The European fantasy saga you didn't even know you were waiting for! "History meets fantasy! Interesting, unused setting, convincing magic system, highly exciting with strong characters!"
Epic battles and the beginning of a magical journey. Lysander Hardtherz, student of magic, wants nothing more, than to follow in the footsteps of the great Uffe 'Fire Thrower' Rothsang. Once upon a time, this last, great warrior magus dominated the battlefields of the world. Today he is only a legend, a myth. And with him, war magic has faded into the shadows of the past.
When Lysander receives the records of the fire thrower from one of his lecturers, he thinks he is on his trail. But soon the events come to a head. The budding magus finds himself on a headlong flight through a kingdom in turmoil.
»SoulSucker: FlameBringer Book 1«
The drums of war are approaching. A war that will shake the existing order of the realms.
Monarchy or Republic. King or Consul. Subject or Citizen.
The flame of revolution ignites in Kernburgh And scorches everything in its path.
A student of magic, an artilleryman, a soldier, and a monster.
Four different lives, that will affect the balance of the world.
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"Fantasy 1800"
High Fantasy meets the Napoleonic Wars. A setting inspired by the 1800's era in europe.
The prelude to the FlameBringer trilogy, with illustrated maps, over 700 pages strong. For fans of Joe Abercrombie, Brandon Sanderson, Brent Weeks & Terry Goodkind, but also Bernard Cornwell, George MacDonald Fraser & Simon Scarrow.
Readers' comments:
★★★★★ - "What an epic book! Smoothly written, yet always engaging with great vocabulary. Dan Dreyer has succeeded in creating a treasure to be mined. Top reading recommendation!" - Herman11
★★★★★ - "The historical background of the 1800s is meticulously and deeply researched, the language level, if often - very appropriately - coarse." - Witchchild
★★★★★ - "What a prelude to a fantasy saga second to none! Wonderful characters, fantastic, typical-but-again-not-typical fantasy creatures that are mighty fun to read! It's one of those books where the protagonists grow so close to your heart that you get nervous as you inevitably approach the end of the book." - Peter Behrens
★★★★★ - "Strong, innovative fantasy world! These pages read as if by themselves. Like a rush." - Reader
Dan writes. Sometimes creepy, sometimes scary. Sometimes funny, sometimes sad. Horror, Thriller, Fantasy. He has a sizzling brain. You never know what's going to pop out of it and his fingers next. Least of all himself.
NO, Dan (pronounce "Dahn" ) is not a hand dryer. He is a frequent reader, frequent writer, frequent traveler and martial artists (RBSP & Combatives)
He works as a trainer and regularly participates in "self-protection seminars" at home and abroad. One of his greatest influences in this field is Rory Miller.
--- "SeelenSauger" - FlameBringer Book 1 is the prelude to a fantasy trilogy with a 1800s setting.
Book 2 and 3 are in work and will be published soon. --- SUMAVA: Waldes Zorn was his premiere as an author. A book that begins like a classic backwoods thriller, but turns into a completely different direction.
As an illustrator he publishes together with Nick Reinhart "Die Traumwächter" Trilogy Band 1 "Die Traumwelt" Band 2 "Der Finsterfelsen" are available on Amazon. Part 3 will be published soon.
Grundsätzlich fällt es mir leichter negative Rezensionen zu schreiben als positive, aber ich werde mir Mühe geben ein paar lobende Worte zu finden.
Magiesystem
Es gibt klare Grenzen wie die Magie funktioniert, sowie einen Ausnahmezauber. Dieser hängt aber immer noch eng mit dem ursprünglichen System zusammen und beeinflusst dieses stark. Es ist für den Leser verständlich wie die Regeln funktionieren und diese Regeln werden selbst dann nicht gebrochen, wenn die Zauber ab einem Punkt das übertreffen was zu Beginn als möglich etabliert wurde. Dementsprechend bin ich gespannt wie sich das ganze entwickelt, ein paar Geheimnisse sind nämlich noch offen.
Setting
Mit dem Setting um 1800 weicht der Roman ganz klar vom allseits bekannten Mittelalter ab. Was ich ehrlich gesagt vor dem Lesen nicht wirklich spannend fand, aber ich hab mich beim Lesen davon überzeugen lassen. Statt Magie als treibende Kraft im Krieg ist es Schwarzpulver. Magier sind dadurch eigentlich überflüssig geworden denn Musketen und Kanonen verrichten den Job effektiver. Aber selbst das ist im Wandel und wird wohl weitreichende Folgen mit sich ziehen. Naja und good ol revolution! (Wobei ich den Teil wirklich nicht live erleben muss.) Weiterer Bestandteil des Settings ist das Kolonialstreben der europäischen Mächte aus dieser Zeit. Das heißt Schiffe gibt es auch noch.
Charaktere
Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Neue Sichten tauchen nur auf wenn die Figur bereits einmal oder teilweise wirklich mehrmals in einer anderen Sicht aufgetaucht ist. Dadurch hat man keinerlei Probleme zwischen den verschiedenen Sichten zu wechseln denn die Figur ist bereits bekannt. Zudem werden die Sichten wirklich nur eingebracht wenn die Figur darin etwas wichtiges erlebt. Sitzt sie stattdessen drei Monate lang im Zimmer fest bekommt man im Umkehrschluss auch nicht erzählt wie sie gelangweilt an die Zimmerdecke starrt. Jede Figur hat eine klare Entwicklung und es ist deutlich, dass diese Entwicklung in den folgenden Bänden weitergehen wird.
Sexismus
Awwww....der einzige Punkt an dem ich ein bisschen was zu meckern habe. Allerdings drück ich da ein Auge zu. Zuallererst: Selten....SELTEN hab ich ein Buch gelesen in denen die weiblichen Figuren mit so viel Respekt behandelt wurden. In vielen Büchern wird ja wirklich der gute alte Sexismus als eine Art Stilmittel verwendet, als fester Bestandteil des Weltenbaus. Hier wurde selbst die Frau, die dem anschaffenden Gewerbe nachging respektvoll behandelt. Frauen können in der Armee hochrangige Positionen bekleiden und erfahren keinen Nachteil aufgrund ihres Geschlechts etc. Selbst der sadistische Arsch behandelt seine Frau mit Respekt. Dafür ein dickes Lob. Einziges Manko: Vergleicht man etwas die Zahlen, sind die Frauen doch sehr unterrepräsentiert. Da würde ich mir wünschen, dass bei den Figuren mit Sprechrolle, vor allem denen, die in irgendeiner Weise eine Art Führungsposition inne haben, der Frauenanteil wächst. Denn mit Major Sandmagen wurde ja deutlich bewiesen, dass es möglich ist. Auch beweist Frau Eisenfleisch, dass die Frauenfiguren keinesfalls alle abhängig von ihren Männern sind. Jetzt noch ein wenig konsequenter und die Meckerliese hier ist happy. Dann dreh ich jedem, der nicht schnell genug weg läuft dieses Buch an.
Beim Lesen fällt das, was ich hier bejammere aber weniger ins Gewicht als es klingt. Daher habe ich auch kein Problem trotzdem volle Punktzahl zu verteilen.
Sonstiges HAH! Der Humor. Klasse! Genau mein Fall. Die einzelnen Szenen sind teilweise auf Witzebene noch miteinander verbunden. Die gesamte Story ist wunderbar miteinander verflochten. Dass passiert mir schon selten, dass ich mich bei einem Buch doch tatsächlich allein wegen der Witze so köstlich amüsiere.
Fazit
Also ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen.
Der Autor wechselt zwischen seinen Figuren hin und her - so kommt man in den Genuss verschiedener Charaktere. Wir hätten hier Lysander - einen Magi Studenten, Keno - ein Soldat, Nathaniel - ebenfalls Soldat, Desche - ein Fleischer und ziemlich kranker Bastard. Das sind so die wichtigsten Figuren. Das ganze ist Gunpowder Fantasy und hat mich sehr gut unterhalten. Einen halben Stern abzug gibt es dafür dass die Zeiten leider nicht so klar sind. Da wäre es vielleicht super gewesen wenn man zu Beginn eines Kapitels die Zeitangabe gemacht hätte, da doch immer wieder Sprünge vorkommen. Aber ansonsten fand ich den ersten Band echt gelungen und auch der Sarkasmus hat mir ordentlich Spaß gemacht 😁 bin auf den zweiten Band gespannt 😊
Ein Fantasyroman basierend auf den Ereignissen der Französischen Revolution? Ganz klar, muss ich lesen! Und trotz anfänglicher Skepsis dauerte es nicht lange, bis Dan Deyer mich völlig überzeugt hatte.
Während des Lesens begegneten mir immer wieder Stellen, die man unschwer als Gegebenheiten aus unserer Geschichte wiedererkennen kann. Der Autor hat die historischen Hintergründe jedoch derart gut in seine durchdachte Welt eingebunden, dass alle Ereignisse glaubhaft und passend inszeniert daherkommen.
Auch die Charaktere sind solcherart geschildert, dass sie echt und plastisch wirken. Sie alle sind Kinder ihrer Zeit und sehr ambivalent. Wer also typische Fantasyhelden sucht, die glorreich ihrer Wege gehen - hier wird man sie nicht finden. Dafür findet man menschliche Wesen mit guten und schlechten Seiten, die sich entsprechend ihrer Umwelt und ihrer Erlebnisse verändern und reagieren.
Mein Respekt vor Dreyer wuchs noch, als ich am Ende des Buches tatsächlich eine Übersicht mit den realen Ereignissen in Verbindung mit den Szenen im Buch fand und sogar eine Aufführung, welche historische Persönlichkeit für welche Figur Pate gestanden hat. Solche Informationen vermisse ich im Bereich der historischen Romane grundsätzlich, um die Glaubhaftigkeit der Erzählung zu untermauern. Dass mir dies jedoch ausgerechnet in einem Fanatsyroman begegnet- damit hätte ich nicht gerechnet.
"SoulSucker" ist somit ein Highlight in meinem Lesemonat und dass der zweite Band ebenfalls gelesen wird, steht ausser Frage.
MEINUNG Das Buch sticht vor allem durch sein Setting, das im 1800 Jahrhundert angesiedelt ist, von der Masse an Fantasybüchern im Mitterlalter hervor. Es war gut ausgewählt und detailliert beschrieben. Schnell merkt man, Magie ist out, Schwarzpulver ist in! Es gab wirklich aufregende und zerstörerische Schlachten, die beim lesen viel Spaß gemacht haben. Doch für meinen Geschmack war etwas zu wenig Magie und zu viel Krieg. Dennoch fand ich es wirklich genial wie logisch und auch detailliert Dreyer die Schlachten zu Papier gebracht hat. Der lockere Schreibstil, gekrönt mit einem gewissen trockenen Humor der einen oft schmunzeln lässt, ließ die Seiten doch recht flott davon fliegen.
Das Buch ist aus 4 unterschiedlichen Sichten geschrieben. - Lysander, ein ehrgeiziger Magiestudent auf der Flucht. - Leon, der aufstrebende Unteroffizier der einen Armee. - Nathaniel, Lieutenant der anderen Armee. - Desche ein sadistischer möchtegern Revolutionär.
Mein persönlicher Fokus lag definitiv auf der Sicht von Lysander. Lysanders Erzählstrang habe ich wirklich geliebt. Die ganzen Abenteuer die er erlebt hat haben die Seiten nur so dahin fliegen lassen. Die Idee der Magie, dass eine Aktion immer eine Gegenaktion benötigt fand ich wahnsinnig gut. Als Beispiel, es wird etwas per Magie geschoben, muss man danach etwas mit Magie ziehen, sonst kann das fatale Folgen für den Zaubernden haben! Band 1 verdient seinen Namen aufgrund eines gleichnamigen Zaubers, zu dem ich aber nichts weiter verraten möchte außer "Oha!", da ich nicht spoilern möchte ;) Die Erzählperspektiven von Keno und Nathaniel haben mir manchmal zu viele Längen gehabt. Es war aber sehr erfrischend, als die beiden sich in den Schlachten begegnet sind, das war sehr gut geschrieben und man hat wirklich mitgefiebert. Beide sind in ihrem Armeen andauernd aufgestiegen, so dass ich irgendwann den Faden verloren hatte, wer denn nun welchen Rang hat. Es waren wirklich viele Charaktere im Spiel, mit andauernd wechselnden Rängen die meinen Kopf manchmal schon zum Qualmen gebracht haben. Zum Glück gab es hier das Glossar und Personenregister!
Und zu Desche will ich gar nicht viel sagen außer: Was für ein kranker Bastard! :D
Ich hoffe sehr, dass das Zusammentreffen der Protagonisten in den Folgebänden (Ich vermute einfach mal dass es das geben wird) so episch wird wie ich es mir erhoffe! Ich bin gespannt und freue mich schon auf den nächsten Band!
FAZIT Ein epischer Auftakt der Flammenbringer Trilogie die, für meinen Geschmack, ein wenig mehr Magie und weniger Krieg hätte vertragen können.
Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Worum geht's? Klappentext: Lysander Hardtherz, Student der Magie, wünscht sich nichts sehnlicher, als in die Fußstapfen des großen Uffe ›Feuerwerfer‹ Rothsang zu treten. Einst dominierte dieser letzte, große Kriegsmagus die Schlachtfelder der Welt. Heute ist er nur noch eine Legende, ein Mythos. Und mit ihm die Kriegsmagie in den Schatten der Vergangenheit entschwunden.
Als Lysander von einem seiner Dozenten die Aufzeichnungen des Feuerwerfers erhält, wähnt er sich auf dessen Spuren. Aber schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Der angehende Magus findet sich auf einer kopflosen Flucht durch ein Königreich in Aufruhr.
Schreibstil/Gestaltung: Das Cover in ziemlich dunkel und düster gehalten, was sehr gut zu Buch passt. Der Schreibstil war für mich am Anfang schwierig, da ich doch eher der New Adult- & Krimi/Thriller-Typ bin, aber mit der Zeit kam ich rein. Auch die Kapitel Länge empfand ich als angenehm, denn jedes Kapitel hatte Unterkapitel. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben, wobei man immer wieder zwischen den Hauptprotagonisten wechselt. Mir gefiel es sehr gut, dass man am Ende des Buches noch drei Karten, ein Personen- und Religionsregister sowie ein Glossar finden konnte l. Im Glossar werden die einzelnen "Fremdwörter" erklärt. Ebenso werden die Dienstgrade und die einzelnen Verbände erklärt. Dass z.B. Eine Armee aus 30.000 bis 80.000 Soldaten besteht und durch einen General geführt wird, wodurch hingegen einen Heeresgruppe aus 100.000+ Soldaten und 2 Armeen besteht, die durch einen General/Marschall geführt wird.
Meine Meinung: Am Anfang ziemlich überrumpelt. Fantasienamen.. Ist es ein Name oder die Stadt? Welche Position bekleidet welche Person? Wer ist der Hauptprotagonist? Immer wieder wechselt die Situation und jemand anderes ist in diesem Teil der Protagonist. Aber mit der Zeit habe ich mich dann eingefunden. Die Hauptcharaktere, ebenso wie die Nebencharaktere.. Jeder war sehr "speziell" und hervorragend ausgearbeitet. Am Anfang wusste ich nicht, wem man trauen kann und wer eventuell ein falsches Spielchen treibt. Mir gefiel das Setting sehr gut. Das Buch spielt um 1800 und alles, was man bis heute kannte, kann man eigentlich getrost vergessen, denn dieses Buch zeigt das nie zuvor da gewesene. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten.
Mein Fazit: Auch wenn ich nicht der Fantasy-Leser bin, fand ich die Geschichte toll 😊 4/5 ⭐
Schon die ersten beider Wörter auf dem Cover haben mich neugierig gemacht 'Fantasy 1800'. Sie haben mir eine ganz neue Art der Fantasybücher versprochen und dieses Versprechen hat das Buch gehalten. Es war wirklich erfrischend mal ein Buch zu lesen, dass nicht im Mittelalter spielt, wo die Schlachten nicht mit Pfeil, Schwert und Magie geschlagen werden. Wo die Magie sogar in den Hintergrund gerückt ist, weil man sie einfach nicht mehr braucht. Es war einfach so anders!
Wie schon erwähnt spielt das Buch um 1800 rum. Es ist an historische Begebenheiten angelehnt, was das Buch allerdings nicht zu einem trockenen und langweiligen Geschichtsbuch macht. Es ist durchweg spannend und es kam in mir als Leser auch sofort das passende Feeling auf. Wie die Charaktere geredet haben, wie sie beschrieben wurde, wie sie gekleidet waren,.... das ganze Setting hat einfach gepasst und war durchweg stimmig. In diesem Zusammenhang möchte ich einen Punkt positiv hervorheben: Frauen. Die Frauen waren schon immer das schwache Geschlecht, sie wurden unterdrückt und ihnen wurde Gewalt angetan. Nahezu jedes Buch, dass historisch oder mittelalterlich angehaucht war, hat das auf die eine oder andere Weise aufgegriffen. Vielleicht der Authentizität wegen? Keine Ahnung. In diesem Buch wurde gänzlich darauf verzichtet und es hat der Authentizität keinen Abbruch getan. Man sieht, es geht auch anders!
Wie es sich für eine ordentliche Revolution gehört, gibt es in diesem Buch natürlich auch Schlachten, sehr viele Schlachten. Im Laufe des Buches lernt man sie aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen, von einfachen Soldaten, bis hin zum Befehlshaber. Die Schlachten wurden allesamt ausführlich und detailreich erzählt, was ich auf der einen Seite gut finde, was allerdings auch mein Kritikpunkt ist. Dadurch, dass hier nur mit Musketen, Kanonen und Co. gekämpft wird, fehlt es ihnen einfach an Variation. Dadurch werden die längeren Schlachten mit der Zeit etwas ermüdend zu lesen.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und haben mir alle sehr gut gefallen. Sie haben alle ihre eigenen Ecken und Kanten und ihre eigene Entwicklung und verschwimmen nicht in einer einheitlichen Masse. Ich habe jeden Handlungsstrang wirklich gerne verfolgt.
Ein besonderes Highlight in diesem Buch war für mich der Humor. Ob gewollt oder nicht, in diesem Buch war unterschwellig so viel trockener Humor verarbeitet, dass ich absolut begeistert bin.
Allgemein Die Seitenanzahl dieses Kloppers reflektiert ganz gut, mit welcher Macht man von diesem epischen Werk erschlagen wird. Im positiven Sinne. Fangen wir von vorne an… Der Leser wird zunächst in unterschiedliche Welten eingeführt. Dabei gibt es den jungen Magier, zwei gegnerische Kriegsseiten, der revolutionäre Schmied und eine junge Jägerin. Zunächst dachte ich, dass auch eine zeitliche Distanz herschen würde, da ich – trotz meiner ausgeprägten Fantasy-Liebe – wohl keine Musketen, Gewehre und co an der Seite von Magie erwartet hätte. Aber wenn ich nicht das Unerwartete und Neue liebe, was dann? Davon hat der Autor jede Menge zu bieten. Mich überrascht es immer wieder, wenn ein Autor in einem so breit gefächerten Genre noch eine Nische findet. Der Erzählstrang des jungen Magiers Lysander interessierte mich hierbei am Meisten. Er bietet die typische verborgene Fähigkeiten und schlittert von einem Abenteuer in das Nächste. Dabei erlernte er immer wieder neue Zauber auf den verschiedensten Wegen. Da der Autor nach wenigen Seiten bereits einen ausgefuchsten Eindruck auf mich machte, erwartete ich auch schlüssige Lösungen für alle Magiewege. Leider sind mir nicht alle so aufgefallen, da das Magiesystem selbst wenig erklärt wird und der aufmerksame Leser sich vieles selbst erschließen muss. Dennoch blieb mir diese Geschichte am liebsten. Lysander erlebte und reiste viel, wuchs an seinen Aufgaben und blieb doch sehr human dabei. Seine Fähigkeiten begeisterten mich und weckten das Bedürnfis, mehr zu erfahren. Den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Ein Junge auf der Suche nach Antworten für eine Situation, in die er gar nicht hineinschlittern wollte. Seine Mischlings-Begleitung erweckte in mir Sympathien. Viel dominanter war allerdings der Erzählstrang des Krieges. Sobald ein Lysander-Kapitel endete und eines im Krieg wieder anfing, war ich gewillt, dass Buch wieder beiseite zu legen. Ich war zwar beeindruckt, wie viel Recherche und Wissen der Autor hier reingesteckt zu haben scheint, doch konnte es mich nicht so recht packen. Die Strategien waren interessant und für mich sehr neu, jedoch schien der ganze Krieg die Geschichte nicht recht voran zu bringen. Als Leser merkte ich, dass die Stränge zusammenführen werden, aber im ganzen Band wurde noch nicht deutlich: Wofür? Auch hier war wieder die oberste Priorität: Aufmerksam sein! Wer bekriegt sie wo? Wo startete der Krieg? Wo zog er hin? Das hat durchaus positive Züge, da der Autor den Leser nicht mit langweiligen Zusammenfassung-Gesprächen stören musste. Als ich auf Instagram las, dass das Buch auch Horrorelemente enthält, hielt ich kurz inne, musste aber nicht lange überlegen. Tatsächlich findet der Leser ein paar schaurige Zeilen, die atmosphärisch aufgebaut wurden. Hierbei geht es nicht um das Erschrecken aus der Situation heraus, sondern das Erschrecken gegenüber der Grausamkeit. Was der liebe Meister Desche – der einen Aufstand anzettelte – alles so trieb, ließ mich schaudern. Man kann wirklich nicht behaupten, dass der Autor seine Charaktere schont. Und wer mich kennt, der weiß ganz genau, dass ich sowas liebe, denn es ist unvorhersehbar und ließ mich mitfiebern. Nicht erstaunlich war dann, dass am Ende des Buches auch der Ein oder Andere bestraft werden musste. Einen großen Showdown gab es nicht, doch das hat dieses Buch auch gar nicht nötig. Durchgehend wird man mit Kämpfen, Intrigen und Gräueltaten unterhalten. Insofern war ich mit dem Ende auch versöhnt und freue mich auf Band 2. Seine Genialität zeigt der Autor nochmal bei der Bestrafung einer bestimmten Person. Ich lies mich an der Nase herumführen.
Charaktere Lysander mochte ich am Meisten. Er ist zielstrebig, agiert realistisch und vertritt Werte. Seine Handlungen empfand ich als human. Er schien jede Tat zu reflektieren. Ich sympathisierte noch mehr für ihn, als er seine Begleitung Gorm mit Zuneigung und Respekt behandelte, obwohl dieser in der Welt keinen hohen Stellenwert hat. Der Autor flößte Gorm einen Charakter ein, der liebenswert ist. Zeigt deutlich auf, dass nicht jedes Wesen, welches wir als dumm erachten, auch dumm ist. Keno war eine führende Person im Kriegsgeschehen und auch er wuchs mir sehr ans Herz. Deutlich merkte ich, wie er jede mögliche Situation erörterte und alle Risiken mit Bedacht einging. Er ist kein brutaler Charakter, sondern hat sich selbst Werte im Leben gesetzt, die er verfolgte. Desche zettelte den Aufstand an. Ein kleiner Bürger, der täglich seine Handarbeit verrichtet, sich jedoch nicht damit zufrieden geben möchte, dass die Hirachien so klar verteilt sind. Seine Entwicklung war imposant. Er war zwar von vornerein nicht das liebe Lämmchen, doch merkte man in jedem Kapitel deutlich, wie sein Größenwahn anstieg. Wie er sich selbst in seinem Erfolg verlor. Ich bekam einen Blick, wie Desche in der Zukunft sein könnte. Als selbstverliebter Herscher, den er am Anfang so verfluchte. Zwanette ist die Frau des Jägerregiments und bildet damit eine deutliche Minderheit im Bereich der Frauen. Dafür, dass es so wenige Frauen gibt, kann ich aber nur das Glas heben und Cheers sagen, da sie allesamt Powerfrauen sind. Trotz Zwanettes erfolgen, war sie für mich ein deutlicher Nebencharakter im Buch. Mit ihr wurde ein Love Interest in das Buch gebracht, der bislang wenig Bedeutung hat.
Schreibstil&Sichtweise Chapeau! vor dem Schreibstil. Was die deutsche Sprache zu bieten hat, wird einem erst deutlich, wenn man Bücher wie dieses liest. Der Autor deckt das Buch mit der gefühlten gesamten Bandbreite des Dudens ein und steigerte dadurch meine Lust am Lesen. Ich fühlte mich mitten im Geschehen verankert, konnte Gefühle gegenüber den Charakteren aufbauen und fand mich inmitten schöner Umgebungsbeschreibungen wieder. Zudem wusste der Autor ganz genau, wann er Stellen kürzen kann und welche er lieber lang lässt. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person aus mehreren Sichten.
Cover&Titel Das Cover ist düster und verkörpert die Gefahr, die von dem Buch ausgeht. Ich mag es, wenn Cover auf den ersten Blick schlüssig sind, durch das Lesen des Buches aber noch mehr Tiefe bekommen. Das ist hier prima gelungen! Auch der Titel ist passend, da es großteils um diesen einen Zauber geht, der nicht nur Lysanders Leben verändert.
Zitat „Warum zum Bekter, musste sich ein Volk immer despektierliche Namen für andere Völker ausdenken? Die Unterschiede waren doch offensichtlich – warum musste man sie überhaupt betonen und hervorheben?“ – Position 7499, Kapitel 62
Fazit Mithilfe eines bemerkenswerten Schreibstils führte der Autor mich durch eine Welt, mit mir neuen Elementen. Wie viel hier recherchiert wurde, kann ich nur erahnen, denn es scheint überall das Maximum an Wissen vorhanden zu sein. Tolle Charaktere, Humor und Horror. Leider einige Längen in den Kriegsszenen.
Das düstere und geheimnisvolle Cover hat mir sehr gut gefallen. Es verrät nicht sehr viel über die Geschichte. Aber man erkennt schon an dem Buch und der Hand, dass es von Magie handelt. Der Schreibstil des Autors war angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte mich leicht in die Handlung hineinversetzen und sie hautnah miterleben. Die Geschichte, besonders die Schlachten werden sehr detailliert und bildhaft dargestellt. Der Inhalt des Buches wird in 4 verschiedenen Handlungssträngen wiedergegeben. Die Hauptcharaktere sind einem Magiestudenten, einem Offizier aus Kernburgh, einem Offizier aus Northisle und einem Revoluzzer/Metzger. Alles beginnt damit, dass ein junger Magiestudent ein äußerst mächtiges Buch in die Hände bekommt und dieses studiert und dass in Kernburgh eine Revolution stattfindet. Am Anfang war die Geschichte etwas langatmig für mich, dies hat sich jedoch bald gelegt. Die 4 verschieden Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen. Ich vergebe für diesen Fantasyroman 4 von 5 Sterne.