Karnevals-Irrsinn, ein heimtückischer Mord und ein charmanter Kommissar – ein Fall für Pech & Schwäfel! Teil zwei der Cosy Crime-Reihe nach dem Audible-Original jetzt auch als E-Book
Schlimmer kann dieser Tag für Maike Pech eigentlich nicht werden. Nicht nur, dass in ganz Niederteerbach alle närrisch geworden sind und die Kommissarin erfolglos versucht, dem Trubel des Karnevals zu entkommen. Nun wird in einer örtlichen Pension auch noch die Leiche eines Berliners gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen mit einer Büste hin, doch Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel kann eine viel abscheulichere Todesursache feststellen. Der Fall scheint verzwickt. Offenbar war das Opfer selbst einem tödlichen Geheimnis auf der Spur – und wurde ganz klar fündig. Gut, dass kriminalistische Kompetenzverstärkung aus Berlin eintrifft. Der entsandte Kommissar Martin Seidel hat jede Menge besserwisserischen Charme auf Lager und zwischen ihm und Maike fliegen allerlei Funken. Die beiden müssen sich aber schnell zusammenraufen, denn die Liste der Opfer wird immer länger …
Robin Fuchs, das sind Christian Handel, Jana Ronte, Nica Stevens und Andreas Suchanek. Gemeinsam schreiben die vier Autor:innen für Audible die Original-Reihe „Pech & Schwäfel“.
Der zweite Band der Reihe und der zweite gemeinsame Fall für die Kommissarin Maike Pech und ihre Freundin und Gerichtsmedizinerin Zoe Schwäfel. In der örtlichen Pension wurde ein Mann erschlagen, doch die Obduktion der Leiche bringt noch eine überraschende Wendung ans Licht. Der Fall scheint verzwickt. Mir hat dieser zweite Band sehr gut gefallen, auch wenn ich den ersten Band ein wenig mehr mochte. Dennoch hat es auch hier wieder Spaß gemacht, gemeinsam mit den beiden Freundinnen und Kolleginnen auf Verbrecherjagd zu gehen. Es ist ein gemütlicher, unterhaltsamer, auch humorvoller und dennoch spannender Band der Reihe!
Wieder ganz nett - wenn man Mirja Boes als Vorleserin mag und das Setting im Rheinland. Den Kriminalfall fand ich ein bissle besser als den ersten - ich würde fast sagen, das ist der beste bisher (höre derzeit schon Band 5...)
Spannender und äußerst interessanter Mordfall kombiniert mit jeder Menge Humor
Der erste Teil hat mich schon köstlich unterhalten und ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Innerhalb der ersten Sätze war ich zurück in Niederteerbach. Schnell müssen sich Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel und Kommissarin Maike Pech mit ihrem nächsten Fall auseinandersetzen. Dazwischen gibt es noch eine gute Portion Dorfleben, Familienalltag und einen Berliner Kollegen. Die Kriminalgeschichte hat mir äußerst gut gefallen, unerwartet, stimmig, schlüssig und gut recherchiert. Hier wird ein sehr gelungener Spannungsbogen aufgebaut, gut gehalten und toll aufgelöst. Dazu der Humor - ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wie die Autor:innen jede Spitze auf den Punkt treffen. Die Charaktere sind originell und einfallsreich gestaltet und ein bisschen karikativ - alle durchweg hervorragend getroffen und leicht vorzustellen. Das Hörbuch wird, wie der erste Teil auch, von Mirja Boes gesprochen. Ihre Stimme passt perfekt zu der Geschichte ihre Art die Charaktere darzustellen überzeugt. Die vier Autoren hinter Robin Fuchs haben erneut gezeigt wie genial sie zusammen funktionieren und eine weitere packende Geschichte verfasst, voll Spannung und Humor. Ich bin sehr froh, dass sie Fortsetzung schon erschienen ist. "Der Tote im Sand" kam Anfang Januar heraus.
Pech und Schwäfel ermitteln wieder - diesmal im Falle eines toten Berliners, der zur Karnevalszeit nach Niederteerbach gereist ist und in seinem Hotelzimmer ermordet wurde. Bei den Ermittlungen, die bis in die dunkle Vergangenheit Deutschlands zurückreichen, wird Maike Pech von einem gutaussehenden Berliner Kollegen unterstützt. Währenddessen scheint es in Zoe Schwäfels Ehe zu kriseln... Mit viel Witz wird auch der zweite Kriminalfall erzählt, der diesmal noch verzwickter ist als im ersten Band und interessante Details aus der Vergangenheit zutage fördert. Leider gab es keine neuen Hinweise zum Fall der verschwundenen Jugendfreundin von Pech&Schwäfel, und auch der Karneval wurde nur am Rande erwähnt und nicht weiter in die Handlung eingebunden. Fazit: auch der zweite Band bietet eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und einer ordentlichen Prise Humor. Gut dass schon ein dritter Band vorliegt - somit gibt es keine Wartezeit.
Der zweite Fall der besten Freundinnen Pech und Schwäfel ist mindestens genauso gut wie der erste Fall! Es wird hin und wieder auf bekannte Informationen aus dem ersten Buch zurückgegriffen, vieles dabei aber auch nochmal wiederholt, sodass man das Buch auch gut lesen und verstehen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Es ist sehr gut zu lesen, humoristisch und doch spannend. Klare Empfehlung!
Spannender und interessanter Fall, aber der Humor bleibt gewöhnungsbedürftig
Buchmeinung zu Robin Fuchs – Der tote Berliner
Der tote Berliner ist ein Kriminalroman von Robin Fuchs, der 2023 im dp Verlag erschienen ist. Es ist der zweite Band der Serie um Maike Pech und Zoe Iyeke Schwäfel, die zuerst als Hörbuch im Rahmen der Audible Originals erschienen ist.
Zum Autor: Robin Fuchs ist das Pseudonym des Autorengespanns Christian Handel, Jana Ronte, Nica Stevens und Andreas Suchanek.
Zum Inhalt: Kommissarin Maike Pech hat sich nach Niederteerbach versetzen lassen, um das Geheimnis um ihre verschwundene Jugendfreundin Billie zu lösen. Nun nervt sie der Karneval und dann wird ein toter Berliner in einem Hotel aufgefunden. Zur Unterstützung reist der attraktive Berliner Kommissar Martin Seidel an.
Meine Meinung: Wie schon beim ersten Band empfand ich den Humor an einigen Stellen als zu aufgesetzt und die Autoren bedienten sich wieder reichlich aus der Klischeekiste. Mit fortschreitender Handlung wurde es aber deutlich besser, weil der Fall mehr und mehr in den Fokus gestellt wurde. Auch waren mir die Ermittlerfiguren trotz einiger Überzeichnungen durchaus sympathisch und ich fieberte gerade mit Maike Pech mit. Der Fall hatte es in sich und erwies sich als knifflich und komplex. Gegen Ende hin wurde es immer spannender und sogar dramatisch. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Meist folgt der Leser der Kommissarin Maike Pech, deren Gefühlswelt sehr gut zum Tragen kommt. Zoe Iyeke Schwäfel wirkt diesmal nicht so perfekt, was der Figur zu Gute kommt. Insgesamt habe ich mich gerade zum Ende hin sehr gut unterhalten gefühlt, aber am Anfang habe ich mich schon schwer getan.
Fazit: Mein erster Eindruck mit aufgesetztem Humor und klischeehaften Figuren ist im Laufe der Geschichte zum Positiven hin korrigiert worden. Diesmal bewerte ich das Buch mit knappen vier von fünf Sternen (70 von 100 Punkten). Ich hoffe, dass das erkennbare Potential der Serie in den weiteren Folgen besser genutzt wird.
In Niederteerbach geschieht ein Mord an einem Gast aus Berlin. Er wurde brutal mit der Büste von Laschet erschlagen. Er landet bei Zoe, der Rechtsmedizinerin auf dem Tisch und dort stellt sich heraus, dass er vergiftet wurde, auf eine sehr ungewöhnliche Art und Weise. Maike und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf eine Verbindung nach Berlin und zu Menschen aus der ehemaligen DDR. Die Frau des Opfers war, wie 11 andere, kurz vor dem Mauerfall im Gefängnis Hohenschönhausen gestorben. Die Spur führte den Toten nach Niederteerbach. Aus diesem Grund bekommen Maike und ihr Team Unterstützung aus Berlin. Martin ist Maike nicht wirklich sympathisch durch seine Art und Weise. Doch sie arrangieren sich für den Fall und stehen bald vor gefährlichen Rätseln. Ein ungewöhnlicher, aber authentischer Kriminalfall in Verbindung mit dem Mauerfall. Schwerpunkt in diesem Krimi, die Zusammenarbeit zwischen Maike und Zoe, wobei hier die Hinweise eher aus der Rechtsmedizin kommen. Doch das zeichnet diese Krimireihe aus, gute Zusammenarbeit der sympathischen Hauptcharaktere. In diesem Fall gibt es noch eine männliche Ergänzung aus Berlin, der ehemaligen Arbeitsstätte von Maik. Ist dieser Martin nun sympathisch, auf jeden Fall eine Herausforderung für Maike. Die Spannungselemente sind gut ausgewählt und hier darf der Leser oder sie Leserin mitzittern. Auch die ganze Story ist sehr stringent umgesetzt worden und die Lösung wird Stück für Stück angeboten. Unterstützt wird die Spannung durch die kurzen Abschnitte, die auch immer wieder einen Szenenwechsel bedeuten, der aber hier auch als gutes Stilmittel eingesetzt wird. Die Schreibweise ist sehr eingänglich und gut verständlich und die Beschreibung der Menschen sehr klar. Auch dieser zweite Band des Ermittlerteams Pech & Schwäfel ist wieder sehr klar aufgebaut und auch spannend geschrieben. Im Vordergrund steht aber wieder einmal die Freundschaft des Teams, das diesen Krimi auch so sympathisch macht.
Robin Fuchs, hinter diesem Autorennamen haben sich vier namhafte Autoren zusammen getan , nämlich Andreas Suchanek, Christian Handel, Nika Stevens und Jana Ronte , um zusammen eine Cosy Crime Reihe zu schreiben. Es handelt sich hier um den zweiten Kriminalfall aus Niederteerbach. Dieser Cosy Crime ist unabhängig vom ersten Band zu lesen, aber das Lesevergnügen ist eindeutig höher. Es fühlt sich ein wenig wie nach Hause kommen an, Niederteerbach, ein Dorf in der Nähe von Köln wird durch einen ungewöhnlichen Mordfall erschüttert. Ein Tourist aus Berlin ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen . Das mir bekannte Niederteerbacher Team mit Kommissarin Maike Pech und Forensikerin Zoe Iyeke Schwäfel beginnen hier zu ermitteln und bekommen Unterstützung aus der Hauptstadt in Gestalt von Kriminalhauptkommissar Martin Seidel. Gemeinsam müssen sie tief in der Vergangenheit graben um Licht in diesen Fall zu bringen. Sie erleben brenzlige Situationen und ich tappe hier lange im Dunkeln bis zur vollständigen Aufklärung. Nicht nur einmal hatte ich Angst um Meike und Zoe, doch durch den leichten Humor werden die brenzligen Situationen etwas entschärft. Den Autoren ist ein spannender Cosy Crime gelungen und gerne mehr. Vielen Dank an Digital Publishers für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.