Eine junge Frau sucht ihr Glück in der Neuen Welt.
Pennsylvania, 1861: Die junge Esther wächst behütet in einer Amisch-Gemeinde auf, doch der Sezessionskrieg spaltet das Land. Sie fühlt sich machtlos, während plündernde Soldaten von Hof zu Hof ziehen und der Krieg immer näher rückt. Eines Tages findet sie den schwer verletzten Soldaten Jack auf ihrem Land. Obwohl er ein Feind ist, kümmert Esther sich um ihn und pflegt ihn gesund, bis er wieder zu Kräften kommt. Allmählich verlieben die beiden sich ineinander – doch sie wissen, diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben...
Darum geht‘s: Pennsylvania, 1861: Rund 40 Jahre sind vergangen, seitdem Rebekka und Daniel nach dem schicksalhaften „Sommer, der keiner war“ Deutschland verlassen haben. Ihre Familie ist gewachsen und es leben mittlerweile vier Generationen in Jacobstown, wo die beiden eine neue Heimat gefunden haben. Obwohl auch ihr Enkel Ben in tiefem Glauben aufwächst, beginnt er angesichts der Umstände, die zum Sezessionskrieg zwischen den Nord- und Südstaaten geführt haben, mit einigen Amish-Regeln zu hadern. Er sieht sich auch als gesetzestreuer Amish, der jegliche Gewalt ablehnt, in der Pflicht, sich gegen die Ungerechtigkeiten den Sklaven gegenüber zu stellen.
Auch seine Schwester Esther wird mit dem Krieg konfrontiert, als sie einen schwerverletzten Soldaten findet. Obwohl er dem Feindeslager angehört, kümmert sie sich um ihn und wird dabei von ihren Großeltern unterstützt. Esther und der fremde Soldat kommen sich immer näher und verlieben sich ineinander, wohlwissend, dass es kaum eine Chance für ihre Liebe gibt.
So fand ich‘s: Ich hatte mich sehr auf das Wiedersehen mit liebgewonnen Figuren aus dem ersten Band gefreut und wurde keineswegs enttäuscht – im Gegenteil! Es war schön zu sehen, wie sich Rebekkas und Daniels Familie entwickelt hatte und wie die Liebe der beiden allen Widrigkeiten zum Trotz standgehalten hat. Es ist gerade auch diese Liebe und die Menschlichkeit, die die beiden den nachfolgenden Generationen weitergegeben haben. Da wundert es nicht, dass ihre Enkel Ben und Esther so viel von den Großeltern haben.
Auch im zweiten Teil dieser Saga beschreibt Karin Seemayer eindrücklich und einfühlsam, die doch sehr besondere Glaubenswelt der Amish-Leute. Gerade der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft innerhalb der Dorfgemeinschaft hat mich auch diesmal wieder sehr beeindruckt.
Der Autorin ist es zudem sehr gut gelungen, realistisch aufzuzeigen, wie es gerade für jüngere Generatioenn sein muss, wenn sie mit der Außenwelt konfrontiert werden. Der Glaube und das Verständnis für die Amish-Regeln werden in Frage gestellt und geraten ins Wanken. Für mich als Leser war es spannend mitzuerleben, wie sich Ben und Esther aufmachen, ihren eigenen, persönlichen Weg zu finden, den Glauben zu leben, ohne sich selber und die eigene Überzeugung zu verraten.
Ich habe auch diesen zweiten Band sehr gerne gelesen und habe mich trotz schwierigeren Themen in der Geschichte, die in einem angenehmen, ruhigen und doch spannenden Schreibstil erzählt wird, wohlgefühlt. Umso mehr hat mich dann die Information gefreut, dass es einen weiteren Band geben wird. „Leahs Traum“ soll im Juni 2022 erscheinen. Es ist also noch eine ganze Weile hin. Aber ich bin gespannt, was uns Karin Seemayer noch für Geschichten aus der Amish-Welt erzählen wird. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude… 😊
Pennsylvania im Jahr 1861. Daniel und Rebekka haben sich hier ein gutes Leben aufgebaut mit ihrer Familie, die mittlerweile auch mit Enkeln gesegnet ist. Um genau diese Enkel dreht sich nun der zweite Band der Amisch-Reihe von Karin Seemayer. Esther ist mit ihren Anfang 20 mittlerweile schon fast so etwas wie eine alte Jungfer, kann sich aber für die Männer im heiratsfähigen Alter nicht entscheiden. Ihr Bruder Ben ist auch noch ungebunden und lernt als Zimmermann bei einem Gemeindemitglied.
Das Alltagsleben der Amisch soll normalerweise nicht von außen beeinflusst werden und doch lässt es sich nicht immer vermeiden, dass genau das passiert. Daniel und schließlich auch Ben engagieren sich bei der Underground Railroad und als der Bürgerkrieg ausbricht, stellt sich die Frage für die Gemeinschaft, was man tun bzw. nicht tun kann. Gerade für Ben stellt sich die Gewissensfrage und er findet für sich einen Weg. Und auch Esther muss sich entscheiden, als ein verletzter Soldat auf dem Hof gesundgepflegt wird, der ihr nicht gleichgültig ist.
Karin Seemayer versteht es wieder geschickt gesellschaftliche Fragen in einem Roman zu verpacken. Hier stellt sich nicht nur für die Amisch die Frage, wieviel man bereit ist, für den Staat und die Gemeinschaft, in der man lebt, zu tun. Man lernt die Welt der Amischen weiter kennen und sieht die Konflikte, die auch in dieser scheinbar so harmonischen Gemeinschaft immer wieder aufbrechen. Und es ist recht deutlich zu erkennen, dass es eben nicht den einen Weg gibt, der Menschen und Gemeinschaften glücklich macht.
Ich habe dieses Buch wieder sehr gerne gelesen und fand es sehr schön, dass auch die Figuren des ersten Bandes nicht nur am Rande mitgespielt haben. Gerade Daniel und Rebekka spielen noch eine wichtige Rolle und auch andere Personen aus dem ersten Band haben noch einmal ihren Gastauftritt. Trotz des schwierigen Themas schafft es die Autorin auch hier wieder eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen und Bilder vor dem inneren Auge zu produzieren.
Ich kann auch dieses Buch aus der Amisch-Reihe nur empfehlen und freue mich, dass es noch einen weiteren Band geben wird.
Sehr interessanter und wundervoller historischer Liebesroman…
Esther und ihre Familie sind Amisch. Ihr Glauben lässt sie Menschen helfen, die in Not sind und sie verabscheuen jede Form von Gewalt. Selbst plündernden Soldaten geben sie ihre Vorräte. Doch einen Feind in die eigene Häuslichkeit aufnehmen? Geht das nicht vielleicht zu weit? Esther findet nicht, denn der Soldat ist schwer verletzt und würde ohne ihre Hilfe sterben. Aber er ist nicht nur ein feindlicher Soldat. Esther findet ihn äußerst sympathisch und lernt ihn besser kennen, bis sie beide feststellen, dass da mehr ist. Werden sie, trotz aller Widrigkeiten, einen Weg zueinander finden?
Esther ist eine sympathische junge Frau. Sie liebt ihre Amisch-Gemeinde und ihre Familie. Zwar tut sie sich manchmal etwas schwer mit den Gepflogenheiten, aber sie hat gelernt damit umzugehen. Normalerweise wäre man nämlich in ihrem Alter schon verheiratet, doch sie weist den einzigen Kandidaten zurück, weil sie an die wirkliche Liebe glaubt und lieber warten möchte. Esthers Familie scheint in der Gemeinde schon etwas moderner zu denken und das gefällt ihr gut. Das bedeutet nämlich auch für sie, dass sie sich nicht allen Regeln unterwerfen muss. Sie beginnt als Lehrerin in der Gemeinde zu arbeiten und gibt auch sonst alles, um zu unterstützen. Für die vorherrschende Zeit ist sie sehr selbstbewusst und das fand ich richtig super. Esther ist authentisch und macht eine sehr gelungene Entwicklung durch.
Jack mochte ich auch sofort, denn er rettet Esther aus einer unangenehmen Situation und ihren Hund davor, getötet zu werden. Er ist zwar ein feindlicher Soldat, trotzdem achtet er darauf, dass Ester und ihrer Familie nichts zustößt, als sie deren Hof plündern wollen. Als sie dann das nächste Mal aufeinander treffen, ist er schwerverletzt. Esther erkennt ihn recht schnell wieder und für sie steht fest, ihm muss geholfen werden. (Man sieht sich eben immer zweimal im Leben.) Als Jack erwacht, erkennt er, was für ein Glück er hatte. Nicht jeder aus der Familie ist glücklich über seine Anwesenheit, aber er bekommt eine Schonfrist. In dieser Zeit lernt er Esther besser kennen und damit auch das Leben der Amisch und er findet Gefallen daran. Auch er ist sehr authentisch und er wächst an seiner Situation.
Die beiden sind großartige Hauptfiguren und sie gehören einfach zusammen. Beide sind echt sympathisch und wundervoll. Für mich hat Karin Seemayer hier wieder einzigartige und wirklich besondere Figuren geschaffen.
Ben ist Esthers Bruder. Seine Geschichte nimmt am Anfang einen recht umfänglichen Teil der Geschichte ein, bevor Esthers Geschichte richtig startet. Auch Ben ist eine besondere Figur. Er hat sich zwar dem Glauben der Amisch verschrieben, aber er nimmt nicht alles blind an, sondern hinterfragt auch und führt dann für sich und sein Leben Änderungen herbei. Ben trifft eine schwerwiegende Entscheidung, die aber für ihn die einzig richtige ist. Und genau dadurch entwickelt er sich und findet seinen Weg. Ein toller Kerl. Die Thematik um Ben, die ihn zum Nachdenken anregt, ist sehr bewegend gewesen, hat ihm aber die Augen geöffnet.
Auch die Nebenfiguren sind klasse. Sie sind realistisch, haben ein Ziel/ eine Motivation und sie ergänzen die Geschichte um Esther und Jack, Ganz besonders mag ich aber Esthers Großeltern.
Die Handlung hatte mich wieder von der ersten Sekunde an. Es gibt eine ansteigende Spannungskurve und ich habe sowas von mitgefiebert. Auch den zweiten Teil der Amish-Saga konnte ich nicht aus der Hand legen. Durch die verschiedenen Konflikte und die plötzlichen Wendungen, die ich nicht vorhersehbar fand, musste ich immer weiter lesen und war dann am Ende zwar glücklich und zufrieden mit dem Ende, aber irgendwie traurig, dass es schon wieder vorbei war. Und auch die Themenwahl und Bearbeitung hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist genau, wie die Figuren, etwas ganz Besonderes und ich liebe ihn. Auch in diesem Buch liest sich alles locker und flüssig weg. Und es strahlt auch, trotz der schwierigen Themen, wieder diese besondere Lese-Wohlfühl-Atmosphäre aus. Die Dialoge sind unterhaltsam und realistisch. Der Ausdruck passt zum Genre und zu dieser Geschichte. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen sind wirklich wundervoll. Die Darstellung der emotionalen Ebene war genau nach meinem Geschmack. Und alles zusammen sorgt dafür, dass es sich lebendig und echt anfühlt. Für mich ist das ein grandioses Lesegefühl.
Von mir erhält dieser Roman eine ganz klare Kaufempfehlung (5/5 Sterne), weil Esther, Jack und Ben einzigartige Hauptfiguren sind, weil die Handlung sehr interessant und die Themen bewegend sind und weil Karin Seemayer einfach einen wundervollen Schreibstil hat. Kritikpunkte habe ich keine, nur dass ich mich jetzt doch noch etwas gedulden muss, bis der nächste Teil herauskommt.
Vielen Dank an Karin Seemayer und den Aufbau Verlag für diese Geschichte.
Esther ist die Enkelin von Rebekka und Daniel, den Helden des ersten Band. Esther lebt bei ihren Eltern und Großeltern auf dem Mühlenhof in Pennsylvania. In der Gemeinde der Amish wird deutsch gesprochen. Die Amish leben gerne unter sich und halten sich abseits der einheimischen Bevölkerung. Auch als der Sezessionskrieg ausbricht und das Land spaltet halten sich die Mitglieder der Amish Gemeinde raus. Ihnen ist es verboten in den Krieg zu ziehen. Doch der Krieg geht auch am Mühlenhof nicht spurlos vorbei. Eines Tages kommen Soldaten der feindlichen Armee und plündern den Hof. Kurz darauf findet Esther einen der Soldaten schwer verwundet auf ihrem Land. Die Familie kümmert sich um den Verwundeten und pflegt ihn gesund. Dabei entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen Esther und dem Soldaten. Doch die Liebe muss geheim bleiben sonst droht Esther die Ausgrenzung aus der Gemeinde.
„Der Himmel über Amerika – Esthers Entscheidung ist der 2. Band der Amish-Saga von Karin Seemayer. Die Autorin hat mich schon mit dem 1. Band „Der Himmel über Amerika – Rebekkas Weg“ und vielen anderen Romanen begeistert. Dabei schwimmt sie nicht mit dem Mainstream sondern findet immer eine Nische mit einem interessanten Thema. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.
Die Autorin schenkt bemerkenswerten Charakteren das Leben. In diesem Buch ist es Esther. Eine junge Frau die nur das Leben in der Amish Gemeinde kennt. Sie wächst behütet auf, erfüllt alle ihre Pflichten. Doch sie weiß auch, dass sie keinen der jungen Männer aus der Gemeinde heiraten will. Dann verliebt sie sich in den Soldaten Jack, en sie verwundet gefunden hat und gesund pflegt. Die beiden Charaktere waren mir gleich sehr sympathisch. Esther hat viel von ihrer Großmutter Rebekka die Heldin des 1. Band. Ben, Esthers Bruder hat hingegen viel von Daniel seinem Großvater. Er engagiert sich vor dem Sezessionskrieg für die Underground Railroad und hilft so geflüchteten Sklaven auf dem Weg in die Freiheit. Von dieser Organistation habe ich schon gehört und auch das Buch „Underground Railroad von Colson Whitehead gelesen.
Karin Seemayer entführt ihre Leser*innen mit ihrer Geschichte in eine ganz andere Welt. Eine Welt die mir vor dem 1. Band völlig fremd war. Ich bin dankbar dafür, dass die Autorin mir hier einen Einblick in die Gemeinschaft der Amish gewährt hat. Karin Seemayer vermittelt die Informationen auf eine unterhaltsame Art und Weise. Ihr Schreibstil ist leicht verständlich und fließend zu lesen. Einmal angefangen möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung „Der Himmel über Amerika –Leahs Traum“ der im Juni 2022 erscheinen wird.
Die junge Esther wächst in ihrer Gemeinde wohbehütet in Pennsylvania 1861 auf und doch ist der Sezessionskrieg überall zu spüren. Plündernde Soldaten ziehen umher und der Krieg scheint immer näher zu rücken! Dann findet die junge Frau auch noch einen verletzten Soldaten und obwohl er eigentlich ein Feind ist kann Esther nicht anders als ihn zu pflegen und seine Wunden zu versorgen. Bald verlieben sich Jack und Esther, aber diese Liebe darf nicht sein...
Dies ist bereits der zweite Teil der Reihe der sich um die Amisch-People rankt, ich kannte den ersten Teil leider nicht, hatte aber überhaupt keine Probleme in die Handlung reinzufinden und mitzukommen, da diese Geschichte eine eingenständige Handlung besitzt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, das Buch lässt sich leicht und einfach lesen und ich konnte ganz ins historische Amerika eintauchen. Bildhaft wird das Dorf und die schwierige Zeit rund um den Sezessionskrieg beschrieben.
Interessiert und fasziniert war ich vorallem vom Leben der Amisch-Gemeinde selbst. Ich kannte die Bräuche und das Leben dieser Menschen vorher nur wenig und durch dieses Buch habe ich viele neue und sehr interessante Aspekte lernen dürfen!
Esther als Protagonistin war mir schnell sympathisch und ich konnte richtig mit ihr mitfühlen und sie verstehen. Denn eigentlich darf sie nur einen jungen Mann aus ihrer Gemeinde heiraten und die schwierige Situation als sie dem jungen Soldaten Jack begegnet und wie sie dann mit ihren Gefühlen umgeht war wirklich sehr authentisch beschrieben!
Fazit: Trotz dem fehlenden Vorwissen bin ich gut in die Geschichte reingekommen und konte mich sehr gut auf die Handlung konzentrieren. Die Mischung aus historischem Roman, Liebesgeschichte und Bräuchen der Amisch-People hat mir gut gefallen. Die Handlung ist stets interessant und lesenswert gewesen auch wenn die Geschichte natürlich nicht vor Spannung gesprüht hat.
Nachdem ich das schöne Cover gesehen hatte, wusste ich sofort, daß es ein weiterer Teil zur Amish-Saga ist, da es perfekt zum ersten Teil passt. Die Autorin schreibt auch diesmal eine emotionale Geschichte einer verbotenen Liebe vor der besonderen historischen Kulisse der Amischen. Sie schildert das Leben der Amish und die historischen Ereignisse. Man lernt die Welt der Amischen weiter kennen und sieht die Konflikte, die auch in dieser scheinbar so harmonischen Gemeinschaft immer wieder aufbrechen. Und es ist recht deutlich zu erkennen, dass es eben nicht den einen Weg gibt, der Menschen und Gemeinschaften glücklich macht. Der Leser begegnet die Hauptprotagonisten Rebekka und Daniel aus dem ersten Teil wieder. Karin Seemayer schreibt fesselnd und mitreißend über die Sitten und Gebräuche der Amischen sodas man sich mitten im Geschehen befindet. Diesmal geht es um die Liebe der beiden Hauptcharaktere Esther und Jack, deren Leben nicht unterschiedlicher sein kann. Ich habe verschiedene Konflikte und unvorhersehbare Wendungen miterlebt und wurde dadurch sehr gut unterhalten. Dadurch musste ich immer weiterlesen und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich freue mich auf weitere Teile der Saga.
Wieder die Amish, 2 Generationen später. Sezessionskrieg und Ehe und Heiraten bei den Amish.
Wie im 1. Teil ist der Schreibstil sehr anschaulich und unterhaltsam, die Charaktere interessant und vielschichtig. Auch die Enkelgeneration hat ihre Probleme und sowohl Ben als auch seine Schwester Esther reiben sich immer wieder an den Vorgaben der Ältesten für das rechte Leben in der Gemeinschaft. Wie gut, dass die Grosseltern sich noch an die Schwierigkeiten der eigenen Jugend erinnern und die Fehler (aus Sicht der Ältesten) liebevoll begleiten soweit es möglich ist.
Unterhaltsamer Roman aus der Lebenssituation der Amish inklusive Liebesgeschichte und den verschiedenen Strömungen der Amish inklusive deren Haltung zum Soldatsein und zur Aufnahme Fremder in ihre Gemeinschaft.