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Autismus bei Kindern: Der große Elternratgeber für den richtigen Umgang mit dem Asperger-Syndrom und anderen Autismus-Spektrum-Störungen — inkl. Selbsttest, Tipps & Übungen

Entdecke den ultimativen Elternratgeber für Autismus bei Kindern!
Du hast bemerkt, dass dein Kind auffällige Verhaltensweisen sowie sprachliche oder kommunikative Defizite an den Tag legt? Du vermutest, dass Autismus dahinterstecken könnte, bist dir aber über die konkrete Bedeutung der Symptome noch nicht im klaren?

Wurde bei deinem Nachwuchs sogar schon eine Form von Autismus diagnostiziert und du möchtest dir einen Überblick über die Störung sowie über schnelle, unkomplizierte Möglichkeiten zur Selbsthilfe verschaffen?

Es fällt dir schwer, den gemeinsamen Alltag mit deinem Kind zu meistern und du willst endlich lernen, es möglichst effizient in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen?

Hier findest du jede Menge hilfreicher Infos, einen praktischen Selbsttest, zahlreiche Tipps & Selbsthilfe-Übungen und alles was du rund um die Autismus-Symptome deines Kindes wissen musst!

Machst du dir Sorgen, weil dein Kind sich anders verhält, als es andere Kinder tun? Weil es dich nicht ansieht, dein Lächeln nicht erwidert und nicht reagiert, wenn du es bei seinem Namen rufst? Ist die Sprachentwicklung deines Kindes verzögert, kann es nachts einfach nicht schlafen und sticht es in sozialen Interaktionen immer irgendwie heraus? Dann könnte dein Kind unter einer Erkrankung auf dem Autismus-Spektrum leiden. Was das für dich und dein Kind bedeutet und was du jetzt tun solltest, erklärt dir die erfahrene Psychologin und Autorin, Svenja Hold, in diesem Ratgeber. So lernst du Autismus zu verstehen und kannst gemeinsam mit deinem Kind die Hürden, die euch die Störung in den Weg legt, problemlos überwinden.

Du und dein Kind, ihr seid ein Team und gemeinsam seid ihr stärker als Autismus! Startet jetzt mit diesem Buch euren Weg in eine bessere Zukunft!

140 pages, Hardcover

Published January 16, 2022

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Svenja Hold

32 books1 follower

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Profile Image for Kim.
Author 60 books60 followers
February 7, 2023
Ich stehe dem Buch etwas zwiegespalten gegenüber. Einerseits bietet es einen guten Überblick über das, was einen nach der Autismus-Diagnose seines Kindes erwarten kann/wird, andererseits empfinde ich die Wahl der Sprache stellenweise schwierig.

In ihrem Ausblick geht die Autorin darauf ein, dass ein Leben mit Autismus nicht nur Einschränkungen mit sich bringt, sondern durchaus auch bereichernd sein kann - und sie sagt selbst, dass Menschen auf dem Autismus-Spektrum eine unterschiedliche Wahrnehmung von der Welt haben, die aber per se ja erst mal jeder Mensch hat.

Ich hätte mir gewünscht, dass sich diese Sicht durch das gesamte Buch zieht. Anfangs hatte ich als Mutter, die noch auf ihre eigene Diagnose wartet, oft kein wertschätzendes Lesegefühl, ich kam mir als Mensch niederer Klasse vor und empfand es, als würde Autismus eine schwerwiegende Behinderung sein.

Nun kann ich natürlich nur von meiner Lebensrealität ausgehen, in der ich dreißig Jahre undiagnostiziert und relativ gut durchs Leben gekommen bin. Mittlerweile arbeite ich seit sieben Jahren selbstständig und habe eine eigene Familie gegründet. Diese ja doch eher positive Perspektive kam mir in dem Buch deutlich zu kurz.

Was mir das Buch aber deutlich bewusst gemacht hat, ist, dass Unterstützung von autistischen Menschen in unserer Gesellschaft immer noch nicht darin besteht, „normal gestrickte“ Personen aufzuklären und Neurodivergenz zu normalisieren und zu entstigmatisieren, sondern Menschen, die in irgendeiner Weise anders sind, mit Hilfe von Therapien und Trainings an ein „normales“ Leben anzupassen. Ob sie das auf Dauer glücklich macht … wage ich zu bezweifeln.

Aber dafür kann die Autorin ja nichts. Ich denke, in ihren Möglichkeiten hat sie einen recht guten Starterguide für Eltern geschrieben, die sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Wer hier weiter recherchieren möchte (und vielleicht auch kein besonders stark betroffenes Kind hat, ich kann hier nur von unserer Situation sprechen) sollte sich unbedingt Perspektiven von Erwachsenen ansehen, die jahrelang undiagnostiziert durchs Leben gegangen sind. Da sieht man ganz gut, wie sich jahrelanges „maskieren“ (also ständiges „normal“ Verhalten, das vor allem durch „ignorieren von Schreien und Wutausbrüchen“ (wie im Buch als Maßnahme vorgeschlagen)) auf Selbstidentifikation und Komorbiditäten wie Depressionen, Ess- oder sonstige Störungen auswirken können. Kein Kind schreit oder hat einen Wutausbruch um zu ärgern, gerade bei Kindern auf dem Autismus-Spektrum negative Gefühle nicht zu begleiten, halte ich für einen schwerwiegenden Fehler.
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