Europa steht vor einem Make-it-or-Break-it-Moment. Nie waren die inneren Fliehkräfte so stark, nie der äußere Druck auf die Europäische Union und ihre Mitglieder so groß. Wir stecken in einem Systemkonflikt mit autoritären Regimen wie China und Russland. Die renommierte Europaexpertin und Politikberaterin Daniela Schwarzer analysiert so nüchtern wie ü Der Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit müssen intern gestärkt werden, und nach außen muss Europa nach einer Klärung seiner Interessen viel strategischer auftreten. Denn unsere Herausforderer schlafen nicht. Daniela Schwarzer spricht aus, was Politiker in dieser Klarheit selten Noch haben wir die Chance, unsere Zukunft mitzugestalten. Aber nicht mehr lange. Gruppen von Staaten sollten gemeinsam voran gehen, statt ihre Energie in der Auseinandersetzung mit Störenfrieden zu verschwenden.
»Ein starkes Plädoyer für eine neue europäische Außenpolitik.« Norbert Röttgen
»Das Gegenteil der üblichen politischen Froschperspektive, die vor allem in Wahlkampfzeiten eingenommen wird.« Sigmar Gabriel
»Daniela Schwarzer skizziert scharfsinnig die sich verändernde Welt, in der wir leben.« Josep Borrell
»Bezwingende Ideen für die Zukunft unseres Kontinents im Systemwettbewerb mit China.« Constanze Stelzenmüller
»Das sprichwörtlich richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt.« Klaus-Dieter Frankenberger
Dieses Buch bietet nicht nur einen hervorragenden Überblick über die Herausforderungen, vor denen die EU steht, sondern schlägt auch die mögliche Schritte vor, die die EU unternehmen konnte, um diese Herausforderungen anzugehen. Leider sieht keiner dieser Schritte eine umfassende Überarbeitung der EU-Verfassung vor. Sie geht kurz auf die Frage des Konsenses und der Einstimmigkeit in der Außenpolitik ein und schlägt vor, das Veto durch eine qualifizierte Mehrheit zu ersetzen. Allerdings räumt die Autorin dann ein, dass diese Änderung höchst unwahrscheinlich ist und bietet eine Umgehungslösung an. Ich hätte es begrüßt, wenn die Autorin mehr darüber erklärt hätte, wann und wie das Veto bei der Entscheidungsfindung der EU gilt.