Eine große Liebe. Getrennte Wege. Doch das Schicksal hat andere Pläne für sie.
Unterfranken, 1916: Während auf Gut Benhaim Alberts und Emilias Hochzeit gefeiert wird, muss Klara eine folgenschwere Entscheidung treffen, die sie wegführen wird von ihrem kleinen Sohn und dem Mann, dem ihr Herz für immer gehört.
Von der Liebe enttäuscht wagt Rainer Benhaim mit der Gründung einer Möbelmanufaktur einen Neubeginn. Der Erfolg gibt ihm recht: Schon bald ist das Unternehmen, das er zusammen mit seinem Bruder Albert leitet, über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Unterdessen beobachten die Brüder mit Sorge, wie in Deutschland nationalistische Kräfte mehr und mehr den Ton angeben. Da trifft ein schwerer Schicksalsschlag die Familie, der alles verändert …
Das Cover hat mich sofort angesprochen und mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt sehr gut zur Erzählung und zum ersten Teil der Reihe. Die Autorin Margit Steinborn erzählt die Fortsetzung der bewegenden Familiensaga um eine große Liebe zwischen Tradition und Aufbruch. Ihr Schreibstil ist spannend, emotional und flüssig. Das Geschehen im Ersten Weltkrieg wurde von Magit Steinborn sehr gut recherchiert, so das ich mir das Elend in den Kriegsjahren sehr gut bildlich vorstellen konnte und zum Nachdenken gebracht hat. Die Handlungen der Charaktere waren verständlich, aber ich habe mit ihnen über deren Schicksal gehadert und das eine und andere Tränchen verdrückt. Ich wurde über die ganze Lesezeit wunderbar unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
Hat mir sehr gut gefallen, mir wuerde ein wenig weniger Kitsch und etwas mehr Geschichte noch besser gefallen. Das ist keine Kritik, nur persoenliche Preferenz. Ich freue mich auf Teil 3.