahrtausendwende. Sie hat Deutschland und Europa durch viele fundamentale Krisen und Umbrüche geführt und erreichte ein hohes, auch internationales Ansehen wie kaum jemand zuvor. Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft - aus Deutschland und international - blicken auf Angela Merkel, ziehen eine erste Bilanz einer politischen Ära und würdigen eine außergewöhnliche Frau.
Mit Texten von Annalena Baerbock, Daniel Barenboim, Marianne Birthler, Horst Bredekamp, Martin Brudermüller, Ottmar Edenhofer, Sigmar Gabriel, Jörg Hacker, Stephan Harbarth, Nico Hofmann, Ellen Johnson Sirleaf, Freya Klier, Charlotte Knobloch, Winfried Kretschmann, Armin Laschet, Christine Lagarde, Philipp Lahm, Nicola Leibinger-Kammüller, Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron, Thomas de Maizière, Christoph Markschies, Henriette Reker, Andrea Riccardi, Annette Schavan, Donald Tusk.
Das Buch enthält eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Beiträge von Weggefährten, es fällt in eine Zeit der Neubewertung von Angela Merkels Kanzlerschaft. Dementsprechend wirkt mancher Beitrag, der die hohe Kunst in allzu hohen Tönen preist, etwas unangemessen. Aber es gibt eine Reihe von Aussagen, die durch das allzu durchsichtige Manöver der heutigen Politiker, Angela Merkel zur Alleinschuldigen für die Versäumnisse der letzten dreißig Jahre zu machen, naturgemäß nicht zu erschüttern sind.