"Unaufhaltsam und gewaltig wie eine Schneelawine walzte der Nebel über die nachtschwarze Landschaft. Er schien den Wald regelrecht aufzufressen. Der Mond vermochte kaum, die zähe Wolkendecke zu durchdringen, und dennoch reflektierte der Nebel sein Licht. Oder leuchtet er von selbst? Von innen heraus? Dieses beeindruckende Schauspiel, untermalt von feierlichem Glockenklang, ließ Dall schaudern.Dort! War da nicht ein Schatten am Waldrand?"Auf einer Reise kommt Dale vom Weg ab und strandet in dem seltsamen Dörfchen Blackmoor. Was er hier erlebt, hätte er sich in seinen wildesten Albträumen nicht vorstellen können ..."Der Nebelmann" ist der perfekte "Gruselsnack" für einen verregneten Herbstnachmittag auf der Couch. Er verbindet einen alten, oberschwäbischen Sagenstoff mit dem Stil klassischer, englischer Schauergeschichten. Gänsehaut garantiert!
"Der Nebelmann" ist ein Einzelband von Autorin Sandra Binder.
Die Geschichte ist unterhaltsam und perfekt für zwischendurch. Sie erinnert mich an klassische Gruselgeschichten à la Edgar Allen Poe.
Die Sprecherin dieses Hörbuches geht aber leider gar nicht. Es tut mir ehrlich leid, ich vergebe selten so schlechte Noten für Sprecher. Pausen werden nicht richtig umgesetzt, die Betonung ist grausig. Ich kann wirklich maximal 2 Sterne für die Sprecherin vergeben. Ich kenne auch diese Computerstimmen, die einem E-Books vorlesen, und muss sagen, dass ich die dann sogar noch bevorzuge.
Das Buch hat es aber nicht verdient, dass ich deswegen mehrere Sterne abziehe. Daher vergebe ich trotzdem 4 Sterne. Die Kritik an der Sprecherin fließt also nicht in meine Bewertung ein. Dennoch kann ich euch empfehlen, euch das E-Book zu kaufen. Damit seid ihr bestimmt besser dran. Die tolle Atmosphäre der Geschichte leidet durch die schlechte Vertonung schon etwas.
Hier folgen noch einige Infos zum Hörbuch: 2 Std. 23 Min. Sprecherin: Verena Scholze Die Sprecherin bekommt 2 Sterne von mir. Verlag: Audio4You
Ich muss sagen ich war positiv überrascht. Ich bin mit relativ wenig erwartung an das Buch herangegangen, gerade weil ich solche Sagenmärchen sehr selten lese. Aber ich wurde positiv überrascht, eine kurze aber sehr interessante und gruselige Kurzgeschichte.
Basis Information Vergangenheitsform Erzählerperspektive ________________ Und gleich werden wir in das gruselige Geschehen geschmissen. Wir lernen unseren wichtigsten Protagonisten kennen. Sein Name: Dale. Wir erleben die abenteuerliche Szenerie, in der sich unser Protagonist durch die Tiefen des Waldes kämpft. Warum? Dies bleibt zu Beginn noch etwas unklar. Jedoch scheint er schnell unterwegs zu sein und ein Gefühl der Bedrohung kommt sofort auf. Eine Atmosphäre, die die Autorin von Anfang an gekonnt und bewusst einsetzt. Einige Zeit später, landet er in dem kleinen und urigen Örtchen namens Blackmoor. Ein Ort, der völlig in sich gekehrt erscheint. Fremde oder zugezogene werden bewusst auf Distanz gehalten und schnell kommt demnach das unbehagliche Gefühl auf, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmen kann. Für die folgende Nacht sucht Dale nach einer Bleibe. In einer Schenke bietet der örtliche Wirt ihm ein Zimmer an, zwar liegt der Standard fernab von Luxus, so wie unser Protagonist es gewohnt ist, jedoch reicht es für das wesentliche aus. Doch sobald die Dunkelheit näher kommt, wird auch der Nebel immer präsenter. Einheimische werden unruhig und gar ängstlich. Denn nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sein Haus keinesfalls mehr verlassen. Andernfalls sei der Tod dir gewiss. 𝔓𝔯𝔬 Dale begibt sich auf eine Reise, die ihm vorerst völlig absurd erschien. Denn unser Prota ist eine Persönlichkeit, die Wert auf Standhaftigkeit und Realismus legt. Mythen, dunkle Geschichten und den Tod durch eine böse Macht schlägt er bewusst aus. Man sollte meinen, er würde sich über das grenzdebile Verhalten der Einwohner sogar lustig machen und diese find es alles andere als amüsant. Einheimische versterben auf bestialische Art und Weise und versetzen alles und jeden in Angst und Schrecken und genau diese Aspekte arbeitet die Autorin wunderbar aus. Gewaltszenen und Gruselmomente, werden detailreich und wirklich brutal ausgeschrieben. Somit ermöglicht man uns kleine Lesemomente, die insbesondere für Horror - Fans sehr gelegen kommen. Dale erlebt nicht nur die körperliche Reise durch die verschiedenen Orte, nein, auch menschlich gesehen wird er einen großen Schritt aus seiner Komfortzone wagen und auch diesen Punkt hat man hier sehr fein beachtet. Denn man denkt über den Tellerrand hinaus. Man macht seinen Geist frei für beinahe unglaubliche Dinge und so öffnet er plötzlich auch sein Herz und verliert sich dabei in einer lockigen Haarpracht mit grünen Augen. Somit ist ein breites Genre abgedeckt und wir bekommen eine Menge an Vielfalt geboten. Trotz der eher mageren Seitenanzahl ( hierbei sei berücksichtigt, dass es sich um eine Novelle handelt). Was bekommt ihr also alles geboten? - Horror - Grusel - mystisches - Fantasy - Emotionen Der Schreibstil war in meinen Augen wirklich spitze. Er beschert uns ein ganz besonderes Feeling, ausgelöst durch die passende Wortwahl des Zeitalters. In meinen Augen bewahrt die Autorin ein ganz spezielles Talent in sich und ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein wird. Hut ab an dieser Stelle. Was mich außerdem sofort angesprochen hat, ist das tolle und mystische Coverdesign. Man schaut es an und bekommt sofort Lust auf mehr. Inhaltlich wurde die Optik perfekt wiedergegeben und auch die Farbwahl unterstreicht das Gesamtbild einwandfrei. ℭ𝔬𝔫𝔱𝔯𝔞 Leider konnte der Spannungsbogen mich nicht durchgehend beeindrucken und halten. Ab einem gewissen Punkt innerhalb der Geschichte, war einiges ziemlich vorhersehbar und hat der vorerst verspielten Gruselgeschichte einen Hauch von Magie geraubt. Hier hätte ich mir eine andere Wende gewünscht. Dies basiert jedoch lediglich auf eigener Geschmackssache. Und auch wenn man mich nicht durchgehend bis zum bitteren Ende halten konnte, hatte ich viel Spaß beim lesen und dieses Buch ist eine wunderbare Lektüre für zwischendurch. 𝔉𝔞𝔷𝔦𝔱 An alle Grusel und Horror Fans dort draußen, dieses Werk ist sicherlich ein feines Stück für nebenbei. Insbesondere finde ich diese Geschichte auch sehr schön für etwas jüngere Leser, die einmal Lust haben, sich diesem Genre etwas zu nähern. Außerdem finde ich den Aspekt super schön, dass die Geschichte auf einer echten Sage basiert. Sie gibt all dem mystischen Grusel einen Hauch von "Realismus" und sorgt somit noch einmal für etwas mehr Gänsehaut. Orte, Schreibstil und Charaktere in ihrer Entwicklung sind wunderbar ausgearbeitet und verdienen hierbei besondere Anerkennung. Der Spannungsbogen konnte für mich leider nicht durchgehend gehalten werden und die Wendung der Geschichte basiert nicht ganz auf meinem Geschmack. Ich denke hierbei bewegen wir uns auf einem soliden Mittelmaß und somit bekommt Der Nebelmann von Sandra Binder 3/5 Fledermäuse.
🦇1. Satz:🦇 "Unwirtlich. Das war das einzige Wort, das Dale einfiel, während er durch den Wald stapfte."
Die 🦇GESCHICHTE DES NEBELMANNS🦇 beruht auf einer oberschwäbischen Legende: »Das Nebelmännle vom Federsee«. Es ist eine kurze, schaurige Geschichte, die mit einer gewissen Spannung geschrieben ist. Ein junger Mann begegnet auf dem Weg zu einem Termin einem kleinen Dörfchen, in dem ein Ungeheuer sein Unwesen treibt und die nicht gläubigen Dörfler auf brutale Weise tötet. In der Geschichte wird natürlich die Frage nach dem Ungeheuer, nach dem Nebelmann gestellt und es wird versucht, die Mythengestalt zu enttarnen, ob dies gelingt und wer in welcher Weise beteiligt ist, verrate ich hier natürlich nicht.
🦇FAZIT🦇 Ich kann sagen, dass es eine süsse gruselige Geschichte ist, welche ich an einem Abend vor Halloween gelesen habe und sie super in diese Zeit gepasst hat!
Eine kleine Geschichte die auf einer Legende beruht. Da ich nicht den Inhalt wiedergeben möchte, gibt es nur eine recht kurze Meinung. Die Story war sehr angenehm zu lesen und hat mir zwischendurch Gänsehaut beschert und mir lief es kalt den Rücken runter wenn ich mir den Nebelmann vorgestellt habe. Die Story hat mich von Anfang an fasziniert und war irgendwo leider zu schnell vorbei... Eine gut geschriebene, knackige, gruselige Gruselnovelle.