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Kalt wie Schnee, hart wie Eisen

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Eine Königin ohne Herz, ein unbestechlicher Rebell und eine Liebende ohne Namen.

Vom Vater verstoßen und von der Mutter verraten, wuchs die Königstochter Kanemô fernab des Palasts in einem Kloster auf. Als der Vater stirbt, will der Rebellenführer Heganen sie zur Frau nehmen, um so auf den Thron zu gelangen. Doch Kanemô will die Macht für sich. Durch einen Pakt mit einer mächtigen Hexe gelingt es ihr, Heganen unter ihre Kontrolle zu bringen und als ihre Marionette regieren zu lassen. Als Preis dafür verlangt die Hexe ihr Herz. Als sich der Rebell Perakín unerklärlicherweise in sie verliebt, beginnt Kanemô zu begreifen, was ihr fehlt. Aber kann sie ihr Herz zurückbekommen?

400 pages, Paperback

First published January 1, 2021

19 people are currently reading
170 people want to read

About the author

Jenny-Mai Nuyen

48 books169 followers
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Ihr literarisches Debüt "Nijura – Das Erbe der Elfenkrone" gilt sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Jenny-Mai Nuyen studiert Filmwissenschaft an der New York University.

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Community Reviews

5 stars
20 (11%)
4 stars
52 (30%)
3 stars
58 (34%)
2 stars
35 (20%)
1 star
3 (1%)
Displaying 1 - 30 of 37 reviews
Profile Image for Chillysbuchwelt.
621 reviews10 followers
August 10, 2021
Cover:
Ich habe es gesehen und war direkt hin und weg und musste mehr über dieses Buch erfahren.
Es ist einfach ein einfach ein wunderschönes Cover, welches zudem sehr gut passt. 😍

Meinung:
Ein High-Fantasy Einzelband, dazu auch noch mit Elfen und Magischenwesen, meine Freude auf die Geschichte war riesig.

Mit dem Schreibstil habe ich von Anfang an leider meine Schwierigkeiten gehabt, denn ich kam einfach nicht so richtig in Lesefluss.
Anfangs fand ich das nicht schlimm, denn manchmal dauert es halt ein wenig länger, um wirklich reinzukommen und sich an den Schreibstil zu gewöhnen, doch es wurde leider nicht wirklich besser.
Die Namen mancher Figuren und Orte sind etwas komplizierter, was ich aber nicht schlimm fand, da es ja Genre typisch ist.
Was mir gut gefallen hat, sind die detailreichen und liebevollen Beschreibungen, so was mag ich generell sehr gern.

Im ersten Abschnitt lesen wir nur aus der Perspektive von Kanemô, im 2. nur von Laurin und in den Nachfolgenden von beiden.
Mir gefiel das nicht so gut, ich hätte es besser gefunden, wenn es von Anfang an im Wechsel erzählt worden wäre.
Die Protagonistin Kanemô fand ich eigentlich ziemlich interessant, doch die meisten ihrer Handlungen konnte ich einfach nicht so wirklich nachvollziehen.
Wir lernen die Protagonistin zunächst etwas kennen, was mir gut gefallen hat und erfahren dabei auch, wie es dazu kommt, dass sie ihr Herz verliert.
Die Idee fand ich eigentlich total genial, aber tatsächlich ging mir das fast schon ein wenig zu schnell.
Kanemô hat mir hier einfach zu wenig fragen gestellt, sie war zwar ein wenig skeptisch, aber mir persönlich einfach zu wenig.
Was ich gut fand, ist, dass sie zwar aufgrund des fehlenden Herzens nicht wirklich fühlen kann, dabei aber nicht wie eine Maschine oder so wirkt, da die Gefühle zumindest kurz aufflackern, bevor sie wieder verebben.
Laurin fand ich zwar nicht wirklich sympathisch, aber ihr Handeln konnte ich zu meist besser nachvollziehen als Kanemôs.
Sie hat ziemlich große Probleme mit ihren Aussehen, was sehr schade ist, aber total nachvollziehbar bzw. authentisch rübergebracht wird.

Die Story fand ich immer mal wieder kurzzeitig wirklich interessant, aber tatsächlich konnte sie mich einfach nicht packen.
Ich habe sooo sehr versucht, diese Geschichte zu mögen, einfach weil hier viele Elemente vorhanden sind, welche ich gern mag, aber es hat einfach nicht geklappt.
Stellenweise habe ich immer wieder überlegt, ob es wirklich ein Einzelband ist oder nicht doch ein Reihen Auftakt.
Nach einem langsamen Start der Geschichte ist das Ende ziemlich abrupt.
Die Geschehnisse wurden am Ende so schnell und einfach abgehandelt, das es sich so anfühlte, als sollte es nur noch schnell zum Ende kommen.
Dies fand ich sehr schade, denn zum einen passte es nicht zu dem langen Anfang und zum anderen fand ich es zum Ende hin endlich etwas spannend.

Fazit:
Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut, weil sie einfach so interessant klingt und viele Elemente vorhanden sind, die mir gut gefallen, doch leider konnte die Geschichte mich einfach nicht überzeugen.
Immer wieder habe ich wirklich versucht, sie zu mögen, doch ich wurde einfach nicht gepackt.
Der schreibstill war einfach nicht meiner, von Anfang an kam ich nicht so richtig in Lesefluss und es wurde nicht besser.
Es gab fast keine Überraschungsmomente und als es zum Ende dann wirklich spannend wurde, war es auch schon vorbei.
Nachdem die Geschichte langsam und zum Teil schleppend vorangeht, fühlte sich das Ende einfach nur schnell und hektisch an.
Mir hat das Buch leider nicht gefallen.
Die Rezension enthält meine persönliche und rein subjektive Meinung.
Ich danke dem cbt-Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.💖
Profile Image for lauras_garden_of_books.
404 reviews14 followers
August 29, 2021
„Kämpfen wir nicht für eine Welt, in der ein Wort zählt, selbst das unserer Feinde? Um diese Welt zu verwirklichen, müssen wir sie leben. Ich will lieber vertrauen und sterben, als zu misstrauen und damit aufrechtzuerhalten, was ich besiegen will.“

Ein grausames und bittersüßes Märchen…

„Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ spielt in einem Land, was von Menschen, Elfen und Zwergen bevölkert wird. Auf dem Thron sitzt der Menschenkönig Sagamenon. Seine Frau, die Königin, stammt aus dem Geschlecht der Hohen Elfen von Madgar Yhs. Sie haben eine Tochter, Kanemô. Die Macht des Königsgeschlechts über das Land Ivenhall speist sich aus dem „Zauberkessel“; denn aus diesem können sie mächtige Wesen erschaffen und mit ihrer verliehenen Macht über die Lande herrschen. Kanemôs Vater ist dahingehend aber ein „schwacher“ König; er bringt nur kleinere Geschöpfe wie Werkatzen oder Einhörner zustande, und keine Drachen. Drachen sind aber die mächtigsten magischen Wesen. Als Kanemo 6 Jahre alt ist, wird ihre Mutter verdächtig, den letzten verbliebenen Drachen im Auftrag der Madgar Yhs getötet zu haben. Daraufhin erklärt der König den Elfen den Krieg und Kanemo wird (da sie eine Halbelfe ist) in ein Kloster verbannt. 10 Jahre später haben die Rebellen, bestehend aus einer Allianz zwischen Elfen und Menschen, den König gestürzt; sie wünschen sich ein unabhängiges Königreich. Doch mit dem Sturz des Königs beginnt neuer Machthunger auf der Seite der Menschen. Denn durch eine Heirat mit der Königstochter könnten sie über die Lande herrschen und besäßen die Kraft des Zauberkessels.
Kanemô wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren alten Platz wieder einzunehmen. Aber nicht an der Seite des Rebellenführers. Und so geht sie einen gefährlichen Pakt mit einer Hexe ein - der Preis: ihr Herz!

Nicht nur die Königstocher spielt in der Geschichte eine große Rolle, sondern auch die Heerführerin der Elfen-Rebellen: Laurien. Viele Kapitel sind aus ihrer Sicht erzählt und ich muss auch sagen, dass Laurien für mich die Sympathieträgerin war: mit ihr habe ich mitgefühlt und mitgelitten.
Dann haben wir da noch Perakin, ein Fürstensohn der Menschen und Teil der Rebellion. Perakin ist ein ganz besonderer und zauberhafter Charakter; so wie Jenny-Mai Nuyen ihn durch Lauriens Augen beschrieben hat, habe ich mich gleich mit in ihn verliebt..
Jenny hat die Gabe, eine fantastische Welt mit vielschichtigen Charakteren zu erschaffen; dabei schreckt sie vor Grausamkeiten und plötzlichen und krassen Wendungen nicht zurück.

„Weder Gedanken noch Gefühle noch gute Taten oder Verbrechen hatten einen festen Kern, alles strömte vorüber, verwandelte sich und verlor seinen Charakter. Darin lag die ganze Traurigkeit des Lebens. Und auch so viel Gnade.“

Jenny hat das Talent, einem auf märchenhafte und bezaubernde Art und Weise ins Herz zu schneiden..schön langsam, dass es auch gut wehtut. Zumindest geht es mir oft so bei ihren Büchern und der Art, wie sie Geschichten erzählt. Aber dass ich eine Geschichte intensiv und mit meinem Herzen erlebe, ist es ja, was ich mir als Leser wünsche. Und Jenny schafft das einfach immer wieder bei mir.
So ist das Buch zwar als Jugend-Fantasy-Buch deklariert, es gibt aber schon die ein oder andere heftige Szene.
Am Ende der Geschichte bekam ich feuchte Augen und die Danksagung hat mich auch nochmal sehr berührt.

„Um nichts anderes geht es, als da zu sein in deinem eigenen Leben. Mit jemandem, den du liebst und der dich liebt.“

FAZIT:
Jenny-Mai Nuyen hat es wieder geschafft, mich mit ihrem neuen Elfen-Fantasybuch zu bezaubern und zu berühren.
Ihre Art Geschichten zu schreiben mag auch nicht für Jeden etwas sein, mich trifft sie aber immer mitten ins Herz. 5 Sterne ⭐️
Profile Image for linalaunebuecher.
177 reviews20 followers
September 12, 2021
Wie nach Hause kommen.

Ich habe als Jugendliche mehrere Bücher von der Autorin gelesen. Ich weiß nicht wie oft ich die gelesen habe.

Nachdem ich lange nicht mehr zu einer Geschichte über Elfen, Zwerge und Drachen gegriffen habe, habe ich gleich zu Beginn gemerkt, wie sehr ich das vermisst habe.

Der Schreibstil von Jenny-Mai Nuyen taugt mir total. Ich mag es, wie sie die Szenerie beschreibt, da läuft bei mir direkt der Film im Kopf ab.

Eine Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen, ist aber nicht soooo stark im Fokus, was ich gut fand.

Zwischendurch ging es mir (insbesondere auf den Reisen) etwas zu schnell,.. da hätte ich gerne mehr Zeit mit den Figuren verbracht.
Das war wahrscheinlich bei dem Einzelband einfach platztechnisch nicht mehr drin. - Schade!

Alles in allem ein sehr gutes Buch, das mir große Freude bereitet hat!
Profile Image for Dr. des. Siobhán.
1,588 reviews35 followers
September 24, 2022
Bücher von Jenny-Mai N(g)uyen habe ich als Jugendliche gern gelesen, ich erinnere mich an fast nichts, nur, dass es klassische High Fantasy ist. "Kalt wie Schnee, hart wie Eisen" ist da genauso: Elfen (Hoch/Nachtelfen), Zwerge und Menschen sind sich politisch nicht mehr grün, es wird gegen einen Menschenkönigin rebelliert, der mit einem Zauberkessel Drachen schaffen könnte, aber nicht kann. Der Tyrann wird gestürzt, die Tochter in einem Kloster versteckt, da nur durch ihr königliches Blut ermöglicht, den Kessel zu nutzen. Jahre später kehrt sie zurück, hat aber ihr Herz abgegeben, um die Macht an sich zu reißen. Die andere Protagonistin ist Laurien, eine Nachtelfe, die Heerführerin ist, durch den Krieg entstellt wurde und einen übelsten Crush auf einen Menschen hat, Sohn des Rebellenführers, aber glaubt nur mit Magie mit ihm zusammen sein zu können.

Einige Ideen in dem Buch waren ganz nett, außerdem ist es sehr gut geschrieben, aber allgemein hat es mir eher gezeigt, warum ich keine deutsche Fantasy mehr lesen mag, all die Stereotype gehen mir ein wenig auf den Keks und es ist wenig innovativ:
- Bösewicht(e) völlig unerklärt, macht überhaupt keinen Sinn
- eine Sorte Elfen hackt auf der anderen rum
- sexuell unerfahrene Frauen haben Sex mit angeblich sexuell erfahrenen Männern, aber Sex eigentlich nur Schmerz (sollte so nicht sein, nein, auch nicht beim ersten Mal)
- "ich habe dich die ganzen Jahre geliebt" --- Misskommunikation
- Random Side characters, die eingeführt werden, und dann sofort sterben
- Killing off the gays :(
- weirde Fantasynamen
- World Building teilweise unerklärt

Alles in allem unterhaltsam, aber das Ende lutschte und left much to be desired.

3 Sterne
Profile Image for Sofia.
445 reviews18 followers
August 9, 2021
Vielen lieben Dank an den cbt-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

Aufmachung:
Normalerweise bin ich ja kein Fan von Gesichtern auf Covern, aber dieses hier finde ich absolut gelungen! Auf den ersten Blick ist erkennbar, dass es sich hierbei um Elfenfantasy handelt, in denen augenscheinlich Drachen und andere magische Tiere eine große Rolle spielen. Was mir jedoch am besten gefällt: Je länger man hinsieht, desto mehr Details fallen einem auf.
Der Titel gefällt mir ebenfalls gut, da nicht nur aus offensichtlichen Gründen zum Inhalt passt (die Protagonistin verliert ihr Herz), sondern auch im Text selber noch einmal aufgegriffen wird. Das liebe ich ja!


Meine Meinung:
Man sucht ja in der Regel verhältnismäßig lang nach einem High Fantasy-Standalone. Dass man hier ein solches erhält, in dem es noch dazu um Elfen, Drachen und Magie geht, hat mich daher sehr gefreut und umso gespannter war ich auf das Buch.

Der Einstieg in „Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ ist sehr leicht. Das liegt zum einen an dem unkomplizierten, lockeren Schreibstil, der sich gut „weglesen“ lässt, ohne dass er an malerischen Beschreibungen, die für das Genre so typisch sind, geizt. Zwar sind auch hier die Orts- und Figurennamen teils etwas komplizierter (gerade hinsichtlich der Orte hätte ich mir hier durchaus eine Karte gewünscht; ein Figurenverzeichnis gibt es immerhin), aber das hat keine Auswirkungen darauf, dass man sich in dieser Welt sehr gut zurechtfindet.
Insofern würde ich das Buch bereits an dieser Stelle High Fantasy-Einsteigern empfehlen!


Auch hinsichtlich des Inhalts ist der Anfang vielversprechend. Man lernt Kanemô kennen und erfährt, wie es dazu kommen wird, dass sie ihr Herz verliert.
Als ich diesen Teil im Klappentext gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf, wie die Autorin das Problem, dass die Protagonistin kein Herz, ergo keine Gefühle besitzt, auf nachvollziehbare Weise lösen würde, denn gerade die Gefühle der Protagonistin sind es ja, die dafür sorgen, dass man auch als Leser mitfiebert.
Die Umsetzung Jenny Mai-Nuyens ist jedoch wunderbar gelungen. Dadurch, dass man Kanemô im Prolog als Kind und zu Beginn der Geschichte noch mit einem Herzen kennenlernt, kann man bereits eine Beziehung zu ihr aufbauen und nachvollziehen, wieso sie sich dazu entscheidet, der Hexe ihr Herz zu übergeben.

Was mir sehr gut gefallen hat: Obwohl Kanemô infolge dessen später zu Gefühlen nicht mehr in der Lage ist, ist sie dennoch nicht gefühlskalt oder „roboterhaft“; vielmehr wirkt es so, als seien ihre Gefühle kurzzeitig wie „unter Wasser“, bevor sie durch den Zauber unterdrückt werden. Man bekommt also einen Eindruck davon, wie Kanemô reagieren würde, hätte sie ihr Herz noch, und kann ihre Handlungen, so kalkuliert und logisch sie auch sein mögen, sehr gut nachempfinden.
Dennoch sollte hier nicht außer Acht bleiben, dass sie, gerade weil sie kein Herz mehr hat, teilweise sehr grausam und brutal handelt. Wenn man mit moralisch grauen Charakteren also nicht so gut klarkommt, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Buch nichts für einen ist. Ich fand es dagegen im Vergleich zur typischen „guten“ YA-Protagonistin sehr interessant und abwechslungsreich!

„‚Schaut‘, befahl Liotan. ‚Das seid Ihr. Das ist eure Macht. Wenn jemand die Rebellen besiegt, dann Ihr. Aber unter eurer zarten Haut müsst Ihr hart sein wie Eisen. Und kalt wie Schnee.‘“ (S. 48)

Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, und während Teil 1 vollständig aus Kanemôs Sicht erzählt wird, findet Teil 2 ausnahmslos aus Lauriens Perspektive statt. Dem stehe ich ein bisschen ambivalent gegenüber.
Einerseits hat mir das insofern gut gefallen, dass man so auch sie, die ebenfalls einen wesentlichen Teil der Handlung trägt, sehr gut kennenlernen und sich auf sie einlassen kann. Auch sie ist, ähnlich wie Kanemô, von schlechten Eigenschaften – bei ihr hauptsächlich Eitelkeit und Feigheit – geprägt, die sie von anderen Protagonistinnen abheben. Wieder: Darauf muss man sich einlassen können! Während ich Laurien nicht durchgängig sympathisch fand und an ihrer Stelle sicherlich nicht so gehandelt hätte wie sie, fand ich die Charakterisierung ihrer Figur doch nachvollziehbar und glaubwürdig, also sehr gut gelungen.

Weshalb mir diese Aufteilung von Teil 1 und 2 allerdings nicht gefallen hat, ist, dass es mich so ziemlich aus Kanemôs Handlungsstrang herausgerissen hat. Das, was Laurien in Teil 2 erlebt, passiert parallel zu Kanemôs Erlebnissen, die durch die Aufteilung jedoch wieder recht weit in den Hintergrund gerät. Das ist natürlich stark Geschmackssache, aber ich hätte es hier besser gefunden, wenn Kanemôs und Lauriens Erzählungen wie in den darauffolgenden Teilen auch parallel stattgefunden hätten.


Dadurch, dass man so aus dem Plot herausgerissen wird, dauert es nämlich relativ lange, bis sich wieder ein wenig Spannung aufbauen kann. Stattdessen wirkt es durch dieses Auseinanderziehen so, als würde auf etwas Großes vorbereitet werden. Daher habe ich mich beim Lesen auch immer wieder gefragt, ob „Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ tatsächlich ein Einzelband ist oder nicht doch ein Auftakt, denn so fühlte es sich zeitweise an.
Bestätigt wurde dieses Gefühl dann zum Schluss auch noch dadurch, dass für die Auflösung der Konflikte am Ende nur noch ca. 70 Seiten übrigbleiben: Die Konflikte werden also im Vergleich zu ihrem Aufbau sehr kurz und „einfach“ abgehandelt; das Große, das man nach der langen Einführung erwartet, bleibt aus.
Insofern konnte mich das Ende nicht völlig zufriedenstellen. Ein paar mehr Seiten mit einigen tiefergehenden Details und Plottwists hätten dem Buch sicherlich gutgetan!

Das soll jedoch nicht heißen, dass „Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ mich gar nicht überraschen konnte, im Gegenteil. Zwar konnte ich manche Twists auch vorher schon erahnen, aber vor allem gegen Ende hat mich die Autorin doch das eine oder andere Mal kalt erwischt.


Abschließend möchte ich nur noch das wunderbare Worldbuilding einmal erwähnt haben. Dazu gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen, außer, dass ich mir trotz fehlender Karte die Welt um Ivenhall, Magdar Yhs, das Moor und die Schädelstädte sehr gut vorstellen konnte.
Für High Fantasy ist das Buch relativ dünn, zumal es ein Einzelband ist. „Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ kann hinsichtlich des Worldbuildings also nicht so sehr in die Tiefe gehen, wie andere (mehrteilige) High Fantasy-Schinken. Nichtsdestotrotz trifft man hier auf die für einen einnehmenden Weltenbau notwendige Tiefe und Detailverliebtheit; die Kürze des Buches tut dem hier also keinen Abbruch!



Fazit:
„Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ überzeugt vor allem mit seiner Kurzweiligkeit und einem sehr einnehmenden, einfachen, aber dennoch genregerechten Schreibstil, die vor allem einen tollen Einstieg für High-Fantasy-Anfängern bieten!
Etwas schade ist der ein wenig schleppende Mittelteil und das dafür eher ernüchternde Ende, die jedoch nichts daran ändern, dass man zwischendurch durchaus sehr gefesselt ist und insgesamt ein sehr schönes Leseerlebnis erhält.
Ich empfehle das Buch allen, die nach einem leichten High Fantasy-Standalone suchen, weise aber darauf hin, dass es möglicherweise nichts für Leser*innen ist, die Schwierigkeiten haben, sich in moralisch graue Figuren hineinzuversetzen.
4/5 Lesehasen.
Profile Image for Miss Sophie.
347 reviews
October 30, 2023
Dieses Buch hatte die niedrigste Bewertung all meiner ungelesenen Bücher, weshalb ich etwas besorgt war, als ich begann es zu lesen. Meine Befürchtungen haben sich jedoch nicht bestätigt. Möglicherweise wäre ich enttäuschter gewesen, hätte ich es sofort nach der Publikation gelesen, aber so hatte ich alle Erwartungen bereits vergessen und konnte sehr offen an die Geschichte herangehen.

Insgesamt hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen. Wir beginnen mit dem Ende einer Revolution, die ein Königreich gespalten zurücklässt und folgt einer zuvor verbannten Königstochter, welche nun den Anführer der Rebellion legitimieren soll, und der Heerführerin der Elfen, welche die Interessen des Ältestenrats der Elfen vertreten soll, sich hierbei jedoch zwiegespalten fühlt. Beide Perspektiven fand ich interessant und wichtig für den Verlauf der Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre und die vielen kleinen Details, mit welchen die Autorin der Welt und den verschiedenen Kulturen Leben einhaucht. Dieser Aspekt ist für mich das stärkste Element der Geschichte.
Auch gab es einige Wendungen, die mich überraschten und gebannt weiterlesen ließen.

Einige Kritikpunkte habe ich dennoch:
- Viele Nebencharaktere sowie die Rebellion blieben recht flach. Zwar wird mehrmals erwähnt, wie charismatisch der Rebellenführer gewesen sei, doch es fehlt hier an tatsächlichem Inhalt. Dies ist natürlich auch dem Zeitpunkt geschuldet, an dem die Geschichte einsetzt (welchen ich grundsätzlich spannend finde - oft ist ja eher die Rebellion selbst der Plot). Trotzdem hat sich dieser Teil der Geschichte für mich nicht überzeugend angefühlt. Ähnlich ging es mir mit der Rebellion selbst - der überworfene König wurde als Tyrann bezeichnet, davon war jedoch recht wenig zu sehen. Es handelt sich natürlich nicht um einen politischen Fantasy-Roman, aber ein wenig mehr Detail hätte mir gefallen.

- Lauriens Rolle als Heerführerin war ziemlich unpassend. Es wird sogar erwähnt, dass ihre Ernennung hauptsächlich symbolisch war, was mich trotzdem etwas ratlos zurücklässt. Es hätte meiner Meinung nach wenig an der Geschichte geändert, ihr eine andere Rolle zuzuweisen, die eher zu ihrer Zurückhaltung gepasst hätte. So hat es sich eher danach angefühlt, als hätte nur die Figurenkonstellation (Königstochter - Fürstensohn - Heerführerin) diesen Titel bedingt.

- Laurien hatte zu wenig Charakterentwicklung. Es gab klar benannte Aspekte, deren sie sich bewusst und mit denen sie unzufrieden war, welche bis zum Ende jedoch nicht zufriedenstellend thematisiert wurden. Vermutlich handelt es sich um eine bewusste Entscheidung, sich gegen eine konventionelle Charakterentwicklung zu stellen, um die Widersprüchlichkeit einer Person darzustellen... Fand ich persönlich aber etwas schade.


Dennoch, dieses Buch hat mir besser gefallen als Die Töchter von Ilian und Das Zeitalter der Drachen. Schnell zu lesen, eine schöne Welt, interessante Magie, ein bisschen Liebe, nicht zu viel Politik und wenn nicht immer sympatische, so doch nachvollziehbare Charaktere.
Profile Image for Vanessa (bookfairy.reads).
1,312 reviews143 followers
December 23, 2021
3/5 ⭐️⭐️⭐️

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht wie ich dieses Buch bewerten soll… Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch erhofft und obwohl es nicht schlecht war, hat es mich in einigen Situationen auch leider sehr enttäuscht.

#KaltWieSchneeHartWieEisen fängt langsam an und führt den Leser erst einmal in diese neue Welt ein. Sobald es dann mit der Handlung losging war es auch wirklich gut. Es gab viele Überraschungen und Wendungen, die unglaublich interessant waren, der Geschichte Leben eingehaucht haben und mich teilweise schockiert zurück ließen, weil sie so unerwartet und einfach so gut waren!

Dann gab es jedoch auch Dinge die ich überhaupt nicht gut fand und die mich wirklich sehr gestört haben. Zum einen wäre das die Tatsache, dass obwohl es immer mal gute Wendungen gab, große Teile der Geschichte sehr langatmig waren. Besonders diese Teile, die von Laurien erzählten. Dabei hat es auch nicht geholfen, dass ich Laurien so gar nicht leiden konnte… Laurien war in meinen Augen nicht nur ein langweiliger Charakter, sondern auch überhaupt nicht flexibel in ihren Ansichten. Sie war sehr festgefahren in ihrer Meinung, hat gefühlt nicht mit sich reden lassen, hat gewisse Personen angebetet und andere Charakteren hat sie nicht eine einzige Chance gegeben. Nicht einmal auf Perakín wollte sie hören und zudem war sie unglaublich starr mit ihrem Eitel.
Perakín und Kanemô dagegen hatten Tiefen und greifbare Gefühle, Schwächen und Stärken, die man greifen konnte.

Demnach ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass ich mit der “Liebesgeschichte” in dieser Story gar nicht anfangen konnte. Vermutlich wäre ich auch mit einem anderen Ergebnis nicht viel glücklicher gewesen, da mir einfach die Emotionen gefehlt haben und ich bei keinem der Protagonisten das Heranwachsen von Gefühlen wirklich beobachten konnte. Dennoch war das Ende - sowohl in der Liebe als auch dem Rest der Story - leider viel zu schnell abgehakt, für mich nicht wirklich nachvollziehbar und deswegen leider enttäuschend. Schade. :(
Profile Image for Nora4.
471 reviews9 followers
July 26, 2022
Das Buch liegt auch schon etwas länger herum, aber ich bin auch endlich noch dazugekommen. Das Buch habe ich schon vor längerem mal gesehen und der Klappentext klang interessant, aber es war doch auch nicht direkt ganz oben auf der Wunschliste, weil es doch auch noch High Fantasy ist, weshalb ich es unglaublich klasse fand, durch die Lovelybooksverlosung auch einmal an ein Buch zu gelangen, welches sonst vielleicht nicht so schnell in meinem Regal gelandet ist und Fantasy ist ja letztendlich immer noch Fantasy. :)

Die Grundidee davon ist wirklich unglaublich gut und konnte mich deshalb auch direkt ansprechen, auch wegen des grossen Potentials dahinter. Grössenteils wurde diese auch gut umgesetzt aber leider wurde es an manchen Stellen meiner Meinung nach doch auch etwas flach gehalten.

Diese extreme Herzlosigkeit, die Kanemo nämlich verspüren sollte, wird immer wieder aufgebrochen. Ihr bleiben immer noch die Erinnerungen an vorherige Gefühle und die kleinen Dinge, wie den Namen der Katze, denn sie doch immer im Geheimen nutzt oder eben diese Erinnerungen an Gefühle, lassen es mehr wirken, als würde sie alles nur aufsetzen und nicht wirklich herzlos und kalt sein und das gleich von Anfang an.

So hat dann auch diese wachsende Liebe keinen Einfluss auf ihre scheinbar nicht vorhandene Gefühlswelt. Die Beziehung war sowieso mehr eine Nebensache und konnte mit dieser nicht wirklich warmwerden.

Was aber absolut genial umgesetzt wurde, waren gewisse Szenenbeschreibungen. Der Einstieg, in welchem der Kessel genutzt wird und Kanemo mitbekommt, wie der Drache stirbt oder Szenen, wie die, in der Kanemo den Mord begeht, sind wirklich unglaublich gut beschrieben worden und ich mochte die Details darin.

Das Buch hat auch im Gesamten, trotz kleiner Mängel, keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Ich fand es, trotz des High Fantasy Settings, welches für mich ungewohnter ist zu lesen, leicht genug, um doch auch zügig hindurchzukommen, was immer ein Plus ist. Ich denke auch, dass anderen das Buch sehr gut gefallen könnte und finde es eine empfehlenswerte Geschichte. Von mir gibt es vier Sterne dafür.
20 reviews
October 2, 2021
Man sucht länger nach einem High Fantasy Einzelband, und habe mich über dieses Buch richtig gefreut😍

Vielleicht lag es allerdings an der Kürze des Buches, dass den Charakteren meiner Meinung nach der Tiefgang gefehlt hat... Auch konnten mich die Handlungen der Charaktere zwar wirklich fesseln, aber eine richtige Bindung mit den Charakteren aufzubauen war mir leider nicht möglich😬

,,Kalt wie Schnee, hart wie Eisen" hat nichtsdestotrotz einfach so vieles, das ich mir vom einem guten Fantasybuch wünsche: Eine alte Fehde, eine riesige Vielfalt an magischen Wesen (Elfen, Bestien, Zwerge,...), einen Krieg und unvorhersehbare Plottwists, die mich nicht nur einmal völlig kalt erwischt haben😱 Nach dem Anfang des Buches habe ich es regelrecht verschlungen und in einem Rutsch durchgelesen♥️💫

Im Klappentext wird allerdings ein Charakter, Laurien, nicht erwähnt, obwohl viele der Kapitel ihre Sicht zeigen und ich sie sogar neben Kanemô als Protagonistin bezeichnen würde...

Die Lovestory, die zwischen Kanemô und Perakín im Klappentext angedeutet wird, hat mich allerdings enttäuscht... Sein anfängliches Motiv kann ich verstehen, aber beim Lesen aus Kanemôs Sicht habe ich da nichts gefühlt und ihre plötzliche Verliebtheit nicht nachvollziehen können. Mehr kann ich hierzu leider nicht sagen, da ich Spoiler vermeiden möchte🤐

Der Weltenaufbau hat mich so fasziniert, dass ich mich auch riesig über eine Landkarte gefreut hätte😍 Dass die Charaktere alle ungewöhnliche Fantasynamen besitzen, hat für mich das Eintauchen in diese Welt nur verstärkt🥰 Es gibt sogar ein Personenverzeichnis zum Nachschlagen, falls man mal verwirrt sein sollte🙊

FAZIT
Eine fesselnde, spannende Welt mit Plottwists und vielem mehr, das man als Fantasy-Leser liebt!😍 Allerdings hat mir die Lovestory nicht zugesagt und ich konnte keine tiefere Bindung zu den Charakteren erlangen... Deshalb ein leichtes Fantasybuch für Einsteiger💫
Profile Image for Hope.
58 reviews
November 12, 2021
Originelle und coole Ideen, aber schwache Umsetzung
Infos zum Buch

Autor: Jenny-Mai Nuyen
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 400
Preis: 13,00 € [Taschenbuch] 9,99 € [Taschenbuch]
ISBN: 978-3-570-31341-1
Erschienen am 9. August 2021

Erster Satz

Auf Zehenspitzen spähte Kanemô aus dem Palastfenster.
Darum geht es

Kanemô wurde nach dem Tod des letzten Drachen von ihrem Vater – dem König – aus Ivenhall verbannt. Der König, der keine Drachen schöpfen kann, wurde wahnsinnig durch die Zeit, die er im Nebel auf dem Eisenturm verbrachte. Er tyrannisierte sein Volk, bis die Rebellion begann und der Rebellenführer Heganen den König tötete.

Jetzt möchte er durch die Heirat mit Kanemô auf den Thron, doch Kanemô hat eigene Pläne. Sie möchte über ihr Königreich regieren. Durch einen Pakt mit einer Hexe bekommt sie die Macht Heganen zu manipulieren und zu ihrer Marionette zu machen. Durch ihn regiert sie ihre Heimat, doch nach und nach kommen ihr Zweifel. Wieso hilft ihr die Hexe? War sie eine Freundin ihres Vaters und der Krone treu, oder hat sie andere Pläne?
Wie es mir gefallen hat

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, wurde leider aber nicht überzeugt, grade weil der Klappentext ganz andere Erwartungen in mir erweckt hat.

Über die Cover Gestaltung

Auf den ersten Blick gefällt mir das Cover ganz gut, doch bei näherem Hinsehen wirkt die Collage leider etwas nachlässig zusammengestellt. An einigen Stellen sind die Elemente ungenau freigestellt (zB. Der Rabe). Auch die Zusammensetzung des Mädchens und der Krone wirkt etwas unprofessionell. Was mich am meisten stört, sind die ganzen Überblendungen. Je öfter ich mir das Ganze ansehe, desto weniger gefällt es mir. Sehr schade.

Das einzige, was mir wirklich gefällt ist die Schriftmischung. Der Titel passt hervorragend und ist ein richtig Blickfang.

Über den Schreibstil

Gegen den Schreibstil kann ich nichts sagen. Von Beginn an war ich ganz begeistert von der Art und Weise, wie die Autorin schreibt. Es war spannend, fesselnd, lebendig erzählt, mit einem Hauch von Poesie. Es hatte einen ganz eigenen Takt, das hat mir sehr gut gefallen.

Als sie den Palast erreichte und aufblickte, wirkte der Winterhimmel über ihr riesig und dabei so verletzlich – ein Blütenblättergewebe über dem Abrgund der Welt.
– Seite 140

Über die Charaktere

Das Buch wurde aus der Sicht von zwei verschiedenen Charakteren geschrieben. Aus der Sich von Prinzessin Kanemô und aus der Sich von Laurien, Heerführerin der Elfen.

Doch so richtig anfreunden konnte ich mich mit keinem. Weder mit den beiden Protagonisten, noch mit anderen Figuren. Keiner war mir wirklich sympathisch, was mir die Freude am lesen etwas genommen hat. Ich fand es auch schwierig mich mit ihnen auseinanderzusetzen, da man die Figuren lediglich oberflächlich kennenlernt. Mir hat da einfach die Tiefe gefehlt.

Kalt wie Schnee, Hart wie Eisen – Die Protagonisten

Kanemô war mir noch die liebste Figur aus dem Buch, aber auch mit der schönen Prinzessin konnte ich wenig anfangen. Sie wirkte irgendwie zu naiv, zu gutgläubig, aber gleichzeitig auch stark, mutig und ehrgeizig. Sie war ein Widerspruch an sich. Und im Laufe des Buchs gab es meiner Meinung nach auch kaum eine Entwicklung.

Laurien war mich von Beginn an unsympathisch. Sie war so eine mächtige Kriegerin, doch dafür einfach ein Feigling. Sie versteckte ihre einen Gesichtshälfte, die schlimm verbrannt war, die ganze Zeit hinter ihren Haaren. Sie schämte sich. Das ließ sie unheimlich schwach wirken und ganz ehrlich: Es regte mich einfach nur auf. Sie kam mir ganz schön erbärmlich vor und daran änderte sich bis zu den letzten Seiten kaum etwas.

Kalt wie Schnee, Hart wie Eisen – Die Nebenfiguren

Perakín war mein Favorit unter den Nebenfiguren. Er hat mir ganz gut gefallen, mit seiner ehrlichen, hoffnungsvollen Art. Leider kam er mir hier zu wenig vor. Es hätte mir sehr gefallen, wenn man auch Einblicke in seine Sichtweise bekommen hätte.

Die anderen Nebenfiguren wurden meist nur schwammig erwähnt. Nicht genug, um wirklich eine Bindung und Sympathie aufzubauen. Das war sehr schade. Ich finde die Charaktere machen eine Geschichte erst richtig lebendig, doch hier wurden die einzelnen Figuren zu wenig beschrieben.

Über die Handlung

Der Einstieg in das Buch war vielversprechend. Ich kam auch schnell voran. Die erste hälfte des Buchs konnte mich wirklich fesseln, doch leider war die Begeisterung nicht von Dauer.

Originelle Ideen und eindrucksvolle Schauplätze

Was mir wirklich sehr gut gefallen hat, war die Einzigartigkeit von Nuyens Ideen. Von einem Zauberkessel, der als Portal in eine andere Dimension dient, der an der Blut des Königs gebunden ist und aus dem nur seine Blutlinie Bestien wie Einhörner, Greife und Drachen schöpfen kann, habe ich noch nie gelesen. Zu Beginn fand ich die Idee vom Zauberkessel noch ungewohnt, aber ich muss wirklich sagen, das hat etwas.

Ebenso beeindruckt, wenn auch etwas angwidert, war ich von der Art und Weise, wie Kanemô Heganen zur Marionette machte. Ein gruseliger Gedanke, aber mal etwas anders.

Auch die Schauplätze, die die Autorin hier beschrieben hat, haben mich begeistern können. Hier hat Nuyen mit ihrem lebendigen Schreibstil definitiv gepunktet. Ich konnte die atemberaubenden Plätze regelrecht vor mir sehen. Das hat mir wirklich gut gefallen! Ebenso die vielen zauberhaften Wesen, die die Königsfamilie aus dem Kessel geschöpft hat.

Leider war das so in etwa das einzig Positive, das ich aus dem Buch mitnehmen konnte.

Ganz anders als erwartet und das ist nicht positiv gemeint

Der Klappentext erweckte in mir eine ganz andere Erwartung davon, wie die Handlung verlaufen würde. Ich habe an eine starke, interessante Königin gedacht und eine wundervolle Entwicklung einer Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Rebellen. Doch von einer Entwicklung war nicht die Rede, in keinem Fall.

Keine Charakterentwicklung, keine spannende Handlungsentwicklung und schon gar keine Entwicklung einer Liebesgeschichte. Das hat mich wirklich enttäuscht.

Im Verlauf des Buchs wurden Szenen ausführlich beschrieben, auf die ich persönlich hätte verzichten können. Mich hätte viel mehr das Leben von Kanemô, das Leben als Königin interessiert. Es hätte viel mehr mit den Bestien zu tun haben sollen. Und bei all dem hat mir ebenso die tiefe Gefehlt, wie bei den einzelnen Figuren. Alles wurde nur so oberflächlich angesprochen und dann sprang die Handlung schon wieder weiter.

Das Ende konnte mich noch mit ein paar kleineren Wendungen überraschen, doch ansonsten war eigentlich alles recht vorhersehbar. Das nahm mir nach und nach die Lust am Lesen. Zum Ende hin habe ich die meisten Seiten nur noch überflogen.

Fazit

Spannende, originelle Ideen und atemberaubende Schauplätze, doch leider war die Umsetzung nicht sehr gelungen. An den meisten Stellen fehlte die Spannung und Tiefe.
Profile Image for Melanie.
194 reviews
January 5, 2022
Auch dieser Fantasy-Roman von Nuyen konnte mich begeistern!
Sie hat ihre Liebe für Elfengeschichten nicht verloren, aber dennoch merkt man, dass sie seit Nijura älter geworden ist und einfach mehr Erfahrungen gesammelt hat. Auch das Ende war typisch für Nuyen, zwar irgendwie abgeschlossen, aber dennoch bleibt Raum für Spekulationen und eigene Interpretationen.
2 reviews
September 17, 2021
Empfehlen würde ich das Buch definitiv - Der Anfang hat mich sehr begeistert und ich habe das Buch in einem durchgelesen. Beide Hauptcharaktere waren interessant und ich mag Schreibweise der Autorin sehr. Die Welt schien recht interessant.

Leider störte mich dann im Laufe des Buches die Geschwindigkeit immer mehr - Ich hätte mich gefreut Kanemô anfangs ein wenig mehr kennenzulernen und ihre Angst etwas zu spüren, damit folgenschwere Entscheidung etwas verständlicher erscheint. Insbesondere die letzten hundert Seiten fühlten sich einfach gehetzt an, obwohl ich gerne noch ein paar mehr Stunden mit dem Buch verbracht hätte. Und auch die Auflösung am Ende war irgendwie nicht wirklich befriedigend. Das ist etwas schwer zu beschreiben ohne direkt zu Spoilern, aber einer der größten Konflikte wurde einfach im Hintergrund aufgelöst, ohne dass der Leser und die Hauptcharaktere daran beteiligt waren oder es überhaupt wirklich mitbekommen haben. Das hat mir persönlich nicht gefallen, es fühlte sich irgendwie falsch und wie schon gesagt, ‘gehetzt’ an.


Unnötiger Edit: Jetzt wo ich weiter drüber nachgedacht habe: Kennt ihr das Gefühl wenn ihr einen Film schaut, der auf einem guten Buch basiert und weil alles in 90 min zusammengequetscht wird gibt es keine Zeit alles und jeden zu erklären und zu zeigen, und manchmal war einfach kein Geld für Special Effects da und Szenen werden einfach ausgelassen, und ihr sitzt da und seit frustriert, weil ihr wisst dass die Geschichte eigentlich so viel mehr zu bieten hat? Genauso fühlt sich die zweite Hälfte an, falls irgendjemand versteht was ich meine ;)

Also: Ein schönes Buch, eine gute Plotidee und eine angenehmen, interessante Schreibweise. Aber definitiv stärker in der ersten Hälfte und danach sehr gehetzt.
Gefallen hat es mir trotzdem sehr, uns man kann es schnell durchlesen :) Es war schön wieder etwas von einer Autorin gelesen die mich schon als Kind begeistert hat.
Profile Image for Bücher Zauber.
129 reviews16 followers
August 9, 2021
In "Kalt wie Schnee, hart wie Eisen" begleiten wir Kanemô, welche die Königstochter von Ivenhall ist und somit durch ihre Blutlinie die Macht hat Bestien zu erschaffen und diese zu kontrollieren. Allerdings wir sie schon als junges Mädchen vom Königshof verbannt. Während Kanemô in der Verbannung erwachsen wird, bricht in ihrem Königreich eine Rebellion aus um den König zu stürzen und eine Demokratie einzuführen. Nun soll Kanemô wegen ihrer Macht den Rebellenanführer Heganen heiraten um das Königreich zu festigen. Um sich nicht mehr wie der Spielball der Männer rumschubsen zu lassen gibt Kanemô ihr Herz einer Hexe und gewinnt so eine ganz neue Macht. Außerdem schauen wir Laurien, einer Heerführerin der Elfen über die Schulter.

4,5 Sterne von mir für dieses düstere Fantasybuch. Der Beginn fühlt sich etwas an wie ein sehr langer Prolog, da man nur so durch die Ereignisse fliegt und kaum Details bekommt. Spätestens als unsere drei Hauptprotagonisten aufeinander treffen, ändert sich das. Wir erfahren sehr detailreich alles über ihre Emotionen und Beziehungen zueinander. Dadurch wirken die Beziehungen realistisch und nachvollziehbar. Uns begegnen diverse magische Kreaturen, denn außer Elfen gibt es auch Zwerge, Einhörner, Hexen und Drachen. Diese erfüllen dabei keinesfalls die Klischees und fühlten sich für mich sehr magisch und gleichzeitig interessant an. Die politischen Machenschaften, Intrigen und Schachzüge der Charaktere sind fabelhaft durchdacht und logisch. Die Stimmung ist durchweg sehr düster und der Krieg ist dauerhaft präsent.

Besonders hat dieses Buch für mich gemacht, dass ich nie wusste auf wessen "Seite" ich bin. Die Charakterentwicklungen waren ausergewöhnlich und doch logisch. Ein sehr schwermütiger Roman, der gerade dadurch zu etwas besonderem wird. 150 Seiten mehr hätten mich auch nich gestört.
Profile Image for vib.very_important_books .
245 reviews8 followers
August 10, 2021
Dieses Buch hatte eigentlich sehr viel was ich liebe: Drachen, Fantasy, eine epische Schlacht, Elfen, eine badass Prota...
Aber mir hat hier der Tiefgang gefehlt und das war seeeehr schwerwiegend. Dadurch dass ich kaum bis gar keine Bindung zu den Charakteren hatte, konnte ich nicht so richtig mitfiebern.

Ansonsten mochte ich jedoch SO viel! Und die Tatsache, dass ich 170 Seiten durchgerechnet habe, obwohl ich 50 hatte lesen wollen, sagt eigentlich auch viel aus...🥺♥️

Ich liebte Schneestups (ein kleines Werkätzchen😍🥰) und auch die Verbindung zu den Drachen, die Königshäuser und die verschiedenen Völker! 😍♥️

Und dann gab es noch einen 2. Hauptcharakter, der im Klappentext eigentlich nicht genannt wird: Laurien. Sie war mir anfangs SEHR sympathisch, zum Schluss hin mochte ich jedoch Kanemô wieder mehr 🙊🙈

Und: Es gab 3 Plottwists oder so mit denen ich DEFINITIV NICHT gerechnet hatte 😂😂



Alles in allem ein gutes Fantasy Buch, das man zum Nebenbei lesen ganz klar her nehmen kann, weil es eigentlich alle Voraussetzungen erfüllt!

Nur ich hatte eben keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen können, weshalb es für mich ein Nebenbei-Buch bleiben muss 👉🏻👈🏻🥰♥️
171 reviews1 follower
November 27, 2025
Jenny-Mai Nuyen hat in diesem buch wieder eine gewaltige Welt erschaffen. Eine Welt beherrscht von Zwergen, Elfen und Menschen. Aber wie es immer so ist, eine Nation will besser oder stärker sein, als die andere Nation.

Kanemo wächst als Halb-Elfe bei den Menschen auf. Die Mutter (Elfe) flieht und der Vater stürzt sich in einen Krieg gegen die Rebellen, die er aber nicht überlebt. Er kann magische Kreaturen aus einem Kessel schöpfen und ist damit sehr gefürchtet.
Als er stirbt ist Kanemo nun die einzige, die die Geschöpfe aus dem Kessel schöpfen kann.
Dies will der Rebellenfürst nutzen und heiratet Kanemo. Aber Kanemo ist charakterstark und will selbst regieren. Mit der Unterstützung der Zwerge und gegen einen Deal, der Sie das Herz kostet, bekommt sie einen Zauber, der aus dem Rebellenfürsten eine Marionette macht. Nun kann Kanemo über die Menschen und Rebellen herrschen.
Aber die Zwerge wollen einen Kampf gegen die Elfen. Um ihr Herz zu retten geht Kanemo mit in den Krieg, bei dem nur alle Nationen verlieren können.
Profile Image for Sofia.
269 reviews47 followers
August 31, 2021
Das wunderschöne Cover und der vielversprechende Klappentext haben mich sofort angesprochen und ich konnte es kaum erwarten, in die Geschichte abzutauchen. 🤩
Dabei ist die Welt sehr komplex und faszinierend. Es finden sich typische High Fantasy Elemente wie Elfen oder Zwerge wieder, aber auf eine neue Art. Vor allem das magische System fand ich sehr kreativ und die Wesen, die dadurch erschaffen wurden, waren supercool 😄
Die Geschichte ist auch spannend und temporeich, dabei teilweise sogar düsterer als erwartet. Nur das Ende fand ich dann doch etwas abrupt, da noch viele Fragen offen blieben und es in wenigen Seiten abgehandelt wird, nachdem sich vorher lange die Spannung aufbaut.
Die Charaktere waren sehr interessant, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Vor allem da Kanemo ihr Herz an eine Hexe verkauft, fühlt sie selbst nichts mehr und ist daher oft unnahbar. Ich konnte bis zum Schluss nicht sagen, wer sie eigentlich ist.
Hier hätte ich mir etwas mehr emotionale Bindung gewünscht, um noch mehr mit den Charakteren mitzufiebern.

Insgesamt ein guter High Fantasy Roman, den ich besonders Fantasy Neulingen ans Herz legen würde ❤️
Profile Image for Christiane Höflacher.
20 reviews
February 2, 2022
Definitiv lesenswert!
Ich mochte die Weltenschöpfung, besonders die Sümpfe mit den Schädelbergen, leider spielte dort nicht sehr viel Handlung.
Dass es zwei weibliche Hauptcharaktere gibt, die trotz ihrer mehr oder minder tragischen Vergangenheit nicht zu dramatisch dargestellt werden hat mir gefallen. Auch die eher sanfte Dreiecks-Geschichte.
Allerdings konnte ich nicht wirklich mitfühlen und ob wer lebt oder stirbt hat mich emotional nicht bewegt.
Das Buch habe ich als Teil einer Büchersendung beim Penguin Verlag im Dezember gewonnen und bin froh, dass es nicht in meinem SuB verstaubt.
Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen für Fans von Elfen und Zwergen, Fabelwesen und Magie.
Profile Image for Ute Tonia.
Author 1 book1 follower
February 28, 2022
Ein klassischer Fantasy Roman. Es gibt Drachen, Wehrkatzen und Einhörner, dazu eine nette Story, viel Action und gut gezeichnete Charaktere. Wenig ist hier schwarz oder weiß, fast alles ist in schillernden Grautönen und Nuancen gezeichnet. Das hat mir gut gefallen. Leider war das Ende ziemlich vorhersehbar und etwas eilig geschrieben. Man hatte den Eindruck, die Autorin wollte unbedingt schnell fertig werden. Schade eigentlich, denn bis dahin hatte sie die Geschichte gut aufgebaut. Leider erfährt der Leser nur wenig über die Hintergründe der Welt und der Charaktere. Dadurch sind manche Dinge und Wendungen nicht nachvollziehbar.
Profile Image for Dark Rose.
78 reviews
January 14, 2024
Das Buch hatte interessante Ideen und tolle Schauplätze, mit einem etwas anderen Schreibstil, mit dem ich aber gut zurecht kam als ich einmal in der Story drin war.
Insgesamt wurde es auch nicht langweilig sie sondern es gab immer etwas weswegen ich weiter gelesen habe und nur die Story an sich war Solide.

Jedoch fehlten mir noch mehr Erklärungen zu der Welt und insgesamt gab es mir viel zu wenig Charakter Entwicklung.
Auch von der Lovestory von der ich ausgegangen bin anhand des Klappentextes habe ich nicht viel von gemerkt, was sehr schade ist.
Und dann das Ende was irgendwie auch kein Ende ist.
Also man kann es zwar schon so sehen aber es bleiben sehr viele Dinge offen.
Profile Image for Karo.
87 reviews
April 9, 2024
Nicht mein Favorit.
Jenny-Mai Nuyen ist seit „Das Drachentor“ eine meiner liebsten Autorinnen, aber „Das Zeitalter der Drachen“ hat mich leider gar nicht überzeugt.
Die Geschichte fühlt sich leer, lieblos und zusammengestückelt an, die Charaktere sind einseitig, man lernt sie nicht richtig kennen, ihre Beziehungen rufen keine wirklichen Emotionen hervor und alles in allem, war ich froh, als das Buch zu Ende war…
Ich war etwas traurig, aber vermutlich bin ich einfach nicht mehr in der Altersklasse, die diese Bücher ansprechen sollen.
Die Grundidee ist ziemlich interessant, aber die Umsetzung hat den Großteil ihres Potentiales in den Sand gesetzt.
Passiert (:
54 reviews
August 15, 2021
3,5 Punkte: Grundidee und worldbuilding super; Schreibstil nicht ganz so blumig wie man es von der Autorin gewohnt ist, dafür aber sehr gut zu lesen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass nicht alles Schlag auf Schlag geht, sondern dass man etwas mehr Zeit gehabt hätte die Figuren kennen (und lieben) zu lernen, so konnte man zum Teil nur schwer mitfühlen und das Buch hat im Endeffekt nicht so viele Emotionen hinterlassen.
Trotzdem absolut gut zu lesen und unterhaltsam!
Profile Image for Jana.
78 reviews
January 2, 2024
Hat mich leider nicht überzeugt. Der Schreibstil hat mich irritiert, auch wenn wieder eine fantastische Welt beschrieben wird, die Hauptcharaktere konnte ich nicht wirklich fassen. Vor allem Kanemôs Entscheidungen kann ich nicht nachvollziehen oder verstehen, kamen für mich oft aus dem Nichts, da ging einiges sehr schnell. Vielleicht wäre eine ausführlichere Geschichte, ein längeres Buch hier besser gewesen.
Profile Image for Ondina.
64 reviews
February 17, 2025
Insgesamt enttäuschend.

Ich hatte das Buch angefangen, da ich Feenlicht als sehr gutes Buch empfunden hatte. Diesen Roman musste ich jedoch abbrechen.

Ich fand den Schreibstil anfangs interessant, konnte mich jedoch nicht damit anfreunden ... sehr gewöhnungsbedürftig. Die Story hat mich auch gar nicht mitgerissen und ich konnte auch keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Es liest sich ein wenig wie eine alte Fabel, das ist jedoch nicht mein Stil....
Profile Image for Liz Seasalt.
264 reviews11 followers
September 8, 2021
Diese Geschichte hätte gut doppelt so lang sein können. Die Handlung, die Figuren und deren Motivationen waren ein sehr spannender Ansatz, aber ich habe mir oft mehr Text gewünscht; mehr Erklärungen, mehr Hintergrund, mehr Außerzählen der Szenen. So hat es sich an vielen Stellen eher wie eine Zusammenfassung angefühlt, was ich schade finde.
Profile Image for Ailis Regin.
Author 12 books3 followers
October 17, 2021
Jenny-Mai Nuyen ist seit etlichen Jahren meine Lieblingsautorin. Und mit diesem Buch hat sie dem Titel wieder alle Ehre gemacht.
Die verstrickte Geschichte von Kanemo, Laurien und Perakin geht unter die Haut
Profile Image for Lisa.
238 reviews2 followers
November 12, 2023
3.5 🌟
Ich mochte die Geschichte vo Kanemo, Laurien und Perakin gerne. Ich konnte mich leider nur nicht so ganz mit ihnen verbunden fühlen. Mehr Interaktion zwischen den dreien hätte sicher dabei geholfen.
Profile Image for Janita.
9 reviews1 follower
May 2, 2024
Nicht das beste Buch was ich von Jenny-Mai Nuyen gelesen habe, aber trotzdem hat es mir gefallen. Ihr Schreibstil ist flüssig und das Worldbuilding ist sehr detailliert. Wie schon bemerkt, geht es zum Ende hin leider zu schnell und vieles bleibt offen, von dem ich noch mehr mitbekommen hätte.
Profile Image for Dani.
297 reviews4 followers
November 22, 2021
Bin mir nicht sicher, woran es liegt, aber irgendwie hätte ich mir vor allem für das Ende mehr erwartet. Ging dann doch alles sehr schnell. Unterhaltsam, aber hat mich nicht vom Hocker gehauen
Displaying 1 - 30 of 37 reviews

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