Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Schönbrunn-Saga #1

Die Frauen von Schönbrunn

Rate this book
Der Krieg ist verloren. Der prächtigste Zoo Europas ist am Ende. Eine Frau kämpft für ihre Schützlinge und ihre große Liebe. 

Im Sommer 1914 erfüllt sich für Emma ein Sie wird eine der ersten Pflegerinnen im prachtvollen Wiener Tiergarten Schönbrunn. Voller Leidenschaft widmet sie sich ihren Schützlingen, den Zebras, Giraffen und Orang-Utans. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, werden fast alle Männer eingezogen. Schneller als ihr lieb ist, muss Emma Verantwortung für die Tiere übernehmen und außerdem noch für ihre schwangere Schwester sorgen. An ihrer Seite steht  Tierarzt Julius, der verletzt von der Front zurückgekehrt ist und nach dessen Nähe sich Emma zunehmend sehnt. Während die Bevölkerung gegen Ende des Krieges hungert, werden die Rufe immer lauter, den Zoo zu schließen. Kann Emma mit Julius’ Hilfe retten, was ihr am meisten am Herzen liegt?

Mit allen Sinnen lesen – der historische Schmökerhit für Fans von "Kinderklinik Weißensee" und "Die Hafenärztin"

Entdecken Sie diese mitreißende Saga, die ins Wien des 20. Jahrhunderts entführt und inspiriert von wahren Begebenheiten vom Schicksal starker Frauen erzählt. Unter dem Pseudonym Laura Baldini begeistert Beate Maly bereits hunderttausende mit der Romanbiographie von Maria Montessori. 

368 pages, Paperback

First published January 3, 2022

5 people are currently reading
69 people want to read

About the author

Beate Maly

58 books71 followers
Beate Maly is an Austrian kindergarten teacher specializing in early intervention, and an author.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
49 (32%)
4 stars
57 (38%)
3 stars
38 (25%)
2 stars
6 (4%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 30 of 33 reviews
Profile Image for Histolicious Histolicious.
Author 1 book68 followers
January 10, 2022
Ich habe in der Vergangenheit schon ein paar Bücher von Beate Maly gelesen. Sie waren nie wirkliche Highlights, aber solide Unterhaltung und mehr verlange ich von Büchern des Genres "historische Frauenunterhaltung" allgemein nicht. Die Frauen von Schönbrunn war aber eine Enttäuschung für mich.

Es ist eins dieser Fließbandbücher, die alle dem selben Schema F folgen und den Protagonist*innen mit Buzzwords, die in den Text geprügelt werden müssen, die Luft zu atmen rauben. Hätte eine Geschichte über den Zoo in Schönbrunn interessant werden können? Auf jeden Fall. Aber am Ende ist es die selbe Geschichte, die ich dieses Jahr schon 30 Mal gelesen habe.

Hier meine größten Kritikpunkte:

1. Die perfekte Protagonistin

Mir ist klar, dass Bücher dieses Genres Teil Selfinsert der Leser*innen (ich wäre gern so mutig/toll/awesome wie die Prota) Teil Wishfullfilment sind (in dieser Welt kann eine Frau alles erreichen) trotzdem darf ich die Umsetzung kritisieren.

Wir treffen unsere Protagonistin Emma und wie alle Protagonistinnen des Genres ist sie schön und schlank und das wird gleich auf Seite drei geklärt. Das Buch benutzt auch Worte wie gertenschlank und elfenhafte Figur, um sie zu beschreiben. Das alles im Kontrats zu ihrer Schwester Greta die "frauliche Rundungen" haben soll, auf dem Inlay im Buch ist auch sie rank und schlank. Und weil Greta frauliche Rundungen hat, mag sie auch Dinge wie Haus- und Handarbeit.

Was natürlich im vollkommenen Kontrast zu Emma steht. Unsere Protagonistin lehnt - wie fast jede Protagonistin - Dinge, die als fraulich gelten ab. Sie will/kann nicht kochen oder nähen. Nein nein das ist ihr alles zu trivial, Emma ist etwas besseres, sie will studieren. Die Tatsache, dass "weiblich gelesene" Tätigkeiten in diesen Büchern immer so massiv abgewertet werden, ist furchtbar antifeministisch btw.

Emma würde gern als Veteränerin arbeiten, wie ihr Vater, aber oh weh, Frauen ist in Österreich ein Studium in diesem Fach versagt. Aber sie will in die Schweiz, doch das ist teuer und weil ihr Vater den Archetypus des "unfähigen Akademikers" erfüllt und null mit Geld umgehen kann, muss sie sparen, denn sie giest ja ab und an Nachbars blumen (ernsthaft, wie viel bezahlen die ihr, dass es für ein Vollzeitstudium in Genf reicht) Die Zeit, bis der Sparstrumpf voll ist, will sie mit einem Job als Tierpflegerin in Schönbrunn überbrücken, den sie durch das Vitamin D ihres Vaters bekommen hat. (Ihr seht, Vitamin D ist nicht nur im Winter wichtig)

Gleich im Prolog erfahren wir, dass Emma ja quasi jetzt schon eine Expertin ist und die Arbeit und das Studium ja quasi nur noch dafür da sind um zu bestätigen, wie toll ihre IDEEN sind. Weil sie hat Ideen dafür wie sie absolut alles besser machen kann, als alle anderen, schließlich hat sie zwei Artikel über Affen gelesen. Als sie dann erfährt, dass sie nicht die coolen Tiere wie Affen oder Elefanten betreuen darf, sondern bei den Schildkröten anfangen und auch noch Futter kochen muss (sie ist ja nicht Greta, WIE soll sie das bitte machen?) ist sie erst mal geknickt.

Aber das ist alles eh egal, weil nach dem Prolog überspringt Beate Maly nicht nur fast den kompletten ersten Weltkrieg sondern auch die Zeit in der man vielleicht gesehen hätte wie Emma etwas lernt und sich neue Fähigkeiten aneignet. Aber Lernen ist ja was für Loser und deshalb sind wir 1917 und Emma hat noch zwei Artikel über Affen gelesen und ist jetzt sozusagen das Kind der Liebe das Jane Goodall und Charles Darwin zusammen gehabt hätten.
Emma ist der einzige Mensch auf dem Erdball dem jemals aufgefallen ist, dass Affen intelligente Lebenwesen sind, dass sie eine Spieltrieb und Emotionen haben. Niemand der studierten Männer im Zoo, keine*r der langjährigen Mitarbeiter*innen, niemand im Universum ist das jemals aufgefallen. Nur Emma. Weil Emma ist auch ohne Studium und ordentliche Ausbildung eine Naturtalent, wenn es um Tiere geht.

2. Das Buch vertraut darauf, dass Leser*innen bestimmte Dinge nicht wissen.

Kommen wir nun zu einem zentralen Konflikt des Buches.
Und ja, es geht um Affen. Genauer gesagt um Menschenaffen, um Fanny den Orang-Utan, um den Emma sich kümmert.
Hubert von Kochauf, der lächerliche Antagonist (mehr zu ihm später) will unbedingt einen Menschenaffen sezieren. Hubert ist Zoologe und das Buch tut die ganze Zeit so, als wäre das sezieren von toten Tieren etwas verwerfliches. Es tut fast so, als wäre es eine perverse Neigung von Hubert, tote Tiere aufzuschneiden, um an ihnen zu forschern. Aber ... so funktioniert Wissenschaft nun einmal.
Ich hab dutzende von Mittelalterromanen gelesen in denen die feministische Protagonistin darum gekämpft hat, Leichen zu sezieren um etwas über die innere Mechanik des Körpers eines Menschen zu lernen und hier ist der selbe Vorgang ... schlecht, weil der Plot es eben so will.
Natürlich gibt es dann einen Sub-Plot in dem der böse Antagonist darauf wartet dass der Orang Utan stirbt und sogar versucht das Tier zu töten, aber dieser ganze Konflikt ergibt in sich keinen Sinn und hier ist der Grund:
Das Ziel von Hubert ist es einen Menschenaffen zu sezieren. Im Moment ist Fanny der einzige Menschenaffe im Zoo, das ist wahr. Aber es wird an mehreren Stellen erwähnt, dass kürzlich zwei Schimpansen kurz nacheinander eingegangen sind. Und auch Schimpansen SIND Menschenaffen. Also hätte Hubert doch sein heheres Ziel schon längst und doppelt erreichen können, aber das Buch hofft einfach, dass die Leser*innen das nicht merken.
Ernshaft?

3. Der lächerliche Antagonist

Gute Antagonisten sind das Salz in der Suppe einer Geschichte. Ein gelungener Gegenspieler ist das was eine Geschichte erst richtig gut macht. Hubert von Kochauf auf der anderen Seite ist ein Protagonist an den die Autorin keine zwei Minuten verschwendet hat.
Er ist Böse. Punkt.
Alles was er sagt ist böse, weil der Plot sagt, dass es böse ist.
Alles was er je getan hat ist böse, weil der Plot das so sagt.
95% Seiner Szenen laufen so ab:

Emma oder Julius machen etwas komplett beliebiges, wie am Schreibtisch sitzen und arbeiten, oder zum Affenhaus laufen. Da materialisiert sich Hubert von Kochauf vor ihnen, als wäre er aus einem Portal einer anderen Dimension getreten und fängt Streit an. Dann wird sich zwei bis vier Seiten über absoluten Bullshit gestritten oder sich unangenehm angestarrt. Aufgelöst wird die Szene meist damit, dass Hubert "wütend von dannen zieht" oder "breitbeinig davon stapft"

Immer wenn Hubert auf Julius trifft keifen sie sich an, als wären sie fünfjährige Kinder aufm Pausenhof.
Immer wenn Hubert auf Emma trifft bedrängt er sie.

Und das ist sein Charakter, mehr ist da nicht und mehr soll da auch nicht sein. Beate Maly hat halt nur das absolute Minimum an Aufwand betrieben und so kann ich Hubert mit seinem ganzen Bullshit halt auch nicht ernst nehmen. Natürlich kommt es bei 75% zu einem sexuellen Übergriff, und auch hier bin ich der Meinung, dass das bei einem Buch wie diesem hier zu den Punkten gehört, die der Verlag den Autor*innen vorschreibt. Weil es erwartet wird. Dass damit ein komplettes Genre für die Opfer von sexueller Gewalt unlesbar wird ... wen juckts? Das Buch würde auch ohne diese Szenen funktionieren, aber warum sollte man Zeit und Arbeit in die Entwicklung eines ordentlichen Antagonsiten stecken? Einen mit einem Motiv oder einer Agenda? So gehts ja auch.

4. der homophobe Trinker

Kommen wir zu Julius, der ja im Gegensatz zu Hubert der Held sein soll.
Er ist ein Kriegszitterer, der ein am Anfang des Buches ein Alkoholproblem und PTBS hat. Verständlich nachdem was im Krieg passiert ist. Aber im Laufe des Buches wird das simsalabim alles besser, weil er hat ja jetzt Emma und einen Hund.

Was mir persönliche ziemlich sauer aufgestoßen ist, war dieser Sub-Plot mit seinem homosexuellen Bruder Bernd. Auch hier glaube ich, dass es eine Vorgabe des Verlags ist, mindestens eine queere Figur im Buch zu haben, und Beate Maly macht so einen schlechten Job über Dinge wie Homosexualität zu sprechen.
Ich glaube ihr Ziel war es Julius als "den Guten" zu positionieren, als Kontrast zu seiner Mutter, die es ganz furchtbar findet, einen schwulen Sohn zu haben. Aber ... liebe Beate Maly, Homosexualität im Subtext mit Pädophilie gleichzusetzen (den bedeutende älteren Liebhaber seines minderjähringen Bruders. Und diese Episode zum Thema "ich war auf einer katholischen Schule, die Priester da .." Die Priester da was, Beate Maly? Das wird nie aufgeführt und ein Großteil der Leser*innen zieht jetzt hier die Verbindung zu den Missbrauchskandalen in kath. Einrichtungen), ist uncool.
Und Julius Verhalten ggü. seinem Bruder ... uncool. Es ist nicht sein business mit wem Bernd schläft.

Ich konnte mit der Lovestory zwischen Julius und Emma absolut nichts anfangen. Es war teilweise sehr unangenehm, wenn Julius gerade eine psyschich labile Episode hatte, und Emma nur darüber nachdenken konnte wie hot er gerade ist. yikes.

Fazit:

Was also ist die Frauen von Schönbrunn? Es ist eins dieser Bücher ohne echten Plot, in dem nur ein Drama hinter das nächste gelegt wird, bis man 500 Seiten erreicht hat. Es ist ein Slice of Life text in dem die Protagonistin während es Krieges feurige Reden darüber hält, wie wichtig der Zoo ist und dabei so viel Pathos produziert, dass sogar Redner der Antike es peinlich finden. Mehrmals musste ich denken "Emma es geht auch eine Nummer kleiner, okay. Du bist nicht bei Seashepert oder Green Peace. Du sperrst Tiere in Betonkäfige" Aber Emma ist ja eine MODERNE Frau und sie weiß, dass das schlecht ist. Es ist einfach so anstregend einer so perfekten Figur andauernd beim perfekt sein zuzusehen. Und es ist langweilig. Ich habe keine einzige der Emotionen gespürt, die ich hätte fühlen sollen. So wie trauer, wenn jemand stirbt. Ich war einfach wieder wütend darüber wie LGBTAI+ Personen dargestellt werden und genervt weil Emma bei allem immer so dramatisch auftragen muss.

Unterm Strich, ich war froh, als ich durch war. Und das Buch ... es war das letzte für 2021 hat mir gezeigt, dass ich einfach keinen Bock mehr auf diese Fließbandarbeit Massenware habe.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Karschtl.
2,256 reviews61 followers
May 24, 2022
Mein Interesse für dieses Buch wurde hauptsächlich dadurch geweckt, dass ich den Tiergarten Schönbrunn sehr gut kenne und es spannend fand, mehr darüber zu erfahren.

Nach dem Lesen kann ich sagen: selbst wenn dem nicht der Fall ist, bekommt der/die Leser/in hier einen sehr gut geschriebenen Einblick in das Leben der einfachen Menschen zur Zeit des ersten Weltkrieges. Und das war wahrlich kein einfaches Leben, obwohl es Emma mit einer festen Anstellung und einem Dach über dem Kopf noch verhältnismäßig gut getroffen hat. Dennoch reicht das Geld hinten und vorne nicht, und Lebensmittel gibt es sowieso kaum zu kaufen. Wenn ich daran denke, dass diese Generation 20 Jahre später noch einmal solch schwierigen Jahre durchstehen mussten... Zum Glück wussten sie das damals noch nicht!

Ein bisschen schade fand ich es ja, dass die Elefanten nur wirklich kurz drin vorkommen. Dabei hatte ich aufgrund des Covers gedacht, darum geht es hauptsächlich. Doch Emma verbringt stattdessen viel Zeit mit der Orang-Utan-Dame Fanny, und erkennt dass sie ein Lebewesen mit ähnlichen Bedürfnissen wie ein Mensch ist.
Profile Image for DoomKitty.
61 reviews23 followers
April 5, 2023
Zu Zeiten des Ersten Weltkriegs kämpft eine Frau für ihre Familie, aber auch für die Tiere, die sie liebt, und ihre eigenen Träume.

Gleich zu Beginn wird die Protagonistin in Form eines Familienausflugs eingeführt und ein angenehmer und interessanter Rundumblick über Familie, Vergangenheit und Zukunftsvorstellungen, Charakter und Leidenschaften gewährt.
Aber man erhält auch direkt eine gute Einführung in die gesellschaftlichen Zustände der Zeit, Positionen und Ansichten von Männern und Frauen.

Beate Maly hat im Ganzen ein Talent Menschen, Umgebungen und Umstände mit wenigen präzisen Bildern und Szenen einzufangen und dem Leser näher zu bringen, ohne dass es völlig oberflächlich und überhastet wirkt.
Auch ihr Schreibstil unterstützt dabei die gute Lesbarkeit und die Erlebbarkeit der Geschichte.

Der Wechsel von den schönen Geschehnissen zur Kriegszeit sorgt für starken Kontrast und macht die schlimmen Umstände noch deutlicher.

Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen Vielschichtigkeit vermisst habe. Es war mir doch etwas zu sehr in schwarz/weiß gehalten.
Die Verwebung der Liebesgeschichte in das Schicksal der Wiener Menagerie zum Ersten Weltkrieg, wurde für mich gut umgesetzt und konnte mich weitgehend überzeugen.

Für mich fühlte sich #DieFrauenvonSchönbrunn nach 'Dalee' und 'Durch das große Feuer' wie eine passende Ergänzung an, auch wenn es leichtgängigere Kost war.
Ich kann mir durchaus vorstellen, mir bei Gelegenheit auch den zweiten Band zu Gemüte zu führen, und so das Schicksal der Familie weiter zu verfolgen.

Das Rezensionsexemplar gab es von #NetGalleyDE in Zusammenarbeit mit den Ullstein Buchverlagen. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Profile Image for Dragonreading.
296 reviews1 follower
January 4, 2022
Ein Tiergarten im Ersten Weltkrieg - ein sehr spannend geschriebener historischer Roman führt uns in eine traurige und trostlose Zeit nach Wien.
Eigentlich möchte Emma Moser Tierärztin werden, was aber 1914 für Frauen in Wien nicht möglich ist, so wird sie im Tierpark Schönbrunn Tierpflegerin, um Erfahrungen zu sammeln. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus und alles wird auf den Kopf gestellt.
Beate Maly versteht es mit flüssiger Sprache die Protagonisten mit der rauen Wirklichkeit von Essenrationierungen für Mensch und Tiere, mit Tod an der Front und versehrten Heimkehrern zu verknüpfen. Dabei klingt ganz zart ein Funken Hoffnung durch den Roman, in Form der Geburt von Emmas Nichte und auch eine Liebesbeziehung scheint sich für Emma anzubahnen. Ich hatte viel Freude und auch einige Tränen beim Lesen in den Augen.
Daher gibt es für dieses tolle Buch von mir eine klare Leseempfehlung.
Profile Image for Alina.
4 reviews
January 31, 2024
Ganz nett. Es ist interessant zu lesen, wie Wien, das Leben in Wien und der Tiergarten während der Kriegszeit ausgesehen hat. Leider war die Liebesgeschichte, welche eig schon fast den Hauptteil des Plots darstellt, nicht spannend für mich. Außerdem fehlt es den Charakteren an Vielschichtigkeit - die Protagonistin ist „zu perfekt“ und der Antagonist ist einfach nur böse, ohne darauf einzugehen wieso er so böse (geworden) ist.
486 reviews
March 28, 2022
Was Tiere und Menschen in schweren Zeiten brauchen - angenehm leicht zu lesender, kurzweiliger Schmöker

„Alle Geschöpfe Gottes haben ein Recht auf ein würdevolles Dasein. Es liegt an uns Menschen, darauf zu achten, dass die Würde nicht verloren geht.“

1914 tritt Emma ihre Stelle als Tierpflegerin im Zoo von Schönbrunn an. Die junge Frau hat ein Herz für Tiere und setzt sich bei ihrer Arbeit engagiert dafür ein, dass es ihren Schützlingen gutgeht. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, müssen viele Männer in den Krieg ziehen. Frauen wie Emma übernehmen zwangsläufig mehr Verantwortung. Doch die Ressourcen werden immer knapper, nicht alle Tiere des Tiergartens werden überleben können. Gemeinsam mit Tierarzt Julius gibt Emma alles, um möglichst viele der Tiere zu retten. Auch privat gibt es für Emma große Herausforderungen zu bewältigen: Ihre Schwester Greta ist schwanger, Gretas Mann, der als Soldat im Krieg kämpfte, wird vermisst. Den Schwestern fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld…

Autorin Beate Maly schreibt in klaren, gut verständlichen Sätzen. Die Geschichte lässt sich absolut unkompliziert und flüssig lesen. Möglicherweise mag die Sprache nicht hundertprozentig authentisch und für die damalige Zeit passend sein, dafür hatte ich vom ersten Satz an keinerlei Schwierigkeiten, mich in die Handlung hineinzufinden.

Hauptfigur Emma weiß genau, was sie will. Sie träumt davon, einmal Tierärztin zu werden. Emma liebt Tiere über alles. Dass Tiere über eine eigene Persönlichkeit und Verstand verfügen, davon ist Emma überzeugt. Vor allem zu der Orang-Utan-Dame Fanny, entwickelt sie eine besondere Beziehung. Emma ist sich sicher, dass man Tiere fördern kann: „Wir können den Tieren nicht genug zu fressen geben. Aber wir können die Käfige so herrichten, dass sie sich wohlfühlen.“ erklärt sie im Gespräch mit Julius. Nicht nur um die Tiere kümmert sich Emma mit viel Einsatz. Auch Schwester Greta kann sich auf Emma verlassen. Emma hat ein großes Herz. Einer solchen Protagonistin wünscht man natürlich nur das Beste.
Tierarzt Julius wirkt anfangs etwas verloren, seine Erlebnisse im Krieg haben bei ihm tiefe Wunden hinterlassen. Doch langsam beginnt er sich Emma gegenüber zu öffnen.
Für beide steht das Wohl der Tiere an erster Stelle, doch nicht alle Angestellten des Tiergartens haben dasselbe Interesse…

Schwere Zeiten sind die Jahre des Ersten Weltkriegs. Autorin Beate Maly entführt die Leser in das Wien vor über hundert Jahren, erzählt anhand Emmas Geschichte, was die Menschen damals bewegt hat. Männer litten weit weg an der Front, riskierten ihr Leben. Frauen mussten sich zu Hause in völlig neue Rollen einfinden, gewannen dabei vielleicht sogar ein Stück Freiheit, aber dafür mussten sie einen hohen Preis zahlen. Die Menschen kämpften damals auf ganz verschiedene Arten ums Überleben. Die Welt befand sich im Wandel.
Die Hauptfiguren sind keine besonders tiefgründigen Charaktere, die Handlung entwickelt sich recht vorhersehbar. Dennoch ist „Die Frauen von Schönbrunn- ein Leben für das Wohl der Tiere“ ein leicht und angenehm zu lesender Schmöker mit interessantem Schauplatz, der mir genau das lieferte, was ich erwartet habe: Kurzweilige, leichte Unterhaltung mit einer Portion Romantik zum Abschalten und Entspannen.
Profile Image for Petra Sch..
392 reviews2 followers
February 20, 2022
grandioser Auftakt der Schönbrunn-Saga

Wien, 1914-1918: Im Sommer 1914 erfüllt sich der größte Traum von Emma Moser: sie darf als Tierpflegerin im Tiergarten Schönbrunn zu arbeiten beginnen, wo ihr Vater als Tierarzt tätig ist.
Doch mit Kriegsbeginn werden ihr Vater und der Ehemann ihrer Schwester Greta eingezogen und auch das männliche Pflegepersonal im Zoo fehlt, wodurch sich Emma und die anderen Frauen noch mehr Verantwortung übernehmen.
Tierarzt Julius Winter, der körperlich und seelisch verletzt aus dem Krieg zurückkommt, unterstützt Emma bei der Pflege bei der Orang-Utan-Dame Fanny und hilft ihr, diese vor den Machenschaften des stellvertretenden Zoodirektors Hubert von Kochauf zu beschützen.
Als die hungernde Bevölkerung die Schließung des Tiergartens fordert und der Eisbär sogar heimtückisch erschossen wird, wird es für Emma und die Zoobelegschaft immer schwieriger, die Tiere durchzubringen. Werden sie es schaffen, den Tiergarten und dessen Bewohner zu retten?


Meine Meinung:
Der Auftakt dieser Reihe ist mit einer Mischung aus Spannung, historischen Fakten und viel Emotionen gekonnt gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, interessant, spannend und mitreißend, daher fliegt man nur so durch die Seiten und nimmt an Emmas Leben teil, freut sich mit ihr, trauert mit ihr und natürlich kommen auch Liebesgefühle nicht zu kurz.
Die Figuren sind detailliert ausgearbeitet und polarisieren.
Was mir besonders gefallen hat ist natürlich, dass die Geschichte im historischen Wien spielt und v.a. die Beschreibung des Zoos, den ich gut kenne, wie er dazumals war. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass der Kaiserpavillon, von dem sternförmig Weg durch den Zoo führen und der jetzt ein Café ist, früher Tiere beherbergt hatte.
Ganz besonders ist mir natürlich die Orang-Utan Dame Fanny ans Herz gewachsen, denn Menschenaffen sind solch intelligente Lebewesen; und früher war man einfach so borniert und hat das nicht bemerkt bzw. wollte es auch nicht wahrhaben. Und hier hat man richtig mitgefühlt und mitgefiebert, als Emma einen artgerechteren Lebensraum für Fanny erkämpfen will und vor allem mitgelitten, als das Tier vergiftet wurde.
Auch die Leiden der Wiener Bevölkerung aufgrund des Kriegs, die große Hungersnot aufgrund der Lebensmittelknappheit und die Kälte, die man erleiden musste, weil es kein Brennmaterial gab und man auch keines aus den kaiserlichen Wäldern holen durfte, hat einen sehr ergriffen.
Das Ende der Geschichte macht Hoffnung - darauf, dass Emma eine glückliche Zukunft und ein große Liebe haben kann, dass der Krieg bald vorbei ist und dass Frauen in Wien endlich studieren dürfen.


Fazit:
Ein gelungener Auftakt und eine großartige Mischung aus Emotion, Liebe, Spannung und Historie, verwoben in einer Geschichte rund um die vielfältigen Geschöpfe der Erde, die es zu schützen gilt - besonders, wenn sie in Gefangenschaft leben.
1,292 reviews2 followers
January 12, 2022
Die junge Frau Emma ist schon immer gern in den Tiergarten Schönbrunn gegangen und hat dort ihrem Vater, der als Tierarzt arbeitet, über die Schulter gesehen. 1914 erfüllt sich dann ein Traum von ihr und sie darf dort als Tierpflegerin anfangen. Als der erste Weltkrieg ausbricht, muss ihr Vater an die Front und auch der Zoo muss um seine Existenz bangen. Wie soll es gerechtfertigt sein die Tiere weiter zu ernähren, wenn selbst die Bevölkerung hungert?! Emma und die anderen Pfleger kämpfen um jedes einzelne Tier und den Erhalt des Tiergartens! Mit an ihrer Seite hat sie den jungen Tierarzt Julius Winter, der von der Front kommt, weniger gern arbeitet sie dagegen mit dem aufgeblasenen Zoologe Hubert von Kochauf. Können Emma, Julius und die anderen den Zoo trotz des Krieges retten? Und bei all den Sorgen darf Emma auch ihre schwangere Schwester nicht vergessen...

Ich bin sehr gut ins Buch reingekommen, was vor allem auch an dem angenehmen, einfachen und bildhaften Schreibstil der Autorin lag. Schnell hatte ich den Tiergarten Schönbrunn mit all seinen Tiergehegen vor meinen Augen. Ich fand es sehr interessant mehr über den Zoo während der Zeit des ersten Weltkrieges zu erfahren. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei die liebe Orang-Utan Dame mit all ihren Tricks, aber auch um die anderen Tiere hat man als Leser sehr gebangt als die Nahrung knapper wurde!

Emma hat mir als Protagonistin gut gefallen, sie ist stets anpackend gewesen und sowohl mit den Tieren als auch mit ihrer schwangeren Schwester liebevoll umgegangen. Julius war mir ebenfalls sympathisch auch wenn er mir fast zu sehr der männliche "Held" ohne Fehl und Tadel war. Dagegen war mir der Zoologe Hubert von Kochauf zu stereotyp als Antagonist. Er hat wirklich alles Schlechte in sich vereint und nicht einen guten Charakterzug gezeigt.

Die Handlung war spannend und bei mir kam während des Lesens nie ein Gefühl von Langeweile auf, auch wenn man hin-und wieder schon erahnen konnte wie es weiter geht. Besonders gefallen hat mir wie auf die Nahrungsknappheit eingegangen wurde und welche Gefahr dies vorallem für den Zoo und die Tiere dargestellt hat, obwohl der Kaiser hinter dem Tiergarten Schönbrunn stand.

Fazit: Ein sehr empfehlenswerter historischer Roman, wenn man sich für den Zoo in Zeiten des Weltkrieges interessiert. Ich kann das Buch und das kurze aber informative Nachwort der Autorin nur empfehlen.
689 reviews11 followers
January 7, 2022
Ein bisserl was fürs Herz

Titel und Cover von Beate Malys historischem Ronan "Die Frauen von Schönbrunn" versprechen bereits: Hier gibt´s a bisserl was fürs Herz. Und so ist dieser in der Zeit des ersten Weltkriegs angesiedelte Roman etwas für Leserinnen (ich kann mir nicht vorstellen, dass sich besonders viele Männer angesprochen fühlen), die eintauchen wollen in eine Liebesgeschichte mit eher absehbarer Entwicklung und, klar, einem happy end.

Wobei die Autorin nicht nur mit österreichischen Begriffen für Lokalkolorit sorgt, sondern auch durchaus moderne Aspekte einfügt: Die Hauptfigur Emma träumt nicht von ihrem Traumprinzen. sondern von einem Studium der Veterinärmedizin. Der männliche Protagonist, der dann klischeehaft blond und blauäugig sein muss, hat ein Kriegstrauma und ist für damalige Verhältnisse erfreulich tolerant: Er gibt Emma nicht nur Rückendeckung bei ihren Ideen, er geht auch ganz souverän und selbstverständlich damit um, dass sein Bruder schwul ist. Ein bißchen Sozialkritik angesichts des Leids der Bevölkerung und der Soldaten am Krieg ist auch noch dabei, wobei dies eher auf der emotionalen Ebene vermittelt wird.

Ein bißchen schwülstig ist aus meiner Sicht ja der Untertitel: "Ein Leben für das Wohl der Tiere" - zumal Emma als Tierpflegerin in der Kaiserlichen Menagerie mit ihren 20 Jahren ja noch ganz am Anfang steht und eher bescheidene Möglichkeiten hat, sich für das Wohl ihrer Schützlinge einzusetzen. Immerhin, am Beispiel ihres Engagements für die Orang-Utan-Dame "Fanny" und in der Konfrontation mit dem Zoologen und Fiesling des Buches geht es um Fragen, die auch heute noch für Zoos und Tiergärten gelten: Wie können Tiere möglichst artgerecht gehalten werden? Wie sollten Gehege gestaltet sein, damit die Tiere nicht verkümmern? Und wie bringt man den Besuchern die Tierwelt nahe? Wird Emma noch belächelt wegen ihrer Überzeugung, auch Tiere hätten Gefühle und eine Persönlichkeit, gibt es heutzutage wissenschaftlich Forschungsarbeit zu diesem Thema.

Zugegeben, der Plot ist so absehbar wie die Dramaturgie einer "Traumschiff"-Episode, aber die Autorin bemüht sich immerhin, ihren Figuren eine gewisse Tiefe zu geben und auch aktuelle Themen einzubeziehen. Für einen Unterhaltungsroman mit Liebe und Schmerz ist das nicht das Schlechteste.
1,407 reviews7 followers
January 12, 2022
Emotionaler und unterhaltsamer Historischer Roman

Emma wird im Sommer 1914 eine der ersten Tierpflegerinnen und muss sich in der Männerwelt behaupten.
Im Tiergarten Schönbrunn in Wien geht sie mit ihrer großen Liebe zu Tieren ganz in der Pflege der Tiere auf.
Dann bricht der erste Weltkrieg aus und die Männer müssen an die Front.
Emma muss mehr Verantwortung für die Tiere übernehmen und sich gleichzeitig um ihre schwangere Schwester kümmern.
Der Tierarzt Julius, der an der Front verletzt wurde steht Emma im Zoo zur Seite.
Gegen Ende des Krieges, als der Hunger in der Bevölkerung immer größer wird steht der Zoo kurz vor der Schließung.
Können Emma und Julius den Zoo retten?


„Die Frauen von Schönbrunn – Ein Leben für das Wohl der Tiere“ ist der Auftakt einer neuen Saga von Beate Maly.

Ich habe schon sehr viele Saga gelesen und auch viele die sich in der Zeit des 1. und 2. Weltkriegs bewegten.
Das Thema Tiere, Zoo, Tierpflegerinnen ist neu für mich und deshalb um so interessanter.

Mit Emma hat die Autorin einen tollen Charakter erschaffen.
Gerne wäre sie Tierärztin geworden, doch zu dieser Zeit war es in Wien einer Frau nicht möglich zu studieren
So geht Emma mit großer Leidenschaft auf in der Pflege der Tiere.
Sie ist eine starke Frau die weiß was sie will.
Auch Julius der Tierarzt ist mir sympathisch. Er wurde an der Front verletzt und ist in den Zoo zurückgekehrt.
An Emmas Seite kämpft er auch in schwierigen Zeiten für den Zoo.
Emma hingegen hilft Julius sein Trauma das er vom Krieg mitgebracht hat zu verarbeiten.

Beate Maly erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und emotional. Auch hat sie viel Zeitkolorit in die Geschichte einfließen lassen.
So liest man nicht nur die Geschichte von Emma, ihrer Familie und Julius sondern auch von der Not der Menschen, von Hunger und Krieg.

Der Schreibstil von Beate Maly ist flüssig und gut verständlich. Es macht Spaß zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin.

Eine wunderschöne Saga, ich freue mich schon auf den 2. Band
„Die Kinder von Schönbrunn-Träume von einer besseren Welt“ der im Februar 2023 erscheinen soll.
Profile Image for Maria.
631 reviews14 followers
January 13, 2022
"Die Frauen von Schönbrunn" von Autorin Beate Maly verspricht einen Roman rund um den Wiener Tiergarten Schönbrunn. Der Titelzusatz "Ein Leben für das Wohl der Tiere" tut sein übriges. Ich habe einen Plot rund um die Arbeit mit den Tieren, die Schwierigkeiten des ersten Weltkrieges und die Bemühungen der Frauen von Schönbrunn erwartet. All das habe ich auch bekommen - verdeckt von einer Liebesgeschichte, die für mich zu wenig Raum für die restlichen Handlungsinhalte gelassen hat. Dies ist auch schon mein größter Kritikpunkt, einfach, weil ich es nicht erwartet habe und es der eigentlichen Handlung in meinen Augen auch keinen nennenswerten Vorteil gibt.

Emma und Julius sind sympathische Charaktere, sie sind nicht zu eindimensional, auch wenn mir ein wenig Tiefe in der Charaktergestaltung gefehlt hat. Die Liebesgeschichte hätte ich nicht gebraucht - zwei Menschen können ein gemeinsames Ziel verfolgen und zusammen arbeiten, ohne sich schmachtend anzusehen oder sich nacheinander zu verzehren... Ich habe dennoch gern mit Emma und Julius mitgefiebert - auch wenn der Plot mir von Anfang an klar war und mich keine Wendung überraschen konnte.
Die Handlung an sich hat mir gefallen, die Nöte, die der Krieg mit sich brachte wurden gut und gnadenlos aufgezeigt. Vielleicht wird im Folgeband noch etwas auf den weiteren Verlauf nach dem Krieg eingegangen - ich würde es mir wünschen.

Der Schreibstil hat mich am Lesen gehalten, er ist angenehm und flüssig. Die Sprache passt gut zu Setting und Zeit, wirkte authentisch.

Insgesamt ist dieses Buch nicht ganz das, was ich erhofft habe. Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen und werde voraussichtlich auch den folgenden Band "Die Kinder von Schönbrunn" lesen.
Profile Image for Marimirl.
227 reviews3 followers
January 18, 2022
Ein wunderschönes Buch!

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich, dass es der Auftakt zu einer Saga war und es somit zumindest noch einen weiteren Band geben wird (leider erst im Februar 2023).

Ich habe vor kurzem einen Krimi der Autorin gelesen, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Bücher, die in Wien spielen, mag ich besonders gern, weil mir so viele Orte und Namen bekannt sind.

Natürlich ist die Kulisse im Jahr 1917 nicht unbedingt eine schöne - das dritte Kriegsjahr, viele Ehemänner und Väter kämpfen an der Front, das Essen ist knapp. So auch für Emma und ihre Schwester. Emma arbeitet im Tiergarten Schönbrunn, weil ihr Traum Tierärztin zu werden aufgrund des Krieges erstmal ein Traum bleiben muss. Der Einblick in die Arbeiten im Tiergarten während des Krieges hat mir sehr gefallen. Auch interessant fand ich die Erwähnungen, wie der Kaiser damals gehandelt hat (Verteilung Lebensmittel, Priorität der Tiere, etc.). Ich denke, dass das damalige Leben in Wien sehr gut widergegeben wurde. Ich konnte mir zumindest alles sehr gut vorstellen.

Die Geschichte rund um Emma fand ich spannend und sehr angenehm zu lesen. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, der man als Leser nur das beste wünscht. Dennoch muss sie den oder anderen Schicksalsschlag hinnehmen. Wirklich gut lernt man nur die Hauptfiguren kennen, was aber auch ausreichend ist.
Eine extra Erwähnung muss es einfach für die Orang-Utan-Lady geben, um die sich Emma in erster Linie kümmert. Sie erinnert sehr an Nonja, die durch ihre malerischen Künste berühmt wurde und 2018 leider verstorben ist.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
98 reviews
March 13, 2023
Beate Maly

Die Frauen von Schönbrunn

Historischer Roman


Worum es geht, Klappentext:

Der Krieg ist verloren.
Der prächtigste Zoo Europas ist am Ende.
Eine Frau kämpft für ihre Schützlinge
und ihre große Liebe.

Im Sommer 1914 erfüllt sich
für Emma ein Traum:
Sie wird eine der ersten Pflegerinnen
im prachtvollen Wiener Tiergarten Schönbrunn.
Voller Leidenschaft
widmet sie sich ihren Schützlingen,
den Zebras, Giraffen und Orang-Utans.
Als der Erste Weltkrieg ausbricht,
werden fast alle Männer eingezogen.
Schneller als ihr lieb ist,
muss Emma Verantwortung für die Tiere
übernehmen und außerdem noch
für ihre schwangere Schwester sorgen.
An ihrer Seite steht Tierarzt Julius,
der verletzt von der Front zurückgekehrt ist
und nach dessen Nähe sich Emma zunehmend sehnt.
Während die Bevölkerung
gegen Ende des Krieges hungert,
werden die Rufe immer lauter,
den Zoo zu schließen.
Kann Emma mit Julius’ Hilfe retten,
was ihr am meisten am Herzen liegt?


Meine Meinung:

Ein sehr schön geschriebener emotionaler
Roman, der mich sehr gefesselt hat.
Die Geschichte spielt sich
in einer sehr schwierigen Zeit ab,
die den Menschen und Tieren sehr viel
abverlangt.

Mein erster Roman von Beate Maly,
aber ganz bestimmt nicht mein letzter!
Ich fand das Buch spannend, berührend
und sehr lesenswert und ich
freue mich schon auf den
nächsten Teil,
der "Die Kinder von Schönbrunn"
heißt.

Tierisch gute 5 Sterne von mir!!!
27 reviews
January 8, 2022
Der Zoo ist ein Ort der Ablenkung, der Unterhaltung und der Freude (S. 345)

Vor der Lektüre war ich der Meinung, dass Cover und Titel eindeutig zeigen: Es handelt sich um einen historischen Roman, in dem Frauen die Hauptrolle spielen und vergab aufgrund einer Leseprobe vorerst 4 Sterne mit Luft nach oben.

Nach der Lektüre muss ich meinen ersten Eindruck von Cover und Titel revidieren. Sie passen leider nicht 100 % zum Inhalt. Zum einen spielen nicht die zwei Schwestern Emma und Greta die Hauptrolle, sondern insbesondere Emma und der Tierarzt Julius. Zum anderen kümmert sich Emma als Tierpflegerin vorzugsweise um eine Orang-Utan-Dame und nicht um Elefanten.

Inhaltlich bin ich aber nicht enttäuscht worden und vergebe gerne 4,5 Sterne. Angefangen mit dem Prolog im Sommer 1914 spielt die eigentliche Geschichte verteilt über 31 Kapitel Ende 1917 / Anfang 1918 und endet schließlich mit einem Epilog im Frühling 1918. Die Hauptprotagonisten sind äußerst sympathisch, ihre Handlungen und Gefühle sind gut nachvollziehbar. Auch die Nebenfiguren sowie Szenerie sind sehr gut und realistisch geschildert.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte. Ich wollte das Buch ungern aus der Hand legen, denn es hat mich wirklich gut unterhalten. Band 2 der Schönbrunn-Saga steht schon auf meinem Wunschzettel.
1,049 reviews9 followers
March 27, 2022
Emma wird zu Beginn des ersten Weltkriegs Tierpflegerin im berühmten Tierpark von Schönbrunn. Ein Traum ist für sie in Erfüllung gegangen. Der bald zu in einem Albtraum in ihrer Umgebung verschwindet. Je länger der Krieg dauert das desto mehr Aufgaben und Sorgen hat sie. Sie vermisst ihren Vater, sie muss sich um ihre schwangere Schwester kümmern. Gleichzeitig werden die Nahrungsmittel für Mensch und Tier immer weniger. Im letzten Kriegswinter gibt es auch kaum noch Heizmaterial. Die Gefahr für die Tiere wird immer größer. Gleichzeitig. hat sie Gefühle für den Zootierarzt Julius Winter, auch das ist nicht einfach in Kriegszeiten.
Es ist eine emotional erzählte Geschichte, diesmal mit anderen Protagonisten wie sonst. Denn die Tiere spielen eine gleich große Rolle wie die Menschen. Denn sie leiden genau so wie die Menschen in diesem Krieg. Klar ist in solchen Fällen haben die Menschen und ihre Sorgen Vorrang. Aber in einem Roman der in der Vergangenheit spielt darf es andere Prioritäten geben.
Die Angestellten des Zoos sind auf einmal überwiegend Frauen oder Kriegsversehrte, es sind überwiegend sehr sympathische Figuren, obwohl natürlich ein Fiesling, der sich auch noch vor dem Einsatz an der Front drückt, nicht fehlen darf.
Das Buch ist trotz des ernsten Hintergrunds mit Leichtigkeit geschrieben, immer wieder blitzt ein schöner Moment auf.
Profile Image for Christiane Lempenauer.
222 reviews19 followers
October 28, 2022
Diese Geschichte ging mir sehr ans Herz, auf einer Seite war es manchmal erschreckend zu lesen, was nach dem Krieg alles los war und auch wie es um die Tiere stand. Aber der Mut und die Hingabe zu den Tieren und egal was passiert immer alles zu tun, das es ihnen gut geht, nie aufzugeben, das war beeindruckend.

Emma muss ihrer Frau stehen, sehr kämpfen um sich in der Männerwelt und um die Tiere ,die Geschichte war mit Tiefgang, es war ein erschreckendes und wunderschönes Abenteuer, dieses Buch zu lesen. Ich war beeindruckt von ihr und sie wurde im Laufe des Buches eher zu einer Freundin als zu einem Charakter im Buch.

Der Autorin ist es gelungen mit der Geschichte einen Nerv zu treffen, alles war anschaulich beschrieben und ich konnte das Buch nicht weglegen, es war ein Wechselbad der Gefühle und ich habe auch mal eine Träne in diesem Buch gelassen. Dieses Buch hat mich bewegt und ich war überrascht, mit was Emma alles zu kämpfen hatte, sie war aber taff, ich dachte manchmal, ob ich das alles geschafft hätte wie sie.

Der Schauplatz war detailliert beschrieben, man hat einen schönen Einblick in Schönbrunn zur damaligen Zeit bekommen und ich fühlte mich als wäre ich im Jahr 1914 ein tolles gefühlvolles, detailliertes, emotionales Buch. Ich war begeistert und es hat mich sehr bewegt.
636 reviews
January 6, 2023
Emmas größter Wunsch ist es, Tierärztin zu werden. Doch einer Frau ist es 1914 verwehrt, Veterinärmedizin zu studieren. Dieses ist nur in der Schweiz möglich. Deshalb ist Emma glücklich eine Tätigkeit als Tierpflegerin im Tiergarten Schönbrunn zu bekommen. Voller Leidenschaft geht sie dieser Tätigkeit nach. Doch als der erste Weltkrieg ausbricht wird die Nahrung für Mensch und Tier knapp und der Tiergarten und Emma müssen um ihr Überleben kämpfen. Zumal sich Emma noch um ihre schwangere Schwester Greta kümmern muss, deren Mann an der Front vermisst wird. An Emmas Seite kämpft der Tierarzt Julius, der von der Front verletzt zurückgekehrt ist, um das Bestehen des Zoos. Denn auch von Seiten der hungernden Bevölkerung mehren sich die Stimmen, den Zoo zu schließen. Können Emma und Julius die Tiere und den Zoo retten?
Beate Maly hat sich bei diesem Roman von wahren Begebenheiten inspirieren lassen. So hat es einige der Tiere wirklich gegeben. Die Situation der damaligen Zeit hat sie eindrucksvoll und nachvollziehbar dargestellt. Auch sind die verschiedenen Charaktere authentisch und warmherzig beschrieben. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil ist es ein Vergnügen diesen bewegenden Roman zu lesen.
Mein Fazit:
Ein wundervoller Auftakt der Schönbrunn-Saga, den ich sehr gerne weiterempfehle. 4 Sterne.
24 reviews
February 6, 2022
Ab der ersten Seite hat mich der Roman gefesselt und mich in das Leben der Emma Moser und des Julius Winter mitgenommen.
Die Geschichte aus den beiden Sichten der Hauptprotagonisten zu lesen fand ich abwechslungsreich und so konnte man sich ein gutes Bild der beiden machen.

Was ich ein bisschen schade finde, dass zwar der Schauplatz des Ersten Weltkrieges gewählt wurde, jedoch dazu relativ wenige Informationen mit eingeflossen sind.
Sehr interessant fand ich im Gegenzug aber, dass die Handlung in einem Zoo zu Zeiten eines Krieges statt findet und auch zum Denken anregt. Warum werden die Zootiere durchgefüttert, während Menschen Hunger leiden? Warum wird der Zoo nicht einfach geschlossen?

Auch gut erzählt fand ich den Aspekt, wie wenig die Tiere zu dieser Zeit noch erforscht waren und wie die Tierhaltung damals ausgesehen hat im Vergleich dazu wie wir die Zoos heute kennen.

Alles in allem finde ich das es ein sehr gelungenes Buch ist. Einzig der Buchtitel stört mich ein wenig, da hier eigentlich nur von einer einzigen Frau und ihrer Geschichte erzählt wird und nicht wie es im Titel heißt „Die Frauen von Schönbrunn“. Trotzdem habe ich es an einem Abend verschlungen und würde es in jedem Fall weiterempfehlen!
Profile Image for pia.pf10.
56 reviews
January 5, 2022
Das Cover ist wieder ein schönes gemütliches aus dem ullstein Verlag wie man es kennt und der Klappentext klang auch vielversprechend.
Der Schreibstil hat mir dann auch gut gefallen und ich bin super schnell durch das Buch gekommen.

Emma ist eine sehr starke Protagonistin, weil sie sich für ihren Traum, Tierärztin zu werden, einsetzt und im Tiergarten sich dann auch liebevoll um die Tiere kümmert und alles versucht, damit es ihnen allen gut geht.

Gemeinsam mit ihrer Schwester muss sie ihr überleben sichern und es werden viele Auswirkungen des Krieges angesprochen, was vor allem wegen der vielen eingezogenen Männer sehr traurig war.

Julius war auch ein sehr sympathischer Charakter und auch er hatte es durch den Krieg nicht einfach, der Spuren bei ihm hinterlassen hat.

Die Atmosphäre im Tiergarten mochte ich aber super gerne und trotz der manchmal drückenden Stimmung und ernstem Thema hat das Buch so eine gewisse Leichtigkeit versprüht.

Es ist ein sehr schöner historischer Roman, den ich Interessierten des Themas empfehlen kann.
2,277 reviews13 followers
January 4, 2022
Zum Inhalt:
Während des ersten Weltkrieges haben es nicht nur die Menschen schwer, auch die Tiere im Wiener Tiergarten Schönbrunn leiden. Emma, eine der ersten Pflegerinnen kümmert sich sehr um die Tiere und übernimmt schnell Verantwortung während sie sich auch noch um ihre schwangere Schwester kümmert. An ihrer Seite steht immer mehr der Tierarzt Julius. Können sie den Tierpark retten?
Meine Meinung:
Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war dass die schwierigen Zeiten sehr eindringlich geschildert wurden und dass der Hunger und das Leid eben nicht nur Menschen sondern auch Tiere getroffen hat. Nebenher wird aber auch eine sehr interessante Geschichte erzählt, die mir gut gefallen hat. Auch dass vieles der Last plötzlich auf den Frauen lag. Klar, eine Liebesgeschichte ist auch beinhaltet, aber eben nicht so vordergründig. Der Schreibstil ist sehr gut, das Buch liest sich sehr gut.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
Profile Image for Peachy_bookdreams.
143 reviews3 followers
January 14, 2022
Das Cover des Buches hat mir schon vom erstem Anblick an sehr gut gefallen, auch die erste Innenseite ist liebevoll gestaltet worden.

Beate Maly schreibt in diesem Roman über eine junge Frau namens Emma, ihr Traum war es schon immer ihrem Vater zu folgen und sich um die Tiere im Tiergarten Schönbrunn zu kümmern. Doch plötzlich bricht der 1. Weltkrieg aus und Emmas Vater muss gemeinsam mit Gustav, dem Ehemann von Emmas Schwester Greta an die Front. Nicht nur für die armen Tiere wird nach längerer Kriegszeit das Essen und die Ressourcen knapp, auch für die Bevölkerung wird es immer schwieriger sich aus der Hungersnot zu retten. Emma muss sich gleichzeitig um ihre Schwester kümmern, die auch noch dazu schwanger ist.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und war bildlich schön detailliert, sodass man sich alles schön vorstellen konnte. Da ich selbst schon im Schloss Schönbrunn und im Tiergarten war, hat es mir sehr gefallen einen historischen Roman über diesen Ort zu lesen.
Profile Image for Lous Bücherregal .
33 reviews
January 15, 2022
Mich hat das Cover sehr angesprochen, umso schader (ist das ein Wort?) finde ich es, dass Elefanten kaum eine Rolle in diesem Buch spielen. Abgesehen davon haben mich aber nur die gelegentlich auftauchenden sehr kurzen Sätze genervt. Obwohl dieses Buch während des ersten Weltkrieges spielt, also in einer sehr tristen Zeit, ist es doch herzerwärmend und voller Liebe. Zwischen den Zeilen kann dieses Buch trösten und dem Leser vermitteln, dass auf düstere Zeiten auch wieder Tage voller Sonnenschein folgen, man darf nur den Glauben daran nicht verlieren. Das ganze spielt in Wien, was definitiv zu den Top 3 meiner Lieblings-Städte gehört. Und auch wenn es das Wien von 1917, mitten im Krieg ist, ist es doch schön, mit diesem Buch durch die vertrauten Straßen zu wandeln.
Im Nachwort der Autorin wird außerdem erwähnt, welche Teile des Plots auf wahren Begebenheiten basieren, was ich sehr interessant fand.
Profile Image for _ich. lese_.
849 reviews2 followers
February 13, 2022
Wien Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Emmas größter Traum geht in Erfüllung, sie darf Tierpflegerin in Schönbrunn werden. Allerdings hat sie bald viel mehr Verantwortung als gedacht, die Männer müssen in den Krieg, es bleiben die Frauen zurück. Unter ihnen Emmas Schwester, die auch noch schwanger ist.

Die Frauen von Schönbrunn ist ein historischer Roman in einer wunderschönen Umgebung. Meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und natürlich sehr packend erzählt. Ein schöner Schreibstil, der einen miterleben lässt, was damals alles von den Frauen geschafft wurde. Allen voran Emma, eine sehr starke Frau durch und durch.
Eine Zeitreise in Österreichs berühmtesten Zoologischen Garten, die Tiere stehen in einer wichtigen Position. Die Geschichte hat einen besonderen Zauber, die Zeit ist eine meiner liebsten in der Vergangenheit, sehr schön geschrieben, sehr unterhaltsam.
42 reviews
January 10, 2022
Tolles Buch

Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Einmal angefangen habe ich es kaum noch aus der Hand gelegt. Es passiert so viel in kurzer Zeit und jedes Kapitel ist in gewisser Weise spannend, unterhaltsam, interessant aber auch mal traurig.
Neben der Geschichte rund um den Zoo bekommt der Leser einen sehr anschaulichen Einblick in das Leben in der Zeit des Krieges.
Das Buch ist mal aus der Sicht von der Tierpflegerin Emma und mal aus der Sicht vom Tierarzt Julius geschrieben. Beide haben in ihrem Leben sehr viel mitmachen müssen und trotzdem ein großes Herz. Es sind zwei Personen in die ich mich im Laufe des Buches immer besser hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen konnte.
Das Buch ist unheimlich kurzweilig und hat mich ein bisschen in das damalige Leben eintauchen lassen. Meiner Meinung nach ist es viel mehr als eine Geschichte rund um die Erhaltung des Zoos.
Profile Image for Heike Bund.
63 reviews
June 23, 2023
Meine Meinung zu diesem Roman ist etwas zwiespältig. Der Tiergarten Schönbrunn, einer der schönsten Zoos Europas, als Hauptfigur eines Romans, das hat mich angezogen.
Frauen, die während des Krieges Handlungsspielraum fanden und trotz allen Kriegselends, tatkräftig das zivile Leben gestaltet haben als Protagonistinnen sind sicher jede Würdigung wert. Leider ging es in diesem Roman aber nicht ohne romantischen Helden und das Thema ist für meinen Geschmack etwas zu flach abgehandelt und hätte durchaus mehr Tiefgang verdient.
Das Cover ist sehr schön gestaltet, die Handlung logisch aufgebaut und der Stil flüssig. Der Roman liest sich leicht und für Liebhaber_innen des Genre sicher eine Empfehlung.
Profile Image for lesemama.
1,611 reviews1 follower
April 9, 2022
Zum Buch:
Wien 1914, Emma ist glücklich, endlich wird ein Traum wahr, sie darf als Tierpflegerin in der Menagerie Schönbrunn anfangen, ein erster Schritt zu ihrem allergrößten Wunsch, Tiermedizin zu studieren. Dann bricht der erste Weltkrieg aus und nichts ist mehr wie es war. In Schönbrunn sind nur noch Frauen und Kriegsversehrte beschäftigt, die Tiere sowie die Menschen leiden unter dem Krieg, das Essen ist knapp.
Dann fängt ein Tierarzt an und Emma und Julius, der Tierarzt, kämpfen um den Fortbestand der Menagerie.

Meine Meinung:
Mich sprach das Cover total an, auch wenn es durch die Elefanten leicht irreführend ist.
Der Roman ist eine sehr unterhaltsame Geschichte über die schwere Zeit rund um den ersten Weltkrieg, aber auch über starke Frauen, allen voran Emma, die sich nicht unterkriegen lässt. Zusammen mir Julius unternimmt sie alles menschenmögliche um ihren geliebten Zoo zu retten.
Ein sehr gut recherchierten historischer Roman, ein sehr gut zu lesender Schreibstil und interessante Charaktere. Alles was eine gute Story braucht.
Profile Image for Michaela.
72 reviews
July 6, 2025
ein wirklich schön geschriebener historischer Roman, der einen ehrlichen Einblick in die Sorgen und Nöte des Tiergarten Schönbrunn während des Ersten Weltkriegs gibt. Die Geschichte nimmt uns mit in die Leben der dort arbeitenden Menschen und vermittelt große Gefühle. Hab das Buch an einem Wochenende gelesen und es sehr gemocht.
Profile Image for Eva J.
82 reviews
May 13, 2022
Nette Geschichte zum schnellen weglesen.
Displaying 1 - 30 of 33 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.