Freundschaft.
Liebe.
Verzweiflung.
Kreislauf.
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Schon als junges Mädchen war Melissa in Caleb verliebt und verlor dabei ihr Herz. Ein Grund, ihn nie wieder dort hineinzulassen, stattdessen alle Erinnerungen und Empfindungen für ihn zu vergraben.
Am besten sechs Fuß unter der Erde, bewacht von einer Armee Zombies.
Ihrem besten Freund zuliebe halten sie an der Freundschaft aus Kindheitstagen fest. Seitdem sind sie Freunde mit Ausrutschern. Und dann taucht da eine Person auf, die alles ändern kann, die perfekt ist - eigentlich.
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Melissa Hat ihr Herz schon lange verschlossen und doch wünscht sie sich nichts sehnlicher als es frei zu lassen. Es schlagen zu lassen. Doch das hat sie sich verboten. Wie soll sie denn lieben, wenn der Schmerz der Vergangenheit einfach viel zu tief sitzt und alles so unglaublich kompliziert scheint?
Lieber vertuscht sie ihre kreisenden Gedanken mit gespielter Fröhlichkeit. So hat das schließlich schon immer funktioniert.
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Caleb hat sich damit abgefunden, dass es zwischen ihnen so läuft, aber aufgeben auf Veränderung zu hoffen will er auch nicht. Dafür ist ihm Melissa viel zu wichtig. Auch an ihm nagt der Schmerz der Vergangenheit, doch dabei an ganz anderen Stellen, mit Erlebnissen, die er kaum jemandem erzählt hat. Nicht einmal Melissa. Das will er auch gar nicht, denn er will für sie immer der starke, gefühlvolle, beherrschte und charmante Mann sein.
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Hartwell hat mich wieder komplett eingenommen und die Kleinstadt hat ihre Magie ausgefaltet. Ich habe mitgefiebert, geflucht, gehofft, gelacht und wollte an einigen Stellen das Buch am liebsten an die Wand werfen. Auch der Schreibstil war super flüssig und der Humor einfach erstklassig.
Jedoch konnte ich manche Handlungsweisen, die ständigen Konflikte zwischen den beiden Protagonisten und ihre Art der Lösung manchmal einfach nicht nachvollziehen. Es war mir einfach zu viel Drama, zu viel Streit, zu viel On-Off.
Vielleicht brauchten Melissa und Caleb genau das. Vielleicht, ich weiß es nicht genau. Vielleicht mussten sie erst so oft aneinander geraten und sich wieder trennen, damit sie das ihre Mitte finden konnten. Aber für mich war das einfach zu viel.
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Caleb und Melissa haben mich mit auf die Reise zueinander genommen. Mich in ihre verworrenen Gedanken eintauchen lassen. Ihre Geschichte hat mich an vielen Stellen berührt, jedoch war es mir an anderen einfach zu viel von konflikthervorhebenden und On-Off Handlungen, sodass mich das Buch einfach nicht so sehr wie Band 1 überzeugen konnte.
-> An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass das meine persönliche Meinung ist. Sie entspricht meiner Wahrnehmung und nur, weil mir das Buch nicht gefallen hat, heißt es nicht, dass es automatisch schlecht ist.