An seinem Lebensabend angelangt, drangt es Mathias Bichler, seine Geschichte niederzuschreiben. Als Waisenkind aufgewachsen, bei verschiedenen Pflegeeltern und Ziehvatern untergebracht, macht er sich schliesslich auf in die Welt, wo er so einige Abenteuer zu bestehen und Schicksalsschlage hinzunehmen hat. Die Autorin Lena Christ stellt mit dieser Geschichte erneut ihr grosses erzahlerisches Talent unter Beweis. Kurzweilig, amusant und sehr beruhrend schildert sie das Schicksal eines Ausgestossenen, der am Ende dennoch sein Gluck find
Kurzer Auszug a.d. längeren Rezension m. Links u. Hintergründen i. m. Blog:
Zwar ist man hier in vertrautem Lena-Christ-Land: auf dem oberbayerischen Dorf, mit all seinen Käuzen; und – bei Lena Christ – natürlich mit unehelichen und Pflegekindern. Doch die Geschichte spielt großteils schon um 1800, rund 100 Jahre früher als andere Christ-Bücher. Und auch sonst tönt das Bichlerbuch anders als die andern: Nicht frech und flott, sondern mild märchenhaft und religiös – in den ersten Kapiteln wie ein Kinderbuch für Abergläubische.