Während einer Protestaktion gegen Atommüll-Transporte im hessischen Knüllwald explodiert ein alter VW-Camper. Ralph Angersbach ist geschockt, als er den Tatort erreicht: Der völlig zerstörte Wagen kann nur seinem Vater gehört haben, einem Alt-Hippie - und auf dem Fahrersitz befindet sich eine verkohlte Leiche. Hat es jemand auf die Familie des Kommissars abgesehen? Oder ist der immer hitziger werdende Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Endlagersuche endgültig eskaliert? Ein weiterer brutaler Mord führt Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann zurück in die Vergangenheit ...
Für mich war das das erste Buch des Autors und daher kenne ich die Vorgängerbände dieser Reihe nicht. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler ist wohl eine reihenübergreifende Geschichte. Um die zu verstehen, ist es sinnvoll die Vorgängerbände zu kennen.
Bei diesem Buch hat mich das Thema Atommüll und Gegenprotest neugierig gemacht. Ihm Rahmen einer Protestaktion kommt ein Alt-Hippie durch eine Autobombe ums Leben. Die Ermittler gehen einigen Spuren nach und was erst Richtung Familienstreit ausschaut, entwickelt sich dann im Verlauf der Handlung in eine ganz andere Richtung.
Für mich hätte das Thema Atommüll, Endlager und politisch-wirtschaftliche Interessensgruppen noch etwas präsenter sein dürfen, aber das ist Geschmackssache. Dafür war mir das Privatleben und die Beziehungsprobleme der Ermittler fast etwas zu viel.
Dieser Krimi ist solide gemacht und die Aufklärung schlüssig und nachvollziehbar.
Ich denke ich werde mir mal Band 1 dieser Reihe besorgen und dann schauen ob ich sie komplett lese.
Zum Inhalt: Ein alter VW Camper explodiert während einer Protestaktion gegen Atommülltransporte. Ralph Angersbach erkennt den Wagen sofort. Er gehört seinem Vater. Die Leiche auf dem Fahrersitz ist völlig verkohlt. Hat es etwa jemand auf die Familie des Kommissars abgesehen oder doch nur Zufall? Meine Meinung: Ich kannte bisher keine Bücher des Autoren und noch weniger wusste ich, dass dieses Buch schon der sechste Teil einer Serie ist. Ja, an sich sicherlich in sich abgeschlossen, aber dennoch hatte ich mehr als einmal das Gefühl, dass mir Details aus früheren Bänden fehlten. Insgesamt fand ich das Buch aber trotzdem spannend und es hatte eine interessante Geschichte. Das Ermittler-Duo an sich war allerdings nicht sonderlich sympathisch und ob ich weitere Bücher mit den beiden lesen würde, wüsste ich nicht. Der Schreibstil ist durchaus angenehm und liest sich ganz gut. Fazit: Ganz okay
Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!
Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann. Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.
Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten. Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall. Wow, was war das für ein spannendes Buch! Es war mein erstes Buch von Daniel Holbe und ich war gleich begeistert vom ansprechenden Cover und dem spannenden Klappentext - ein Mord im Dunstkreis von Atommüll, dessen Gegnern und dem zentralen Thema "Endlager" - das kann doch nur interessant werden!
Und so war es auch: Besonders gut gefallen haben mir die Ermittler Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann. Diese werden sehr lebensecht und authentisch beschrieben, sodass man nach den ersten hundert Seiten ein ziemlich präzises Bild vor Augen hat und ein gutes Gefühl für die Protagonisten bekommt. Sie haben ihre Ecken und Kanten und der Ton ist mitunter etwas rauer, was aber wie gesagt zur Authentizität beiträgt.
Ebenso fand ich die Verwicklung mit einem länger zurückliegenden Fall sehr spannend und auch die Einblicke in die Köpfe der Aktivisten. Daumen hoch für ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Fall.
Die Protestaktion gegen den Transport von Atommüll ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Thematik für einen Kriminalroman. Nicht nur, da es ein sehr aktuelles und brenzliges Thema ist, sondern vielmehr, da es viele unterschiedliche Motive für einen Mord bietet. Den Titel sowie das Cover finde ich sehr passend und einzigartig.
Das Buch hat mich von Anfang an überzeugt. Alle Charaktere wirken auf mich authentisch und glaubwürdig. Ich konnte das Buch bis zum Schluss nicht mehr weglegen. Zu sehr war ich davon gefesselt, da ich einfach wissen musste, was als nächstes passiert. Jedes Mal, wenn man glaubt, man wüsste, wer es war, passiert wieder was Neues, das den Fall wieder in eine andere Richtung lenkt. Dadurch entsteht in einem selber eine gewisse Anspannung und der Nervenkitzel ist da. Genau das, was ich von einem guten Krimi erwarte. Dies war sowohl mein erster Krimi von den Autoren als auch von dem Ermittlerteam Angersbach und Kaufmann. Dies wird aber nicht der einzige bleiben.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die auf viel Spannung in einem Krimi stehen.
Das Cover zu Strahlentod gefällt mir sehr gut. Die Farben Schwarz und Gelb assoziiere ich sofort mit Antiatommüll Demos. Außerdem sind die Farben durch den starken Kontrast ein toller Hingucker. Für mich war es das erste Buch des Autors und obwohl es schon vorhergehende Bände von dem Autor gibt hatte ich keine großen Probleme in das Buch rein zu finden. Nur ab und zu habe ich es kurz bereut die anderen Bände nicht vorher gelesen zu haben. Der Schreibstil ist gut geschrieben und war flüssig zu lesen. Die Spannung in dem Krimi war da, aber es gab auch ein paar Stellen die sich etwas zogen, daher ziehe ich auch einen Stern ab. Die Charaktere finde ich gut gemacht. Sie sind nicht perfekt und habe realistische kleine Macken und Teams aus Frau und Mann sind bei Krimis immer meine Favoriten. Das Thema finde ich kreativ und persönlich sehr interessant und ansprechend. Alles in einem ein sehr guter Krimi den ich gerne weiter empfehlen kann.
Das Cover ist passend gestaltet, gelb und schwarz, ganz im Stil der Atomkraft. Dieses Buch ist mein erstes dieser Reihe, ich durfte Sabine und Ralph sozusagen erst jetzt kennenlernen. Trotz dieses späten Einstiegs fand ich schnell in die Geschichte und das Privatleben der Ermittelnden hinein. Gerade der große Anteil an privatem Schicksal gefällt mir besonders gut. Dieses spielt in den meisten Kriminalromanen jedoch leider eher eine untergeordnete Rolle.
Nun zur Spannung: Mir sind zwar schon nervenaufreibendere Bücher untergekommen. Doch dieses behält die perfekte Balance zwischen Spannung und Ruhe. Ohne dabei meinen Nerven zu schaden. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bücher dieser Reihe.
Ich kann diesen Kriminalroman allen empfehlen, die sich nach Spannung sehnen, dabei jedoch nicht gestresst werden wollen.
Strahlentod war nicht mein erster Krimi des Autors Daniel Holbe. Bisher habe ich schon einige Bücher von ihm nur so verschlungen. Der Schreibstil ist schön einfach und somit kann man Seite um Seite nur so durch die Worte fliegen. Ich mag es auch sehr, dass die Kapitel so kurz sind. Da liest mal schnell mal noch ein weiteres. Das Cover ist passend für einen Krimi. Es ist an sich schlicht gehalten und schön düster, so wie es eben sein muss für einen Krimi. Man erkennt durch das Cover auch sehr schnell, dass Teil einer Reihe ist. Ich mag es sehr, dass man bei Holbe, die Bücher nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen muss. Man hat selbst als Quereinsteiger nie das Gefühl, dass man etwas verpasst hat. Es ist also für jeden Leser geeignet. Ich finde, dass die Charaktere der Protagonisten sehr gut ausgearbeitet sind. Jedoch ist für meinen Geschmack das persönliche viel zu sehr im Vordergrund, weshalb das Buch ein paar Längen hat. Es gab auch hin und wieder ein paar Dinge, die ständig wiederholt wurden. Dadurch gebe ich dem Buch nur 4 Sterne.
"Strahlentod" ist der 6. Fall für die Kommissare Ralph Angersbach und Sabine Kaufmann. Dieses Mal geht es um Morde in Hessen die scheinbar im Zusammenhang mit Protestaktionen gegen Atommüll-Transporte stehen.
Für mich war es das erste Buch aus der Reihe, trotzdem hatte ich nicht das Gefühl das mir Wissen fehlt und habe die Personen schnell kennengelernt und einordnen können. Es wurde oft auf frühere Situationen oder Fälle verwiesen die vermutlich aus anderen Büchern waren, dies war aber nicht relevant um der Handlung zu folgen. Ralph und Sabine sind sehr unterschiedliche Charaktere, die mir beide sehr sympathisch waren und das Buch abwechslungsreich gemacht haben. Alles in allem fand ich es einen interessanten Fall mit viel bodenständiger Ermittlungsarbeit, etwas persönlichen Geschichten drumherum und mir zu "unappetitlichen" Leichen.