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Pharma

Im tiefsten brasilianischen Urwald werden Menschen plötzlich von Pflanzen attackiert: Eine riesige Venusfliegenfalle verschlingt eine Touristin und die Wissenschaftlerin Susan wird von einer wild wuchernden Schlingpflanze fast erwürgt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ben untersucht sie die mutierten Pflanzen – und kommt einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur …

512 pages, Paperback

Published January 1, 2007

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About the author

Rip Gerber

6 books15 followers
Rip Gerber writes books and makes records.

His thrillers Pharma and Killervirus were published in Germany by Heyne, part of Penguin Random House in Munich. Killervirus was a bestseller there. His short fiction has appeared in First Thrills, the International Thriller Writers anthology edited by Lee Child. He is also the author of Learning To Fly and the journals For You and Holiday Memories.

He is a singer-songwriter and recording artist and the founder of Secret Equations Records, an independent label he runs himself. He released his debut album, Old Piano, in 2026.

Before the music, he trained as a biochemical engineer and spent time at the Central Intelligence Agency. After Harvard Business School, he spent twenty years as a product and marketing executive in polymers, software, and artificial intelligence, starting and selling several private and public companies.

He lives in Tennessee and fishes in Montana when he can.

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Profile Image for Moni2506.
404 reviews
June 2, 2018
Mit „Pharma“ hat Rip Gerber einen spannenden Thriller rund um genmanipulierte Pflanzen geschrieben. Der Roman ist im Juni 2007 im Heyne-Verlag erschienen.

Mitten im brasilianischen Urwald werden zwei Touristinnen von einer riesigen Venusfliegenfalle verschlungen. Kurze Zeit später wird die Wissenschaftlerin Susan Plotkin von einer Schlingpflanze angegriffen. Bei den Pflanzen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um veränderte Pflanzen. Doch wer hat diese Pflanzen ausgesetzt und zu welchem Zweck? Zusammen mit ihrem Kollegen Ben Maxwell untersucht sie die Pflanzen und gerät so auf die Spur eines grausamen Geheimnisses.

Thriller mit wissenschaftlichen Themen mag ich im Gegensatz zu Thrillern mit Serienmördern ganz gerne und so hat mich der Klappentext direkt angesprochen. Es geht auch direkt spannend los mit Venusfliegenfallen, die so groß sind, dass sie auch Menschen fressen können. Der Schreibstil lässt sich dabei gut und flüssig lesen und so kommt man zügig im Buch voran.
Die Spannung im Buch wird gut aufgebaut. Nach den ersten Angriffen durch die Pflanzen wird es erstmal ein bisschen ruhiger, man verfolgt interessiert, was die beiden Wissenschaftler zu den Pflanzen herausfinden und was parallel passiert, aber dann fängt die Geschichte an sich immer mehr zu steigern und spannender zu werden. Zum Schluss ist das Ganze sehr rasant, aber auch sehr übertrieben. Dem Spaß an der Geschichte hat das aber keinen Abbruch getan und irgendwie gehört das zu dieser Art von Thriller auch dazu.
Die wissenschaftlichen Erklärungen im Buch haben mich nicht überfordert und waren für mich aus Laiensicht schlüssig. Ob diese auch vor einem Biochemiker Bestand haben, kann ich euch nicht beantworten. Schade finde ich, dass es kein Nachwort gibt, das darüber aufklärt, was vielleicht doch eher Fiktion ist oder ob genau an diesen Dingen, die im Buch beschrieben werden, geforscht wird. Ich finde solche Informationen immer sehr interessant und in meinen Augen steigern sie auch die Authentizität eines Romanes.
Es werden so einige Klischees in diesem Roman bedient: Ehen, die aufgrund der Arbeit, auseinander gegangen sind, zerrüttete Beziehungen zu den eigenen Kindern, ehrgeizige Wissenschaftler, zwielichtige Bösewichte, beschränkte Handlanger, um hier nur Einiges zu nennen. Nichtsdestotrotz waren mir die Protagonisten sympathisch und ich habe deren Geschichte gerne verfolgt. Richtiges Mitfiebern war es nicht immer. Die Bösewichte waren für mich nicht so gut gezeichnet, dass ich sie richtig gehasst habe. Sie waren halt so wie man es bei dieser Art von Roman erwartet. Hier gab es keine wirklichen Überraschungen.

Fazit: Ein Wissenschaftsthriller, der gut unterhält, aber einen nicht vom Hocker haut. Es werden einige Klischees bedient und auch die Bösewichte sind so wie man es erwartet. Pflanzen, die Menschen umbringen können, taugen aber durchaus dazu einem Alpträume zu verursachen.
Profile Image for Tealo.
493 reviews
April 2, 2022
"An der Oberfläche sieht vieles normal aus, aber erst, wenn man in die Tiefe geht, kommt man den Geheimnissen des Lebens auf die Spur." S.124

Ein tödlicher Giftangriff durch einen Blumenstrauß; Touristen, die im Urwald von einer Pflanze gefressen werden; ein Schamane, der zufällig aus Wurzeln ein Heilmittel für Progerie gefunden hat ...

Willkommen im Bio-Leistungskurs! Diesen Gedanken hatte ich das ein oder andere Mal beim Lesen, als es um Vakuolen und Mitochondrien ging. Zur Abwechslung kommt die tödliche Gefahr von hübsch aussehenden harmlos wirkenden Pflanzen und das fesselte mich gleich zu Beginn der Geschichte. Im Mittelteil flachte die Spannung dann leider ab und ich musste mich mit einigen unnötig sexistischen Stellen herumplagen (Natürlich muss die Frau, die aus freien Stücken keinen BH trägt und sich dafür dämliche Kommentare ihrer Kollegen anhören muss, einen Typen retten, indem sie ihr Shirt auszieht und dann Oberkörperfrei rumläuft...). Gegen Ende wurde es dann wieder spannend auch wenn es mir manchmal ziemlich weit hergeholt erschien (Ein Teenager kann selbstverständlich einen Hubschrauber problemlos steuern, weil er das schonmal in einem Computerspiel gemacht hat).
Unterm Strich ist dieses Buch eine nette Abwechslung für Zwischendurch, ohne großen Tiefgang und mit eher uninteressanten Charakteren. Die Grundidee finde ich sehr erfrischend, man hätte aber an der Umsetzung feilen können.
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