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Zorn #11

Opferlamm

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Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder Auge in Auge mit einem irren Mörder – der elfte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig
Ein nackter Mann läuft mit einem Holzkreuz auf der Schulter durch die Stadt. Er ist ausgemergelt, sein Mund wurde mit Garn zugenäht. Als die Polizei den Mann aufgreift, reicht er einen Timer an Hauptkommissar Zorn und Schröder weiter. Der Countdown besagt, dass noch elfeinhalb Stunden verbleiben. Doch was passiert dann, um vier Uhr nachts?
Am nächsten Morgen wissen die Ermittler es: Der Mann ist tot, er wurde gekreuzigt, neben der Leiche ist ein umgedrehtes A aufgemalt.
Während Zorn und Schröder sich noch den Kopf zerbrechen, ob ihnen der Mörder eine Botschaft senden will, wird ihnen erneut ein Timer zugespielt. Sie haben genau zwölf Stunden. Zwölf Stunden, bis wieder ein Mensch sterben wird. Nur wer? Und wo? Als sie zu einem verlassenen Hotel gerufen werden, machen sie sich auf das Schlimmste gefasst – zu Recht.

400 pages, Kindle Edition

First published October 27, 2021

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About the author

Stephan Ludwig

35 books18 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
34 (28%)
4 stars
55 (46%)
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25 (21%)
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4 (3%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,204 reviews647 followers
November 24, 2021
Ich liebe die Reihe um die Kommissare Zorn und Schröder. Alle 10 Vorgänger haben fünf Sterne von mir bekommen; dieser elfte Band bekommt diesmal vier Sterne.
Das Buch hat mich wieder super unterhalten, und ich liebe einfach, wie Zorn und Schröder miteinander interagieren; die Dialoge sind super, vermutlich aber auch Geschmackssache. Ich mag den Humor.

Der Spannungsbogen war nicht ganz durchgängig für mich; hin und wieder flachte die Spannung ab, aber unterhaltsam war das Buch immer.
Profile Image for Sebastian.
756 reviews67 followers
November 17, 2025
Ein halbnackter Mann mit einem Holzkreuz auf der Schulter und einem Timer in der Hand – so beginnt der neue Fall für Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder. Zunächst können die beiden mit der rätselhaften Erscheinung nichts anfangen, doch wenig später wird der Mann grausam gekreuzigt aufgefunden. Die anschließenden Ermittlungen führen das routinierte Ermittlerduo fortan in die lokale Kunstszene, zu exzentrischen Künstlern und nicht weniger aufgeblasenen Galeristen.

Die Ausgangslage des bereits 11. "Zorn"-Bandes macht neugierig und die ersten Kapitel sorgen schnell für Spannung. Auch das gewählte Kunstumfeld verleiht der Geschichte einen interessanten Rahmen und sorgt für ein ungewohntes, aber stimmiges Setting – auch wenn ich mit diesem Milieu normalerweise ähnlich wenig anfangen kann wie der Protagonist dieser Reihe. Der Fall selbst ist bis zum Schluss rätselhaft, wobei der Kreis der Verdächtigen allerdings stets überschaubar bleibt. Dennoch überrascht die Auflösung in ihrer Idee, überzeugt jedoch logisch nicht in allen Details und Hintergründen.

Die Charaktere – vor allem Zorn selbst – treten in diesem Band allerdings etwas auf der Stelle. Seine gewohnt ruppige und launische Art bleibt amüsant, aber neue Facetten sucht man in seinem Profil diesmal vergeblich. Auch die Frotzeleien mit Schröder bringen zwar vertraute Auflockerung in die Ermittlungen, wiederholen sich jedoch in ihren Mustern und verlieren dadurch etwas Esprit. Zudem wird es langsam etwas unglaubwürdig, dass erneut das persönliche Umfeld der Hauptfiguren in den Fall verwickelt ist – ein erzählerischer Kniff, der sich in der Reihe inzwischen etwas abnutzt.

Somit ist "Opferlamm" insgesamt ein weiterer solider Band der Reihe, spannend, temporeich und handwerklich routiniert erzählt. Sicher kein besonderes Highlight der Serie, aber ein durchweg unterhaltsamer Krimi, der wieder einmal das bedient, was "Zorn"-Fans vom Autor und seinen Figuren erwarten. Wie so oft trägt auch diesmal die Hörbuchfassung entscheidend zum Gesamteindruck bei: David Nathan liest mit gewohnt großem Engagement, fängt Zorns trockenen Humor perfekt ein und verleiht auch den ruhigeren Szenen die nötige Feinfühligkeit.
Profile Image for Sunsy.
1,929 reviews28 followers
January 12, 2022
Meine erste Reaktion auf dieses Hörbuch war: "Was es alles gibt", denn was sich ein Mensch ausdenken kann, das gibt es schon oder wird es geben, und garantiert gibt es Menschen, die unterschiedliche Vorstellungen von Kunst haben, und wie sie sie am besten darstellen sollten. Also gibt es bestimmt auch Ähnliches in der Realität.

Die Idee ist besonders und tatsächlich sehr gut umgesetzt worden. Die uns bekannten Protagonisten agieren wie gewohnt verschieden, aber schlussendlich doch als Einheit, und auch wenn ihnen die Zeit davon läuft, so geraten sie dem Mörder doch in die Schusslinie. Ob sie es aus dieser wieder heraus schaffen? Dieses Mal war zuvor kein Folgeband erschienen, der mir die Sorge hätte abnehmen können, denn dies ist bislang der letzte...

Aus anderen Rezensionen habe ich entnommen, dass das viele Lamentieren Zorns eher negativ aufgestoßen ist. Ich muss sagen, dass ich es dann auch erst im Nachhinein als vermehrt wahrgenommen habe, also dass es ein bisschen viel des Guten war, denn David Nathan liest. Und ganz ehrlich Leute, David könnte mir das Telefonbuch vorlesen, und ich fänd es sicherlich spannend 😉

Das Privatleben der Ermittler geht auch weiter, und es ist spannend zu erleben, dass Zorns Sohn inzwischen schon zur Schule geht.

Ich persönlich empfinde das Buch als eine spannende, runde Geschichte, die mich in Atem gehalten und mir sehr gut gefallen hat. Somit gebe ich mal wieder die volle Punktzahl und bin gespannt, ob da noch was kommt...

https://sunsys-blog.blogspot.com/2022...
Profile Image for Nana.
367 reviews20 followers
March 28, 2022
Leider ein ziemlich schwacher Roman aus der Zorn Reihe. Viel zu übertriebene Szenen und dann wiederum endlos lange Passagen voller Nichtigkeiten.
Auch glänzten die Persönlichkeiten von Schröder und Zorn dieses Mal nicht so, wie man es gewohnt ist.
Profile Image for Querbuch.
53 reviews1 follower
December 21, 2021
„Wahre Kunst steht über dem Gesetz, …. Kennt weder Skrupel noch Moral.“ Der Schmerzensmann geht um. Gekrümmt und verhärmt schleppt er auf dem Rücken ein Kreuz mit sich, hält einen Timer in der Hand. Als er den später auf dem Polizeirevier übergibt, bleibt er stumm. Kein Wunder: Er kann nicht sprechen, seine Lippen sind mit schwarzem Garn vernäht. Wieder gehen gelassen, wird er später tot aufgefunden. Die Zeit war abgelaufen. Zorn und Schröder sind ahnungslos und bald darauf tickt die nächste Uhr … Als erste Hinweise das Ermittlerduo in eine kleine Galerie führen, stößt Zorn an seine Grenzen. Natürlich hat Zorn keine Ahnung von Kunst, aber muss ihn dieser eingebildete Galeristenschnösel das auch so deutlich spüren lassen? Und während Schröder vor sich hin tüftelt und den Zusammenhängen langsam näher kommt, zündet bei Zorn der Funke noch lange nicht. Für den Leser gibt es ein wenig Unterstützung vom Autor Stephan Ludwig. In einzelnen Szenen dürfen wir den Geschehnissen auf der dunklen Seite der Macht beiwohnen. Trotzdem lässt des Rätsels Lösung auf sich warten, die Wege des Bösen sind nicht nur verschlungen, es tauchen auch noch weitere Timer auf. Als Zorn schließlich ins Geschehen eingreift, wird es nervenaufreibend.
Für mich war der elfte Fall wirklich großartig und spannend bis zum Schluss. Ich habe jeden Teil der Reihe gelesen und immer noch bin ich ein bisschen aufgeregt, wenn ich das typische ZORN-Cover in einer neuen Farbe entdecke. Jeder hat seine Rolle, die Figuren sind mit den Geschichten stimmig. Es ist einfach genau die richtige Mischung zwischen Spannung und Humor, die ein Buch für mich zu guter Unterhaltung machen. Unbedingt hinweisen möchte ich noch auf die Danksagung, die absolut lesenswert ist. Eines hat mir allerdings gefehlt, nämlich der Erscheinungstermin des zwölften Falles, aber Fehler passieren jedem … Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Profile Image for Papercuts1.
312 reviews96 followers
June 19, 2025
3 1/2 Sterne

Der Fall war ok. Dramatisch aufgezogen, dramatisch beendet, zwischendrin viel klischeehaftes Geplänkel um Kunst und deren Bedeutung. Ich mag’s nicht so, wenn Kunst als etwas Abgedrehtes, für “normale” Menschen wie Zorn nicht Zugängliches dargestellt wird. Man muss nicht irgendwie besonders oder hoch intellektuell sein, um von Kunst berührt zu werden.

Ich mags auch nicht, wie Menschen mit psychischen Problemen immer wieder als kranke Killer dargestellt werden. Das stigmatisiert nur noch mehr.

Aber eigentlich lese ich die Reihe auch nicht wegen der Kriminalfälle, sondern wegen der Charaktere und ihrer Entwicklung. Hier muss man sagen, dass vor allem Claudius Zorn ziemlich auf der Stelle tritt und gerade in diesem Buch durch sein ständiges Genörgel und seine allzu bekannten Ausreden und seine Faulheit etwas nervt. Das hatten wir alles schon, auch die lustigen Dialoge mit Schröder dazu. Zum Glück ist Claudius Vater eines inzwischen schulpflichtigen Sohnes, und das bringt ein bisschen Frische in seine Figur.

Trotz der Abnutzungserscheinungen der Serie und einer gewissen Stagnation bei den beiden Hauptfiguren habe ich meine Zeit ganz gerne mit Zorn, Schröder, Frieda, Edgar und den anderen verbracht. Der Unterhaltungswert sowohl des Falles als auch der Figuren ist immer noch genug, um die Reihe weiterlesen zu wollen - bzw. weiterhören! Denn wie bisher auch, habe ich mir diesen 11. Fall von David Nathan vorlesen lassen. Der hat sich so sehr eingegroovt mit der Reihe, dass ich mir einen Zorn-Fall ohne seinen grumpeligen Claudius und den understated zarten Schröder im Ohr gar nicht mehr anders vorstellen kann.
Profile Image for JoanStef.
357 reviews
November 28, 2021
Eigenwilliger Humor mit spannenden Einstreuungen
Dieses ist der elfte Roman von Stephan Ludwig. Einige seiner Bücher rund um die Ermittler "Zorn & Schröder" wurden für das deutsche Fernsehen verfilmt.

Das Cover: ergreift die Aufmerksamkeit der Betrachter- die grünschattierte Coverfarbe mit orangefarben gestaltetem Titel, lenken das Auge auf das links-plaziertem Einschussloch.

Der Inhalt: Ein kriminelles Rätsel ist der Mittelpunkt des fiktiven Geschehens. Ein nackter Mann, trägt ein Holzkreuz auf seinen Schultern durch die Stadt. Warum er das tut & was dahinter steckt? Es bleibt für einige Zeit das Rätsel. Die Ermittler "Zorn & Schröder" müssen ihre eigenen Unzulänglichkeiten überwinden, um Menschen zu schützen.

Meine persönliche Leseerfahrung:

Dieser weitere Band der "Zorn" Reihe ist der Erste, den ich den ich gelesen habe. Den verfilmten Geschichten hatte ich nur wenig abgewinnen können. Ich wollte unbedingt aus erster Hand wissen, wie diese Reihe von Stephan Ludwig in seinen Büchern präsentiert wird.

Grammatik, Erzählstil und Gestaltung: Mir gefällt die äußere Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Es weckte große Erwartungen bei mir & hat somit sicher seinen Zweck erfüllt. Die knapp gehaltenden Satzgefüge lesen sich gut und flüssig. Die graphische Unterscheidung zwischen gedanklichen & emotionalen Erzählungen sind gut gelungen und unterstützen einen flüssigen Leseerfolg. Die fett gedruckten Kapitel und "Count down Zählung", helfen bei der zeitlichen Orientierung.

Spannung: Das Buch hat einen tollen und spannend gestalteten Einstieg. Normalerweise wird ein regulärer Kriminalroman genauso initiert. Ein räselhaftes Verbrechen, dass es zu lösen gilt.

Dieser als Thriller titulierte Roman erfüllt leider, nur sehr marginal die Eigenschaften, eben dieses Genres. Es fehlte mir der Nervenkitzel & Thrill. Zwar ergeben sich, wiederholt lebensgefährliche Situationen für die Ermittler, aber diese werden regelmäßig von eigenwilligen humorvollen EInwürfen oder Aktionen der Hauptprotagonisten, unterbrochen.

Zusammenfassung: Ein guter, mit speziellem Humor gespickter Roman. Die Rahmengeschichte rund um die Ermittler "Zorn & Schröder" sind weiterhin der Dreh- & Angelpunkt der Erzählung.

Das mögliche, rasant kriminelle Geschehen, wird hier leider gebetsmühlenartig, durch die Eigenheiten der Hauptprotagonisten immer wieder korruptiert.

Fazit: Ein weiterer Roman der "Zorn" Reihe. Die eingestreuten Spannungselemente treten, durch den eigenwilligen Humor der Protagonisten, in den Hintergrund.

Empfehlenswertes Buch für die Freunde, unkonventioneller, regionaler Krimigeschichten, wie beispielsweise: "Kluftinger, Stadler & Hubert" etc.
Profile Image for Lili.
62 reviews
November 23, 2023
Zwischendurch waren die Passagen, in denen einfach nur die Umgebung/ das Alltagsleben des Protagonisten beschrieben wurde, etwas langatmig. Das habe ich ehrlicherweise ein bisschen schneller gelesen als den Rest. Sonst war es ganz gut.
Profile Image for Sonja Ehlers.
9 reviews2 followers
January 4, 2022
Etwas langatmig, mir fehlen die privaten Sequenzen von Schröder und Zorn.
45 reviews
February 2, 2022
Die beiden Ermittler in gewohnter Form, allerdings ist Zorn allgemein zu wehleidig. Der Fall selbst war mir zu irreal.
Profile Image for May.
532 reviews2 followers
July 3, 2023
Hörbuch - Opferlamm
Profile Image for mellidiezahnfee.
1,032 reviews6 followers
December 27, 2021
Nun sitze ich hier und nach zwei Gläsern Wein fällt es mir ein wenig leichter zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Denn diese Reihe ist schon etwas Besonderes und es fällt mir schwer meine Gefühle in Worte zu packen. Schröder und Zorn sind ein unvergleichliches Duo, diese Protagonisten vergisst man nicht so schnell, eigentlich nie wieder, sie haben einen extremen Wiedererkennungswert. Was ich sehr gut finde. Die Lässigkeit, mit der der Autor seine Geschichten erzählt, ist ebenfalls unvergleichlich, besteht die Rahmenhandlung doch mehr aus Gespött und Gezänk der Protagonisten , als aus Ermittlungen. Und trotzdem kommt etwas dabei heraus. Wenn auch auf Umwegen. Ungewöhnlich ist der Anfang, schleppt sich doch ein nackter Mann mit einem Kreuz auf den Schultern durch die noch immer namenlose Stadt. Und hier nehme ich auch gleich einen meiner Kritikpunkte vorneweg, etwas ungewöhnlich und noch nie dagewesen, aber ich würde mir wünschen, wenn der Autor sein Nachwort als Vorwort auf die erste Seite geschrieben hätte. Dieses Nachwort hat echt viel erzählt und erklärt und ich dachte wirklich bei mir" Warum zum Teufel schreibt er das nicht zu Beginn...." Ansonsten ist der Fall zwar mit einigen Längen erzählt, ansonsten jedoch grundsolide und spannend, wobei sich ein Großteil der Spannung aus den Nickeligkeiten der Protagonisten ergibt. Taucht man tiefer in die Symbolik der Helden, so kommt man dazu dem Autor tatsächlich eine Message nachsagen zu können. Freundschaft besteht darin, den anderen so zu akzeptieren wie er ist. Hochtrabende Gefühle ausgedrückt in einer wundervoll sarkastischen Ausdrucksweise, wobei ich bei jedem Buch des Autors feststelle, sein Heimatdialekt ist Zynismus. Aber fein, zuweilen feinsinnig, immer auf den Punkt und niemals langweilig.
Fazit: Man sollte die Vorgängerbände kennen, ansonsten ein toller Lesegenuss der etwas anderen, typischen Stephan Ludwig'schen Art eben. So und darauf noch ein Gläschen Wein :)
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