"In darkness no one can hear your scream!""Hell is behind your mind!" Das Snow Hill Hotel hoch oben in der Sierra Nevada.Abgeschnitten von der Außenwelt.Ein tosender Schneesturm.Fünf unbedarfte Wanderer.Vier gewalttätige Jäger.Ein scheinbar harmonisches Hausmeister-Ehepaar.Unsäglicher Hunger.Unfassbare Gewalt.Namenloses Grauen.Kannibalismus, Blut und Horror.Die Vergangenheit ist lebendiger als die Gegenwart.Und alles ist nicht so, wie es scheint!
Guido Grandt, geboren 1963, ist freier TV-Produzent, TV-Redakteur, Fachzeitschriftenredakteur, Buchautor, Dozent und Kaufmann. Er hat rund 300 Filmbeiträge für private, öffentlich-rechtliche und ausländische TV-Sender recherchiert, gedreht und produziert. Dazu hat er bislang 19 Bücher verfasst, u.a. auch für einen Wirtschaftsfachverlag, schreibt Wirtschaftscontents (auch als "Ghostwriter" für Wirtschafts-Besteller-Autoren). Ferner verfasste er diverse Artikel für die renommierte Schweizer Wochenzeitung Der Sonntag, sowie für 20 Min.ch, Bild, Bild der Frau, Stern, Sonntag aktuell, Stuttgarter Nachrichten, Profil, Dorian Grey etc.
Guido Grandt gibt das (wohl) erste deutschsprachige E-Magazin für investigativen Journalismus und Hintergrundanalysen heraus ("Leaks Journal" siehe http://guidograndt.wordpress.com/ unter "Leaks Journal").
Durch die Aufklärungsarbeit im Bereich des Rituellen Kindesmissbrauchs wurde er vom damaligen thüringerischen Justizminister empfangen und auch ins sächsische Innenministerium eingeladen.
Der Dokumentarfilm "Höllenleben - Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche", den er recherchierte, wurde 2002 für den höchsten deutschen Fernsehpreis, den Adolf Grimme-Preis nominiert. Der Dokumentarfilm "Hinter dem Dorf die Hölle - Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb", den er mit Filmförderungen verschiedener baden-württembergischer Landkreise produzierte, wurde im Januar 2013 als Kino-Premiere gezeigt und wird im März 2013 bei der Stiftung EVZ in Berlin vorgeführt. Außerdem produziert er Imagefilme für Firmen, Verlage und andere, wie beispielsweise den Schulleiterkongress 2012 in Düsseldorf.
Ferner wird Guido Grandt als Experte zu seinen Themen zu den verschiedensten Talk-Shows eingeladen und hält Vorträge, Lesungen und Seminare an Polizeifachhochschulen, Volkshochschulen, Schulen, Weiterbildungsinstituten und anderen Einrichtungen.
Vor seiner journalistischen Tätigkeit war er jahrelang als Manager im Handel (Einkauf/Verkauf) in großen Unternehmen tätig.
Seine Hobbys sind Reisen, Schreiben, Lesen, Kino und Kampfsport.
Cover und Klappentext hatten mich hier total angesprochen und ich wollte unbedingt wissen was da so vor sich geht im Snow Hill Hotel:
Das Snow Hill Hotel liegt total abgelegen hoch oben in den Sierra Nevada. Doch für fünf Wanderer wird es zur Zuflucht vor einen plötzlich aufkommenden Schneesturm. Das Hausmeisterehepaar nimmt die fünf Gäste gerne bei sich auf und überlässt ihnen die Zimmer. Doch irgendetwas scheint mit den beiden nicht zu stimmen und sie sind nicht die einzigen die durch die Flure des Hotels streifen. Nichts ist wie es scheint in Snow Hill und die Nacht wird mörderisch...
Bei einem eingeschneiten Hotel denken die meisten gleich an Stephen Kings Shining. Doch dieses Buch hat außer dem Setting nicht viel gemeint mit Kings Horrorhotel. Guido Grandt hat seine ganz eigene Vision verwirklicht.
Der Anfang ist dabei recht interessant gestaltet wie die fünf Wanderer in dem Hotel landen und die Atmosphäre die dort herrscht mit dem seltsamen Hausmeister. Danach wird es aber abstrus und das ganze driftet in einen Softporno ab, um danach dann mit dem richtig harten Ekelhorror zu beginnen.
Die Charaktere sind zwar alle gut gezeichnet aber wirklich sympathisch war mir keiner der Akteure. Der Schreibstil war sehr einfach gehalten konnte an einigen Stellen mit Spannung aufwarten, leider gab es aber auch sehr viele Stellen, die einfach zu langatmig waren. Die Dialoge waren teilweise echt hirnrissig aber sind wir ehrlich bei den meisten Horrorklassikern der Filmgeschichte sind die Dialoge auch nicht das worauf es ankommt. Vor allem zum Ende dreht der Autor nochmal richtig auf und was die Spannung als auch den Ekelfaktor angeht. Das Ende fand ich dann echt gelungen und hatte damit auch nicht gerechnet.
Insgesamt find ich es echt schwer das Buch zu bewerten. Auf der einen Seite gab es echt gute Ansätze und die Atmosphäre war ganz cool. Dafür waren die Charaktere nicht so meins und den Porno Part hätte ich auch nicht gebraucht. Das Ende konnte mich dafür wieder überraschen und wer auf Ekelhorror Steht der ist hier bei dem Buch genau richtig! Beim Lesen musste ich immer irgendwie an Richad Laymon und seine Geschichten denken. Und dadurch dass ich das Buch trotz allem nicht aus der Hand legen wollte um zu wissen wie es endet und quasi in einem Lesesog gefangen war, gebe ich 3 von 5 Sternen.