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سيرة طفولة

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Der »Sams«-Erfinder Paul Maar erzählt den Roman seiner Kindheit
Paul Maar erinnert sich an den frühen Tod seiner Mutter, den viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, die neue Mutter, er erinnert sich an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge in den Wirtschaftswunderjahren. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Vor allem aber sind sie eine Feier der Lebensfreude, die er seinem Leben abtrotzen musste.
Paul Maar beschreibt in seinen bewegenden Erinnerungen das, womit er sich auskennt wie kein die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiß, warum Paul Maar das »Sams« erfinden musste.

258 pages, Paperback

Published November 1, 2021

7 people are currently reading
104 people want to read

About the author

Paul Maar

225 books67 followers
Paul Maar is one of the most important modern German writers for children and young people. He is a novelist, playwright, translator and illustrator.

He was born on 13 December 1937 in Schweinfurt. After the early death of his mother he lived with his grandfather in the rural area of Theres in northern Bavaria. He went to school at the Gymnasium in Schweinfurt, and later studied at the State Academy of Arts in Stuttgart. He then worked as a stage designer and stage photographer for the Franconian castle theatre Massbach. After that he spent ten years as an art teacher. Since 1976 he has worked as a freelance writer. He lives in Bamberg with his wife and three children.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Cindy.
341 reviews48 followers
January 17, 2021
Das hat mich sehr berührt. Er erzählt so ehrlich und feinfühlig vor allem in Bezug auf die Menschen in seinem Leben, was das von ihm Erlebte noch intensiver mitfühlen lässt. So ein schönes Buch!
Profile Image for Kathrin Passig.
Author 51 books476 followers
December 9, 2024
Paul Maar war wichtig für mich, weniger wegen des Samses, das ich ähnlich unangenehm fand wie Karlsson vom Dach, als wegen "Onkel Florians Fliegender Flohmarkt". Es ist eine Autobiografie von der "schon oft erzählte Erinnerungen in etwas zufällig wirkender Reihenfolge"-Art, aber sympathisch und interessant.
Profile Image for Aylin Kuhls.
460 reviews
December 23, 2022
Sehr fragmentarisch und sprunghaft. Offen und ehrlich erzählt, aber an vielen Stellen dann doch wieder oberflächlich und belanglos, sodass es mir etwas an Tiefe gefehlt hat.

Für Fans des Autors sicher interessant, für mich eher ein gelungenes Zeitzeugnis einer Kindheit während und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Profile Image for Gitti.
1,161 reviews
January 25, 2021
Paul Maar ist wohl den meisten als Autor der Sams-Bücher bekannt. In Wie alles kam erzählt er uns aus seiner Kindheit und Jugend. Paul Maar ist Jahrgang 1937, geboren in Schweinfurt. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt und sein Vater heiratete bald darauf wieder. Mit seiner Stiefmutter kam Paul immer gut aus. Als es in Schweinfurt mit den Bombenangriffen immer schlimmer wird, ziehen die beiden zusammen mit Pauls Großmutter väterlicherseits zu den Eltern der Stiefmutter nach Obertheres. Dort verbringt er die Kriegsjahre und die ersten Nachkriegsjahre, bis es dem Vater gelingt, das Haus in Schweinfurt zurückzubekommen und die Familie zurückzieht.

Das Verhältnis Pauls zum Vater ist schwierig. Die ersten Jahre ist er im Krieg und als er zurückkehrt, ist er dem Sohn fremd. So richtig zueinander finden die beiden nicht. Auch weil Paul eher künstlerisch begabt ist, was dem Vater eher suspekt ist.

Paul Maar hat einen tollen Erzählstil. Das Buch liest sich extrem flüssig, man hat das Gefühl mit ihm beieinander zu sitzen und ihn erzählen zu hören. Die Geschichte mag nicht spektakulär sein, aber wessen Leben ist das schon. Dafür hat man die Szenen immer direkt vor Augen, wie in einem Film.

Was mir auch gut gefallen hat, war der Abschnitt, in dem er von seiner Frau erzählt und ihrer Alzheimer-Krankheit. Die beiden haben sich sehr früh kennengelernt und ihr Leben miteinander verbracht. Sein Umgang mit ihr und der Krankheit ist sehr zugewandt und liebevoll.

Alles in allem ein schönes Buch. Ich würde auch gerne noch mehr über den weiteren Lebensweg Paul Maars lesen.

Von mir daher eine Leseempfehlung für diese tolle Autobiographie
486 reviews
January 12, 2021
Pflichtlektüre für alle erwachsenen Fans des Autors und seiner Bücher

Paul Maars Bücher zählten für mich als Kind zu meinen wichtigsten und liebsten Lektüren. Sie haben mich sicherlich auf die ein oder anderer Weise geprägt. Ich habe mit dem Sams gewünscht und gelacht und mit Lippel immer wieder geträumt.
Daher war ich natürlich sehr neugierig, was der Autor Paul Maar aus seiner Kindheit zu erzählen hat. Und das ist wirklich einiges:
Der Schriftsteller schildert in „Wie alles kam“ in recht einfacher, aber authentischer Sprache entscheidende Ereignissen in seinem Leben. Er geht dabei nicht chronologisch vor, sondern eher thematisch. Beim Lesen fühlte ich mich, als befände ich mich mit Maar in einem ruhigen Gespräch über seine Schulzeit in Schweinfurt, über die frühe Kindheit bei den geliebten Großeltern, die auf dem Land ein Gasthaus führen, über die Alzheimererkrankung seiner Frau, über seine Stiefmutter und über die alles überschattende schwierige Beziehung zu seinem Vater.
Was Paul Maar über seinen Vater, der nach dem Krieg nicht mehr derselbe war, berichtet, lässt einen erstmal schlucken:
„Der böse Zwerg schien auch meinen Vater verzaubert zu haben. Bei ihm wartete ich aber vergeblich auf einen goldenen Schimmer.“
„Der einzige Weg für ihn, Nähe herzustellen, war mich zu schlagen. Da musste ich auf ihn reagieren, weinen, schreien, seine Nähe akzeptieren. Das verselbstständigte sich zur Gewohnheit.“
Immer wieder sucht Paul die Bestätigung seines Vaters, er kann nicht loslassen, verhält sich auch, wenn der Vater nicht in der Nähe ist angepasst, versucht den Schein zu wahren. So tut er beispielsweise als Erwachsener in einem russischen Hotel nur so, als ob er duscht, um kein schlechtes Licht auf sich zu werfen.
Doch es geht nicht nur traurig zu in Maars neuestem Werk . Über viele Erinnerungen Maars musste ich sehr lachen, so z.B. über sein typisch fränkisches Rechtschreibproblem mit hartem und weichem d und b oder die Szene, als er auf der Geburtsstation eine Uhr mit Sekundenzeiger für das eigentliche Wunder hält.

Einiges aus Maars Geschichten begegnet mir auch in seiner Autobiographie wieder. Wie seine Figur Lippel ist auch Paul Maar ein Träumer: „Träumen ist, wie wenn man ein ein Bonbon lutscht.“ Anstatt anzunehmen, dass sein Freund gestorben ist, besucht Paul das Grab seines Freundes nicht, um die Hoffnung und Illusionen aufrecht zu erhalten, dass er vielleicht doch noch lebt.
Und wenn ich die Beschreibung von Paul Maars Sportlehrer Fischer lese, kommt mir unweigerlich Herr Daume aus „Sams in Gefahr“ in den Sinn.

Paul Maar verarbeitet in „Wie alles kam“ einiges, vor allem die verkorkste Beziehung zum Vater. Auch wenn am Ende nicht alles rosarot ist, wirkt es, als habe er letztendlich auch mit seinem Vater seinen Frieden gemacht, zumindest ein wenig. Sein Verhältnis zum Vater ist sicher beispielhaft für so viele Vater-Sohn-Beziehungen nach dem Krieg zu sehen.

Mir als Fan des Autors hat dieses Buch noch gefehlt. Es hilft Sams und Co, aber auch den Autor selbst besser zu verstehen, ist wie eine Brücke zwischen dem Autor und seinem Werk. Für erwachsene Maar-Fans Pflichtlektüre.
22 reviews
February 17, 2021
"Wie alles kam" ist ein autobiografischer, in Episoden erzählter Entwicklungsroman des berühmten Autors Paul Maar. Wir lernen den kleinen Paul im Alter von etwa 6 Jahren kennen, als er mit seiner Mutter vor den Bombenangriffen auf Schweinfurt in den kleinen Ort Obertheres flieht. Dort wohnt die Familie im Haus der Großeltern. Der Vater ist im Krieg. Paul findet bald einen besten Freund, Lud, mit dem er allerlei Unfug unternimmt. Etwa ein Drittel des Buches beschäftigt sich mit diesem Lebensabschnitt Paul Maars.
Anschließend zieht die Familie zurück nach Schweinfurt, wo Paul Maar ein Gymnasium besucht und seine ersten Erfahrungen als Künstler sammelt. Mitten im Buch erzählen einige wenige Episoden außerdem aus dem späteren Leben von Paul Maar. Neben persönlichen und familiären Konflikten gibt das Buch auch einen interessanten Einblick in die Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Wie nicht anders zu erwarten ist das Buch sehr schön geschrieben und macht es dem Leser leicht, sich in den Kopf des kleinen Paul hineinzudenken. Ein wenig gestolpert bin ich nur über doch recht häufige Erwähnung irgendwie gearteter Fäkalien im ersten Viertel. Ich denke, das sollte den rauen Sprachgebrauch der Zeit verdeutlichen, ist bei mir aber etwas merkwürdig angekommen. Durch die episodische Erzählweise fehlt natürlich ein übergeordneter Spannungsbogen, weshalb ich von diesem Buch nicht "gefesselt" war. Ich habe mich im Gegenteil immer wieder bewusst dazu entschieden, noch weiterzulesen.
Inhaltlich waren die Geschichten durchaus unterhaltsam, aber nicht besonders ausgefallen oder aufregend - wie das Leben eben ist. Ich glaube allerdings, dass ich keinen Grund gesehen hätte, sie zu lesen, wenn es nicht die Kindheitserinnerungen von Paul Maar gewesen wären. Viel interessanter als die Kindheitsgeschichten fand ich die wenigen Episoden gegen Ende des Buches, die sich mit Paul Maars ersten Versuchen als Autor und Künstler auseinandersetzten und erzählten, wie der Junge aus klassisch bürgerlichen Haus sich dem intellektuell-künstlerischen Milieu annäherte. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gelesen und auch über die Geschichte von Maars Ehefrau Nele, die anscheinend in einer Art Künstlerkommune aufgewachsen ist. Vielleicht gibt es da ja in den nächsten Jahren noch eine Fortsetzung.

Insgesamt handelt es sich bei "Wie alles kam" um eine schön erzählte Geschichte über Kindheit in der Nachkriegszeit und das Leben von Paul Maar. Um das Buch in vollen Zügen genießen zu können, sollte man sich mit dem Autor sicherlich auseinandergesetzt haben. Somit empfehle ich dieses Buch auch für Sams-Leser und Paul Maar Fans.
Profile Image for Anni (she • her).
247 reviews34 followers
September 26, 2020
Paul Maars Bücher kenne ich, die kennt wohl jeder, mit ihnen bin ich aufgewachsen und habe sie zahlreich interpretiert gesehen.
In diesem Buch schreibt er episodisch über seine Kindheit und Jugend, über viele Geschichten, wie er selbst seinen Weg zum Lesen und zum Schreiben von Büchern fand.
Zuerst war es für mich schwer, in das Buch hineinzufinden, weil die Anekdoten viele Sprünge enthielten, die ich erst einordnen musste. Sie zeugen aber allesamt von seinem Humor, der ihm wohl geholfen hat, die Täler im Leben zu durchwandern. Eine Kindheit in den Jahren des Krieges, ein Aufwachsen in der Kriegs- und Nachkriegszeit, das muss ihn geprägt haben, so sehr wie sein Vater, mit dem er nicht gut zurecht kam.
Ein kurzweiliges, aber ebenso nachdenklich stimmendes Werk.
85 reviews1 follower
November 1, 2020

Paul Maar ist ja eigentlich für seine Kinderbücher über das Sams bekannt. Mit „Wie alles kam“ hat er nun seine Biografie veröffentlicht und ich muss sagen, es ist eins der wundervollsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Was mir ganz besonders gefallen hat war, wie Paul Maar den Zeitgeist eingefangen hat. Vom frühen Verlust seiner Mutter über eine Kindheit im Krieg, eine neue Nachkriegszeit in Unabhängigkeit von seinem schwierigen Vater bis hin zu seiner Ehe mit seiner alzheimerkranken Frau Nele - die Mischung aus Nostalgie und aktueller Erzählung ist einfach wunderbar. Besonders gefallen hat mir, dass Paul Maar sich eigentlich nie beschwert: Dinge sind passiert und alle haben ihn da hin gebracht, wo er heute steht. Das zu lesen, war richtig wohltuend.
1 review2 followers
September 12, 2020
Wunderbares Buch, voller unterhaltsamer, manchmal auch trauriger Anekdoten, die im Leser selbst eine gewisse Nostalgie aufkommen lassen. Der Roman enthält sowohl Leichtigkeit als auch einen bedrückenden Tiefgang. Manchmal ist die Aneinanderreihung der Erzählungen etwas wirr (aber so funktionieren wohl die Gedankengänge und Erinnerungen eines Menschen), dennoch in einer groben Chronologie aneinandergereiht. Aneinandergereiht, nicht lückenlos, aber genau das macht den authentischen Charme des Buches aus. Ein toller, unterhaltsamer wie bewegender Einblick in die Kindheit eines Autors, der meine Kindheit geprägt hat.
83 reviews
June 20, 2021
This is a lovely book about postwar Germany and reminded me of the atmosphere when I arrived here in the early 70´s. Maar depicts his childhood in chapters that are like mosaic stones. He hops back and forth, just as our own memory would! It is easy reading and interesting to see how the relationship between the author and his father developed, partly due to circumstances. No black and white concepts here - although the father was quite harsh and unjust, Maar also sees how his own actions contributed to their interactions.
Profile Image for G.
328 reviews
March 20, 2021
"Roman" ist m.E. die falsche Deklaration; es handelt sich bei diesem Buch um eine lose, nicht-lineare Aneinanderreihung kleiner und etwas größerer Episoden. Für mich las das ganze sich wie eine Kollektion privater Reminiszenzen für den Eigengebrauch bzw. vielleicht noch für die Kinder/Enkel, Selbstbeschäftigung eines Autors im Leerlauf; was in Anbetracht der jetzigen Lebenssituation von Herrn Maar, die im Buch ja ebenfalls angerissen wird, vielleicht nicht verwunderlich ist.
5 reviews
March 3, 2023
Für mich eine positive Überraschung. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und muss gestehen, dass ich nochmal fix gegoogelt habe was Paul Maar nochmal geschrieben hat… ach ja, das Sams! Die Geschichte und erzählart fand ich toll. Selbst in teilweise belanglosen Anekdoten versteckte sich eine Liebe fürs Detail und viel Humor. Kleine alltägliche Absurditäten haben mich zum schmunzeln gebracht und machen das Buch schnell wegzulesen.
Profile Image for Inge.
225 reviews5 followers
January 28, 2022
Herr Bello und das Sams sind wunderbare Bücher. Über seine Kindheit und sonst über sein Leben erzählt der Autor traurige und lustige Geschichten, die allesamt erzählenswert sind. Am besten gefiel mir die Geschichte über den Kampf der Frauen um die Vorherrschaft in der Küche und die Wandlung der Oma in eine alttestamentliche Figur.
263 reviews
January 12, 2023
2019 gelesen. Es zerriss mir das Herz, wie Maar die zunehmende Demenz seiner Frau beschreibt. Ohne diese Frau ist „In einem tiefen dunklen Wald“ nicht zu denken: Och Konochssonn!
10 reviews
Read
April 3, 2024
Auch wenn ich nicht seine Generation bin, sind viele Dinge auch Teil meiner Kindheit auf dem Land. Man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit. Wunderbar geschrieben
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