Joel Turner hat sein stupides Leben, als kleines Zahnrad im strengen Mechanismus der Gesellschaft, satt und beschließt, dass es Zeit für einen Neubeginn ist. Es verschlägt ihn in einen Bezirk, dessen Ruf nicht der beste ist. Ausgerechnet dort befindet sich die Bar «Hideout», die sein Großvater ihm vererbte. Ehe er sich versieht, bestimmt der anhaltende Konflikt zweier Bikergangs sein Leben. Um all den Herausforderungen die Krone aufzusetzen, ist da auch noch Dante King ... dieses miese, skrupellose, brutale, aber auch verdammt heiße Arschloch. Joel muss Entscheidungen treffen, die von ihm verlangen, seine eigenen Abgründe zu erforschen, und schon bald erkennen, dass das Hideout nicht das Einzige ist, was ihm anvertraut wurde. Wie weit geht Joel, um endlich ein Leben führen zu können, welches er selbst bestimmen und genießen kann?
Sein ganzes Leben hat Joel sich darum bemüht, der Norm zu entsprechen und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Bis er völlig unerwartet die Bar seines von der Familie entfremdeten Großvaters erbt und beschießt, völlig neu anzufangen. Er wusste, dass es nicht einfach werden würde, aber was er tatsächlich erlebt, hätte er so nie erwartet.
Die Geschichte um Joel, das Hideout und die Menschen, denen Joel dort begegnet ist spannend und mitreißend. Es ist mir leichtgefallen einzutauchen und mich mitreißen zu lassen. Joel muss sich nicht mit den Konflikten der Bikergangs auseinandersetzen. Er lernt sich selbst neu kennen, muss sich mit bis dahin für ihn unbekannten Gefühlen auseinandersetzen und sich immer wieder entscheiden, ob für ihn „Recht“ und „Richtig“ tatsächlich das Gleiche sind.
Ich habe „Deadly Contract:Human Abysses 1” mit Vergnügen gelesen, mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich empfehle das Buch ebenso gerne weiter.