In seinem neuen Buch setzt Hans-Werner Sinn dort an, wo sein Bestseller »Der Corona-Schock« die Finanzierung des Euroraums aus der Druckerpresse hat in der Finanz- und Coronakrise ungeheure Ausmaße angenommen. Es wird für Deutschland und seine Nachbarn immer schwieriger, überhaupt noch einen Weg zwischen der Zombifizierung ganzer Wirtschaftszweige und einer Inflation zu finden. Der bekannteste deutschsprachige Ökonom warnt eindringlich vor den Gefahren der massiven Ausweitung der Geldmenge, die aus dem europäischen Traum von gemeinsamen Frieden und Wohlstand einen Albtraum machen könnte.
Es handelt sich hier um ein sehr interessantes Buch für jeden volkswirtschaftlich interessierten Leser. Besonders gut dargestellt werden, die Verbindungen zwischen den Entscheidungen der Zentralbanken, der Geldmenge und der Inflation. Selbst die Funktion von CBDC’s (digitale Währung) wird hier mitsamt seiner Vor- und Nachteile anschaulich erklärt. Klar wird auch, dass der Otto-normal-Bürger der Verlierer einer Inflation ist. Auch wenn wir uns bereits in einer Liquiditätsfalle befinden und daher ein Ausweg aus der aktuellen Situation schwierig ist, zeigt Sinn hier die ausstehenden Optionen - getreu dem Motto „ lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ - auf. Der einzige Kritikpunkt Ist seine einseitige Darstellung der Targetsalden. Wenn man sich dazu Auffassungen anderer Volkswirtschaftler anschaut, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass die Targetsalden keine Schulden sind und defacto keine Auswirkungen haben.
Joa, neoklassik sein Vater. Alles was ins Beschreibende geht ist gut gemacht. Deutungen überzeugen mich nicht, jetzt mal unabhängig davon, dass es jetzt nicht mein Ökonom ist. Schon irgendwo falsch abgebogen der Mann