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Der Tropfen weiß nichts vom Meer:.

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Eine inspirierende Lebensgeschichte von poetischer Kraft und Schönheit ....

In Afghanistan eine Tochter zu bekommen verheißt Unheil, eine Finsternis für die Familie, denn Mädchen bedeuten Kummer und Sorgen. Mahbubas Vater hatte sieben Töchter und hieß doch jede freudig willkommen. Das Schicksal tausender afghanischer Mädchen blieb Mahbuba deshalb erspart: Ihre Eltern haben sie nicht verkauft, und ihren Mann konnte sie selber wählen – doch in der traditionellen Gesellschaft sind selbstbewusste Frauen nicht gern gesehen. Als ihre Schwester von einem islamistischen Terroristen erschossen wird, kommt alles ins Wanken, und Mahbuba verlässt ihr Land. Dass ihre Lebensreise sie zunächst für Jahre nach Russland und schließlich nach Deutschland verschlägt, wo man ihr politisches Asyl gewährt und sie eine neue Heimat findet, hätte sie sich nie erträumt. Ein ungewöhnliches Memoir in literarischem Ton – poetisch, ergreifend und kraftvoll: für die Rechte der Frau.

Hardcover

Published January 1, 2017

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Johannes.
200 reviews8 followers
January 6, 2022
Eine angreifende Geschichte von einer Frau,welche nie aufgibt und ihr ganzes Leben der rituellen Kunst verschrieben hat. Trotz ihrer Herkunft versteht sie es als fast keine andere Glasmalerin die Christliche Geschichte zum Leben zu bringen.
Ihre muslimische Erziehung setzt ihr dabei keine Grenzen, sonder zwingt ihr sich intensiv mit der christlichen Lehre auseinander zu setzen. Dabei wird sie nicht gestört von einem "Pseudowissen", was vielen Leute denken zu besitzen, die in der katholischen Kirche groß geworden sind.
Ganz klar stellt sie dabei keine Religion über der andere, doch zeigt uns in ihren Gedanken, wie sie die Heilsgeschichte in beiden Religionen vorfindet. Etwas, was sowohl Muslimne wie Christen oft nicht wahrnehmen, obwohl sowohl die Patriarchen, wie auch die Profeten, Maria und Jesus in der Koran eine Rolle spielen.
In ihrem eigenen Leben werden beide Religionen so mit einander verwoben, dass sie sogar den Jakobsweg geht und bei der "Aussendung" das Abendmahl zu sich nimmt und sich vom Priester segnen lässt.

Wir sind gesegnet mit ihr neuesten Werk, was bei uns im Saarland in der "ältesten Abtei Deutschlands" seinen PLatz gefunden hat und da nun eine ganz eigene religiöse Atmosphere geschaffen hat.
Man kann darüber streiten, ob deswegen die alten Fenster entfernt werden mussten. Und ob sowohl der Mäzen der Abtei, wie auch die Mönche diese Fenster wirklich nur zur Ehre Gottes oder doch auch - oder gerade - zur Erhöhung ihrer Selstwertgefühl haben entwerfen und einsetzen lassen.
Sicher ist nur, dass bei Mahbuba diese Gedanken nie eine Rolle gespielt haben und sie sich wirklich darüber freut zur Ehre Gottes, wie man sich ihm/ihr auch vorstellen mag, ihrer Arbeit nachzugehen.

Eine Sache hat mich aber doch gestört. Das Buch hört gerade dort auf, wo man denkt, dass nun die Geschichte mit den Toleyer Fenstern kommt, welche sie selber als eine der Höhepunkten ihrer Erschaffen empfunden hat. Gerne hätte man doch ein wenig erfahren wieso sie gerade diese Bilder entworfen hat und warum in diesen bestimmten Farben.

Nebenbei erfährt man auch noch so einiges über die Geschichte Afghanistans und wie weit man schon mit der Gleichberechtingung vorangeschrieten war, bis sich die kommunistische Regierung so zerstritten hat, dass sie sich nicht zu den (damals vergleisweise noch wenigen) Mudschahedin zu wehr setzen konnten, die Vorläufer der Taliban.
Die Russen, welche damals auf erbitten der Regierung dann in Afgahnistan einmarschierten und einen Chaos hinterlassen haben, gefolgt von den Amerikanen, welche ebenfalls das Land nicht aufgebaut haben, sondern sich nur darauf spezialisiert haben die IS und Taliban zu bombardieren, haben über Jahre die Gelegenheit verstreichen lassen ein demokratisches Stelsel aufzubauen (was übrigens nicht mit unserer Demokratie übereinstimmen muss).

Hätte man die Afghanen nicht als Ungläubigen gesehen sondern als gleichwertig; und hätte man versucht die Situation vor dem Einzug der Russen wieder herzustellen, ohne dabei unbedingt wieder den Kommunismus einzuführen, wären da nicht soviele Menschen (vor allem Männer), die ganz schnell zu der Taliban wechseln. Es hat aber keine Besatzungsmacht gegeben - mit Einbegriff der deutschen Bundweswehr - welche versucht hat die Demokratie wieder herzustellen. Sondern man hat sich vorwiegend darauf spezialisiert zu bombardieren oder Wasserquellen zu bauen. So hat man viele gute Möglickeiten verstreichen lassen.

Man kann nur hoffen, dass die Afghanistani sich besinnen, auf die Periode der Wohlstand, welche sie während des Kommunismus erlebt haben und dass sie in der Lage sind, sich zu Taliban, IS, Mudschahedin und allen anderen Rüpckwäötsgewannten zu wehr zu setzen. Wenn notwenidg auch mit Hilfe anderer Völkern, die dabei aber nie die Hauptrolle spielen dürfen.

Es fällt übrigens zu hoffen, dass dieses Buch auch in der englischen Sprache übersetzt wird, denn in keinem Land gibt es soviele Kunstwerke von Mahbuba wie in der USA.
Profile Image for Andrea Mora.
53 reviews
October 9, 2023
Me gustaron todas las metáforas que la autora utilizó en el libro. La forma en que se narran los eventos y como siempre hay una palabra, un sentimiento, una imagen, un recuerdo que sintetiza todo eso.
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