Ein Feuerteufel versetzt das Alte Land in Angst und Schrecken. Polizeireporterin Gesa Jansen muss sich zwischen der Wahrheit und ihrer Familie entscheiden.
Hoch lodern die Flammen in den Nachthimmel über dem Alten Land: Polizeireporterin Gesa Jansen will für die Hamburger Abendpost darüber berichten. Doch dann steht sie vor dem brennenden Hotel ihres Bruders Gunnar. Als der unter Verdacht gerät, selbst der Feuerteufel zu sein, zieht Gesas Chefredakteurin sie ab und setzt ihren Kollegen Björn Dalmann auf die Story an. Gesa hingegen muss über die Krönung der neuen Apfelblütenkönigin schreiben. Sterbenslangweilig – bis die Vorjahreskönigin in einer abgebrannten Scheune tot aufgefunden wird und Gesa auf eine brandheiße Spur stößt.
Im Rahmen der OBM 2021 habe ich einige Autor:innen kennengelernt, deren Bücher ich auf meine „zu lesen“ Liste gesetzt habe. Mit dabei war auch die Krimireihe um die Polizeireporterin Gesa Jansen, die zu diesem Zeitpunkt nur aus dem ersten Teil bestand. Leider habe ich es vor der Lektüre von „Feuer im Alten Land“ nicht geschafft den ersten Teil zu lesen.
Gesa Jansen arbeitet bei der Hamburger Abendpost und sehnt sich sehr nach Stoff zu einem neuen Artikel, denn gerade ist nichts los, das einen Artikel wert wäre. Als sie zu einem Brand nach Jork gerufen wird, stellt sie mit erschrecken fest, dass ihr Elternhaus, ein Hotel, dass ihr Bruder mittlerweile führt, im Zentrum des Brands steht. Als dann auch noch ihr Bruder in Verdacht gerät, den Brand gelegt zu haben um Geld von der Versicherung zu bekommen, ermittelt Gesa zusammen mit ihrem Kollegen Björn Dahlmann um heraus zu finden, wer wirklich hinter der Brandstiftung im Hotel steckt. Doch dies war nicht der einzige Brand, vor dem Hotel wurden mehrere nicht ganz so fatale Feuer gelegt, deren Verursacher noch nicht gefunden wurde. Als dann auch noch die amtierende Apfelblütenkönigin bei einem Brand stirbt, gibt es für Gesa kein Halten mehr. Sie will wissen, wer das Hotel und vor allem Caro auf dem Gewissen hat und aus welchem Grund.
Vorab kann ich schon mal sagen, dass es nicht schlimm war den ersten Teil nicht zu kennen, aber da mir der zweite Teil so gut gefallen hat, werde ich „Der tote Journalist“ auch auf jeden Fall lesen. Genau wie Gesa auch, habe ich alle Einzelheiten zu den Bränden und zu den Umständen, die dazu geführt haben, immer nur Stück für Stück erfahren. Das hat die Spannung die ganze Zeit aufrecht erhalten, weil ich mir nie sicher sein konnte, ob Gunnar, also Gesas Bruder nun sein Hotel angesteckt hat oder nicht und ob er vielleicht auch noch Caros Mörder ist. Hanna Paulsen hat auch immer wieder falsche Fährten eingebaut, damit ich bloß nicht vorschnell auf die Lösung komme. Die Auflösung des Falls war am Ende logisch und nachvollziehbar und ein wenig verzwickt, da es ja nicht nur um die Brände ging, sondern auch um einen bzw. später dann zwei Morde. Ich habe ebenfalls einen Eindruck gewonnen, wie wichtig die Apfelernte sowie die Vermarktung über die Apfelblütenköniginnen für die Region ist, denn einige der Figuren im Buch haben diese Region nicht nur geliebt, sondern auch gelebt.
Gesa hat mich immer ein wenig an den Hasen aus „Zoomania“ erinnert, weil sie immer wibbelig ist und schnell zum Punkt kommen möchte statt viel rum zu reden. Ihr Kollegen Björn dagegen ist tiefenentspannt, total organisiert und verlässlich. Die beiden sind wirklich ein großartiges Team. Am Ende hatte ich beide so lieb gewonnen, dass ich traurig war, als das Buch zu Ende war. Die Autorin hat es verstanden, das Flair der Gegend einzufangen, so dass ich mich mitten im Geschehen und vor allem auch mitten im Alten Land befunden habe.
➡️ Meine Meinung: Der Schreibstil von Hanna ist super. Er ist spannend und leicht. Dadurch hatte ich keine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Ich war sogar ziemlich schnell drin und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet. Mit Gesa wurde ich allerdings nicht so richtig warm. Sie war mir irgendwie viel zu forsch & dass sie einfach alles und jeden verdächtigt, machte sie nicht wirklich sympathischer 😅 Ihre Beweggründe konnte ich natürlich nachvollziehen aber ich konnte mich dennoch nicht wirklich mit ihr anfreunden.
Ich hatte eine Ahnung, wohin die Reise gehen wird. Wurde dann überrascht & plötzlich war nichts mehr so wie ich dachte. Das Ende ist für mich absolut rund & es blieben keine Fragen offen.
Feuer im Alten Land war mein erstes Buch der Autorin aber definitiv nicht mein letztes. Teil 1 werde ich mir auch noch holen.
➡️ Mein Fazit: Die Story hat mich super unterhalten und ich wurde auch auf die falsche Fährte geschickt. Die Spannung war für mich durchgehend vorhanden und ich kann euch die Story definitiv weiterempfehlen.
"Feuer im Alten Land" ist mein zweiter Krimi von Hanna Paulsen, der mich wieder großartig unterhalten und spannende Lesestunden gebracht hat.
Polizeireporterin Gesa Jansen ist gerade bei einem kleinen Brandeinsatz um für die Hamburger Abendpost zu berichten. Seit einiger Zeit versetzt ein Feuerteufel die Gegend in Angst und Schrecken. Kaum hat sie ihre Fotos geschossen, geht der Alarm wieder los. Die Ortsangabe des nächsten Einsatzes lässt Gesas Atem stocken. Es ist die Straße, in der sich das Hotel ihrer Eltern befindet. Kurze Zeit später steht sie fassungslos vor ihrem brennenden Elternhaus, dessen Besitzer ihr Bruder Gunnar ist. Schon bald steht Gunnar, der Feuerwehrmitglied ist, unter Verdacht des Versicherungsbetruges. Gesa lässt diese Verdächtigungen nicht auf ihn sitzten und beginnt auf eigene Faust nachzuforschen. Wäre sie nicht zu klein für den Polizeidienst gewesen, könnte sie jetzt offiziell ermitteln. Björn Dalmann aus dem Kulturressort, der ihr schon beim letzten Mal als Partner zugewiesen wurde, hilft ihr auch diesmal wieder aus. Das ist gut so, denn Gesa gerät immer mehr ins Visier der Polizei. Ihre Chefin Maike Thomsen versucht hingegen aus der familiären Tragödie mehr für die Hamburger Abendpost herauszuschlagen. Sie verlangt von Gesa den Fall noch vor der Polizei aufzuklären und die Titelstory zu liefern. Als Gunnar jedoch immer mehr ins Visier der Ermittler gerät, wird Gesa von der Berichterstattung abgezogen. Sie soll stattdessen über das große Apfelblütenfest in Cranz und die Wahl der Apfelblütenkönigin berichten. Gesa ist davon genervt und findet es furchtbar langweilig. Als jedoch die noch regierende Apfelblütenkönigin Caroline, die im Hotel von Gunnar arbeitet, nicht zur Übergabe des Titels auftaucht und die Sirene wieder erschallt, ist die Hölle los...
Auch diesmal hat mir das Zusammenspiel der beiden Reporter sehr gut gefallen. Björn ist der Ruhepol der Beiden und ein sehr sympathischer Mann. Gemeinsam sind sie ein kleines Dream-Team, das immer besser zusammenarbeitet, auch wenn Gesa ihm noch immer nichts über ihre schlimmen Erfahrungen als Kriegsreporterin in Syrien und die Folgen daraus, erzählt hat. Der Fokus in diesem Teil liegt aber eindeutig bei der Familie von Gesa. Die Figuren sind sehr lebendig und facettenreich gezeichnet - bis hin zum kleinsten Nebencharakter. Auch das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Besonders das Apfelblütenfest und die Verbundenheit zum Alten Land wurden sehr bildhaft dargestellt.
Der Fall ist wieder super spannend. Der langsame und raffinierte Aufbau der Geschichte ist absolut gelungen. Ich habe mit Gesa und Björn mitgefiebert und um Gunnar gebangt, der als mutmaßlicher Feuerteufel den Zorn der Einwohner von Cranz und Umgebung zu spüren bekommt. Die dörfliche Neidgesellschaft, sowie die üblen Verleumdungen, die sich sehr schnell bilden, sind hervorragend dargestellt. Ich komme selbst aus einem kleinen Dorf und weiß, wie schnell sich Gerüchte verbreiten. Ich habe mitgerätselt und versucht unter all den Verdächtigen, den Brandstifter zu finden. Immer wieder musste ich meine Mutmaßungen ändern, denn Hanna Paulsen legt so einige falsche Fährten. Ich bin wieder begeistert von diesem weiteren Fall und freue mich sehr eine tolle neue Krimiautorin entdeckt zu haben.
Fazit: Ein spannender Krimi mit facettenreichen Charakteren. Die Autorin konnte mich auch ein zweites Mal richtig überzeugen und ich freue mich schon auf weitere fesselnde Krimiabenteuer. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für beide Teile der Reihe!
Im Alten Land geht ein Feuerteufel um. Die Polizeireporterin Gesa Jansen ist immer vor Ort um für die Hamburger Abendpost zu berichten. Von weitem steigt Rauch auf, je näher Gesa sich dem Brand nähert so klarer wird es, dass Hotel ihres Bruders Gunnar steht in Flammen. Als Gunnar selbst in Verdacht gerät das Feuer gelegt zu haben wird Gesa von der Berichterstattung abgezogen. Jetzt soll Gesa über die Wahl der neuen Apfelblütenkönigin schreiben, was sie äußerst langweilig findet. Aber nur bis die alte Apfelblütenkönigin tot in einer brennenden Scheune gefunden wird. Um den Verdacht, der über ihrem Bruder hängt zu widerlegen tut Gesa alles um den wahren Täte zu finden.
„Feuer im Alten Land“ ist der 2. Band der Krimireihe die Polizeireporterin von Hanna Paulsen.
Im Mittelpunkt steht die Polizeireporterin Gesa Jansen. Gesa gefällt mir sehr gut. Sie ist intelligent, mutig und hat Biss. Ihre Vergangenheit als Kriegsreporterin in Syrien hängt ihr immer noch nach. Ihre Unerschrockenheit hat sie dabei aber nicht verloren. So auch in diesem Fall. Ihr Bruder Gunnar gerät in Verdacht sein Hotel angezündet zu haben, da er die Versicherungssumme braucht. Als kurz darauf auch noch seine Mitarbeiterin im Hotel und Kollegin bei der freiwilligen Feuerwehr tot in einem abgebrannten Schuppen gefunden wird, geht nicht mehr nur um Brandstiftung. Gesa setzt alle Hebel in Bewegung um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen.
Auch ihr Kollege Björn gefällt mir gut. Imme gut gekleidet, in Gesas Augen zu gut und immer aufmerksam Gesa gegenüber, in Gesas Augen zu aufmerksam. Ihre Eltern sehen schon den perfekten Schwiegersohn. Davon will Gesa aber nichts hören.
Über die Chefredakteurin Maike Thomsen und ihren Hund Henri habe ich oft geschmunzelt. Thomsen ist eine echte Sklaventreiberin. Immer auf die schnellste und beste Story aus. Derweil stapeln sich in ihrem Büro die Kisten von ihren Online-Bestelllungen.
Hanna Paulsen erzählt die Geschichte mit viel Spannung. Lange habe ich gerätselt wer der Feuerteufel ist. Verdächtige gab es einige. Doch am Ende konnte die Autorin mich noch einmal überraschen. Hanna Paulsen lässt auch einiges an Lokalkolorit mit in ihre Geschichte einfließen und bringt mir somit das Alte Land näher.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut verständlich. Einmal mit dem Buch angefangen möchte man nicht mehr aufhören.
„Feuer im Alten Land“ war für mich eine sehr unterhaltsame und spannende Geschichte. Ich freue mich schon jetzt auf ein wiedersehen mit Gesa Jansen.
Gesa Jansen ermittelt in einem sehr persönlichen Fall, spannend und emotional
*Klappentext (übernommen)* Ein Feuerteufel versetzt das Alte Land in Angst und Schrecken. Polizeireporterin Gesa Jansen muss sich zwischen der Wahrheit und ihrer Familie entscheiden.
Hoch lodern die Flammen in den Nachthimmel über dem Alten Land: Polizeireporterin Gesa Jansen will für die Hamburger Abendpost darüber berichten. Doch dann steht sie vor dem brennenden Hotel ihres Bruders Gunnar. Als der unter Verdacht gerät, selbst der Feuerteufel zu sein, zieht Gesas Chefredakteurin sie ab und setzt ihren Kollegen Björn Dalmann auf die Story an. Gesa hingegen muss über die Krönung der neuen Apfelblütenkönigin schreiben. Sterbenslangweilig – bis die Vorjahreskönigin in einer abgebrannten Scheune tot aufgefunden wird und Gesa auf eine brandheiße Spur stößt.
*Meine Meinung* "Feuer im Alten Land" von Hanna Paulsen ist bereits der 2.Fall mit der Polizeireporterin Gesa Jansen. Schon der erste Band hat mir gut gefallen, ich mag den Schreibstil der Autorin, er ist leicht zu lesen, emotional und superspannend. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Spannung ist von Anfang an präsent und wird durch einige überraschenden Wendungen hoch gehalten.
Die gutausgearbeiteten Charaktere sind facettenreich, lebendig und authentisch beschrieben worden. Gerade die Hauptcharaktere Gesa, Björn und Gunnar sind mir sehr sympathisch und schnell ans Herz gewachsen. Aber auch die nicht ganz so netten sind gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Der Fall geht Gesa ziemlich an die Nieren, sie muss innerhalb ihrer Familie ermitteln. Gerade diesen Zwiespalt hat Hanna Paulsen gut dargestellt und ich konnte mich auch gut in Gesa hineinversetzen. Gesa ist eine mutige Frau, die, wenn sie eine Fährte hat, auch nicht locker lässt, bis sie am Ziel ist.
Mir gefallen auch die Landschaftsbeschreibungen vom Alten Land, sie sind bildhaft und gut vorstellbar.
*Fazit* "Feuer im alten Land" ist eine gelungene Fortsetzung zu dem ersten Band, ich fand ihn sogar einen Tick besser. Wer Krimis mag, bei denen die "Ermittler" keine Polizisten sind, ist hier genau richtig. Ein tolles "Ermittlerteam" und ein spannender Fall, besser geht es kaum. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Teil.
Ich möchte mich bei der Autorin Hanna Paulsen, die mir das Taschenbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, bedanken. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Meinung.
Es macht wieder so richtig Spaß, Gesa Jansen und Björn Dalmann bei ihren Recherchen zu beobachten. Gesa kannte ich ja schon aus dem 1. Teil als sehr unerschrocken, spontan und komplett einfallsreich was ihre Ermittlungen angeht. Ich würde mal sagen, diesen Eindruck hat sie in diesem Band noch einmal ziemlich getoppt. Oft hatte ich wirklich Mitleid mit den Menschen, die sie sich vorgenommen und die sie dann mal so richtig in die Mangel genommen hat. Dabei hat sie mich wirklich wahnsinnig gut unterhalten.
Und auch Björn Dalmann hat sich noch mal weiter entwickelt. War er im 1. Teil doch eher noch nicht so richtig in seiner Rolle als Polizeijournalist verankert, ist er nun komplett angekommen. Er hat mich so oft schmunzeln lassen, dass ich mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass er mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch war.
Und auch der Schreibstil von Hanna Paulsen hat mich wieder sehr glücklich gemacht. Er ist ungemein flüssig, fesselnd und sehr bildhaft. Am liebsten war ich im Haus von Gesa, denn dort ist es besonders schön. Ich hatte alles ganz klar vor Augen und habe die Zeit mit Gesa und Björn mal wieder sehr genossen. Darüber hinaus hat es Hanna Paulsen geschafft, mich auf viele Fährten zu führen und mir viel Spielraum für eigene Spekulationen gelassen. Das war absolut großartig, denn trotz aller Raterei kam zumindest eine Auflösung für mich wirklich sehr überraschend.
Mein Fazit:
„Feuer im Alten Land“ von Hanna Paulsen ist ein gemütlich erzählter Kriminalroman, der aber dennoch voller Spannung und toller Protagonisten ist. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Gesa und Björn und empfehle diesen Krimi gerne an alle weiter, die nicht nur einen spannenden Fall untersuchen wollen, sondern auch in die Privatleben der Protagonisten abtauchen möchten.
Im zweiten Teil der Reihe um die Polizeireporterin Gesa Jansen, wird es deutlich privater bzw. familiärer.
Im Alten Land kommt es zu ungewöhnlich vielen Feuern, bei denen schnell klar ist, dass diese durch Fremdeinwirkung entstanden sind. Als plötzlich auch das Hotel von Gesas Bruder Gunnar in Flammen steht, gerät dieser unter Verdacht. Persönlich involviert findet sich Gesa in einem Interessenkonflikt wieder. Daher wird die Berichterstattung an ihren Partner Björn übertragen, während Gesa die Apfelblütenkönigin interviewen darf. Um ihren Bruder zu entlasten, begibt sich Gesa natürlich auf eigene Faust auf Spurensuche.
Dieser zweite Teil hat mir richtig gut gefallen. Von der ersten bis zur letzten Seite rätselt man mit, wer der Feuerteufel sein könnte. Auch die Beteiligung von Gesas Familie, macht den Fall sehr spannend und richtiggehend tragisch.
Der Krimi spielt zur wunderschönen Apfelblüte. Das hat ganz nebenbei super zur Jahreszeit gepasst und in mir Frühlingsgefühle geweckt.
Gesa selbst stellt erneut ihre ermittlungstechnischen Fähigkeiten unter Beweis. Durch ihre "geringe" Körpergröße, wurde die damals als Polizistin abgelehnt. Nach einer Vergangenheit als Kriegsreporterin, verdient sie ihr Brot nun als Polizeireporterin. Unerschrocken und zum Teil auch schonungslos, gibt sie alles um den Fall aufzuklären.
Die Rücksichtslosigkeit ihrer Chefin, macht mich immer wieder sprachlos. Auch wenn diese diesmal schon etwas besser weg kommt als im ersten Teil.
Zu Gesas verschollenem Freund Christian erfährt man noch nichts weiter. Hier bin ich gespannt auf die hoffentlich folgenden Teile.
"Feuer im Alten Land" hat mir noch besser gefallen als der erste Band. Überraschende Wendungen machen den Krimi außerordentlich spannend und somit zu einer großen Leseempfehlung!
"Feuer im Alten Land" ist der zweite Teil der "Die Polizeireporterin" Reihe. Jeder Teil der Reihe kann unabhängig voneinander gelesen werden, jeder Teil ist abgeschlossen, allerdings geht es auch um ein paar private Details von Gesa, deswegen würde ich Euch empfehlen, die Bücher der Reihe nach zu lesen um nichts zu verpassen.
Schon als ich im letzten Jahr den ersten Teil gelesen habe, war ich einfach nur begeistert. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, das es jetzt endlich weiter geht und Gesa wieder ermitteln darf. Alleine schon das Cover hat mich wieder total gepackt, ich finde es so toll und passend.
Ich habe mit dem Buch in meiner Mittagspause auf der Arbeit angefangen zu lesen und konnte es kaum wieder aus der Hand legen. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Familie von Gesa durfte ich im ersten Teil ja schon ein wenig kennenlernen und fand sie da schon sehr sympathisch. Die Autorin hat mich wirklich gepackt, ich war so manches mal wirklich am zweifeln, ob Gesas Bruder der Täter ist, oder nicht. Und dann diese Wendung... OMG damit hätte ich allerdings überhaupt nicht gerechnet. Unglaublich. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Der Schreibstil der Autorin macht einfach nur Spaß. Er ist spannend, fesselnd und packend. Einmal damit angefangen kann man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hoffe sehr, das es noch viele Fälle für die Polizeireporterin geben wird. Besonders das Setting mit dem Alten Land hat mir sehr gut gefallen. Obwohl es für mich gar keine so weite Anreise ist, war ich selber noch nie da.
Im Heimatort von Gesa scheint ein Feuerteufel sein Unwesen zu treiben. Als dann das Hotel ihrer Familie in Flammen steht, gerät ihr Bruder selbst unter Verdacht. Gesa setzt alles daran seine Unschuld zu beweisen.
Hanna Paulsen Feuer im Alten Land Die Polizeireporterin Editon M 2022
spannend mit viel Lokalkolorit
Die Polizeireporterin Gesa Jansen berichtet für die Hamburger Abendpost über die Brandserie im Alten Land. Als das Hotel ihres Bruders und ihrer Eltern abbrennt, wird sie direkt involviert, weil Gunnar - ihr Bruder – dann noch der Hauptverdächtige ist.
Mir gefällt das Cover sehr gut, das passt so wunderbar und ist perfekt für den Brandserienkrimi und den Lokalkolorit.
Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und super, denn ich hab mich sofort wohlgefühlt im Buch und habe es ratz-fatz ausgelesen gehabt.
Der Lokalkolorit ist auch sehr gut und ausgefeilt. Ich habe wieder einiges gelernt.
Die Charkatere sind so gut geschrieben, dass sie als Kopfkino „zu sehen“ waren. Mir gefielen vor allem Gesa, Gunnar und Björn. Aber auch Astrid, ohne sie würde etwas fehlen.
Meine – Lesezeichenfees – Fazit: Ich hatte eine wunderbare Leseunterhaltung, das Buch war spannend, mit viel Lokalkolorit und gut ausgearbeiteten Charakteren. Den regionalen Krimi aus dem Alten Land möchte ich euch mit 10 Feensternchen empfehlen.
Mit Feuer im alten Land hat Hanna Paulsen einen tollen zweiten Krimi ihrer Die Polizeireporterin-Reihe geschrieben. Schon ihr erster Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen und sie konnte mich mit diesem Teil sogar noch etwas mehr fesseln. Der Schreibstil ist total angenehm zu lesen und wirklich spannend gestaltet.
Auch die Handlung fand ich sehr interessant. Ich wusste bis zur Auflösung nicht, wer hinter dem Feuerteufel steckt und wie die Geschichte ausgeht. Anfangs wirkt jeder irgendwie verdächtig und meine Vermutungen wurden immer wieder widerlegt. Dadurch hat es bis zum Ende viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Durch die Beschreibung der Personen entwickeln sich mit der Zeit Sympathien sowie Antipathien für gewisse Personen der Geschichte. Ich habe daher sehr mit Gesas Familie mitgelitten und mitgefiebert. In der Beziehung zwischen Gesa und Björn hatte ich mir ein wenig mehr Entwicklung erhofft. Auch über Christians Verschwinden will ich unbedingt mehr erfahren. Ich hoffe, das wird dann im dritten Band geschehen.
Die Auflösung der Geschichte hätte ich so nicht erwartet und konnte mich gut überraschen. Jedoch war für mich leider nicht alles ganz rund davon. Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten. Ich finde es auch beeindruckend, wie Gesa in alles ihre Nase hineinsteckt 😄
Insgesamt ein guter Krimi, welcher spannend geschrieben ist.