Japan, Yanagizawa-Privatschule – eigentlich eine Schule wie jede andere. Die Schüler*Innen genießen das moderne Leben der Generation Smartphone. Minato ist neu und versucht sich in das bestehende Klassengefüge zu integrieren. Eines Abends ploppt auf Minatos Smartphone eine ihr unbekannte App auf: The Vote! Ein virtuelles Spiel, dessen Teilnehmer alle aus Minatos Klasse sind. Von nun an muss jeder Schüler am Vorabend einen anderen Mitschüler auswählen, der eine Aufgabe lösen soll, andernfalls droht dem Auserwählten der »soziale Tod« – gleichbedeutend mit der Zerstörung seines gesellschaftlichen Lebens. Anfangs schenken die wenigsten der App ernsthafte Beachtung, bis es zu einem höchst dramatischen Zwischenfall kommt, der allen Beteiligten auf einen Schlag klar macht, dass The Vote keine normale App ist, sondern ein gnadenlos pervertiertes Spiel um Leben und Tod!
Band 4 stellt wie erwartet den bisherigen Höhepunkt der Reihe dar und hat mich echt sprachlos zurückgelassen. Und unendlich traurig. Dennoch ist mir bewusst, dass man diese Reihe entweder „liebt“ oder hasst. Ein Zwischending dürfte kaum existieren.
Ich war so froh, dass es einen Charakter nicht mit dem reellen Tod hatte, sondern noch leben durfte. Doch dann dreht die Klasse durch und provoziert den Spielemacher so, dass statt eines sozialen Todes ein echter Tod durchgeführt werden soll. Aber wie dumme, kleine, blinde Hühner nun einmal sind, haben sie die falschen Schlüsse gezogen und jemandes Leben für immer vernichtet.
Auch insgesamt wird die Reihe immer etwas kranker. Es geht letztendlich nicht mehr um die Geheimnisse selbst, sondern wie die Menschen reagieren, wenn sie in die Ecke gedrängt werden. Sie beißen um sich und zerstören alles und jeden, der ihnen in den Weg kommt. Nur einer behält einen kühlen Kopf und recherchiert weiter. Wird auch fündig. Und mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet. *baff*
Das große Finale dieses Zyklus ist absolut krass und krank. Doch alle Fragen werden damit nicht beantwortet. Denn ich vermute, dass der Täter, der zumindest entlarvt wurde, nicht allein gehandelt hat. Es muss jemanden im Hintergrund gegeben haben, der die ganzen technischen Spielereien und auch die App konstruiert hat. Das kann niemand allein gewesen sein. Da bin ich mir sicher.
Etwas geschockt war ich dann jedoch schon, dass man über die Erkenntnisse aus dem ersten Zyklus noch relativ im Unklaren gelassen wurde. Der Täter wurde zwar "erwischt", aber es wurde nie bekannt, was dieser preisgegeben hat. Natürlich bietet das jetzt die perfekte Grundlage für einen zweiten Zyklus. Einen Zyklus, der 7 Jahre später beginnt. Ich bin gespannt, was noch zutage gefördert wird.
Dieser Band bietet einen dramatischen, spannenden und krassen Abschluss des ersten Zyklus der Reihe. Gleichzeitig macht er Lust auf Mehr. Man möchte unbedingt wissen, was jetzt gespielt wird und warum. Existieren Verbindungen zu den Vorfällen während der Schulzeit von Minato?
Fragen über Fragen. Und bisher keine Antwort in Sicht. Bereits jetzt kann ich das Erscheinen von Band 5 nicht erwarten. *hibbel*
Der Band hat mich sehr überrascht, weil ich nicht ganz verstehe, warum die Reihe so gestaltet wurde. Man geht direkt in eine Story über, die eigentlich ein Spin-Off hätte sein sollen. (aus meiner Sicht) Naja, zu Handlung kann ich nun gar nichts mehr sagen, da alles spoilern würde. Das ganze hatte aber nun sein Höhepunkt an Verderbtheit, Gewalt und Psychospielen. Was hier von den Schülern veranstaltet wurde, war einfach nur unfassbar und für mich nicht nachvollziehbar. Trotzdem passte es zur Story, es war einfach nur sehr erschreckend, wie das Psychospiel sich auf die einzelnen Personen ausgewirkt hat. Einige meiner Vermutungen, die den Täter betrafen, waren korrekt. Wie das ganze dann aber rauskam, hat mich doch überrascht. Wie der Band dann endet, war wie gesagt, etwas überraschend für mich. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber so ganz kann ich wie gesagt nicht mit dem Aufbau der Reihe leben. Es ist schwierig zu beschreiben ohne zu spoilern. Der Zeichenstil hat mir natürlich wieder gefallen. Die Handlungen der Personen waren wieder krank und verstörend. Die Sachen, die für mich noch offen waren, blieben offen und Dinge, bei denen ich dachte, das sie noch eine Rolle spielen, wurden dann einfach fallen gelassen. Spannend war es wieder total und eine Szene hat mich auch emotional mitgenommen, was mir bei den Vorgängerbänden ja nie so passierte. Ich wurde also gut unterhalten, aber ich bleibe doch eher verwirrt zurück, was den Aufbau der Reihe betraf. Weiterlesen werde ich allerdings trotzdem falls mir später die 3 Bände, die noch folgen sollen, in die Hände fallen.
And here I thought it was finally over. It's good that Minato is more assertive than ever, I'd even go as far to call her a good main character. The rest of the class is still a bunch of stupid shitbags.
I was ready to weep tears of joy that this was FINALLY over and now we're supposed to do this again for whatever fucking reason? I am a self-deprecating bastard but even I have my limits. This is hopefully the last review I write about this shitshow of a series.
Fin de l’arc « lycée » alors franchement je m’attendais pas du tout à ce que ce soir cette personne qui est crée l’application ! J’étais choquée, je n’y ai pas pensé une seule minute ! L’histoire évolue doucement mais sûrement !
From my understanding, this could be the climax of the overarching plot. The jump, for me, seems like a disjoint to what had happened up until now. Still interested to see where this is going.
Sacrifice Vote reminds me of many horror mystery/ game where characters play to atone for their past crimes or for wronging a certain individual. It wasn't that original, nor were the characters; I didn't really feel connected to any of them or cared much. But it had a decent amount of psychological warfare in it. It kept me reading.
But if it had only kept to the original and first arc, my rating would have probably been a bit higher.