Eine Leiche im Moor. Und ein rätselhafter, Jahrzehnte zurückliegender Todesfall.
Im Moor nahe einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Leiche des Kioskbesitzers Daniel Abrams entdeckt. Genau dort, wo vierzig Jahre zuvor sein Onkel tot aufgefunden wurde. Ein Zufall? Oder ist die Familie verflucht? Dorfkommissar Markus Sennenberger, mitten in einer Scheidungs- und Selbstmitleidskrise befindlich, nimmt sich missmutig des Falls an. Sein Team: ausgerechnet die Neulinge Derio Conte, Hamburger Jung mit Impulsivitätsproblem, und die unauffällige Fiona Sacher mit dem auffällig großen Hunger. Während sich Sennenberger nur nach Ruhe sehnt, stellen die beiden sein Leben auf den Kopf. Die Ermittlungen holpern, aber dann führen sie die Soko Sennenberger zu einem vermissten Mädchen, einer seltsamen Wissenschaftlerin und einem Mann, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein.
Miriam Rademacher, Jahrgang 1973, wuchs auf einem kleinen Barockschloss im Emsland auf und begann früh mit dem Schreiben. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Osnabrück, wo sie an ihren Büchern arbeitet und Tanz unterrichtet.
Das hat richtig Spaß gemacht, sofern man das so über einen Krimi sagen kann. Aber ich mochte das Buch und konnte es kaum weglegen. Hier stimmte für mich alles. Das Ermittlerteam ist sehr eigenwillig und besteht aus drei vollkommen unterschiedlichen Charakteren. Trotzdem waren alle Figuren für mich authentisch und auch sympathisch. Ihr Kennenlernen war für mich interessant mitzuverfolgen und auch hin und wieder leicht humorvoll. Dann ist das Grundthema des Buches auch sehr spannend. Kann man zum Mörder geboren werden? Die Handlung spielt in der Gegenwart (2019), dann gibt es kurze Episoden aus dem Jahr 1979 und Episoden aus dem Jahr 1988. Alles hängt zusammen und klärt sich im Laufe der Geschichte immer mehr auf. Ich fand es sehr spannend und unterhaltsam, wie sich die ganzen Zusammenhänge langsam entwirrt haben. Ein richtig gutes Buch für kurzweilige Lesestunden!
Ein wirklich spannender Thriller, der geschickt die zwei Zeitstränge zusammenlaufen lässt. Zusätzlich fand ich die Thematik und Überlegungen wirklich interessant.
Ungewöhnliche Motivlage mit wohldosiertem Humor Der erste Band einer neuen E-Book-Serie von Miriam Rademacher ist seit November 2021 im deutschen Handel erhältlich.
Inhalt: In einem niedersächsischen, abgelegenen Moor, werden 2 Leichen gefunden. Aufgerüttelt durch die Morde, gründet Dorfkommissar Markus Sennenberger schnellstens eine Soko.
Er beruft den jungen, dynamischen Ermittler Derio Conte & die Ermittlerin Fiona Sacher in sein Team.
Jeder, der 3 Ermittler besticht, mit einer großen Portion Individualität sowie der Vorliebe, Dinge unkonventionell, abzuarbeiten. Schon nach kurzer Zeit sind die ermittelten Zusammenhänge mehr als komplex & beunruhigend.
Das Cover: wird aufgrund der Farbwahl von dunklen getragenen Farben sowie dem Titel, zu einem guten Wegweiser, für diesen Kriminalroman. Im Vergleich mit Mitbewerbern kann es sich jedoch absetzen.
Mein persönlicher Leseeindruck:
Wie so oft, wartete ich sehr gespannt auf diesen Serienauftakt. Schon während der ersten Seiten beeindruckte mich der Erzählstil sehr.
Mit einem feinen Gespür, lässt die Autorin wohldosierten Humor in die Erzählung einfließen. Es entfaltet sich eine spannende komplexe, von kriminellen Taten begleitete, Geschichte. Die Ermittlungen führen in Bereiche, die in den von mir bisher gelesenen Kriminalromanen, bisher kein Thema waren. Aufgrunddessen, empfinde ich dieses Buch als besonders interessant & spannend. Die getroffenen Aussagen wirken auch nach Lese-Abschluss, in meinen Gedanken nach.
Fazit: Ein gelungener Serien-Auftakt. Griffige Charaktere, eine Brise Humor, die die Spannung eher unterstützt als sabotiert. Eine klare, sehr gute 4*Sterne Leseempfehlung verbunden mit dem Wunsch, weitere Ermittlungen des Trios begleiten zu dürfen.