Liebe ist überflüssig, wenn man sie denn ignorieren kann …
Diana Stell dir vor, du stehst ständig unter Beobachtung, weil dein Vater nicht nur der Bürgermeister New Yorks ist, sondern auch keine Geduld mehr mit deinem lockeren, oftmals anstrengenden Temperament hat. Was wäre da schöner, als mit einem attraktiven Unbekannten, der keine Ahnung hat, wer du bist und dich in dieser Nacht trotzdem glücklich machen kann, Regeln zu brechen? Bingo! Er ist charmant, gutaussehend und impotent. Zumindest bei mir. Um es nicht persönlich zu nehmen, verschwinde ich schnell wieder. Tja, und dann taucht er doch wieder auf. Dieses Mal in meiner Welt. Und dieses Mal will er es wirklich wissen. Doch will ich das auch?
Rhys Es passiert selten, dass ich mir außerhalb meines Terrains eine Frau für eine Nacht suche. Warum sollte ich auch, wenn ich meine Befriedigung durch meine Kundinnen bekomme? Doch dann stolpert mir Diana vor die Füße. Ich lass es darauf ankommen und versage, bevor ich überhaupt anfangen kann! Gut, einmal kann Mann verschmerzen, weil sie verschwunden ist und ich die Sache nicht weiter hinterfrage. Aber dann wird mir vor Augen geführt, warum ein Mann wie ich keine Frau wie Diana haben kann: Denn ihre Stiefmutter ist meine Stammkundin! Wäre mein Ego nicht so stark angeschlagen, würde ich mich von ihr fernhalten. Ganz sicher liegt es nur daran, dass ich sie einfach nicht aus dem Kopf bekomme. Oder etwa nicht?
Keiner der beiden hat nach Liebe gesucht, aber was passiert, wenn sie sie gefunden haben, ohne es zu wissen?
Librarian Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name.
Emma Smith ist 1988 im Ruhrgebiet geboren. Schon als Teenager schrieb sie. Hat sich aber erst Ende 2015 dazu entschieden, ihre Geschichten zu veroffentlichen. Sie lebt zusammen mit Mann und den zwei Sohnen in einer Kleinstadt.
Ich bin ehrlich, ich habe mich vorm lesen mit dem Buch etwas schwer getan. Was definitiv nicht an dem Können von Emma Smith liegt, sondern an dem Klappentext. Ich war hin und her gerissen. Persönlich ist mir einfach zu viel Information enthalten. Etwas kürzer, vllt auch geheimnisvoller, Neugierde weckender und weniger vom Inhalt präsentiert hätte mir definitiv besser gefallen. Dies ist aber wirklich meine persönliche Meinung.
Der Schreibstil von Emma Smith liest super angenehm, locker und leicht. Definitiv kommt man bei diesem Buch durch die humorvolle Art desöfteren zum schmunzeln. Außerdem kommt die Liebe hier auch nicht zu kurz.
Diana hat es alles andere als leicht. Sie ist die Tochter des Bürgermeisters von New York. Ihr Leben ist geprägt durch Regeln und Pflichten. Dennoch kann sie es nicht lassen desöfteren die Rebellin raus hängen zu lassen. Was ich absolut verstehen konnte. Noch dazu kommt diese grauenvolle Stiefmutter. Sie ist echt so richtig nach Klischee. Wie ich Stiefmütter früher in Märchen schon gehasst habe. Tja und sie ist nicht besser. Irgendwann wird es Diana zu bunt. Um mal abzuschalten und dem ganzen Wahnsinn zu entfliehen flüchtet sie und möchte einfach einen tollen Abend, wie normale Menschen verbringen. Einfach einmal nicht erkannt werden. Rhys begegnet in einer Bar einer sehr attraktiven jungen Frau. Eigentlich ist es gar nicht seine Art, da er beruflich viel mit Frauen zu tun hat. Aber diese hat es ihm angetan. Nur leider läuft alles nicht wie geplant und auch die zukünftigen Erkenntnisse erschweren die Dinge. Doch die Wege der Beiden kreuzen sich plötzlich immer wieder. Wie wird es wohl ausgehen?
Die Handlung konnte mich beim lesen sehr überzeugen und ich habe sie mit Freude verfolgt. Durch die abwechselnde Sicht der Protagonisten bekommt man einen guten Einblick und ich hab desöfteren über den Schlagabtausch geschmunzelt. Die Story bringt auch eine gute Brise Spannung mit.
Dennoch muss ich aus meiner Sicht den Klappentext in die Kritik stellen und auch das Cover konnte mich persönlich nicht vollends überzeugen. Dies tut natürlich der fantastischen Story keinen Abbruch. Aber dennoch sind für mich Cover und Klappentext der erste Eindruck zum Buch.
Ich folge der Autorin zwar schon länger auf den sozialen Medien, doch "So What?: Rhys & Diana" ist tatsächlich das erste Buch welches ich von ihr gelesen habe.
Als ich das Cover gesehen habe, war ich ganz neugierig, was da wohl hinter steckt, der Klapptext hat dann sein übriges getan. Ich wusste genau, das ich das Buch lesen muss. Angefangen zu lesen habe ich auf der Arbeit in meiner Mittagspause. Ich war mal wieder vom ersten Moment an in das Buch versunken und konnte gar nicht so schnell lesen wie ich wissen wollte wie es weiter geht. Ganz geschafft habe ich es an dem Tag leider trotzdem nicht, aber am nächsten.
Das Setting und auch die Protagonisten, die die Autorin hier erschaffen hat, haben mit sehr gut gefallen. Von der Geschichte her war es doch mal etwas anderes, wie das was ansonsten so im Moment herauskommt. Es war tatschlich erst das zweite Mal das ich über diesen "Beruf" in einem Buch gelesen habe. Das andere war mal eine College-Romance bei der ein Student diesen "Nebenjob" hatte, bis auch er sich verliebt hat. Gerade diese Unterschiede, auf der einen Seite das reiche, unglückliche Mädchen, auf der anderen Seite zwar auch ein reicher Kerl, doch sein Vermögen hat einen etwas anderen Start gehabt, haben mir sehr gut gefallen. Denn wenn Liebe im Spiel ist, ist einfach alles andere egal. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig, locker und leicht. Einmal damit angefangen fällt es einem schwer es wieder aus der Hand zu legen. Es war zwar das erste Buch von ihr, aber definitiv nicht das Letzte.
Diana, ist reich, aber sehr unglücklich. Als Tochter des Büchermeisters in New York steht sie auch ständig unter Beobachtung. In einer Bar lernt sie Rhys kennen, der sie nicht erkennt. Es knistert sofort zwischen ihnen, doch er hat da so ein kleines "Problem". Obwohl sie voneinander Abstand nehmen wollen, treffen die Beiden immer öfter aufeinander...
Mich hat die Geschichte gut unterhalten, es gab zwar einige interessante Wendungen aber richtig überraschen konnte mich nichts davon. Ich fand sie witzig und amüsant, wobei ich beide nicht immer so ganz verstanden habe.