Nachdem ich bereits den ersten Band „Der kleine Teeladen zum Glück“ sehr genossen habe und mich die Autorin wieder einmal von ihrem Talent überzeugen konnte, habe ich mich schon sehr auf den zweiten Band der „Valerie Lane“-Reihe gefreut und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn ich habe in die Geschichte direkt hineingefunden und das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Bei diesem Buch habe ich mich wieder direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden. Gleichzeitig lernt man die Stadt und die kleine Einkaufsstaße noch intensiver kennen, da man immer mehr erfährt und sich noch mehr in die Umgebung verliebt.
Während man im ersten Band Laurie und ihren kleinen Teeladen „Laurie’s Tea Corner“ kennen lernen durfte, geht es in „Die Chocolaterie der Träume“ um Kiera und ihren kleinen Laden, in dem sie selbstgemachte Süßigkeiten, Pralinen und jede Menge Schokolade verlauft. Eigentlich könnte Kieras Leben recht gut sein, währe da nicht ihr Freund Jordan, der sie immer wieder für ihre Figur und andere Kleinigkeiten kritisiert und mit dem sie nicht so glücklich ist, wie sie sich zuvor erhofft hat. Kieras Selbstbewusstsein schwankt immer mehr, aber zum Glück hat sie immer ihre Freundinnen um sich herum, die ihr beistehen und sich um sie kümmern. Kiera weiß, dass sie etwas an ihrer Beziehung ändern muss und dies wird auch noch einmal deutlicher, als ein gewisser Stammkunde immer wieder bei ihr auftaucht und sich nicht nur für ihre Schokolade interessiert…
Mit Kiera lernt man hier eine Figur kennen, mit der man von Anfang an mitleidet. Man möchte sie aufgrund der Streitereien mit ihrem Freund ständig in den Arm nehmen, man möchte mit ihr lachen, mit ihr weinen und gemeinsam mit ihr naschen, sodass sie mir im Laufe der Zeit richtig ans Herz gewachsen ist. Allgemein herrscht in der Geschichte eine Stimmung, die einen berührt, die aber gleichzeitig dafür sorgt, dass man sich in der Valerie Lane und in Oxford pudelwohl fühlt, sodass ich am liebsten sofort den nächsten Flug dorthin buchen möchte.
Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailverliebt erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.
Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.
Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Die Chocolaterie der Träume“ sehr genossen habe. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände und bin gespannt, was noch alles in der Valerie Lane geschehen wird.