Elena lebt glücklich mit ihrem Mann in Paris, wo sie in einer kleinen Parfümerie die Emotionen ihrer Kunden in kostbaren Düften verewigt. Nur ganz selten denkt sie noch an den alten Palazzo im Herzen von Florenz, wo die Frauen ihrer Familie viele Jahre lang nach der verlorenen Rezeptur für das Parfüm ihrer Großmutter gesucht haben. Ein Duft, der so perfekt war, dass er den Mensch in all seinen Facetten erfassen konnte. Das ändert sich, als Elenas Mutter sie einlädt, nach Florenz zu kommen und mit ihr auf eine Reise aufzubrechen, die sie einander wieder näherbringen soll. Und nicht nur das – während die beiden auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, drängt ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht …
Cristina Caboni lives in the province of Cagliari with her husband and their three children. In addition to devoting herself full time to writing, Cristina also works for the family beekeeping business, dealing with the care of queen bees, and also enjoys cultivating a variety of roses. The world of perfumes and natural essences has been a passion of Cristina's for a long time. Her debut novel, The Secret Ways of Perfume, is a tribute to the connection between scent, memory and emotion, and was a highly acclaimed bestseller in Italy before its publication in English.
Gerade für mich als Anosmikerin war es irgendwie spannend in die Welt der Düfte einzutauchen, vor allem weil am Anfang jedes Kapitels zu so mancher Pflanze und ihrem Charakter eine schöne Beschreibung steht.
Inhaltlich, war es solala. Cail wirkt mir oft zu glatt geschliffen. Stellen in denen er Wütend war, waren für mich oft nicht ganz nachvollziehbar und dienten mehr dazu mit Kalenderweisheiten zu punkten und die Protagonistin in eine bestimmte Richtung zu führen, richtig Tiefgang hatte er aber als Mensch für mich nicht, er bleibt in der Rolle des klassischen Märchenprinzen. Manchmal war mir der Schreibstil auch etwas zu Förmlich und die Unterhaltungen wirkten dadurch irgendwie etwas gestellt. Probleme werden zwar behandelt aber vor allem gegen Ende ist dann alles Eitel Wonne und man hat sich lieb, was ja durchaus nicht schlecht ist, aber da und dort für mich dann doch auch oft zu einfach abgehandelt.
Elena Rossini hat eine wunderbare Tochter, einen liebevollen Freund und ein florierendes Parfümgeschäft, aber glücklich ist sie trotzdem nicht. Ihre Gabe, für jeden Kunden das richtige Parfüm zu finden, die ihr sonst immer Halt gegeben hat, scheint ihr abhanden gekommen zu sein. Dazu kommt eine sehr schwierige Beziehung mit ihrer Mutter Susanna. Gemeinsam brechen die beiden zu einer Reise um die Welt auf den Spuren von Susannas Geschichte auf. Eine insgesamt sehr blumige Geschichte über Düfte, Familie, Leidenschaften und Traditionen - sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Aber es passt zusammen und ist gut gemacht. Ich hätte mir persönlich etwas mehr Detail bei den Dialogen und Handlungen und dafür etwas weniger bei den Beschreibungen gewünscht, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
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