Was kümmert es uns, wenn in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn Mücken ausstürben? Ganz und gar Die Natur ist ein Netzwerk, in der jeder Organismus eine wichtige Rolle spielt. Keine Art existiert unabhängig von den anderen – wir Menschen sind hier keine Ausnahme. Ohne den Reichtum der Natur könnten wir nicht ü ohne Insekten kein Obst, ohne Mikroorganismen kein Humus, ohne Mücken keine Schokolade. Zerstören wir unbedacht diese Vielfalt, gefährden wir auch unsere eigene Existenz. Damit das nicht passiert, wirft dieses Hörbuch einen unterhaltsamen Blick auf die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen, die uns Nahrung, Sicherheit, Gesundheit und so vieles mehr schenkt. Und es stellt klar, was passieren muss, damit wir das Artensterben noch aufhalten können.
Nicht die Titelfrage, auch viele andere werden mit in diesem Buch gut verständlich und mit vielen interessanten Beispielen aufbereitet erklärt. Die Autorinnen bleiben nicht bei der Problemanalyse stehen, sondern zeigen auch anhand von Studien und bereits vorhandenen, gelingenden Aktionen/Programmen, wie der Erhalt der Biodiversität möglich ist und warum er uns sogar viel Geld sparen kann.
Okay, war nicht gelesen, sondern gehört, aber leider konnte ich die Audible-Version nicht finden auf goodreads, daher so.
War auf jeden Fall sehr interessant und wie zu erwarten vor allem erschreckend, wie der Verfall der Biodiversität auf unserem Planeten schon so sehr zerstört wurde. Erfreulich ist, dass es Lösungen gibt und dass die Autorinnen sich weitreichend damit auseinandergesetzt und diese auch geschildert haben. Es mangelt dem Text auch nicht an Erläuterungen von Begrifflichkeiten und technischen und wissenschaftlichen Hintergründen, was dem Verständnis definitiv hilft, wenn über die Funktion von Mangroven oder Ähnlichem gesprochen wird. Und ganz entgegen dem Titel, geht der Inhalt weit über das Thema von „nur“ Fliegen oder Insekten hinaus, ohne den Leser (oder Zuhörer) mit Informationen zu erschlagen.
Alles in allem ein lohnenswertes Buch, das mit hohem Informationsgehalt und verständlichem Vokabular punktet und über dessen Inhalt in der populären Presse leider viel zu wenig gesprochen wird, um tatsächliches Bewusstsein zu schaffen. Daher kann ich nur empfehlen, sich diesem Buch anzunehmen, auf das ich zunächst tatsächlich - so muss ich gestehen - aufmerksam wurde, weil sich der Titel an einen meiner liebsten Sketche von Monty Python anlehnte.
Ein Buch voller trauriger Wahrheiten, aber auch jeder Menge Fun Facts. Schon darum kann ich allen empfehlen, dieses Buch zu lesen. Kostprobe gefällig? Alle Geparden sind einander genetisch so ähnlich wie eineiige Zwillinge. Der männliche Anglerfisch ist nur 1/500.000 so schwer wie das Weibchen. Er beißt sich bei Erreichen der Geschlechtsreife einfach am Weibchen fest und wird dann über ihren Blutkreislauf mit versorgt. Kakao hat nur einen einzigen Bestäuber... Eine Mückenart. Wüstensand ist so glatt, dass er nicht in Beton verarbeitet werden kann, Bausand muss aus wenigen Ländern importiert werden und dort buddelt die Sandmafia heimlich die Strände leer. Ich könnte ewig so weiter machen. Das Buch motiviert zum Naturschutz und Engagement. Ich hätte mir noch kleine Listen mit direkten Einstiegsmöglichkeiten gewünscht... Was können wir ab morgen sofort tun? Was sollte man unbedingt sofort lassen? An wen kann man sich wenden, wenn man helfen möchte? Aber man kann nicht alles haben. Die fünf Punkte sind trotzdem mehr als verdient!
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Gutes Buch. Stellenweise sind die Fakten nicht mehr ganz so aktuell (z.B. müssen Botaniker ihre Texte nicht mehr auf lateinisch schreiben sondern können seit 2012 zwischen Englisch und Latein wählen). Da dies aber keine wissenschaftliche Publikation ist, lässt sich darüber hinwegsehen. Die wichtigen Fakten stimmen und das Wissen wird einfach und verständlich vermittelt.
Hm schwierig. Es war ok würde ich sagen. Für mich persönlich war es zu wenig Information, zu viele Verallgemeinerungen, kratzte an der Oberfläche. Am Ende konnte ich nicht wirklich viel mitnehmen. Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehle ich Dirk Steffens Über Leben. Da kann dieses Buch hier leider dann nicht mithalten.
Das Buch bietet interessante Erklärungen zur Vielfältigkeit in der Natur und warum es immer eine schlechte Idee ist, ein Lebewesen oder eine Pflanze auszurotten. Am Beispiel von einem Dorf in der Nähe von Tschernobyl wird gezeigt, dass die Natur sehr gut ohne den Menschen klar kommt, selbst in dieser verseuchten Gegend.
Kommt so salopp-populärwissenschaftlich daher und am Ende weiß und versteht man viel mehr über alles, was man vorher noch nicht mal in eine Frage hätte packen können.