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Ausgestorbene Tiere

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Benjamin, Martha und Lonesome George teilen dasselbe Schicksal: Sie waren sogenannte »Endlinge«, die Letzten ihrer Art. Der Beutelwolf Benjamin starb 1936 in einem Zoo auf Tasmanien. Mit Martha endete die Linie der Wandertauben. Und der einsame George, Symbolfigur der Galapagosinseln, besiegelte die Geschichte der Pinto-Riesenschildkröten. Seit dem Tod dieser letzten Vertreter ist ihre Spezies für immer und unwiederbringlich verloren.
Anhand von historischen Illustrationen herausragender Maler wie John James Audubon oder John Gould erinnert dieses Buch an die Schönheit von fünfzig ausgestorbenen Tierarten und erzählt Bemerkenswertes zu ihrer Biologie und Naturgeschichte, ebenso wie Anekdoten und Kurioses, speziell über ihre Beziehung zum Menschen. Eindrücklich führt es uns auf diese Weise die Verluste vor Augen, die die Tierwelt durch unseren zerstörerischen Umgang mit der Natur bereits erlitten hat, bewahrt heutzutage unbekannte Spezies wie Riesenalk oder Quagga vor dem Vergessen und ist zugleich Ansporn, weiteres Artensterben zu verhindern.

159 pages, Hardcover

Published January 1, 2021

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About the author

Bernhard Kegel

20 books19 followers
geboren am 23. Dezember 1953 in Berlin
wohnhaft in Berlin und Brandenburg
Studium der Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, Diplombiologe, Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter

1986-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biologie der TU Berlin, Arbeitsschwerpunkte Zoologie (Insekten, Käfer) und Ökologie, Lehrtätigkeit

1991 Promotion zum Dr. rer. nat. mit einer agrarökologischen Arbeit über Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bodentiere, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen

1992-1995 Koordinator und Bearbeiter einer zoologischen Bestandsaufnahme („Monitoring“) aller Naturschutzgebiete von (West-)Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz
Seit Mitte der Siebziger Jahre Gitarrist in diversen Berliner Jazzbands, u.a. Riff, Acoustic Guitar Orchestra Berlin, Elefanten, UTE KA Band, Animato, Sitarstudium bei Ustad Imrath Khan, produzierte 5 LPs/CDs
1993 erschien als erste Buchveröffentlichung der Roman Wenzels Pilz, danach weitere Romane und Sachbücher, mehrere Preise, seit 1996 freier Autor und Wissenschaftspublizist

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255 reviews
November 10, 2024
Das Buch zeigt in kurzen Artikeln mit dazu gehörigen alten Abbildungen ausgestorbene Tierarten. Das geht von den bekannten eiszeitlichen Arten wie Mammut und Höhlenbär, über die bekannteren Arten wie Dodo, Beutelwolf oder Quagga bis zu Fischen, Reptilien und auch Insekten, wo vielleicht noch kaum jemand von gehört hat. Eine besonders tragische Geschichte ist zum Beispiel die von der hawaiianischen Insel Kaua'i stammenden Vogelart Kaua'i'o'o, dessen letztes Exemplar man sich noch auf YouTube anhören kann, wie es vergeblich nach der Gefährtin ruft! Aber auch viele andere ließen mich beim Lesen erschüttert zurück, wie unsere Spezies aus Unwissenheit, Dummheit oder einfach nur aus Gier unseren Planeten fast jeden Tag ärmer und stiller werden lässt...
Wenn ich überhaupt etwas an dem Buch bemängeln könnte: ich hätte mir bei den Tieren, von denen noch echte Fotografien existieren diese noch zusätzlich zu den historischen Abbildungen gewünscht. Aber das ist wirklich wie die Suche nach dem Haar in der Suppe. Trotzdem verdiente 5 Sterne!
Profile Image for Ute.
327 reviews8 followers
January 30, 2022
Sehr schöne historische Abbildungen und kurze Beschreibungen von 50 ausgestorbenen Tieren; da mußte ich doch gleich ein anderes Buch heraussuchen Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenen Tieren by Hélène Rajcak .

"Kennen Sie Endlinge? Nein, es handelt sich nicht um Bewohner von Tolkiens Mittelerde. Endlinge sind real und tragen Namen wie Benjamin, Incas, Lonesome George und Martha. Sie waren und sind Teil einer traurigen Wirklichkeit." (S. 6)

"Die Welt von heute gehört den Menschen, ihren Rindern und Schafen. Doch wie lange noch? Glaubt jemand im Ernst, dass es so weitergehen kann, dass es für die Menschheit auf einem derart verarmten und degradierten Planeten eine lebenswerte Zukunft gibt?" (S. 133)
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