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Universum

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Eine gefahrvolle Reise bis ans Ende des Universums – und darüber hinaus. Der neue Science-Fiction-Roman von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.
Im 22. Jahrhundert hat sich die Menschheit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus ausgebreitet. Dank neuer Antriebe ist überlichtschnelles Reisen zur Normalität geworden, und es gibt Kolonien in den entlegensten Ecken der Galaxie. Das Reisen zwischen den Sternen ist sehr sicher - nur ganz selten geht etwas schief, und ein Schiff verschwindet spurlos im Hyperraum …
Die Challenger unter Kommandantin Christine Dillinger ist ein solches Schiff. Doch wie sich herausstellt, verschwindet es nicht einfach. Stattdessen erwartet Christine und ihre Crew ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft übersteigt.
Realistisch, spannend, wissenschaftlich fundiert – große deutschsprachige Science Fiction für Leser von Andreas Eschbach, Andy Weir und Cixin Liu.

449 pages, Kindle Edition

First published September 29, 2021

6 people are currently reading
142 people want to read

About the author

Phillip P. Peterson

22 books312 followers
Phillip P. Peterson worked as an engineer on booster rockets and as satellite program manager; he has also written popular science articles about space travel. At the 2015 Frankfurt Book Fair he received the first Kindle Storyteller Award. Characters and action take centerstage in his hardcore science fiction that profits from Peterson's technical background.

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Community Reviews

5 stars
129 (28%)
4 stars
209 (46%)
3 stars
83 (18%)
2 stars
14 (3%)
1 star
10 (2%)
Displaying 1 - 30 of 42 reviews
Profile Image for Anna Carina.
683 reviews346 followers
December 31, 2022
2,5⭐️
Die ersten 50% sind ein Kammerspiel auf einem Raumschiff, das sich zäh in die Länge zieht.
Zäh deshalb, weil die Gruppendynamik in einer Ausnahmesituation äußerst holzschnittartig ausgearbeitet ist. Der psychologische und charakterliche Fokus greift nicht tief genug.
Position 50-70% des Buches hauen einen zunächst richtig um. Es ändert sich etwas an der Situation und die Besatzung bekommt eine neue Aufgabe. Peterson bemüht einen, "Mr. Brain", der als Erklärbären für sämtliche astrophysikalischen Ereignisse und Gegebenheiten herhalten muss.
An sich ist das ne coole Figur, äußerst nervig, deren Rolle meines Erachtens aber überspannt wird.
Die letzten 30 % sind sehr unbefriedigend. Es werden diverse "Versuche" bemüht. Nachdem wir dann ein 6. mal einen der "Versuche" durchleben, ist der ganze Spannungsbogen fort und dahin.
Peterson scheint die Zeit lieber zu nutzen um die Konflikte untereinander zu ordnen.
Die Charakterentwicklungen sind vorhersehbar. Da ich kurz vorher noch Vakuum von ihm las, muss ich sagen, dass er mich Ideenmäßig schon sehr enttäuscht. Er bemüht exakt dieselben leicht überzeichneten Charaktere, den Pathos, die Sterotypen, soziologischen-psychologischen Dynamiken.
Die Thematiken zur Astrophysik und den technischen Details sind super, können den aber insgesamt nicht all zu geglückten Plot, keinesfalls auf ein angemessenes Niveau heben.
Profile Image for Naddlino.
165 reviews
January 11, 2024
Wenn man das Buch am Ende überblickt, dann ist die Handlung doch sehr einfach. Aber ich hatte trotzdem viel Spaß mit dem Buch und fand das Szenario interessant. Kurzum: Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, ist hier gut bedient.
Profile Image for reherrma.
2,137 reviews37 followers
October 14, 2021
Ich fand dieses zweite bei Fischer TOR erschienene Buch von Phillip P. Peterspn weit besser als sein Vorgänger, das man sowohl als klassische SF-Abenteuergeschichte Heinlein'scher Prägung als auch als spannender Ausflug in die Kosmologie lesen kann. Obwohl ich einige seiner Ideen, insbesondere die Auflösung zum Schluß, als weit hergeholt bezeichnen würde, tut das der Spannung, dem Lesevergnügen und der Imagination keinen Abbruch. Ich habe das Buch mit steigender Begeisterung gelesen bis es zu einem rasenden Page-Turning ausgeartet ist und ich das Buch dann in Rekordzeit durchgelesen habe.
Obwohl wahrscheinlich die schriftstellerische Geschliffenheit nicht gerade rekordverdächtig ist, habe ich mich doch bestens unterhalten, auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn z.B. der Wissenschaftsnerd Baumann sich mit dem Schiffsingenieur fetzt und die Kommandantin sich mit den unmöglichsten Theorien des Nerds auseinandersetzen muss. Ich fand außerdem, dass sich Peterson sich bei seinem Bestseller "Transport" bedient hat, denn die Suche nach einem lebensfreundlichen Universum mit dem Blindflug durch das vermeintliche Wurmloch ähnelt doch sehr dem russischen Roulette beim Durchgang durch die Transmitter in "Transport". Doch all diese Beckmessereien schmälern nicht meine Begeisterung an diesem spannenden Buch, das mich fast zwei Nächte wachgehalten hat...
Ich hoffe auf weitere Bücher des Autors, am besten bei Fischer TOR...
Profile Image for maskedbookblogger.
443 reviews19 followers
September 26, 2021
Nach Peterson Roman „Vakuum“, welcher mich sehr unterhalten hat, habe ich mit seinem neuen Werk „Universum“ großes erwartet und ich wurde nicht enttäuscht!

Aber worum geht es genau in dem neuen Sci-Fi Buch? Wir befinden uns im 22. Jahrhundert und die Menschheit ist endlich in der Lage die Weiten der Galaxien zu erforschen. Dank neuer Antriebe ist das überlichtschnelles Reisen zu einer normalen Sache geworden. Zudem wurde die Form der Reise als eine der sichersten Reisearten eingestuft. Nur selten läuft was schief und ein Schiff landet im Hyperraum. Dieses Schicksal wiederfährt dem Challenger unter Kommandantin Dillinger. Sie erwartet etwas, was über jeglicher menschlicher Vorstellungskraft liegt.

Die Geschichte verfolgen wir konstant auf dem Schiff namens Challenger. Durch mehrere Perspektiven erhält man als Leser einen ausführlichen Blick über die Situation. So fiel mir auf, dass es dem Autor sehr gelungen ist, physische Gegebenheiten sowie Phänome hervorragend in die Geschichte zu integrieren. An manchen Stellen wird es dann mal sehr theoretisch, sodass man eventuell ein kleines Vorwissen in dieses Buch mitbringen sollte. Sonst bietet es sich den Film „Interstellar“ anzuschauen, da er von der Thematik ähnlich ist und intergalaktische Reisen sowie die damit verbundenen Zeitverschiebungen auch thematisiert. Wenn man für die Thematik brennt, ist dieses Buch von der Handlung sowie vom informatischen Input ganz große Klasse.

Spannungstechnisch fand ich das Buch gut entworfen. Als Leser tappt man in jedem Kapitel im Dunkeln, was im weiteren Verlauf der Handlung passieren wird. Dadurch hat mich das Buch gefesselt, da die daraus resultierenden Wendungen sowie WoW-Momente herausragend waren. Zu den Figuren kann ich sagen, dass fast alle Figuren gleichmäßig ausführlich gezeichnet worden sind. Lediglich sollte Mike sowie Kommandantin Dillinger als Protagonisten angesehen werden. Hier fehlte mir jedoch eine klare Trennung von den anderen Figuren.

Fazit: Mit „Universum“ veröffentlicht Peterson einen weiteren hochbrisanten Sci-Fi Roman, welcher von der Thematik sowie der Handlung her mich überzeugen konnte. Wer sich wirklich für die Thematik interessiert und sich gerne mal auf eine Reise ins Universum begeben möchte, sollte sich dieses Buch zu legen. Sie werden es nicht bereuen.
Profile Image for Die.
126 reviews6 followers
October 8, 2021
Eine richtig coole Sci-Fi Geschichte. Mike will mit seiner Familie auf einen weit entfernten Planeten ein neues Leben beginnen und gehört zu den ausgewählten Kolonisten die dort eine Kolonie errichten dürfen. Auf dem Weg dahin bleibt das Raumschiff aber in so einem Ultralichtgeschwindikeitdingsda stecken und obwohl für die Besatzung und Passagiere nur zwei Wochen vergehen, sind im Universum mehrere Billionen Billionen Billionen Jahre vergangen. Sie müssen also, als sie aus dem Dingsda Zustand rauskommen, feststellen dass das Universum am sterben ist. Es gibt keine Sterne, Planeten etc mehr. Nix. Nada. Ziemlich unpraktisch zum Leben. Zum Glück stolpern sie über eine alte verlassene Raumstation die, wie sie herausfinden, Wurmlöcher erzeugen kann. Aber wo führen diese hin? Gibt es eine Rettung?

Ich fand dieses Buch noch besser als schon Vakuum vom Autor, das mir auch gefiel. Universum hat ein cooles, leicht abgedrehtes Szenario ohne dabei unrealistisch zu wirken. Es wird alles verständlich erklärt und man kann als Leser dem ganzen problemlos folgen. Spannend und verdammt cool.
Profile Image for Callibso.
968 reviews18 followers
December 12, 2021
Der Einstieg hat mich etwas geärgert: die geschilderte Welt ist viel zu sehr von heute, auch wenn das Buch angeblich hundert Jahre in der Zukunft spielt. Das fängt bei den geschilderten Familien und Beziehungen an und geht bis in die Details, wenn Stempel, Kuli und Papiere vorkommen. Ok, über so etwas kann ich versuchen hinweg zu lesen.

Es ist ein spannend geschriebenes Buch, dass aber deutliche Schwächen im Plot, der geschilderten Welt und in den Figuren hat.
Ich sehe ein, dass Peterson ein paar Bücher zur Kosmologie gelesen hat (z.B. von Lisa Randall) und über Baumann lässt er uns immer wieder teilhaben an seinem Wissen. Es ist übrigens im wesentlichen das Wissen von 2021, das er uns erzählt und von dem ich eigentlich erwarte, dass es in 100 Jahren jedes Schulkind kennt, insbesondere Menschen, die Raumschiffe kommandieren. Bei mir kam kein "Sense of Wonder" auf und das ist enttäuschend bei einem Buch, das nicht Milliarden, sondern Billiarden Jahre umfassen soll.
Eine Technik, mit der Universen auf Knopfdruck erschaffen werden (!), aber sie wird bedient wie heutige Technik und wurde seit Billiarden Jahren von Nano-Maschinen auf genau einem Stand erhalten, den unsere Protagonisten verstehen. Darüber, dass die Naturkonstanten in SI-Einheiten eingegeben werden, wundern sich sogar die Figuren und sie sind vom Ende auch genauso überrascht wie der Leser. Der Autor liefert auch keine plausible Erklärung.

Diese Kritik ist sicher etwas beckmesserisch und es wird genügend Leser geben, die das spannend geschriebene Buch genießen können. Ich denke nur, dass hier eine Chance vergeben wurde: mit interessanten Figuren, einer wirklich zukünftigen Welt und Technik, sowie einem durchdachten Ende hätte es ein toller Roman werden können .…

P.S.: Ich habe noch einmal nachgedacht und die Goodreads Bewertung von drei auf vier Sterne erhöht. Dies soll klarmachen, dass dies trotz Schwächen ein sehr spannend erzähltes Buch ist mit einigen anregenden Konflikten (z.B. der Umgang mit dem “Massenmörder” Mike Warnock) und kosmologischen Diskussionen ist.
Profile Image for Frank Lang.
1,359 reviews15 followers
September 29, 2021
Wieder entführt Phillip P. Peterson seine Leser in eine sehr abenteuerliche Welt jenseits aller Vorstellungskraft. Dieses Mal beginnt das Science-Fiction-Abenteuer in einer Zukunft, in der die Menschen die Distanzen des Alls zu überwinden wissen und ferne Welten besiedeln können. Auf einem solchen Flug mit einem schon betagten Transportschiff geht allerdings etwas schief. Was genau verrate ich in meinem Review nicht, denn das würde schon zu viel von der Handlung und somit der Spannung vorwegnehmen.

Der Leser kann sich aber auf ein spannendes Kammerspiel freuen, denn die Besatzung bzw. die Passagiere des Schiffs sind auf sich allein gestellt und müssen irgendwie miteinander klarkommen. Dass dies auf einem beengten Schiff beliebig schwierig sein kann, liegt auf der Hand. Allerdings ist dieses Buch in erster Linie eben kein Drama. Die Figuren sind für einen Science-Fiction-Roman ausreichend ausgearbeitet, so dass der Leser eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann, ohne aber gleich eine Charakterstudie zu lesen. Für mein Gefühl ist es ausreichend und passend.

Viel mehr Raum erhält die Wissenschaft, so wie es sich für einen solchen SF-Roman gehört. In diesem Buch werden wieder sehr viele Theorien angesprochen und eingebaut, so dass der Leser in sehr vielen Möglichkeiten schwelgen kann, was nicht alles möglich wäre (oder ist?). Allerdings übertreibt Peterson es am Ende ein bisschen als der Leser auf die Auflösung wartet und eine Möglichkeit nach der anderen präsentiert wird. Hier wird die Geduld der Leser etwas herausgefordert.

Fazit

Den Leser erwartet ein spannender Science-Fiction-Roman, der eine gute Mischung aus Kammerspiel und Wissenschaft bietet und meines Erachtens genau die Science-Fiction-Leser anspricht, die gern von wissenschaftlich fundierte Szenarien lesen wollen. Natürlich sind das alles nur Szenarien und Möglichkeiten, aber sehr spannend präsentierte, die einladen, ein wenig über das Universum nachzugrübeln. Mit kleinen Einschränkungen ein sehr spannend zu lesender Science-Fiction-Roman.
Profile Image for Alex Fürstenau.
195 reviews16 followers
October 15, 2021
Klare Leseempfehlung wenn man Situationen mag, bei denen es eigentlich gar keinen Ausweg mehr geben kann und Phillip dann doch einen Twist findet, der physikalisch doch noch überzeugend ist.

Wer Transport mag der wird auch Universum mögen. :-)
Profile Image for Moni2506.
394 reviews
October 23, 2021
„Universum“ ist das neueste Science-Fiction Werk von Phillip P. Peterson. In diesem geht es um ein Raumschiff, dass im Hyperraum verschwindet und einen Weg dort raus finden muss. Erschienenen ist der Roman Ende September bei Fischer Tor.

Die Raumfahrt hat sich enorm weiter entwickelt. Im 22. Jahrhundert ist das Reisen zwischen unterschiedlichen Sternen kein Problem mehr und auch die Sicherheit der neuen Antriebe ist sehr hoch.
Christine Dillinger begibt sich mit der Challenger auf ihre letzte Reise. Das Ziel ist der entlegene Planet Omicron 3. Mit an Bord hat sie weitere Siedler, Geschäftsleute und Soldaten. Alles sieht nach einem ruhigen Flug aus, doch dann versagt der Antrieb im Überlichtflug und die Challenger samt ihrer Passagiere ist im Hyperraum gefangen. Gibt es einen Weg aus dem Hyperraum raus? Und wenn ja, wo ist die Challenger dann gelandet?

Ich habe schon lange kein Buch mehr innerhalb von 24 Stunden gelesen, aber „Universum“ von Phillip P. Peterson hat es geschafft und das obwohl ich mir anfangs gar nicht sicher war, ob mir das Thema des Buches mit dem verschollenen Raumschiff im Hyperraum liegt.
Am Schreibstil kann ich kaum etwas auszusetzen haben, wenn ich innerhalb von 24 Stunden durch eine 450 Seiten starkes Buch rase. Der Autor versteht es wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass man sich das auch als Laie gut vorstellen kann und wir bekommen hier einige Theorien geboten. Es ist alles wirklich sehr hypothetisch, aber das hat mir nicht den Spaß am Vorstellen des Ganzen genommen.
Es hat mich persönlich ein bisschen an meine Kindheit erinnert. Habt ihr euch auch mal Gedanken dazu gemacht, wie unser Universum beschaffen sein könnte und was nach unserem Universum kommt? So ungefähr ist dieses Buch. Es bietet genau dafür ein Gedankenspiel an und das mit echten wissenschaftlichen Theorien, wie es sein könnte. Es gibt natürlich unterschiedliche Theorien und einige widersprechen sich, doch in diesem Buch hat der Autor ein rundum stimmiges Bild geschaffen und ich liebe es.
Dabei fängt die Geschichte recht unspektakulär an. Wir lernen erstmal die Crew, das Schiff und die Passagiere kennen und erfahren etwas über die Beweggründe diese Reise anzutreten. Doch spätestens beim Überlichtsprung ist es mit der Langeweile vorbei. Ab da hat sich für mich ein WTF-Moment an den nächsten gereiht und das obwohl ich die ein oder andere Konsequenz schon geahnt habe. Durch die sehr heterogene Gruppe wurde es teilweise etwas komplizierter als es hätte sein müssen, aber im Endeffekt ist das wahrscheinlich wieder realistisch. Besonders das Ende dieser Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich werde hierzu natürlich keine Details verraten, aber für mich war das einfach nur wow und ich habe mir den Ausgang von allem gerne so vorgestellt.
Ich habe mit allen Menschen an Bord mitgefiebert. Am Rande wurden gesellschaftliche Themen gestreift. Alle müssen hier zusammenwachsen, wenn eine Chance auf Überleben bestehen soll. Jeder muss sein Talente einbringen ungeachtet seines Hintergrundes oder man muss über sich und sein Können hinauswachsen. Christine Dillinger zum Beispiel ist der Captain des Schiffes, dennoch versteht sie nicht wirklich was von Menschen, was nicht unbedingt die besten Voraussetzungen sind so eine Ausnahmesituation zu meistern. Mike Warnock ist zusammen mit seiner Familie an Bord. Er flieht vor der Ausgrenzung, die ihm überall aufgrund seines Einsatzes als Bomberpilot in einem Krieg, begegnet. Doch Ausgrenzung kann man sich nicht leisten, wenn diese Person wichtiges Wissen zum Meistern dieser Ausnahmesituation hat.
Zusatzmaterial wird hier keines geboten, was ich fast schon etwas schade finde. Ein Nachwort hätte mir durchaus gut gefallen. Im Endeffekt wurde alles während der Geschichte ausreichend erläutert und jedem sollte klar sein, dass es sich hier nur um Theorien handelt, wie es sein könnte. Zwar durchaus berechtigte Theorien, nichtsdestotrotz lässt das natürlich gewisse Freiheiten in der Ausgestaltung. Wer bereits den ein oder anderen Roman des Autors gelesen hat, wird unter Umständen das ein oder andere aus anderen Büchern wiedererkennen.

Fazit: Spätestens jetzt zählt Phillip P. Peterson zu meinen Lieblingsautoren im Science-Fiction Genre. Trotz des ruhigen Startes habe ich alles an diesem Buch geliebt. Dieses Gedankenexperiment war für mich persönlich einfach grandios. Wer WTF-Momente liebt und gerne wissenschaftliche Theorien schriftstellerisch umgesetzt erleben möchte, der ist hier genau richtig.
Profile Image for Sunsy.
1,903 reviews28 followers
October 19, 2021
Auch dieses Buch dürfte ein Bestseller werden, denn der Autor hat es wieder sehr spannend gemacht. Bis ganz zuletzt steht das Überleben der Passagiere wie der Crew der Challenger buchstäblich in den Sternen. Viele Fachbegriffe werden verwendet, die ich nicht alle nachgeschlagen habe. Es liest sich zumindest sehr wissenschaftlich fundiert. Ein paar Unstimmigkeiten sind mir dennoch aufgefallen, die mich in meinem Lesefluss aber nicht weiter irritiert haben.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt, die Situation spannend geschildert, mit diversen Wendungen versehen.

Ein gekonnter Schachzug des Autors besteht darin, den Protagonisten Mike erst kurz vor dem Finale in die Raumstation zu dem Steuerpanel der Maschinerie zu lassen. Darauf habe ich persönlich schon länger gewartet und mögliche Entwicklungen durchdacht. Ich war mit meinen Überlegungen nahe dran 😉

Kleine Fehler können weitreichende Folgen haben, wie wir hier wieder sehen können. Nur eine kleine Delle katapultiert die Challenger durch Zeit und Raum bis ans Ende der Zeit. Doch es zahlt sich aus, nicht aufzugeben...

Ich gebe 09/10 Punkte und danke Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des fesselnden Romans.

https://sunsys-blog.blogspot.com/2021...
Profile Image for ❥Melisa ༄.
71 reviews
March 14, 2022
5+ / 5 ★
Die Geschichte ist ein richtiges Abenteuer und jeder der sich für das Universum interessiert, sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben !! Es ist wirklich unbeschreiblich gut. Ich wusste zwar, dass das Universum kompliziert ist, aber der Mensch wird nie in der Lage sein, zu verstehen, wie alles funktioniert und vor allem die Zeitdilatation ist ein Aspekt, den ich niemals verstehen werde. Bei dem Buch lernt man auch noch gut was, aber es ist trotzdem super angenehm zu lesen und einfach zu verstehen. Hat mich richtig in den Bann gezogen :)) größte Empfehlung, möglicherweise eines der besten Bücher die ich ever gelesen habe.
Profile Image for weltentzückt.
301 reviews12 followers
October 25, 2023
Mein erster Ausreißer ins Hard SciFi - der Schreibstil ist simpel und leicht zu lesen. Das gefiel mir gut.
Die Gedanken zu Wurmlöchern, der Relativitätstheorie, Paralleluniversen und Zeitreisen waren mir stellenweise zu langatmig und haben immer mal wieder meine Aufmerksamkeit verloren. Das kann aber an mir und meinem nicht existenten Grundwissen liegen. Stellenweise war die Thematik für mich einfach nicht mehr greifbar. Für hardgesottene SciFi-Fans, die sich mit der Materie schon mehr auseinandergesetzt haben als ich, könnte das Buch deshalb viel interessanter sein.

Die Charaktere fand ich alle sehr authentisch. Sie haben alle ihre Macken, sind nicht eindeutig gut oder schlecht, sondern entwickeln sich weiter. Sie legen eine Lernkurve hin, reißen sich zusammen, wachsen gemeinsam und versuchen ihrer Situation zu entfliehen.

Allerdings wurde immer wieder auf gewissen Teilen ihrer zu Beginn ausführlich erläuterten Vergangenheit herumgeritten. Das war für den Verlauf der Handlung nicht unbedingt nötig und mir deshalb zu ausschweifend. Der Protagonist hat in der Vergangenheit einen Fehler begangen, den er bereut und den er wiedergutmachen möchte. Die Charaktere müssen im Laufe der Geschichte Risiken eingehen, die sie das Leben kosten (können). Deshalb macht er sich für alles, was schiefgeht, selbst verantwortlich, was beim ersten Mal noch nachvollziehbar war, beim zweiten Mal nervig und sich bei allen anderen Malen unnötig zeitfressend anfühlte.

Das Ende war nicht so wie erwartet, was ich i.d.R. gut finde. Nichts ist schlimmer, als ein vorhersehbares Ende.
Allerdings konnte es mich auch nicht wirklich überzeugen.
Emotional hat die Geschichte mich nicht abgeholt und ich kann sie nur als kurzweilige Lektüre für Hard SciFi-Fans empfehlen.
Profile Image for Bella.
268 reviews3 followers
October 19, 2022
Empfehlung meines Buchhändler

Für eine Quest musste ich ein SciFi Buch lesen. Also ich hin in meiner Buchhalung und wir haben lange gesucht bis wir das gefunden hatten
Viele Jahre in der Zukunft sind viele Planeten besiedelt und die halbe Milchstraße mit Raumstationen bestückt von denen aus es sogar Shuttelflüge gibt. War so an sich schon erstmal naja glaub ich jetzt noch nicht drann aber gut mal sehen was noch passiert.
Eine Familie wollte als auf einen neuen noch unerschlossenen Planeten auswandern und befindet sich nun an Bord eines Schiffes älterer Generation. Hier wurde ich unruhig was denn nun passieren würde. Absturz? Kollision? Na was denn nun.
Ja also machten sie sich auf die Reise mit einer Bordküche die auf Sprachbefehle reagiert hat und Essen sowie Getränke zubereitet hatte. Ich fand es super unterhaltsam. Die Konstillation mit den Reisenden war mir auch sehr sympathisch.
Es ging also los mit dem nennen wir es mal "Zeitsprung" um den neuen Planeten zu erreichen. Das sie da niemals ankommen würden ja das verrät der Titel und auch das Genre des Buches aber was alles passiert und wie fesselnt es am Ende wurde hätte ich niemals gedacht.
Mittlerweile bin ich am überlegen ob ich ein weiteres Buch des Autors versuchen werde da mit der Schreib und Erzählstil sehr gut gefallen haben.
Profile Image for Jenny Karpe.
Author 8 books43 followers
October 13, 2022
Bei 50% abgebrochen. Tolle Prämisse, aber mich interessiert das Ende kaum mehr als eine Zusammenfassung bieten kann. Die Charaktere sind durch die Bank nicht sonderlich liebenswert, vielmehr cholerisch und unnötig unkooperativ. Die ständigen Wiederholungen der Konflikte und Gespräche haben mich nicht unterhalten. Verschenktes Potenzial ohne Wohlfühlfaktor.
Profile Image for Mitch.
154 reviews19 followers
February 28, 2024
Für mich einer der besten Science-Fiction-Romane der letzten Jahre.
Profile Image for Gitti.
1,159 reviews
November 11, 2021
Mike Warnock ist mit seiner Familie auf dem Weg in ein neues Leben. Er hofft auf einem neuen Planeten ein neues Leben beginnen zu können. Die Challenger von Captain Christine Dillinger soll sie nach Omicron bringen. Doch dann passiert ein Unfall und das Schiff strandet im Hyperraum. Damit beginnt der Kampf von Crew und Passagieren um ihr Leben, auch wenn sie nicht mehr in ein Leben zurückkehren können, wie sie es gekannt haben.

Phillip P. Peterson schickt seine Protagonisten mit diesem Unfall in die Zukunft. Während im Hyperraum nur Stunden vergehen, vergehen im realen Raum tausende von Jahren. Damit strandet die Challenger in einer sehr fernen Zukunft.

Ich fand das Buch ab dem Zeitpunkt des Unfalls sehr spannend und mochte es dann kaum aus der Hand legen. Die Geschichte bis dahin plätschert allerdings erst einmal so vor sich hin, allerdings gibt uns der Autor hier die Gelegenheit die Protagonisten kennenzulernen. Ob die wissenschaftlichen Gespräche zu Thema Hyperraumflug alles so richtig sind, kann ich nicht beurteilen, aber mir kamen die Erklärungen zu mindestens in sich schlüssig vor. Interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Mike und Christine. Mike hadert sehr mit seinen Entscheidungen in der Vergangenheit und sieht sich jetzt immer wieder vor der Entscheidung gestellt Familie oder Gemeinschaft. Christine merkt, dass sie ihr Leben nicht wirklich gelebt hat und spürt dadurch den Verlust ihrer Familie doppelt. Das Ende der Geschichte fand ich gut gelöst, für mich war es ein gelungener, runder Schluss.

Ich kann das Buch Science-Fiction Fans durchaus empfehlen, ich fand es spannend und für mich war es auch schlüssig. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und muss mal schauen, was ich vom Autor noch lesen könnte, wenn mich wieder der Wunsch nach einem guten Science-Fiction Buch überfällt.
Profile Image for Kathrin Schröder.
Author 11 books3 followers
June 27, 2022
Auf dem Weg von der Erde zum Pionierplanet klappt nicht alles reibungslos. Ein merkwürdiges Geschehen bringen Crew und Passagiere an die Grenzen ihrer Existenz.

Mein erstes Buch von Peterson, aber vermutlich nicht das letzte.

Der Schreibstil, angenehm lesbar,

die Zukunfts-Wissenschaft zwar stellenweise leicht verschwurbelt dargestellt, dennoch gut lesbar.

Die Handlung - entwickelt sich schubweise:

1. Teil fast betulicher Start, einziges Manko: Personen sind nicht so seine Stärke, alle bleiben recht lange, zum Teil bis zum Ende farblos und maximal plakativ.

2. Katastrophe - Ideen zu Lösungen, erste Versuche - das zieht sich. Wirkt der Bereich nur für mich wie eine zu strukturierte Wiederholung gleicher Ereignisse. Gut für eine Versuchsanordnung, für einen Roman nicht.

3. Lösungsideen, die berühmten letzten 3 Sekunden - klappt es, haben sie es richtig verstanden?

Den 2. Teil hätte man ohne Verlust auf die Hälfte kürzen können, dafür dem ersten Teil ein wenig Fleisch auf die Knochen stiften. Dafür sind nicht einmal zwingend deutlich mehr Seiten nötig....

Trotzdem, es hat insgesamt deutlich Spaß gemacht!

#Universum #Netgalleyde #PhilipPPeterson #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram
Profile Image for Vanessa.
141 reviews
February 22, 2023
3,5 Sterne
Kurzfazit: Ein Roman der zum nachdenken anregt, wie man sich selbst verhalten hätte, bei dem aber einige Grundkenntnisse der Astronomie oder Physik von Vorteil sind.
Die Grundthematik dieses Buches ist eindringlich und bleibt im Gedächtnis. Noch eine Woche später spukt mir das Bild im Geist rum und ich versuche mir vorzustellen, wie die Crew und Passagiere sich in einer solchen Lage gefühlt haben, verloren im All.
Das Buch wird im Wechsel aus zwei Perspektiven erzählt, was dem Autor durch die kurzen Kapitel gut gelungen ist. Die Charaktere an sich sind allerdings nicht immer sympathisch und man findet teilweise schwer einen Zugang als Leser.
Das mag auch am eher sachlichen und schlichten Schreibstil liegen, der sich zwar sehr einfach und schnell lesen lässt, dem aber ab und an die Eleganz und das Wordbuilding fehlen.
Die Geschichte erlebt einige Plottwist, die teilweise sehr unvorhergesehen sind, aber auch etwas Offenheit erfordern, da dies wirklich eine wilde und verrückte Reise ist, die die Protagonisten auf sich nehmen.
Einiges war mir etwas zu abgehoben, was ggfs. auch daher rührt, dass mir nicht jede physikalische und astronomische Gegebenheit geläufig war und ich den Erläuterungen des Autors nicht immer folgen konnte oder er einige Dinge als Grundwissen vorausgesetzt hat, die mir so nicht geläufig sind. Ich habe einiges dann als gegeben angesehen und konnte der Geschichte damit auch gut folgen.
Ich denke vor allem Hard-Sci-Fi Liebhaber werden hier ihren Spaß am Buch haben, aber auch Personen, die sich gerne mal den Kopf darüber zerbrechen, wie sie in einer ausweglosen Situation wohl gehandelt hätten.
17 reviews
January 16, 2024
Kommt man von Vakuum (2020), so wirkt Universum (2021) wie ein Frühwerk des Autors. Die (inhaltiche) Sogwirkung von Vakuum fehlt komplett. Stattdessen beginnt die eigentliche Handlung erst nach knapp 49% des Buches. Die erste Hälfte wird für eine skizzenhafte Beschreibung der Welt und Charaktere, überflüssige Konflikte und nutzlose Dialoge genutzt. Alles austauschbar, alles egal, nahezu alles für die Handlung zudem unnötig. Eine TNG-Episode hätte die ersten 48% übersprungen und das verbliebene eine Prozent noch vor dem Vorspann platziert. Wäre dies ein Film, so wäre spätestens mit Erscheinen der restlichen Klischee-Passagiere klar, was einen erwartet und man würde schnell flüchten. Aber Vakuum war ein gutes Buch, also hofft man, blättert, und bei 49% flackert erstmals Neugier in einem auf. Endlich! Kurz wird es interessant, verliert sich dann aber leider wieder in verschiedenen Versuchen und mündet in einem unerklärten Ende. Die Fragen des Lesers stellt der Protagonist, beantwortet werden sie aber nicht. Das Buch ist leider Lebenszeitverschwendung.
Profile Image for Lester.
601 reviews
April 30, 2024
Obwohl ich zu Beginn des Buches angenehm überrascht war, was (für mich) eine neue Idee in der Science-Fiction war, wurde ich bald enttäuscht. Der Einsatz von Relativitätstheorie und astronomischer Physik zur Gestaltung des Szenarios war großartig, aber nach den ersten paar Kapiteln wurde ich langsam irritiert.

Erstens waren die anderen Charaktere, abgesehen vom Hauptprotagonisten, zu extrem, um glaubhaft zu sein. Es war nicht mehr glaubhaft, dass die Charaktere in Situationen, in denen es um Leben und Tod ging, weiterhin miteinander stritten.

Dann zog sich das Buch lange hin und es passierte nichts Neues, außer dass der Autor uns in die alternative Physik einführte – allerdings auf eine langatmige Art und Weise.

Und das Ende war für mich das Unglaublichste und wirkte nach den langen Kapiteln zuvor überstürzt.

Ein guter Science-Fiction-Thriller, der mir allerdings zu langatmig war.
188 reviews
December 26, 2021
Geschichte super - Ausarbeitung ausbaufähig! Aber man muß kein Meisterwerk schreiben, um erfolgreich zu sein. Manche Personen nervten und waren extrem unglaubwürdig (Dillinger) - andere hingegen nervten zwar, aber waren noch erträglich (del Toro und Baumnann). Mike ist ne Katastrophe - durch den Krieg gebrochen - vom strahlenden Superhelden (naja) zur Jammerfigur ... örgs! =) Trotzdem hat mich die Geschichte mitgerissen, alles wurde gut erklärt... Bitte bei einem Universum 2 NICHT die Siedlergeschichte erzählen - sondern den Bau der Station und die Geschichte des Vorgängerschiffs.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Alex.
30 reviews
April 17, 2023
Sehr angenehm überrascht. Schnell fertig gelesen. Ruhiger, technisch versierter Erzählstil. Der Autor zieht sich hinter sein Wissen und Können zurück. Die technische Details sind wichtig auch für Ncht-Igenieure, weil sie die Geschichte greifbar und nachvollziehbar machen. Auf dem Basis kann sich der Autor die verückteste Spekulationen am Schluss erlauben ohne den soliden realistischen Boden zu verlieren.
Profile Image for Demesos.
10 reviews
December 28, 2023
Great story with good character development. Physical and technical aspects are less credible, though. Testing with random parameters in such a large search space is implausible despite the prevailing despair. Achieving the resolution in the end, considering the absence of proper resources, is unrealistic.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Denise Richter.
130 reviews2 followers
September 30, 2021
Besser als der Vorgänger. Tatsächlich greife ich derzeit ganz bewusst nach SF. Und erwische gottseidank immer gute bis sehr gute Sachen. Ob es am Genre liegt? Hätte der Autor den Physik-/Astronomieunterricht bei mir gegeben an der Schule, hätten mir beide Fächer sogar ziemlichen Spass gemacht.
119 reviews
February 22, 2022
Ein wahnsinniges spannendes Buch mit einer so eigenen Geschichte. Sowohl die wissenschaftlichen Aspekte als auch die Menschlichkeit machen das Buch echt einzigartig mit einem versöhnlichen und wirklich demütigen Ende.
This entire review has been hidden because of spoilers.
15 reviews
December 15, 2021
Hat sehr gut als Hörbuch funktioniert. Spannende Geschichte.
Displaying 1 - 30 of 42 reviews

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