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Die Geschichte des Hip-Hop: 111 Alben

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280 pages, Paperback

Published November 1, 2021

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Markus.
529 reviews25 followers
May 21, 2022
Ich werde die Rezension mal in Teilen angehen
Teil 1: Die Auswahl
Es kann niemand eine Liste von irgendwas machen, ohne einiges auszulassen, aber einiges in diesem Buch verblüfft mich trotzdem. Zu allererst das Konzept von 111 Alben. Das Album als Zentralisierung eines Genres das von Anfang an häufig sich über Singles, EPs und Mixtapes verbreitete, lässt schon einmal Lücken klaffen. Gleichzeitig muss z.b. sugarhill gang's erstes Album jetzt erwähnt werden, obwohl es abseits von Rapper's Delight keine Relevanz hat.
Die 90er nehmen ungefähr die Hälfte der Auswahl ein, fair enough, aber grade in den 2010ern fühlt es sich an, als ob der Autor nicht sehr aktiv Hip Hop gehört hat. Es fehlen nahezu alle Trap und Cloud Rap Künstler und Projekte (hieran könnte auch wieder der Albumfokus schuld sein), sowohl international als auch in Deutschland, was angesichts der Wichtigkeit dieser Genres enttäuschend ist.
Grime kommt mit Wiley's Godfather vor, einem Album 10-15 Jahre nach der Gründungsphase von Grime, eine verblüffende Auswahl.
Auch die relative Länge der Artikel verwirrt mich, Fettes Brot bekommt die dreifache Menge Seiten verglichen mit Three Six Mafia (denen deutlich mehr moderner Hip Hop seine Existenz zu verdanken hat).
Teil 2: Das Wissen
Der Autor begeht ein paar absehbare und bestreitbare Fehler bei Genre-Benennungen, aber das sei beiseitegelassen.
Der große Faktor hier ist: dieses Buch nimmt an, dass der Leser null Vorwissen über Hip Hop hat (verständlich für eine Einführung), aber gleichzeitig sind häufig akademische Referenzpunkte und Sprache Standard, was die Zielgruppe für mich auf "Englischlehrer, in dessem Lehrplan Hip Hop auftaucht, der aber seit der Auflösung der Beatles keine neue Musik mehr gehört hat" festlegt.
Teil 3: die Sprache
Und hier der Faktor, der dieses Buch umbringt. Der Autor hat sich auf einen Ton festgelegt, und dieser ist Feulliton und ich meine dies im schlimmsten Sinn. Zwischen akademischen Serpentinensätzen und Thesaurustests wird versucht, sich an die Sprache von Hip Hop anzubiedern, was bei dem Leser, der noch vor der Midlife-Crisis steht, einen verspannten Nacken und abgeriebene Zähne verursacht.


Allgemein ist das Buch als Einführung und Liste von Alben, die man gehört haben sollte, absolut in Ordnung, aber wer Illmatic mehr als einmal gehört hat, wird hier nicht viel finden.
Profile Image for Hank93.
25 reviews2 followers
February 9, 2022
Mehr als Durchschnitt, weniger als gut, ergo: irgendwo dazwischen angesiedelt, "stets bemüht" sozusagen. Literarische Zeitreise durch ein Genre, das seit gut 40 Jahren polarisiert. Mal verhasst, mal vergöttert. Anekdoten zur Auflockerung, musiktheoretische Perspektiven zum Abstraieren. Für Hip-Hop-Nerds mit Sicherheit kein Muss, aber auch mehr als die bloße Anreicherung für die eigene Playlist.
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