Berlin, 1898: Nach dem Abitur kann es Hermine Edenhuizen kaum erwarten zu studieren. Sie möchte Ärztin werden und in die Fußstapfen ihres jüngst verstorbenen Vaters treten. Frauen dürfen aber noch nicht studieren, weswegen Hermine für jede Vorlesung eine Sondergenehmigung braucht. Sie gibt nicht auf und tut alles für ihren Traum! Deshalb will sie auch niemals heiraten, ein Ehemann könnte ihr nämlich das Arbeiten verbieten. Da lernt sie den Arzt Otto Heusler kennen. Er behandelt sie respektvoll, diskutiert medizinische Fälle mit ihr. Doch Otto ist bereits verheiratet! Hat ihre Liebe ein Chance?
Vor kurzem habe ich die Reihe des Piper-Verlags entdeckt, in der die Lebensgeschichten historisch bedeutender Frauen dargestellt werden.
Jetzt habe ich eine Geschichte dieser Reihe gelesen und so viel gelernt. Bewusst werde ich hier keine Sterne vergeben.
Hermine Heusler-Edenhuizen, die erste zugelassene Frauenärztin in Deutschland, ist solch eine faszinierende Persönlichkeit gewesen. Ich selbst hatte noch nie von ihr gehört, was ich sehr schade finde.
Ich freue mich schon sehr darauf mich bald mit den anderen Frauen dieser historischen Romanreihe zu beschäftigten. Hier gibt es einfach so viel Potential um Neues zu lernen.
Hat mir sehr gut gefallen! Schien mir sehr gut recherchiert und trotzdem zugänglich erzählt. Mir hat der Umgang mit dem Thema "Untreue" nicht ganz so sehr gefallen, wobei mir natürlich klar ist, dass es sich nur um eine Nacherzählung wahrer Begebenheiten handelt und sich diese nicht willkürlich anders erzählen lassen. Trotzdem eine tolle Geschichte einer sehr inspirierenden Frau!
Eine sehr fesselnde und emotionale Geschichte über die erste Frauenärztin Deutschlands. Ihren Kampf um Bildung, Weiterbildung und Spezialisierung und die Anerkennung in der Gesellschaft. Geparrt mit einer emotionalen Familiengeschichte, guten Freundinnen und einem kleinen, aber feinen Anteil an Liebe. Kann ich sehr empfehlen!
Die Reihe ist wirklich toll. Ich bin groh, die Bücher entdeckt zu haben und nun die Chance zu haben, viele Frauen kennenzulernen, die bisher historisch vollumfänglich ignoriert wurden. Dennoch konnte ich mich auch in diesem Buch nicht so recht mit der Erzählweise anfreunden. Es fehlte etwas der rote Faden, man hatte beim Lesen doch arg das Gefühl, umformulierte Tagebucheinträge zu lesen.
Das Buch «Ärztin einer neuen Ära» hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt auf, wie viele Kämpfe Frauen bereits vor unserer Zeit geführt haben. Ich bin sehr froh, dass diese Frauen den Weg für uns geebnet haben, und ich finde es wichtig, dass wir Frauen in unserer Zeit dasselbe für die nächste Generation tun.