Eine kleine Pension und ein großes Familiengeheimnis in Kanada
Als ihre Großmutter Dora einen Unfall hat, kehrt Hannah zurück nach Kanada, um sich um Doras kleine Pension zu kümmern. Seit der plötzlichen Trennung ihrer Eltern vor vielen Jahren hat sie ihre Heimat nicht mehr besucht. In Quesnel angekommen, versucht Hannah zu ergründen, warum ihre Mutter den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen hat und was aus ihrem Vater geworden ist. Sie ahnt nicht, dass sie einem Geheimnis auf der Spur ist, das diesen Sommer in Kanada zum bedeutendsten ihres Lebens machen wird ...
Obwohl Hannahs Großmutter vor Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen hat, kehrt sie in ihre Heimat zurück, als sie erfährt, dass diese Hilfe braucht. Während sie ihr hilft, die kleine Familienpension zu führen, versucht sie gleichzeitig zu ergründen, warum es zum Bruch in der Familie kam. Können die beiden Frauen die Familie wieder versöhnen? Zugleich lernt Hannah den attraktiven, doch unfreundlichen Nick und seine kleine Tochter Maggie kennen, der sie noch mehr durcheinander bringt, als sie eh schon ist.
Wie immer bei Romanen der Autorin ist auch dieses Buch eine richtige Wohlfühlgeschichte. Das Setting im schönen Kanada und die sympathischen Figuren führen dazu, dass ich mich beim Lesen gleich heimisch gefühlt habe, denn es hat mich an meinen Urlaub in Vancouver und British Columbia erinnert. Die Bücher der Autorin sind immer zugleich Roman und Reiseführer in einem, man bekommt einen tollen Einblick zu Land und Leuten. Und man merkt, mit welcher Hingabe, welchem Herzblut und mit welch guter Recherche die Bücher geschrieben wurden. Die Hauptfiguren sind witzig und (nach anfänglichen Missverständnissen!) sympathisch. Was mir bei den Büchern von Kate Dakota besonders gefällt: es sind keine reinen Liebesgeschichten, sondern eher schon liebevolle Familienromane mit einem bisschen Romantik und viel Humor.
Ganz besonders positiv aufgefallen ist mir, dass das Coverbild ganz hervorragend zum Inhalt der Geschichte passt. Alles andere ist immer so ärgerlich und verwirrend. Hier passt es zu 100%. Ich denke, das sollte unbedingt erwähnt werden.
Eine Sache jedoch hat bei mir einen extrem faden Beigeschmack hinterlassen und mein Lesevergnügen getrübt. Warum ausgerechnet ein Angehöriger der kanadischen First Nations sich in dieser Geschichte berufen fühlt, katholischer Priester zu werden, bei dem was tagesaktuell in Kanada gerade großes Thema ist, ist mir unbegreiflich.
Ich selbst kenne eine Person, deren Großeltern nur knapp die katholischen Umerziehungsheime für die indigene Bevölkerung Nordamerikas überlebt haben. Und ich kann behaupten, dass es bis in die dritte Generation traumatisch ist, was dort passiert ist. Ob es jetzt wirklich sinnvoll ist, in diesen offenen Wunden zu wühlen, indem man diese Geschichte so in den Roman einbindet, erschließt sich mir nicht. Ganz im Gegenteil. So lange sich die katholische Kirche nicht all der Verbrechen stellt, die sie im Namen der Religion begangen hat und immer noch begeht, gehört sowas für mich nicht als „nette“ Nebengeschichte in einen Familienroman. Das hat mich beim Lesen sehr beschäftigt und mir tatsächlich viel der Leselust genommen, weshalb ich einen ganzen Stern in der Bewertung abziehe.
Insgesamt komme ich so aber immer noch auf 4 Sterne, weil mir der Rest der Story so gut gefallen hat. Schade, dass diese meiner Meinung nach völlig überflüssige Nebengeschichte alles so runterzieht.
Der Klappentext zu "Das Flüstern des roten Ahorns" hat mich sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt, was es mit dem Geheimnis auf sich hat.
Mir hat die Geschichte von Beginn an sehr gut gefallen und ich war gespannt was Hannah bei ihrer Rückkehr in ihre kanadische Heimat alles erleben wird.Ich fand Hannah sympathisch, aber ab und zu war ihr Verhalten ein wenig anstrengend. Nick, der mit seiner Tochter, in der Pension von Hannahs Großmutter unterkommt, hat ebenfalls nicht immer den besten Eindruck gemacht. Gerade zu Beginn fand ich seine Art sehr rumpelig und es war mir nicht immer sympathisch. Seine Tochter Maggie hingegen war zuckersüß.
Die Handlung war sehr abwechslungsreich und es stecken einige Geheimnisse in der Geschichte. Hier wurde auch der Spannungsbogen recht hochgehalten, da man nicht immer alles sofort erfährt, sondern es dann erst einige Kapitel später erfährt.
Zum Ende hin konnte mich das Buch dann noch sehr berühren und ich habe sogar einige Tränen verdrückt. Dies war mein erstes Buch von Kate Dakota, aber mit Sicherheit nicht das letzte.
Den Roman “Das Flüstern des roten Ahorns” hat Kate Dakota am 1. November 2021 gemeinsam mit dem Verlag ullstein herausgebracht. Das idyllische Cover versetzt mich augenblicklich in Reisestimmung. Es passt hervorragend zum Genre und zur Geschichte. Mit modernen Worten, einem flüssigen und bildhaften Schreibstil und einem freundlichen Ton gelingt es der Autorin Kate Dakota, meinen Geist mit nur wenigen Sätzen in ihren Bann zu ziehen. So folge ich der sympathischen Protagonistin Hannah nach Kanada. Hannah hat sich gleich zu Beginn einen Platz in meinem Herzen erobert. Ich mochte sie auf Anhieb. Die Autorin hat sie und ihre weiteren Haupt- und Nebenfiguren mit viel Liebe zum Detail beschrieben und feingezeichnet. Sie sind mir im Laufe der Seiten sympathisch geworden. Die Protagonisten agieren in ihren Persönlichkeiten logisch und nachvollziehbar, das lässt sie beim Lesen lebendig werden. Hervorzuheben sind die wunderbaren und atmosphärischen Beschreibungen von Kanada. Sie machen mir Lust, selbst einmal dorthin zu Reisen. Dieses Buch habe ich in zwei Abschnitten gelesen. Einmal mit dem Lesen gestartet, fiel es mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend, da die Autorin den Leser nicht nur mit Hannah und ihrer kranken Großmutter beschäftigt, sondern und auch ein Familiengeheimnis lösen lässt. Mit diesem Buch habe ich viele unterhaltsame und entspannende Lesestunden verbracht. Mir hat es viel Spaß gemacht. “Das Flüstern des roten Ahorns” empfehle ich gerne allen Lesern, die Lust auf eine unterhaltsame Reise nach Kanada haben.
Der Roman "Das Flüstern des roten Ahorns" von Kate Dakota ist leicht zu lesen. Es geht um Hannah, die nach jahrelanger Eiszeit zwischen ihr und ihrer Großmutter Dora zurück zu ihren Wurzeln kehrt, da sie von Doras Nachbarn hört, dass sie HIlfe braucht. Daher lässt sie alles stehen und liegen und überrascht Dora mit ihrer spontanen Ankunft. Trotz ihres gebrochenen Arms und ihres Alters ist diese aber gar nicht erfreut über ihren Besuch. Doch Hannah lässt sich nicht unterkriegen. Auch nicht vom unhöflichen Gast, der eine zuckersüße Tochter und Geheimnisse mit sich bringt.
Die erste Hälfte des Romans las ich zügig und sehr interessiert. Der Aufbau des Settings und der Handlung haben mir äußerst gut gefallen. Doch dann geriet der Roman in meinen Augen etwas ins Strudeln. Er wich mir zu sehr von einem roten Faden ab, da plötzlich sehr viele kleine Geschichten eingebaut wurden, die mich überrascht haben. Ab diesem Zeitpunkt habe ich nicht mehr so interessiert und begeistert gelesen, da ich es zu sehr an den Haaren herbeigezogen und konstruiert fand. Ich mag leichte Lektüren mehr, wenn sie realistisch wirken.
Daher empfehle ich den Roman liebend gern Frauen, die gern einen Liebesroman mit vielen Geheimnissen und kleinen Geschichten lesen wollen und sich gern überraschen lassen. Der Kanadaaspekt hat mir sehr gefallen. Das Feeling inmitten der Wildnis Kanadas zu leben und täglich im Wald Spaziergänge an einen See zu machen, kommt sehr gut durch.
Hannah erfährt von den Nachbarn ihrer Oma, dass diese sich verletzt hat und Hilfe benötigt, vor allem in ihrer Pension.Hannah reist sofort nach Quesnel in British Columbia.Nicht nur, um ihrer Oma zu helfen, sondern auch um herauszufinden, welches Familiengeheimnis hinter der Lieblosigkeit ihrer Großmutter und der Trennung ihrer Eltern steckt.Als sie nach ihrer Busreise den Rest des Weges mit einem Mietwagen zurücklegt, läuft ihr plötzlich ein Mädchen beinahe ins Auto.Deren Vater,Nick aus England, ist nicht gerade freundlich zu ihr.Doch dann entwickeln sich doch immer mehr Gefühle zwischen beiden, auch dank seiner Tochter Maggie..Parallel geht Hannah auf eine spannende Suche nach dem Familiengeheimnis, das erst so richtig am Schluss gelüftet werden wird, alsNick undMaggie leider nach England zurück müssen!Und dann gibt es nicht nur ein HappyEnd für Hannah und Nick, sondern auch für alle Verwandten!Toller Liebes- und Detektivroman, der uns sofort auch in die kanaische Landschaft eintauchen lässt!Überhaupt nicht kitschig, lässt einen aufgrund der bildhaften Sprache sofort in ein Winterwunderland in Kanada eintauchen!Ein wahrer Pageturner!Absolute Leseempfehlung!