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Schwarze Tulpe

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Eine junge Frau besucht ihren autistischen Sohn in einer Anstalt. Niemand weiß, weshalb sich der 16jährige von seiner Außenwelt zurückgezogen hat. Das Geheimnis um den Vater des Jungen scheint der Schlüssel zur Lösung zu sein. Der Autorin gelingt es mit dieser rätselhaften Einleitung zur eigentlichen Geschichte, den Leser neugierig zu machen und Spannung zu erzeugen. In einer Retrospektive blendet Fanny Morweiser die Jugend zweier unterschiedlicher Abiturientinnen ein. Lucie ist schlank, schön, belesen und unerschrocken. Karla hingegen ißt gern, ist schwerfällig, anhänglich und fürsorglich. In einem Sommer voller Lethargie begegnen die Teenager auf einem mitternächtlichen Fest einem merkwürdigem Jungen in gespenstischer Verkleidung. Lucie ist sofort von dem aberwitzigen Gothic-Jünger angetan, der sein wahres Wesen im realen Alltag hinter einer bürgerlichen Maske verbirgt. Noch während dieser Feier geschieht etwas Fürchterliches, das schwerwiegende Folgen haben wird. Fanny Morweiser entführt mit einer atmosphärisch dichten Sprache in die Welt des Satan-Kults und des Drogenmißbrauchs. Karla Bornemann ist die junge Frau, deren Sohn Jonas einmal behindert sein wird. Der Roman ist spannend wie ein Krimi und liefert auch einen Todesfall. Immer, wenn das Grande Finale -- die Auflösung -- zu nahen droht, schiebt die Autorin ein Stück Alltag ein und entlarvt mit seziererischem Blick die Abgründe, die sich hinter so mancher blankpolierten Fassade verbergen. Die Frau des neuhinzugezogenen Staatsanwaltes gibt Rätsel auf, Karlas Mutter ist alkoholabhängig, Lucies Eltern schirmen ihre Tochter ab und der fette Rupert, der sich um Lucie kümmern darf, scheint seltsam zu sein. Ein schwarzer Roman und eine ganz besondere Gothic Novel zum Fürchten. --Corinna S. Heyn

190 pages, Paperback

First published January 1, 1999

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About the author

On 11th March 1940 Morweiser was born in Ludwigshafen. She studied the subjects sculpturing, painting and drawing at the Freie Akademie in Mannheim. Today she lives in Mosbach, a pictures town close to the Odenwald and the Neckar Valley in south-western Germany.

In 1971 Morweiser's first book ’’Lalu lalula, arme kleine Ophelia – Eine unheimliche Liebesgeschichte’’ was published by the Diogenes Verlag in Zürich (Switzerland). Further collections of short stories and novels followed and til today she has already written thirteen volumes. In the 1980th two of her stories were used as basis for two feature films, which were shown in German TV. In 2002 she was honoured with the office of the ‘’Turmschreiber’’ (Writer of the Tower) in Deidesheim.

Some of Morweiser’s short stories had been translated into English and were published in different American Journals. For example: The Taxi Dancer, in: The Antigonish Review 119 (1999), p. 29-32, or: Fervent Red, in: New Orleans Review 27/1 (2001), p, 138-144.

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Community Reviews

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2 stars
6 (22%)
1 star
9 (33%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Claire der Boss Duve.
10 reviews
August 22, 2024
Schwarze Tulpe - ein lyrisch und stylisch hochwertiges Buch, das an es sinnhaftem roten Faden mangelt. Der Roman liest sich mit langen, verschachtelten Sätzen überraschend leicht, jetzt gilt es noch diese mit Inhalt zu füllen.
Unverständlich lese ich den Roman und frage mich was genau die Story ist. Von Satanismus zu Vergewaltigung zu Drogenmissbrauch hat Morweiser alles abgedeckt ohne jede Tiefe, Sentiment oder richtige Geschichte.

Das Ende, zwar am besten geschrieben, lies den Schimmer zu wünschen übrig, dass was ich gelesen habe zu einem schließenden Kreis zusammenfindet.
Profile Image for Eva.
83 reviews4 followers
June 24, 2018
Es ist schade, dass Frau Morweisers Talent, ansprechende und realistische Szenen zu kreieren, hier wirkungslos verpufft. Hier wird keine Geschichte erzählt, sondern eine Aneinanderreihung von Ereignissen abgehandelt. Die Geschehnisse sind banal bis grausam, ein zufriedenstellendes Ende - oder überhaupt ein Ende im klassischen Sinne - gibt es nicht. Es wirkt wie ein zufällig ausgewählter Ausschnitt aus dem Leben einer Frau, der genauso zufällig wieder endet, ohne einen wirklichen Abschluss zu bieten.
60 reviews
September 19, 2017
"Schwarze Tulpe" ist auf dem Cover als Thriller angepriesen. Es wirkte aber viel mehr wie ein Jugendroman, vielleicht kann ein 13 jähriges Mädchen dem Buch noch etwas abgewinnen.
Das Buch war mit 190 Seiten und ohne jegliche Tiefe sehr kurzweilig. Zudem bediente es sich zahlreicher Klischees.
Profile Image for Lotte Fleck.
48 reviews1 follower
June 1, 2015
I thought is was such a good book, until I got to the end. I did not like the end at all.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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