Der Kronprinz von Leyland ist schwer erkrankt und König Henry sendet Männer aus, um fähige Heiler zu finden, die seinen Sohn retten können. So kommt es, dass die Soldaten auch eines Abends bei Yuna und ihrem Vater vor der Tür stehen. In ihren Adern fließen die heilenden Kräfte einer namenlosen Göttin. Yuna ist eines ihrer letzten Kinder. Als man ihr von dem Kronprinzen berichtet, macht sie sich mit den Männern des Königs auf die Reise zum Palast in Queensbury. Auf dem Weg begegnen sie Prinz Shay und seiner Einheit, die aus dem Krieg heimkehren. Der junge Prinz macht keinen Hehl daraus, was er davon hält, dass man seinen älteren Bruder Yuna anvertrauen soll. Hält er doch Magie für abergläubisches Gewäsch. Was beide jedoch noch nicht wissen: Ihr Schicksal ist miteinander verwoben. Und im Schatten lauert etwas, das alles zunichtemachen könnte.
Dies ist der erste Band der zweiteiligen "White Witch"-Reihe. Band 2 erscheint voraussichtlich im April diesen Jahres.
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.
Abgebrochen, als die Protagonistin ohne jeglichen Grund eine grafische Vision davon hat, wie ein kleiner Junge dabei zusehen muss, wie der Vater den Bruder vergewaltigt.
"Liebe ist das beste Heilmittel für kranke Seelen."
Wieder mal ein Wolf, der sich gut wegliest. Die Frau kann einfach Schreiben. Allerdings konnte er mich leider nicht genau so mitreißen wie die anderen Bücher bisher es meist konnten. Dazu fiel mir der Einstieg in die Welt hier zu schwer und die Geschichte fängt an, ohne dass man als Leser*in etwas über Yuna erfährt. Ich war also ein wenig verwirrt zu Beginn. Ansonsten gibt es nicht viel Negatives zu sagen. Die Charaktere sind toll, der Antagonist so richtig verabscheuungswürdig (ich hasse ihn so abgrundtief, das ist nicht zu beschreiben). Was die Liebesgeschichte angeht... Ich kann den Typen nicht einschätzen. Ich glaube, ich hätte die Geschichte sehr gerne aus Sicht des Grafen gelesen (also des Geliebten... mehr zu schreiben wäre spoilern.). Die Namen sind auch so eine Sache. Es gibt so viele und sie sind für mich so ungewohnt, dass ich echt Schwierigkeiten hatte, sie mir zu merken. Das Setting an sich ist sehr schottisch angehaucht, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Jamie und Claire einen Auftritt haben, während das Nachbarland sehr französisch anmutet. Insgesamt wollte ich zu Ende mehr über diese Schattenwesen wissen und war froh, dass der zweite Teil schnell hinterherkam.
Die Wortwahl war manchmal bisschen vulgär bei dem ein oder anderen Protagonisten, was mich prinzipiell nicht stört aber es einfach der gewählten Zeit im Buch unpassend fand. Schade war auch noch das manche Handlungen so kurz waren, ich hätte mir bei manchen Szenen gewünscht dass es ausführlicher beschrieben werden weil die Protagonisten schon ziemlich gut waren und ich diese auch nicht.
Grundsätzlich fand ich das Buch ganz gut zu lesen. Am Ende war ich überrascht weil ich dachte es sei ein Einteiler dabei gibt es einen 2 Band und ich kann mir gut vorstellen, dass die Autorin daraus eine Trilogie machen könnte.
ein schöner Auftakt! Mir haben die Charaktere sehr gefallen, genau wie die Story Line. Im ersten Teil ist noch nicht so viel geschehen, aber dafür hab ich umso mehr Freude auf den zweiten Teil !!
3,7 Sterne. Jennifer Wolf ist mir seit Jahren durch die Jahreszeiten Reihe ein Begriff, die ich sehr sehr gemocht habe. Eine Dark Fantasy Reihe mit Hexen ist daher gefundenes Fressen für mich.
Der Einstieg in die Welt viel mir sehr leicht. Es war alles schön dargestellt und erläutert. Die Reise ging recht bald los. Das Setting, dass mich sehr an die schottischen Highlands erinnert gefiel mir ebenfalls sehr gut. Als es im Verlauf dann um die Geheimnisse und Enthüllungen ging, wurde es dann wirklich sehr sehr dunkel. Mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Ich wusste aber vom Trigger Warning, also alles gut. Die Entwicklung der Geschichte fand ich echt gut und interessant. Aber genau da setzt auch die Kritik an. Es gibt häufige Sprünge innerhalb der Kapitel. Man erfährt dann natürlich nach den Sprüngen, was dazwischen passiert sein könnte, aber es ist trotzdem echt schade, weil man einfach NOCH mehr hätte rausholen können. Kurzweilige Bücher sind toll und niemand liest gerne ewig lange Beschreibungen, aber an einigen Stellen hätte etwas mehr Fülle ganz gut getan und ich denke von der Seitenlänge nach zu urteilen, hätte man da locker noch etwas reinpacken können.
Der Love Interest:
Was ich liebe ist, dass Yuna ein sehr starker Charakter ist, trotz ihres unschuldigen Wesens. Ich mag starke weibliche Charaktere und sie gehört definitiv dazu.
Insgesamt finde ich das Setting klasse, die Story ist gut, die zwei MCs mag ich auch. Die Bücher/Reihe könnten tatsächlich echt ne große Sache werden, wenn die Abschnitte nur nicht immer so abrupt enden würden bzw. manche Sachen einfach mehr ausgeschmückt wären. Ich finde das richtig schade, da hier so viel Potential drinnen ist.
Ich liebe Jennifer Wolf einfach seit ich vor Jahren ihre Sanguis-Trilogie gelesen habe. Und auch diesmal hat sie mich nicht enttäuscht- ihr einzigartiger Schreibstil, plus diesmal eine etwas von ihr ungewohnte Genre-Richtung, und trotzdem hab ich dieses Buch fast in einem Rutsch gelesen. Die Protagonistin ist mir wie immer bei J. Wolf sehr sympathisch, ihre Fähigkeiten interessant aber auch nicht zu stark. Ich bin jetzt nicht so der Fan von dem L.I. aber es stört mich auch nicht sonderlich. Das Wordlbuilding finde ich ebenso gut gemacht, da es nicht im Übermaß beschrieben wird, man aber doch das Gefühl hat in der Welt drin zu sein und Stück für Stück wichtige Dinge zu erfahren. Manchmal fand ich jedoch den Sprachgebrauch etwas seltsam- man merkt dass vulgäre Sprache J. Wolf nicht so ganz liegt. Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass es zu kurz war.
Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht, ich habe bereits in meiner KU Bibliothek den nächsten Band.
Alle Bücher von Jennifer Wolf, die ich gelesen habe, waren nervenaufreibend und fantastisch, genauso wie dieses Buch. Als ich den Klappentext im Newsletter zugeschickt bekam, war ich bereits Feuer und Flamme und wurde nicht enttäuscht. Also eine große Empfehlung!!!
Die Geschichte ging mir persönlich etwas zu schnell und unkompliziert voran. Probleme haben sich fast von alleine gelöst und Konflikte waren nebensächlich. Dennoch interessiert es mich wie es weiter geht
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