Ein Herz, das nicht lieben kann – und eines, das niemals damit aufhört
»Das verratene Herz« ist das dramatische Finale der romantischen Fantasy-Dilogie »Die vier Göttergaben« von Stefanie Hasse.
Einst schufen vier Gottheiten das Land Alania und schenkten den Menschen ihre Gaben: eine Tafel, die Wünsche erfüllt; einen Kelch, der Feinde eint; einen Stein, der die Naturgeister ruft; und eine ewige Flamme, die unbesiegbare Waffen erschafft.
Doch auf der Tafel lastet ein grausamer Fluch. Er beraubt die junge Princepa Malena all ihrer Gefühle, sodass sie ihr Reich nun mit kaltem Herzen gegen ihre Nachbarn führt. Malenas Freunde, der Princeps Valerian, der Soldat Aries, die Heilerin Taipa und ihr treuer Begleiter Cheveyo, setzen alles daran, einen Krieg zu verhindern. Trotzdem scheinen sie zum Scheitern verurteilt – bis Hilfe von unerwarteter Seite naht. Um Malenas Fluch zu brechen, müssen sie gemeinsam alle vier Göttergaben wieder vereinen …
Mit Alania hat Stefanie Hasse eine opulente Fantasy-Welt erschaffen, in die man mit allen Sinnen eintauchen kann. Prickelnd, romantisch und voller überraschender Wendungen erzählt sie die Geschichte ihrer Helden, die mehr als eine unmögliche Entscheidung treffen müssen.
Die Dilogie »Die vier Göttergaben« besteht aus den beiden romantischen Fantasy-Romanen »Der verbotene Wunsch« und »Das verratene Herz«.
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.
Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten. Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).
3,5-4🌟 Ganz ähnlich wie in Band 1 glänzt auch „Das verratene Herz“ mit einem mitreißenden Schreibstil und einer durchdachten Handlung. Allein dafür hätte ich am liebsten 5🌟 verteilt… waaah! Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die vor allem den vielen Charakteren und häufigen Perspektivwechsel geschuldet waren, gefielen mir der Verlauf des Buches und die Entwicklungen besser als beim ersten Band. Vor allem die Liebesgeschichten, die sich mit der Zeit (weiter)entwickelten, gaben mir ein schööönes Gefühl. Trotzdem muss ich auch in diesem Band anmerken, dass die vielen kurzen Kapitel, der ständige Wechsel der Perspektiven und die Kürze des Buches es mir schwierig machten, tatsächlich mitzufühlen. Statt Teil des Geschehens zu sein, nahm ich daher eher eine distanzierte Beobachterrolle ein. Vor allem der Showdown war doch schnell abgehandelt, sodass ich gar nicht die Zeit hatte, die dramatischen Wendungen zu verarbeiten und wirken zu lassen. Doch wer in eine ganz besondere, sehr atmosphärische High-Fantasy-Welt eintauchen möchte, die wunderschön geschrieben ist, ist hier genau richtig.
Spannende Fortsetzung über die vier Göttergaben. Mir hat der 2. Band sogar ein wenig besser gefallen, als der ersten Band. Es kommt zum großen epischen Finale und ich denke das alle Fantasy Fans bei dieser Dilogie auf ihre Kosten kommen werden.
Etwas besser als Band 1, aber leider nicht meine liebste Geschichte der Autorin.
Malena wurde durch Valerians Wunsch ihrer Gefühle beraubt. Nun setzt vor allem ihr geliebter Aries alles daran, den Fluch von ihr zu nehmen, bevor sie den Krieg herbei führt. Hierbei bekommen er und seine Freunde unerwartete Hilfe und einen Tipp, um die Katastrophe abzuwenden: alle vier Göttergaben müssen wieder vereint werden.
Die Charaktere im Buch haben mir in diesem Band deutlich besser gefallen, da sie Merk handeln, erfahren und wachsen. Hier war es besonders interessant, aus den verschiedenen Perspektiven zu lesen. Jede Perspektive brachte die Gruppe näher ans Ziel und zeigte, wie sich die einzelnen Charaktere weiterentwickeln.
Die Geschichte beginnt nahtlos zum ersten Band und ist somit direkt spannend. Ich wollte direkt herausfinden, was als Nächstes passiert. Die Spannungskurve hob und senkte sich in einem guten Rhythmus und baute sich zum Ende hin nochmal stark auf. Zwischen wurde mir jedoch etwas langweilig, da die Story nicht wirklich weiter kam.
Das letzte Drittel hatte es besonders in sich und baute viel Spannung auf im finalen Kampf. Hier war es mir aber tatsächlich ein kleines bisschen zu kryptisch, was die Auflösung betraf und ein bisschen zu viel hin und her und Drama. Das Ende hingehen hat mir ziemlich gut gefallen, da sich hier Gedanken zu der Welt gemacht wurden und wie sie zu verändern ist.
Insgesamt leider auch eine eher durchwachsene Geschichte, deren Setting leider nichts für mich war. Gut fand ich allerdings, dass hier die Götter im Titel mehr Präsenz bekamen. Es wird nicht meine Lieblingsreihe der Autorin, dennoch war es eine interessante Geschichte.
Mit der Lieben @vanessasbuecherecke hab ich den zweiten Teil der Götter Dilogie von Stefanie Hasse gelesen. ,, Das verratene Herz (die vier Göttergaben) ".
Der zweite Teil hat mich mehr überzeugen können, als der Erste. Er ist actionreich und konzentriert sich auf die Mission Alania zu retten und all die Menschen auf dem kontinent . Ob die Mission erfolgreich ist? Müsst ihr selbst lesen.
Was dieser Roman außerdem ist, er strotzt vor Diversität in manchen Situationen empfand ich es ,, too much", manchmal ist weniger mehr. Das mit Val empfand ich gut, aber mit Caldea zu aufgesetzt.
Sonst zum Ende hin ist die Handlung für mich zu schnell vorbei gehuscht mit mehr Tiefe mancher Aktionen hätte es ein langsameres Gefühl vermittelt. Das einzig positive dabei, es wurde nicht langweilig!
Sonst die Kapitellänge ist sehr angenehm, außerdem ist der Band nicht sehr romantisch . Es gibt zwar Kuss Szenen die halten sich kurz.
Was mir außerdem gefällt, die Entwicklung der Figuren und das der Fokus nicht verloren geht.
Schreibstil ist angenehm und es wird von verschiedenen Figuren die Handlung wiedergeben (Aries, Malena, Taipa, Valerian, Caldea).
Die Dilogie kann ich jedem empfehlen, der gerne auf Göttergeschichten steht und auf nicht sehr komplexe Handlungen Wert darauf legt.
Es gibt hinten im Buch ein Glossar und Personenregister!
Trotzdem Vorsicht da es Gewalt enthält!
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den droemer Knaur!
Auch in diesem Buch hätte mehr Potential gesteckt. Der Schreibstil war gut 😊 aber die Charaktere hatten nicht genügend tiefe für mich und es waren einfach viel zu viele Personen ich bin teilweise nicht mehr ganz mitgekommen. Mir persönlich wären weniger Charaktere und dafür ausführlicher beschrieben lieber gewesen 😊 trotzdem war die Story dann besonders am Ende spannend! ⚠️Achtung Spoiler ⚠️ Es hat sich herausgestellt das Malenas erste Offizierin die Kriegsgöttin ist und seit Anfang der Geschichte durch eine List alle Princeps dazu bringt die Princepas zur Gefühllosigkeit zu wünschen 🙈 sodass diese sehr grausam wird und viele schlachten schlägt. Doch durch die vier Göttergaben konnte Malenas Herz gerettet und alle Götter aus der Welt verbannt werden 🤩 am Ende ist alles gut und die Welt kann sich neu ordnen.
Bohr was für ein Buch, vorweg, ich habe es in zwei Tagen inhaliert. Das Buch knüpft da an, wo Band eins geendet ist. Das fand ich richtig gut, so wurde die Erinnerung noch mal aufgefrischt, auch wenn. Das Lesen von Band eins gerade mal 14 Tage her ist bei mir 🤣 Stefanie könnte mich mit ihrem Intensiven, Spannenden und Wortgewandten Schreibstil, sofort wieder nach Alana versetzen. Diese außergewöhnliche Wlt ist einfach ein Traum. Ich hatte Alana regelrecht vor Augen, zugegeben es hatte starke ähnlichkeit mit Ägypten 😁 Wir erleben die Geschichte wieder aus Augen der verschiedenen Charaktere, was es noch Spannender gemacht hat. Richtig gut fand ich, dass wir mehr von Valerian erfahren. Ich konnte ihn sehr gut kennen lernen und er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Genau wie Malena, Taipa und Cheveyo. Die Charaktere waren stimmig und jeder einzelne von ihnen hatte das gewisse Etwas. Es war genau die richtige Mischung. . Die Geschichte an sich hatte den perfekten Spannungsbogen. Es gab Momente wo einem das Herz fast stehen geblieben ist und man kaum Luft bekommen hat und dann hat man genug Zeit bekommen sich wieder zu erholen. Zum Ende hin gab es eine Situation wo meine Emotionen übergekocht sind. Ich habe geweint wie ein Baby und dachte nur "Nein, nein, nein das kann sie doch nicht machen" . Ein unglaubliches Abenteuer, hat für mich das perfekte Ende gefunden. Daher ist es kein Wunder dass, das Buch 5 Sterne von mir bekommt.
Es bricht mir das Herz das zu schreiben, aber: endlich. Ich habe das Buch im Mai angefangen und nur deshalb beendet damit ich mit keinen angefangene Büchern ins neue Jahr starte. Ich kam bereits in Band 1 nicht wirklich in der Geschichte mit und auch in Band 2 wurde es leider nicht besser. Dadurch, dass ich immer nur einige Minuten gehört oder gelesen habe, kam ich nie wieder richtig ins die Geschichte rein und habe es dann bei 50% aufgegeben und es einfach in einem Rutsch beendet ohne etwas zu verstehen vor lauter Handlung und Personen. Das ist so schade, weil ich die Romance bzw. Jugendbücher der Autorin sehr mag.
Ich gebe ungern schlechtere Bewertungen weil hinter jedem Buch so viel Mühe steckt aber die Fortsetzung hat mir das Leben wirklich schwer gemacht.
Ich hatte in Band 1 schon gelegentlich Probleme dem ganzen zu folgen was genau passiert irgendwie ergab sich bei mir nie ein eindeutiges Bild der Handlung bzw. der Erklärungen. Jedoch bin ich im 2. Band wirklich bei den Perspektivenwechseln komplett durcheinander gekommen (ACHTUNG SPOILER!!!) Vorallem was Caldea über ihren Bruder denkt schwenkt so hin und her da weiß ich garnicht was genau gerade in ihr vor geht. Plötzlich sind es auch so viele Charaktere dass ich garnicht mehr weiß woher welcher nun erschienen ist und teile der Handlung innerhalb einer Seite geklärt wären wie der Kampf um den/die Hüter/in der Flamme, es ging plötzlich alles so schnell auch das Training, alles zusammen vielleicht 6 Seiten und schon ist alles fertig. Da fiel es mir sehr schwer mich hinein zu finden bzw. zu denken und mir ein Bild des Settings zu verschaffen. Teils musste ich stellen auch mehrfach lesen weil scheinbar sich irgendwas ergeben hat, dass ich leider immer noch nicht verstanden habe. Daher kann ich das Buch nur bedingt weiter empfehlen die ganze Idee und Geschichte ist wirklich interessant ich hätte mir einfach nur einige Szenen etwas ausführlicher gewünscht um nachzuvollziehen was gerade passiert und um besser rein zu kommen und die Charaktere besser zu verstehen. Aber für die Geschichte an sich lohnt es sich aufjedenfall das Buch zu lesen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Auf Band 2 habe ich mich sehr gefreut, weil Band 1 sehr spannend geendet hatte. Und es ging auch mindestens so spannend weiter. Ich mochte es, dass wir nun noch viel mehr über die Götter und die Göttergaben erfahren. Wir lernen viele Völker kennen und können die einzelnen Charaktere, die eine größere Rolle spielen, wenn es um Malenas Rettung geht, alle dabei beobachten, wie sie dazukamen oder eben auch, was noch so in ihnen steckt. Gerade über Aries und seine Vergangenheit erfahren wir noch einiges und er hat auch eine große Aufgabe vor sich, um Malena zu retten. Ich mochte es sehr, wie er alles versucht hat, um sie wieder zurückzubekommen. Der zweite Band war auf jeden Fall wieder spannend und ich mag Stefanie Hasses Schreibstil sehr, deshalb kam ich auch super flüssig durch. Zwar gefallen mir ihre Romantic Suspense Romane besser, aber auch "Die vier Göttergaben" war wirklich toll und hat mich gut unterhalten.
Die Geschichte und die Idee dahinter hat mir weiterhin sehr gefallen. Auch den Schreibstil mochte ich wieder. Aber keine Ahnung ob es daran lag, dass ich das Buch diesmal vorwiegend als Hörbuch gehört habe, aber irgendwas fehlte mir diesmal. Es ging mal zu schnell und mal hat es sich zu sehr in die Länge gezogen. Mit den neuen Charakteren wurde ich erst auf den letzten Seiten warm und Malenas ständiger Wechsel zwischen Emotionen und Kälte störte mich irgendwie relativ schnell.
Und Achtung, großer Spoiler: am Ende gab es für meinen Geschmack zu viele Tode bzw. Wiederauferstehungen. Natürlich war ich über letzteres sehr froh, aber irgendwie fühlte es sich ein wenig so an, als wurde das gegen Ende hin dann doch sehr oft in kurzer Zeit „ausgenutzt“. Trotzdem ein schönes Finale.
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Auch wenn mich Teil 1 eher mäßig bis gar nicht begeistern konnte bzw. erst zum Schluß, wollte ich wissen, wie es enden wird. Also griff ich zur Fortsetzung der vier Göttergaben, einfach um einen Abschluss zu finden. Meine Erwartungen hielt ich eher gering. Ob mich das Finale der Dilogie trotzdem überzeugen konnte?
Teil 2 setzt da an, wo der Auftakt endete. Heilerin Taipa beschreibt die Szenerie noch eimal bevor sie aus den Princepsgemächern verschwinden. Dann läuft die Handlung weiter. Wobei es Rückblenden, zu Caldea und ihren Bemühungen die vier Göttergaben zu vereinigen, gibt. Außerdem begleitet man Aries, der natürlich Alles daran setzen will, um Malena und sein Kind zu retten. Val hat sich auch wieder erholt und er versucht den ebenfalls Alles, um einen Krieg zu verhindern. Im Großen und Ganzen, suchen Alle nach einem Ausweg aus diesem Fiasko, außer vielleicht Aries, dem es mehr um Malena geht. Verständlich, schließlich liebt er sie. Er hofft ihre Erinnerungen und Gefühle wieder heraufbeschwören zu können und vielleicht damit das Problem zu lösen. Leider erleidet sein Versuch einen Fehlschlag und verschlimmert die Lage eher. Doch wer aufgibt hat schon verloren. Und sei Typ ist Aries nicht.
Aus verschiedenen Sichten lässt uns die Autorin wieder an den Ereignissen teilhaben. Man ist sozusagen erneut an verschiedenen Fronten unterwegs. Dieses Mal gesellt sich allerdings noch Caldea hinzu. Ihre Rolle fand ich ganz spannend. Welche sie spielt, wer sie ist und auf wessen Seite sie steht, müsstet ihr dann aber schon selbst herausfinden. Sofern ihr es wollt.
Ansonsten blieben die Charaktere weiterhin eher grau für mich und auch wenn ich Hoffnung hatte, kam ich mit keinem besser zurecht, als im Vorgängerband. Irgendwie werde ich mit ihnen einfach nicht so wirklich warm und somit ist es schwierig mich in sie hineinzuversetzen und mit ihnen zu fühlen.
Fazit
Auch wenn ich die Idee nach wie vor toll finde, ist es leider keine Dilogie für mich bzw. eine, die für mich unter "kann man lesen, muss man aber nicht" läuft. Es gibt durchaus auch wieder Spannung, aber wie schon im Auftakt eher wenig und sie tröstet nicht über die Flauten hinweg. Da auch die Charaktere für mich, bis auf Caldea, nur wenig Interessantes an sich haben, vergebe ich auch für das Finale der Dilogie 3 Sterne.
Einst schufen vier Gottheiten das Land Alania und schenkten den Menschen ihre Gaben: eine Tafel, die Wünsche erfüllt; einen Kelch, der Feinde eint; einen Stein, der die Naturgeister ruft; und eine ewige Flamme, die unbesiegbare Waffen erschafft.
Doch auf der Tafel lastet ein grausamer Fluch. Er beraubt die junge Princepa Malena all ihrer Gefühle, sodass sie ihr Reich nun mit kaltem Herzen gegen ihre Nachbarn führt. Malenas Freunde, der Princeps Valerian, der Soldat Aries, die Heilerin Taipa und ihr treuer Begleiter Cheveyo, setzen alles daran, einen Krieg zu verhindern. Trotzdem scheinen sie zum Scheitern verurteilt – bis Hilfe von unerwarteter Seite naht. Um Malenas Fluch zu brechen, müssen sie gemeinsam alle vier Göttergaben wieder vereinen … Quelle: knaur.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Princeps Valerian wurde in ein goldenes Licht getaucht, das sich langsam bis in alle Winkel des Dormus ausbreitete und den Staub in der Luft wie Diamanten funkeln ließ.
Das Cover mag ich alleine schon wegen der Farbe lieber als das von Band eins. Abgesehen davon ist es sehr düster, auch mit dem Blut am Titel. Aber es passt zur Geschichte, wie ich finde.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist aus vielen verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was mich nicht gestört hat. Ansonsten waren die Beschreibungen sehr gut und ich konnte mir alles super vorstellen.
Das Buch startet direkt da, wo Band eins aufgehört hat. Val hat seinen Wunsch geschrieben, Lena ist nun gefühlskalt und die anderen suchen einen Weg um die Göttin aufzuhalten und den Teufelskreis zu durchbrechen.
Es ist noch nicht lange her, dass ich Band eins gelesen habe, daher hatte ich die Ereignisse vom Ende noch recht gut im Gedächtnis und habe mich schnell wieder in die Geschichte eingefunden. Einzig bei ein paar Nebencharaktere hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber ansonsten fiel mir der Einstieg leicht. Ich fands toll, dass es keinen langen Zeitsprung gab, sondern die Geschichte direkt weiter ging.
Ich glaube, dass es in diesen Band noch mehr Sichtweisen als im ersten gab, heißt auch mehr Hauptcharaktere. Trotzdem bleibt Aries mein Liebling, denn er versucht alles um Malena zu retten. Sie selbst mochte ich auch sehr gerne, denn obwohl sie von einer Göttin manipuliert wird, blitzt doch hin und wieder ihr altes Ich durch. Aus den Sichten von den beiden habe ich also am liebsten gelesen, da steckte auch sehr viel Gefühl drinnen.
Taipa mochte ich tatsächlich viel lieber als in Band eins. Dort fand ich ihre Geschichte recht lahm, aber da sie hier viel mit den anderen Charakteren zu tun hat wurde das auch spannender und sie selbst mochte ich auch lieber. Zwar hat sie am Ende etwas egoistisch gehandelt und dabei fast ihre Mission zum Scheitern gebracht, aber es sei ihr verziehen.
Der Charakter den ich am wenigsten mochte ist Caldea. Ich kann sie einfach nicht ausstehen, da sie sehr viel lügt und auch wenn sie sich bessert wurde ich mir ihr einfach nicht warm. Ihre Geschichte fand ich hingegen spannend und es hat zur eigentlichen Geschichte einiges beigetragen, aber sie war zu erzwungen für mich. Auch die Tatsache, dass sie eine Liebesbeziehung mit einer Frau anfängt hat nicht ganz gepasst. Es kam irgendwie aus dem Nichts und ich konnte da keinerlei Gefühle spüren.
Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen. Was Band eins an Action und Spannung gefehlt hat wird hier eingebracht und ich habe es wirklich schnell ausgelesen. Die verschiedenen Charakteren sind zu Beginn zusammen, trennen sich dann aber ihre Handlungsstränge kommen am Ende alle wieder zusammen. Anders als in Band eins fand ich es hier richtig spannend, wie die Charaktere in verschiedene Richtungen reisen, nur um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Man sieht mehr von dem Land und auch von den Leuten.
Die Liebe kommt hier auch nicht zu kurz, tatsächlich gibt es gleich drei Liebesgeschichte die hier behandelt werden. Wie schon erwähnt fand ich die von Caldea nicht gut umgesetzt, die von Aries und Malena hingegen hat mir sehr gut gefallen und Valens Geschichte ebenso, auch wenn sie nicht so sehr im Fokus stand. Die Autorin hat die Liebe wirklich gut in ein Buch voller Spannung und Krieg eingebaut, das hätte ich so nicht erwartet.
Besonders gefallen hat mir die Reise von Aries, auf der er einen wirklich guten Gefährten gefunden hat. Ich glaube seine Kapitel habe ich fast am liebsten gelesen in dem Buch. Aber auch der innere Kampf von Malena war super beschrieben und ich habe mich immer auf die Kapitel von ihr gefreut, auch wenn diese eher rar und kurz waren.
Das Ende war nervenaufreibend, anders kann ich es nicht sagen. Ich wusste lange nicht, ob die Gruppe nun Erfolg haben wird, oder nicht und ob noch jemand stirbt, oder nicht, denn hier war einfach alles möglich. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und nur gehofft, dass meine Lieblinge nicht sterben. Aber als Abschluss der Geschichte fand ich es einfach grandios.
Fazit:
Ich glaube bis auf Caldea habe ich keinerlei Kritikpunkte an dem Buch. Alles, was mir an Band eins nicht so gut gefallen hat, war hier viel besser und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Dieses Buch strotzt vor Spannung und ich wollte so schnell wie möglich erfahren, wie es ausgeht. Von mir gibt es 5 Sterne.
Das verratene Herz findet seinen großartigen Abschluss in einem wundervollen und spannenden Spektakel. Was ich besonders schön finde ist, dass jeder Charakter sein passendes Gegenstück findet. Jeder Protagonist findet eine Person, die er lieben und begehren kann, unabhängig vom Geschlecht oder gesellschaftlichen Stand. Das ist super interessant, denn zu beobachten, wie die einzelnen Charaktere sich verlieben und daran wachsen, ist sehr faszinierend. Das Schöne hierbei ist auch das man eine stärkere Verbindung zu den Charakteren aufbaut als beim ersten Band. Ich kann alle Protagonisten verstehen und liebe jeden auf seine Weise. Ich finde es auch sehr cool, dass sie alle es schaffen zueinander zu finden, trotz ihrer unterschiedlichen Herkunftsgebieten. Zu sehen, wie sie zusammenarbeiten und sich vereinen ist herzerwärmend und wunderschön. Zum Teil empfinde ich das Ende auch als episch und grandios umgesetzt. Denn ich hatte das Gefühl als wäre ich beim letzten Gefecht mit dabei. Das Bild was sich einem beim Lesen entwickelt, ist einfach unglaublich detailliert und unvergesslich. Das Buch an sich war immer spannend, da wir durch die vielen Charaktere immer viele Informationen bekommen und mehr über die Welt lernen. Da sie alle sehr individuell und interessant sind, macht es ungemein viel Spaß ihre Entwicklung zu verfolgen und ihre Rolle in dem Ganzen zu verstehen. Dadurch das jeder sein eigenes Ziel verfolgt wird die Story umso vielschichtiger und verzwickter, dass ist super interessant gestaltet. Weshalb das Buch 4 Herzen bekommt. Die Story ist überaus geladen. Die Auserwählten der Götter müssen mit ihren Gaben vereint werden, um die Verbindung zu der Kriegsgöttin zu trennen und den ewig währenden Kreislauf zu durchbrechen. Jedoch müssen eben diese erst einmal die Gaben finden, die zu ihren Gottheiten gehören. Da dieses Buch viele Protagonisten hat, die wichtig für die Story sind, werden im Folgenden nur vier vorgestellt. Taipa ist ist Kind der Erdenmutter. Sie folgt dem ihr vorbestimmten Weg und soll den Krieg verhindern. Dabei muss sie einige Hürden überwinden. Sie ist freundlich, hilfsbereit, ehrlich, humorvoll und sehr cool. Ihre Entwicklung zeigt sich darin das sie Loslassen kann und sich ihrer Angst vor dem allein sein stellt. Dadurch rettet sie die Welt und ihre Liebsten. Malena ist die Princepa. Sie wurde mit dem Fluch ihrer Ahninnen belegt und zur Gefühllosigkeit verdammt. In sich trägt sie das Kind von Aries. Den sie eigentlich liebt, doch ohne Gefühle ist das schwer. Sie ist eine freundliche, hilfsbereite und mutige junge Frau, die die Welt verbessern will und sich selbst dafür opfern würde. Ihre Entwicklung zeigt sich vor allem darin das sie sterben würde, um ihre lieben zu erlösen. Aries ist der Gardist von Valerian und liebt die Princepa. Er ist stark, stolz, mutige und hitzköpfig. Er wurde als Kind von seiner Familie vorgeholt und gehört eigentlich zu einer südlichen Horde. Seine Schwester kommt, um ihn zurückzuholen, dabei zeigt sich sein Wandel. Denn er ist anders als zuvor. Er kämpft für seine Liebe und setzt alle Hebel in Bewegung, um eben diese zu retten. Valerian ist der Princep des Reiches und hat seine Rolle erfüllt. Er hat die Princepa zur Gefühlslosigkeit verdammt. An sich ist er freundlich, bedacht, gutmütig und loyal. Seine Liebe geht über alle Grenzen hinaus und er kämpft für die Zukunft des Landes. Seine Entwicklung zeigt sich darin das er zu seinen Gefühlen steht und diese offen auslebt. Zusammen sind sie alle ein Teil von etwas großem. Nur zusammen sind sie in der Lage den bevorstehende Krieg anzuwenden und eine neue Verbindung aufzubauen. Sie sind die Hoffnung des ganzen Reiches und müssen einander vertrauen und zusammenarbeiten. Das Ende war aufwühlend und ausdrucksstark. Die Protagonisten wollen einen Krieg verhindern und den Kampf gegen die Kriegsgöttin gewinnen. Dafür müssen sie es schaffen Malena aufzuhalten und die Göttergaben zu vereinen. Doch das ist schwieriger als gedacht, da nicht sicher ist wer zu welchem Gott gehört und wie man die Verbindung kappen kann. Weshalb die verschiedenen Stämme sich vereinen müssen und zusammenhalten müssen, um sich der Göttin entgegenzustellen. Dabei verlieren sie Krieger und sich selbst, doch finden sie die Lösung durch ihre Zusammenarbeit. Ich mag es das bei der wichtigsten Szene, am Ende, wir eben diese aus mehreren Perspektiven betrachten und sehen, wie unterschiedlich die Situation wahrgenommen wird. Das ist sehr interessant und gut gemacht. Denn dadurch wird die Story umfangreicher und emotional aufwühlender als zuvor. Ich liebe dabei das jeder Protagonist sein passendes Ende bekommt und auf seine Art glücklich wird. Weshalb das Buch insgesamt betrachtet, sehr schön und beeindruckend ist. Es ist eindeutig ein Wohlfühlbuch.
Vor ein paar Monaten habe ich gemeinsam mit Jassy (@lowin1000 auf Instagram) den ersten Band der neuen Dilogie von Stefanie Hasse gelesen. Zwar konnte mich "Der verbotene Wunsch" nicht so begeistern, wie erhofft, doch ich bzw wir waren schon sehr gespannt auf "Das verratene Herz, den zweiten und abschließenden Band, den wir nun wieder zusammen gelesen haben.
Princeps Valerian sah keine andere Möglichkeit, als seinen Wunsch auf die Tontafel zu schreiben und somit Princepa Malena zur Gefühllosigkeit zu verdammen. Seitdem plant Malena beeinflusst von ihrer Vertrauten Circe einen Krieg. Valerian, Aries, Taipa und Cheveyo versuchen alles, um die alte Malena zurückzuholen und den Krieg zu verhindern, doch um das zu schaffen und den Fluch zu brechen, müssen sie alle vier Göttergaben miteinander vereinen..
Ich muss sagen, dass es mir etwas schwergefallen ist, wieder in die Geschichte rein zu kommen. Zwischen den beiden Büchern lag zwar nicht allzu viel Zeit, doch trotzdem war nicht mehr alles zu 100% präsent und ich musste mich erst wieder reindenken.
Die Handlung setzt direkt am Ende des ersten Bandes an und ich glaube, es wäre besser, die Bücher direkt hintereinander zu lesen. Nach ein paar Kapiteln war ich aber wieder voll drin. Von Anfang an war die Geschichte richtig interessant und ich war sehr neugierig, wie alles zusammenhängt, wie sich die Geschichte entwickeln wird und ob Valerian, Aries, Taipa, Cheveyo und Co. den Krieg, den Malena beeinflusst von Circe plant, verhindern können, ob sie die alte Malena zurückholen und den Fluch, hinter dem viel mehr steckt, als man ahnt, brechen können.
Stefanie Hasse erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven im personalen Erzähler was sehr gut zur Geschichte passte. Am Anfang kam ich da teilweise ein wenig durcheinander, das lag aber eher an meiner Konzentration als am Buch selbst und legte sich sehr schnell. Ihr Schreibstil las sich gewohnt flüssig, sehr angenehm und gefiel mir richtig gut.
Je weiter ich im Buch kam, desto interessanter fand ich es. Die Erkenntnisse waren teilweise überraschend, teilweise allerdings auch absehbar, dadurch aber nicht weniger spannend zu verfolgen. Mit jedem Kapitel, jedem unserer BuddyRead-Abschnitte, fand ich die Geschichte spannender und ich war so neugierig, wie alles enden wird. Im ersten Band hatte ich das Gefühl, dass alles ganz schön langsam vorangeht, hier war es genau das Gegenteil. In der Story selbst vergeht manchmal innerhalb von wenigen Seiten eine riesige Zeitspanne und dadurch fühlt es sich an, als ob sich gewisse Dinge viel zu schnell entwickeln, weil man einfach diese Zeitspanne nicht so wirklich fühlt.. falls das einen Sinn ergibt. Abgesehen davon empfand ich den Handlungsverlauf aber als überzeugend, sehr interessant und ich fand "Das verratene Herz" stärker als "Der verbotene Wunsch".
Im Gegensatz zum ersten Band wurde ich hier auch mit den Charakteren warm. Sie konnten mich teilweise echt mitreißen und bis zu einem gewissen Punkt auch berühren. Ich habe mitgefiebert, ob Aries, Valerian und Co. Malena retten können. Ich konnte mich zwar nicht vollständig in sie hineinversetzen, doch sie konnten mich wirklich überzeugen und gefielen mir richtig gut.
Der Romantikanteil war hier sehr niedrig. Im ersten Band war die Lovestory zwischen Malena und Aries doch recht präsent, hier merkte man davon kaum mehr was. Es entwickelte sich zwar die ein oder andere Liebesgeschichte, die mir auch echt gut gefielen, doch diese waren wirklich sehr im Hintergrund.
Das Ende ließ mich echt zufrieden zurück und machte mich richtig glücklich. Manches ging mir zwar ein wenig zuproblemlos, doch insgesamt mochte ich das Ende.
"Das verratene Herz" ist ein gelungener Abschluss für die Dilogie. Die Geschichte war spannend und echt interessant, die Figuren überzeugten mich und insgesamt fand ich das Buch ein gutes Stück stärker als seinen Vorgänger. Ich kann die Reihe sehr empfehlen und hatte Spaß damit.
Teil 2 der romantischen Fantasy-Dilogie »Die vier Göttergaben«
Sobald das Herz von Princepa Malena schmerzt, beginnt die Erde zu beben. Um dies zu verhindern und das Reich vor dem Untergang zu retten, bleibt Princeps Valerian keine andere Wahl, als seinen Wunsch auf die göttliche Tontafel zu schreiben und Princepa Malena zur Gefühllosigkeit zu verdammen. Um zu verhindern, dass sich der grausame Fluch wiederholt, hatte Malena jedoch Vorkehrungen getroffen. Sie hat ihrer ersten Gardistin Circe den Eid abgenommen, sie und ihr ungeborenes Kind zu töten, sobald der Wunsch geschrieben ist. Doch ihr Plan scheitert. Malena regiert ab sofort ihr Volk, ohne irgendwelche Gefühle zu empfinden und bereitet alles für einen Krieg vor. Während Aries, der Vater ihres ungeborenen Kindes mit allen Mitteln, darum kämpft, die Gefühle und Emotionen seiner großen Liebe wieder zu wecken und damit alle Probleme zu lösen, versuchen ihr Bruder Princeps Valerian, sowie die Heilerin Taipa und Cheveyo mit aller Macht, einen Krieg zu verhindern und Malena aufzuhalten. Doch dafür müssen alle vier Göttergaben vereint werden.
Das Cover hat zwar eine andere Farbe, ähnelt dem von Band 1 jedoch sehr. Es ist zwar schön, wenn die Bücher einer Reihe einen Wiedererkennungswert haben, aber zu sehr sollen sie sich meiner Meinung nach auch nicht gleichen. Aber das ist Geschmackssache und meine persönliche Meinung. Am Ende gibt es ein Glossar und ein Personenregister, in dem die alten Gottheiten, ihre Göttergaben und alle Protagonisten vorgestellt werden.
Ich bin wieder gut in die Geschichte hineingekommen, denn es ist noch nicht so lange her, dass ich Band 1 gelesen habe. Der flüssige und lebendige Schreibstil von Stefanie Hasse ist mir bekannt und auch in der Fortsetzung der Reihe punktet sie wieder mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise. Was die Handlung betrifft, habe ich mich mit der Fortsetzung jedoch merklich schwerer getan. Band eins endet damit, dass Valerian seinen Wunsch auf die göttliche Tontafel schreibt und sich der Fluch erfüllt. Zu Beginn des zweiten Teils beobachten wir diese Szene nochmals aus der Perspektive von Taipa bevor sich die Handlung nahtlos fortsetzt.
Wir verfolgen die Geschichte aus mehreren unterschiedlichen Blickwinkeln. Zum einen begleiten wir Aries bei seinen Bemühungen, Malenas Erinnerungen zu wecken und sie und ihr gemeinsames Kind zu retten. Außerdem verfolgen wir die Handlung aus der Sicht von Taipa, Valerian, Malena und Caldera. Bei letzterer gibt es immer wieder Rückblenden, in denen wir sie bei ihrem Versuch, die Göttergaben zu vereinen begleiten.
Die Autorin hat sehr interessante und vielschichtige Charaktere erschaffen, aber ich hatte einige Probleme mit ihren. Bereits in Teil eins wurde ich mit vielen von ihnen nicht so richtig warm und es wurde in der Fortsetzung leider nicht besser. Ich denke, dass es bei mir auch daran gelegen hat, dass die Geschichte aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde und mit das teilweise etwas zu viel wurde. Hinzu kam, dass es für mein Empfinden, viele langatmige Dialoge gab, die dem Plot die Dynamik und die Spannung nahmen.
Die Idee zu dieser Fantasy-Dilogie hat mir jedoch sehr gefallen und die Autorin punktet mit ihrem Schreibstil und ihrer tollen Ausdrucksweise. Stefanie Hasse schreibt tolle Bücher, aber mit dieser Dilogie konnte sie mich leider nicht vollständig überzeugen, Es gibt jedoch bestimmt viele Leser, die begeistern von der Reihe sind. Für „Das verratene Herz“ gibt es von mir 3 Sterne.
*Inhalt* Das Land Alanis wurde einst von vier Gottheiten erschaffen, die den Menschen vier Göttergaben schenkten. Eine davon ist eine Tafel, die dazu in der Lage ist Wünsche zu erfüllen...doch auf dieser lastet ein grausamer Fluch: jede Princepa verliert all ihre Gefühle und muss das Land völlig gefühllos regieren. So erging es auch Malena und ihre Freunde versuchen nun, das schlimmste zu verhindern und den Fluch von Malena zu nehmen. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach, denn dafür müssen alle 4 Göttergaben wieder vereint werden...
*Erster Satz des Buches* "Princeps Valerian wurde in ein goldenes Licht getaucht, das sich langsam bis in alle Winkel des Dormus ausbreitete und den Staub in der Luft wie Diamanten funkeln ließ." - S. Hasse (2022) - Das VERRATENE HERZ -
*Meine Meinung* "Das verratene Herz" ist der zweite Band der Dilogie von Stefanie Hasse. Nachdem mich der erste Band nicht wirklich überzeugen konnte, aber dennoch neugierig gemacht hatte, wollte ich dennoch wissen, wie es in Band 2 weitergeht.
Nachdem ich mit Valerian und Malena schon in Band 1 so meine Probleme hatte, wurde ich auch in Band 2 nicht wirklich warm mit den beiden. Sie blieben unsympathisch und ihre Handlungen konnte ich auch nicht immer nachvollziehen - gut konstruiert waren sie aber dennoch. Am besten gefiel mir aber nach wie vor Taipa, die von allen noch am authentischsten und interessantesten war und deren Heilertätigkeit ein paar spannende Aspekte enthielt.
Bereits in Band 1 kritisierte ich die fehlende Spannung, dies traf leider auch auf Band 2 zu und ich hatte so meine Mühe am Ball zu bleiben. Dennoch gefiel mir die Idee des Plots prinzipiell ganz gut, auch wenn ich mit der Umsetzung alles andere als glücklich war.
Gut gefiel mir auch dieses Mal der lebendige Schreibstil, denn gerade die Bildhaftigkeit machte so manche langwierige Episode etwas interessanter.
*Infos zur Autorin* "Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem Chihuahua Loki zwischen Hunderten von Büchern. Wenn sie nicht gerade an fantastisch-romantischen oder spannenden Geschichten arbeitet, um ihre Leser*innen ein weiteres Mal mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen, taucht sie nur allzu gerne in fremde Buchwelten ab oder tauscht sich mit ihren Fans auf Instagram aus." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Unzufriedenstellend auf ganzer Linie - schade, ich hätte mir mehr erwartet!
Als das Herz von Malena zu schwanken und schmerzen beginnt, beginnt auch die Erde zu beben. Damit das Reich von seinem Untergang gerettet werden kann, muss Valerian sein Schicksal erfüllen und den Wunsch auf die göttliche Tontafel schreiben. Damit ist das Schicksal Malenas eigentlich besiegelt, denn diese ist zur absoluten Gefühlslosigkeit verdammt. Doch Malena hat vorgesorgt. Sie hat ihren Gardisten einen Eid schwören lassen, sodass dieser in dem Fall der Fälle sie und ihr Kind tötet. Doch leider scheitert ihr Plan. Sie regiert emotionslos und führt ihr Land in einen sinnlosen Krieg. Aries will Malenas Schicksal nicht akzeptieren, sodass er um sie und ihr gemeinsames ungeborenes Kind kämpft. Aber nicht nur Aries kämpft mit allen Mitteln, sondern auch Valerian, Taipa und Cheveyo. Die Lösung des Problems klingt einfacher als es ist: Sie müssen die vier Göttergaben vereinen.
Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist dem ersten Band sehr ähnlich, auch wenn es eine andere Farbgestaltung hat. Dennoch mag ich, wie auch bei Band 1, den blutigen Touch nicht so gern. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Stefanie Hasse hat einen sehr bildlichen Schreibstil, der das Geschehen vor den Augen aufleben lässt. Sie erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Dadurch erhält man einen umfangreichen Einblick in die Gefühlswelten der Charaktere sowie deren Handlungen.
Die Charaktere sind an für sich gut ausgearbeitet. Jedoch konnte ich mit einigen Charakteren bis zum Schluss nicht so ganz warm werden. Ich glaube das liegt an den vielen verschiedenen Perspektiven und Charakteren. Gerade Malena und Valerian sind für mich zwei eher schwächelnde Protagonisten. Wohingegen Aries viel stärker hervortritt.
Ich muss gestehen, dass ich nicht so gut in die Geschichte gekommen bin. Und das obwohl der erste Band noch nicht so lange her ist. Aber da ich mich mit Band 1 schon schwer getan habe, zog es sich hier wohl weiter. Ich bin froh, dass es am Ende ein Glossar und Personenregister gibt, sodass ich zumindest die Charaktere wieder auf dem Schirm hatte.
Die Handlung ist auch in Band 2 für mich wieder schwer nachzuvollziehen. Es gibt Rückblenden und dann springt es zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her. Für mich war das alles zu viel auf einmal. Ich glaube, wenn es zwei Perspektiven gewesen wären, dann wäre ich vermutlich auch nicht so stark durcheinander gekommen.
Dennoch möchte ich betonen, dass ich die Idee der Dilogie bzw. Geschichte echt toll finde. Nur leider ist die Umsetzung für mich irgendwie nicht so ganz gelungen.
____ Worum gehts? Nach dem Cliffhanger in "Der verbotene Wunsch" empfindet Malena keinerlei Gefühle mehr und ist Circe völlig hörig und tut, was diese möchte. Val versucht derweil gemeinsam mit Aries alles, um sie von diesem Fluch zu befreien und Alania zu retten. Aber auch Cheveyo und Taipa versuchen weiter, auf die Erdenmutter zu hören und damit ihr Volk zu retten. Neu dabei ist der Handlungsstrang von Caldea, die ebenfalls ihre eigenen Ziele vor Augen hat.
____ Protagonisten Bei den vielen Protagonist*innen war es gar nicht so leicht, durchzusteigen. Vor allem durch den Strang um Caldea kommen nochmal einige dazu - die ich übrigens alle sehr mochte! Auch Aries und Val fand ich nach wie vor toll. Ein wenig mehr Pagetime hätte ich mir von Cheveyo und Taipa gewünscht, die waren nun fast schon Nebencharaktere. Und Malena fand ich - sorry - leider ziemlich unsympathisch, auch wenn sie eigentlich nichts dafür konnte.
____ Handlung Allein an der Zusammenfassung lässt sich feststellen, dass es ebenso kompliziert weitergeht, wie Band 1 aufgehört hat. Es gibt relativ viele Perspektiven, die alle unterschiedliche Pläne und Ziele haben, diese überlappen sich aber auch teilweise. Da immer mitzukommen, fand ich zum Teil relativ schwierig.
Zwischendrin wurde es richtig spannend, dann gab es wieder längere Abschnitte, die ich eher langatmig fand, und gegen Ende wurde es dann extrem gut. Irgendwie war es beim Lesen eher ein "Auf und Ab", so richtig fesselnd war es nur zum Schluss. Einige Umwege, die die Protagonist*innen nehmen mussten, waren mir einfach zu viel.
____ Sprache Sprachlich hat mir die Geschichte wie Band 1 wieder gut gefallen, ich mochte die Beschreibungen und die Atmosphäre, die Stefanie geschaffen hat, sehr!
____ FAZIT Insgesamt bin ich recht zwiegespalten. Ich mochte die Atmosphäre und das Setting des Buches sehr und fand auch einige Charaktere wirklich großartig, aber dennoch ist der Funke nicht wirklich übergesprungen. Von mir gibt es daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.
…gefährlich, brutal & mit der Sehnsucht nach Liebe…
Nach dem schockierenden Ende konnte man doch nur so schnell wie möglich weiter lesen. Malena und Aries scheinen im wahrsten Sinne verflucht zu sein und doch zieht einen in ihr Schicksal, lässt einen mitfühlen und fesselnd an den weiteren Entwicklungen teilhaben.
Lest selbst, verstrickt euch in eine fantasievolle und gefährliche Welt mit emotionsgeladenen Verstrickungen und der Last eines Erbes.
Herausstechend die neuen ungeplante und anscheinend sehr verbunden Mitstreiter. Einer viel gefährlichen Situation und dem schockierenden Ausmaß für den Kampf gegen den Fluch. Besonders Aries und Malena haben geglänzt, so stark, mutig und willensstark. Ihre Verbindung so intensiv und voller Liebe, dass man nur hofft, dass am Ende alles gut ausgeht.
Gesteigert wird dies von den gefährlichen und brutalen Situationen, die einen spannungsgeladen und nervenaufreibend in den Verlauf zeihen. Eindrucksvoll von Caleda als auch Val, die so voller Herzensgüte und Opferbereitschaft in den Kampf schreiten.
Im Wechsel bekommt man emotionsgeladene Aufeinandertreffen, aber auch spannungsgeladenen und nervenaufreibende Kämpfe und berauschende aber auch erschreckende Emotionen geboten, die einen in das Werk und deren rasende Entwicklungen ziehen.
Ein toller Ausgang der Reihe, der einen mit Malena in ihr schreckliches Schicksal ziehen, beflügeln und berauscht von Aries beeindrucken. Sein Kampf und die Liebe sind unglaublich, beflügeln und berauschen. Ich bleibe daher gut unterhalten, eingenommen, gefesselt, bittersüß und beflügelt von Malena, Aries und Val vereinnahmt zurück.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
Rezension „Das verratene Herz: Roman | Das Finale der romantischen Fantasy-Dilogie (Die vier Göttergaben 2)“ von Stefanie Hasse
Meinung
Mit dem ersten Band der „Die vier Göttergaben“ Dilogie war ich zum ersten Mal sehr im Zwiespalt eines Werkes von Top Autorin Stefanie Hasse. Insbesondere der Anfang enttäuschte doch arg für mich und doch war da diese Neugierde nach der Fortsetzung.
Der Stil zeigte sich in diesem Band deutlich stärker und gewohnt mitreißend, bildhaft und emotional. Die verstrickten Sätze, welche ich noch im ersten Teil kritisierte, waren hier nun nicht mehr gegeben. Doch so recht kam auch hier zu Beginn die Spannung nicht auf.
So fiel es mir anfangs wieder schwer am Ball bleiben zu wollen. In Punkto Charakteren zeigte sich die Entwicklung nicht so, wie ich es mir an manchen Stellen gewünscht hätte. Denn einige Handlungen der Protagonisten blieben für mich nicht nachvollziehbar, gut konstruiert aber schon.
Die Handlung selbst ist für mich wieder der Glanzpunkt. Die Idee, die Kämpfe, die unterschiedlichsten Völker, Menschen und Orte, all das ergab ein beeindruckendes Konstrukt, in dem sich nach und nach alle Teile des Puzzles offenbarten. Der Detailreichtum und die Entwicklung der Handlung konnten für mich in allen Punkten glänzen.
Fazit
„Die vier Göttergaben“ kann auch mit seiner Fortsetzung mein Leser Herz nicht vollständig zum strahlen bringen. Stefanie Hasse zeigt sich in Punkto Idee, Bildhaftigkeit, Details und Orte in Bestform, jedoch gab es auch Schwachpunkte, die mich nach mehr verlangen ließen. Insgesamt sehe ich die Geschichte wieder im Zwiespalt.
Nachdem mir Band 1 so gut gefallen hat, musste ich dann natürlich auch den zweiten Band lesen. Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, was wohl daran lag, dass ich nicht mehr alle Details aus Band 1 wusste und zudem noch recht früh eine neue Person, Caldea, auftauchte, die ich erstmals absolut garnicht einordnen konnte. Nichts desto trotz fand ich sie von Anfang an sympathisch und nach und nach hat sich ein Bild ergeben und plötzlich machte alles so viel Sinn. Auch hier konnte mich das Setting und der Weltenaufbau wieder absolut begeistert, welchen einen ans alte Rom, Mythologie und Götter erinnert. Im Buch begleiten wir wieder die bisherigen bekannten Charaktere, welche versuchen den Fluch zu brechen und einen Krieg zu verhindern, doch das scheint nicht ganz so einfach zu sein, wie erwartet... Durch den bildlichen und flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten gerast, sodass ich das Buch ziemlich schnell beendet hatte, dennoch ging mir an einigen Stellen die Geschichte etwas zu schnell vorran und ich hätte mir einige ruhigere Momente gewünscht. Durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven bekam man jedoch einen umfassenden Blick aufs ganze Geschehen, wodurch die Handlungen der Figuren besser zu verstehen waren und man sie viel besser kennenlernen konnte.
Fazit: "Das verratene Herz" hat mir gut gefallen und konnte mich durch sein Setting, Weltenaufbau, Charakteren und der Handlung begeistern, auch wenn ich mir beim letzteren ein einigen Stellen etwas weniger Tempo gewünscht hätte. 4/5 ⭐
Diese Frage stellen sich Malenas Freunde nach ihrer Verwandlung zur eiskalten Princepa. Sie, deren Gefühle anscheinend verschwunden sind, will Krieg, wie es scheint und ist drauf und dran den Frieden endgültig zu zerstören. Nur wenn die Freunde die vier Göttergaben vereinen können sie Malena vielleicht aufhalten. Eine Zeit in der jeder Funke Hoffnung willkommen ist erwartet das Reich Alania.
Meine Meinung
Im zweiten Band der Romantasy-Dilogie nimmt uns die Autorin mit in eine dunkle Zeit die Alania bevorsteht. Denn Princepa Malena erfüllt den Fluch der auf ihrer Ahnenreihe lastet in dem sie all ihrer Gefühle beraubt ist und ein eiskaltes Herz zu besitzen scheint.
Nur was kann man tun, wenn man zu dem ehemals geliebten Menschen nichts mehr durchdringt? Genau, ein Plan muss her. Das weiß der Soldat Aries, genauso wie Princep Valerian, die Heilerin Taipa und Cheveyo. Sie alle gefallen mir wieder sehr gut. Ihre Entwicklung von Band eins bis zu Band zwei ist gut umgesetzt. Wobei mir die Gespräche zwischen den Kapiteln manches mal zu langatmig waren.
Hier wird man mitgenommen in einen Zwiespalt der Gefühle, in Intrigen, Liebe und Hoffnung. Hoffnung auf ein gutes Ende.
Auch Caldea finde ich hier wieder gelungen und auch die Suche nach einer Lösung. Die für alle Beteiligten wichtiger denn je ist. Denn die Zeit läuft und ein Krieg muss verhindert werden.
Die Reihe ist eine tolle Romantasy Dilogie die mir gefallen hat.
Auch hier wurde viel Potenzial verschenkt! Nachdem Band 1 einen neugierig auf Band 2 zurückgelassen hat, war ich gespannt, ob die Gruppe um Aries, Taipa und Valerian ihr Ziel erreichen würden und Malena aus der Kontrolle Meridias zu befreien. Das Konzept der vier Göttergaben wurde nochmals weiter ausgeführt und es gefiel mir, dass vereinzelt afrikanisches sowie orientalisches Setting hindurch kam. Die Geschichte wurde aus noch mehr Sichtweisen erzählt, was es teilweise dem Leser schwer gemacht haben, der Geschichte flüssig folgen zu können. Abrupte Orts - sowie Szenenwechsel brachten zum Ende eine extreme Hektik mit hinein, als ob die Autorin schnell noch bestimmte Handlungen mit einflechten musste - diese aber keinen Platz hatten sich richtig zu entfalten. Dadurch blieb trotz ausuferndem Worldbuilding die Geschichte recht blass und die Beziehung zu den Charakteren sehr distanziert. Besonders zum Ende ähnelten sich die sich gebildeten Liebespaare auch sehr in ihrem Erleben und es war kaum etwas an Individualität zu erkennen. Dagegen positiv hervorzuheben ist, dass die Autorin auch gleichgeschlechtlichen Paaren in ihrer Geschichte Platz gegeben hat, ohne dass dies zu erzwungen wirkte.
Abschließend ließ mich diese Fantasy Dilogie eher ernüchtert zurück. Die Grundidee mit den vier Göttergaben und dem Fluch des Princeps und der Princepa war etwas erfrischend Neues, jedoch wurde leider an der Tiefe der Geschichte gespart sowie kaum der nötige Platz für die Entwicklung der Charaktere gegeben.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen aber noch nie viel mir eine Rezension so schwer. Der Schreibstil war an sich ganz okay aber irgendwie war er mir nicht flüssig genug. Es wirkte ziemlich distanziert deswegen viel mir der Einstieg auch sehr schwer in die Geschichte.
Im zweiten Teil “Das verratene Herz” ging es dafür alles Schlag auf Schlag, was ich einerseits total spannend empfand andererseits war das wieder viel zu viel Tempo. Auch hier gab es wieder Perspektivwechsel doch diesmal waren mir diese irgendwie too much. Ich musste ziemlich oft nochmal nachlesen welche Sicht ich gerade da habe, da ich leider nicht wirklich durchstieg. Ich fühlte mich etwas verloren in dieser Welt und bin leider deswegen auch kaum noch mitgekommen.
Doch leider konnte ich mich trotzdem nicht damit anfreunden, ich habe es wirklich versucht aber manchmal soll es halt einfach nicht sein. Ich hatte ein wenig gehofft das im zweiten Teil die Geschichte an mehr Tiefe gewinnt und eben auch die Charaktere doch leider habe ich auch hier nichts davon gespürt. Die Welt die die Autorin erschaffen hat ist wirklich interessant doch leider ist für mich die Umsetzung etwas gescheitert. Vielleicht wird mich ja ihr nächstes Buch wieder überzeugen.
Spoiler da 2 Teil: Klappentext; „Einst schufen vier Gottheiten das Land Alania und schenkten den Menschen ihre Gaben: eine Tafel, die Wünsche erfüllt; einen Kelch, der Feinde eint; einen Stein, der die Naturgeister ruft; und eine ewige Flamme, die unbesiegbare Waffen erschafft. Doch auf der Tafel lastet ein grausamer Fluch. Er beraubt die junge Princepa Malena all ihrer Gefühle, sodass sie ihr Reich nun mit kaltem Herzen gegen ihre Nachbarn führt. Malenas Freunde, der Princeps Valerian, der Soldat Aries, die Heilerin Taipa und ihr treuer Begleiter Cheveyo, setzen alles daran, einen Krieg zu verhindern. Trotzdem scheinen sie zum Scheitern verurteilt – bis Hilfe von unerwarteter Seite naht. Um Malenas Fluch zu brechen, müssen sie gemeinsam alle vier Göttergaben wieder vereinen.
FAZIT: Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, denn die Story ist mitreißend, die Welt gut ausgearbeitet und die Hauptprotagonisten sind sympathisch. Die Geschichte hat mich fasziniert und begeistert, wie der Vorgängerband, so dass ich auch diesen Band allen empfehlen würde. "Das verratene Herz" ist das Finale einer spannenden Dilogie.
Erneut durfte ich nach Alania reisen, um die packende Geschichte um Malena und Valerian weiter zu lesen.
Nachdem Val sein Schicksal erfüllt und somit Malenas besiegelt hat, scheint sich der ewige Kreislauf, der seit Jahrhunderten herrscht, sich zu wiederholen. Allerdings stellen sich Taipa, Aries und eine unbekannte Kriegerin sich diesen in den Weg. Doch haben sie eine Chance gegen eine Göttin?
Spannend und gefühlvoll geht die Geschichte, rund um die Göttergaben, weiter. Die neugefundenen Verbündeten und Freunde, müssen sich einer schier ausweglosen Aufgabe stellen. Doch nicht jeder verfolgt das gleiche Ziel, beziehungsweise, möchte es auf die gleiche Weise erreichen.
Mit der fantasievollen, flüssigen und spannenden Schreibweise, konnte ich wieder in diese fantastische Welt eintauchen. Durch die abwechselnde Sicht, der jeweiligen Protagonisten, hatte ich stets den Eindruck mitten in der Story zu sein. Ich habe mit ihnen gerätselt, gehofft, manchmal geflucht, auch mal Antipathie entwickelt, Tränen in den Augen gehabt und mitgekämpft.
Ein toller Abschluss dieser Dilogie der von mir wundervolle 5 Sterne erhält.
Während das Buch viel zu langsam angefangen hat, wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas zu viel. Hier werden so viele verschiedene Charaktere eingeführt, die ihre eigenen Handlungsstränge bekommen, dass es für mich teilweise etwas unübersichtlich wurde. Außerdem hatte ich bei manchen Handlungssträngen das Gefühl, dass sie eben erst jetzt eingebaut wurden, weil die Story das so verlangt hat. Da hätte ich mir schon im ersten Band ein bisschen Vorgeschichte gewünscht. Dann hätte alles ein bisschen durchdachter gewirkt.
Außerdem wurde mir das große Problem viel zu schnell gelöst. Da trödeln wir erst 300 Seiten rum und dann zack ist alles wieder in Ordnung. Diesen Prozess hätte ich dann doch noch näher erläutert haben wollen.
Pluspunkt gibt es von mir für die zwischenmenschlichen Interaktionen, die wirklich sehr gut geschrieben sind und die Queerness im Buch. Vor allem letzteres hat es für mich am Ende herausgerissen, 3 statt 2,5 Sterne zu vergeben. Denn in dieser Hinsicht, war das Buch echt klasse! Ich komme nur leider nicht mit dem Erzähltempo der Autorin klar.