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Dein Schatten in meinem Licht

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Avas Welt ist erschüttert, als ihr Vater scheinbar aus dem Nichts in eine Entzugsklinik eingewiesen wird. Während sie zu verstehen versucht, wie er seine Alkoholsucht jahrelang vor ihr geheim halten konnte, bringt die Begegnung mit einem Mitpatienten ihre Gefühlswelt in Aufruhr. Chay ist einschüchternd, impulsiv und verbittert ‒ kein Mensch, mit dem sie unter normalen Umständen gerne Zeit verbringen würde. Seine schonungslose Offenheit hilft Ava jedoch, mit der Krankheit ihres Vaters umzugehen. Bis zu seiner Entlassung lässt Chay sie im Glauben, er hätte die eigene Sucht unter Kontrolle. Aber im Alltag droht er abzustürzen und damit auch all die zarten Anfänge zwischen den beiden im Keim zu ersticken …

450 pages, Paperback

Published July 27, 2022

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About the author

Kristin Sass

3 books

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for wordinspirationx.
285 reviews7 followers
July 27, 2022
Ein sehr emotionaler und berührender Roman, der ernste Theme behandelt und mit seinem angenehmen Schreibstil zum Wohlfühlen einlädt
Profile Image for zeilen.vertraeumt.
1,158 reviews12 followers
Read
March 11, 2025
Vorneweg muss ich euch gleich sagen, dass ich dieses Buch nicht bewerten kann. Es war für mich ein klassischer Fehlkauf, aber nicht seiner selbst wegen, sondern weil es thematisch für mich einfach ungeeignet war. Ich lese keine Klappentexte und irgendwann musste ich damit ja mal auf die Schnauze fallen - Jetzt war es soweit. Ich lese lediglich Triggerwarnungen, jedoch verfügt dieses Buch leider über keine, wahrscheinlich weil der Klappentext das zentrale Thema spoilert, wobei diese Geschichte durchaus noch weitere potenziell triggernde Themen enthält, weswegen eine deklarierte Triggerwarnung in meinen Augen dennoch sinnvoll wäre.

Ihr bekommt hier keine klassische Rezension von mir, aber ich möchte dennoch ein paar meiner (subjektiven!) Gedanken mit euch teilen:

Ich kann Vieles lesen und ertragen, aber Alkoholabhängigkeit und Sucht sind für mich persönlich sehr hart. Trotzdem wollte ich es versuchen und das war womöglich ein Fehler. Ava's Geschichte hat mich nicht einmal an meine eigene Kindheit erinnert, denn hier lief alles ganz anders ab und genau das machte es so schmerzhaft. Sucht ist eine Krankheit, gegen die man tagtäglich ankämpfen muss und genau das tut Ava's Vater. Er macht im Grunde alles richtig. Er hat sein Problem erkannt, sich selbst in eine Entzugsklinik eingewiesen und versucht nun zu heilen. Er will seine Sucht in den Griff bekommen, für sich und seine Familie, denn trotz allem verhält er sich noch wie ein liebevoller Vater und sorgt sich um seine Familie. Er kämpft um seine Ehe und für seine Kinder, obwohl er sich unheimlich viel Gegenwind ausgesetzt sieht.

Ava ist wütend und bis zu einem gewissen Grad konnte ich das nachvollziehen, aber häufig hat sie sich in meinen Augen auch viel zu sehr in die leidende Opferrolle gedrängt, und das nicht nur in Bezug auf ihren Vater, sondern bei allem und jedem. Ava erwartet immer mehr als sie selbst zu geben in der Lage oder auch nur bereit ist. Nichts ist jemals gut genug für sie und das war einfach anstrengend. Wir haben als Leser:innen nichts von Ava's Kindheit oder dem Verhalten ihres Vaters unmittelbar vor der Einweisung mitbekommen, was in meinen Augen aber äußerst aufschlussreich hätte sein können und mir hier dementsprechend gefehlt hat. Die spärlichen Hinweise lassen allerdings auf eine schöne Kindheit schließen, was Ava's Verhalten meines Erachtens noch unfairer erscheinen lässt. Sie ist selbstgerecht, überheblich und uneinsichtig. Ava war für mich schlicht und ergreifend keine sympathische Protagonistin, welche diese Geschichte aber dringend gebraucht hätte.

Warum Ava gerade Chay wählte, hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen. Ich kann gut verstehen, dass sie sich nicht um noch einen Süchtigen in ihrem Leben sorgen müssen möchte. Es ist völlig legitim und nachvollziehbar, aber wenn du genau das tausendmal erwähnst und immerzu betonst, dann ziehe es doch auch durch! Dann lässt Ava Chay auch noch ewig lange zappeln, was an sich schon unfair und mies ist - Immer, aber in diesem besonderen Fall ist es auch noch das Letzte, das Chay gerade brauchte. In einer Beziehung sollte man einander Halt geben und sich unterstützen, aber das können die beiden nicht. Stattdessen machten sie sich das Leben gegenseitig nur noch schwerer.

Das florierende Hin und Her zwischen Ava und Chay bereitete mir Magenschmerzen und hat leider mehr negative als positive Gefühle in mir ausgelöst. Ich konnte zwischen den beiden auch keine Liebe oder tiefe Verbundenheit spüren, sondern maximal körperliche Anziehungskraft, was die Beziehung der beiden für mich noch unsinniger erscheinen ließ. Ich hatte beim Lesen selbst das Gefühl, dass Chay nicht gut genug für Ava ist, weil sie mir dieses Gefühl ebenso sehr gab wie sie es Chay vermittelt hat. Ich mochte sie mit jeder weiteren Seite noch weniger und bleibe dabei, dass CHAY etwas Besseres verdient hätte, auch wenn in ihren Augen immer nur sie etwas Besseres verdient haben kann.

Hinzu kommt, dass mehrfach beschrieben wurde, wie Ava Angst vor Chay empfindet und in seiner Gegenwart gehäuft einen Fluchtinstinkt verspürt, was mir trotz meiner Antipathie ihr gegenüber sauer aufstieß. Wie soll man ihre Beziehung so noch romantisch finden?! Sie treibt das Wort 'toxisch' auf ein ganz neues Level. Nicht jede Angst muss überwunden werden. Angst kann auch etwas Gutes sein und uns schützen. Wenn dein Körper dir also wiederholt signalisiert, dass du vor einem Mann wegrennen sollst, dann solltest du dieses Gefühl ernst nehmen und dich nicht zwingen zu bleiben, geschweige denn dich diesem Mann noch weiter zu öffnen und anzunähern. Was wird hier bitte vermittelt?!

Unabhängig meiner persönlichen Schwierigkeiten mit der Thematik dieses Buches kann man hier definitiv einige Punkte kritisch betrachten, gerade was die Beziehung von Ava und Chay anbelangt.

Darüber hinaus habe ich die Charaktere als sehr gezeichnet und nur wenig nahbar empfunden. Auf emotionaler Ebene kam trotz Innensicht kaum bis gar nichts bei mir an. Ich hätte mir mehr Greifbarkeit, Gefühlsintensität und Tiefe im Schreibstil der Autorin gewünscht. Suchterkrankungen sind so ein sensibles Thema und doch hat dieses Buch nur sehr wenig in mir ausgelöst. Es hat mich in erster Linie wütend gemacht. Wütend und frustriert. Das Handeln der Charaktere war für mich häufig überhaupt nicht nachvollziehbar und in den anderen Fällen hat es mich aufgeregt. Ich hatte selten das Gefühl, dass zwei Charaktere so wenig füreinander bestimmt sind wie hier. Die expliziten Szenen waren übrigens ebenfalls mehr unangenehm als prickelnd und vor allem meist auch sehr deplatziert.

Mein Fazit ist, dass ich dieses Buch definitiv nicht hätte lesen sollen, aber selbst wenn ich versuche meine persönlichen Gefühle außen vorzulassen, würde ich euch diese Geschichte eher nicht empfehlen. Ich maße mir nicht an, dass meine persönlichen Erfahrungen die einzig richtigen und diese hier kein bisschen authentisch wären, jedoch betrachte ich Ava auch unabhängig davon als schwierige Protagonistin und ihre Liebesgeschichte mit Chay als höchst problematisch.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Everbooklove.
659 reviews5 followers
August 1, 2022

"Der Junge in ihm wollte sich seinen Eltern beweisen. Der Freund in ihm wollte Keira nicht verlassen. Und der Mann in ihm wollte Ava noch nicht aufgeben." - S. 153 Chay

Ava ist süß. Sie hält fest an ihrer "heilen" Welt - doch sie platzt. Sie schwimmt und kämpft, dafür habe ich sie bewundert auch das sie Grenzen zieht. Ava ist sehr liebevoll, versucht zu verstehen, ist loyal wie aufrichtig.

Chay ist einfach düster. Manchmal vielleicht sogar in sich ertrunken und doch war sein Selbstbewusstsein nicht angekratzt, zumindest nach außen. Innerlich stellt er sich verdammt viel, aber manchmal leugnet er auch. Er ist ein direkter, ehrlicher Mensch. Ein Kämpfer (dafür braucht er aber einen Grund) mit viel Sarkasmus, Loyalität und Fürsorge.

Ich hatte kleine Start Schwierigkeiten was den Schreibstil angeht, habe aber schnell gemerkt wie passend er für diese Geschichte ist. Denn sie ist ehrlich. Sie ist dunkel. Sie ist hart.
Aber sie gibt so verdammt viel Hoffnung. Mit sweeten Szenen, Schmunzelmomenten und Szenen die mich zum Nachdenken gebracht haben, zum Kopfschütteln, zu pochenden Herzen und auch Herzschmerz.
Es war so wundervoll emotional und tief. Einfach tief mit viel Verständnis, Feingefühl aber trotzdem Realität und Ehrlichkeit. Mit allen Hürden, Fehlschlägen und Glück.
Profile Image for Aileen ..
46 reviews
December 25, 2023
In dem Roman geht es um Ava, welche plötzlich erfahren musste das Ihr Vater ein Alkoholiker ist und in eine Entzugsklinik geht.
Durch einen Mitpatienten fahren Ihre Gefühle Achterbahn. Sie trifft auf Chay, welcher sehr einschüchternd und verbittert wirkt. Aber durch die Offenheit gegenüber der Alkoholsucht trifft er auf Avas Herz.
Alles war gut bis Chay entlassen wird...

Ja was soll ich sagen, dieses Buch beschreibt eine so wichtige Thematik. Besonders zu diesen Zeiten, wo so viele Jugendliche trinken.

Kristin Saß Schreibstile gefällt mir sehr. Er ist flüssig, einfach und entspannt zu lesen. Man wird direkt in die Gefühlswelt der Protagonisten eingezogen.

Die Beziehung zwischen Ava und Chay ist sehr emotional. Besonders durch das prägnante Thema. Aber trotz allem gab es total süse und schützende Szenen. Die den Roman aufgelockert haben.
Ava ist eher ein positiver, lustiger und Emotionale Charakter. Chay dagegen wirkt eher für sich, düster und trotzdem offen gegenüber des Suchtproblems.

Wer eine Emotionale Geschichte lesen möchte ist hier genau richtig.

*Rezensionsexemplar
Profile Image for oceanofstorys.
25 reviews1 follower
October 2, 2022
𝗗𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻 lernen sich in einer Suchtklinik kennen. Als Ava erfährt das ihr Vater Alkoholkrank ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Trotzdem scheut sie sich nicht davor, ihn dort zu besuchen und zu erfahren, wie es zu der Abhängigkeit kam. Dort trifft sie auf Chay, der aufgrund seiner Drogensucht, dort von seiner besten Freundin eingewiesen wurde.
Ihre Geschichte ist sehr bewegend, hat Tiefe und auch leichte Momente. Die Klinik als Setting fand ich ungewöhnlich aber auch echt. Gemeinsam helfen die beiden sich. Ava lernt mit der Sucht umzugehen und nicht mehr die Augen vor dem unperfekten zu verschließen. Chay fängt an zu kämpfen. Für sich, seine Zukunft, Keira und Ava

Der Schreibstil ist sehr flüssig, ehrlich und gefühlvoll. Man merkt der Autorin an, dass es ein sehr persönliches Buch ist. Ava und Chay habe ich in mein Herz geschlossen, auch wenn sie mich emotional wirklich zerstört haben.

Ein persönliches Jahreshighlight ⭐️
38 reviews
December 14, 2023
Sehr anstrengend zu lesen, die Geschichte war okay. Nichts neues oder spannendes. Habe viele Anläufe dafür gebraucht es zu ende zu lesen
Profile Image for Linda.
36 reviews6 followers
July 27, 2022
"Dein Schatten in meinem Licht" ist ein Buch mit einer Thematik, die ich so noch nicht in einem Buch erlerbt habe. Oder mich zumindest nicht daran erinnern kann. Es werden u.a. Alkohol- und Drogensucht thematisiert und letzteres spielt gerade beim love-interest eine größere Rolle. Und weil es gerade neu für mich war, war ich auch dementsprechend gespannt auf das Buch. Ich weiß noch, dass ich irgendwann Ende letztes Jahres durch Zufall über einen Beitrag mit einem Textschnipsel gestolpert bin und kurzerhand zur Thalia App geswitcht, um nach dem Buch zu suchen. Blöd nur, dass es damals noch nicht erschienen war 😅

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und man ist sehr leicht durch die Seiten geflogen.

Mir hat zudem sehr gut gefallen, dass man beim Lesen so einiges dazugelernt hat, bspw der Umgang mit den Krankheiten oder wie der Ablauf in einer Entzugsklinik ablaufen kann. Ebenso war es für mich ein komplett neues Thema in einem Buch – zumindest kann ich mich nicht erinnern, eins mit solch einer Thematik gelesen zu haben – und definitiv eine Abwechslung zu "normalen" New Adult Geschichten. Wobei man auch diese natürlich nicht pauschalisieren kann, aber ich denke ihr wisst, was ich meine (hoffe ich zumindest).
Das einzige, was ich ggf negativ bewerten könnte ist, dass mir Ava ab und an etwas naiv vor kam, bzw es mich etwas genervt hat, dass sie oftmals nie zu wissen schien, was sie genau möchte. Allerdings kann ich Ava in diesen Punkten auch wiederum verstehen, weswegen ich mich auf das "könnte" abstütze. Wie gesagt ist die ganze Thematik auch für Ava völlig neu und ich möchte nicht behaupten, dass ich in ihrer Situation anders gehandelt hätte. Auch, wenn man in diesen Momenten vielleicht kurz die Augen verdreht hat, finde ich es schlussendlich nicht mehr so negativ. Und man hat am Ende des Buches eine deutliche Entwicklung bei ihr bemerkt, was das ganze auch wieder ein wenig ausgleicht.

Chay fand ich als Hauptprotagonist toll. Auch über seine Entwicklung am Ende des Buches hab ich mich sehr gefreut.

Ich hab "Dein Schatten in meinem Blick" wirklich sehr, sehr gerne gelesen. Es hat sich sehr echt beim Lesen angefühlt. Ein wirklich sehr, sehr schöner und authentischer Debütroman. Man konnte sogar bereits die Hauptprotagonisten aus Band 2 kennengelernt und auf diesen freue ich mich auch schon.
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