»Ich will einen Buchladen, der mir ein Zuhause ist, in dem ich mich sicher fühle, und gleichzeitig immer sicher sein kann, dass er mich überrascht. Ich will einen Ort, der Herzensheimat ist. In dem es nicht um die Ware geht, sondern um das Wahre. Ich will mir bewusst sein, dass das, was wir beide lieben – Bücher! – uns zusammenführt.« Nina George
Born 1973 in Bielefeld, Germany, Nina George is a prize-winning and bestselling author (“Das Lavendelzimmer” – “The Little Paris Bookshop”) and freelance journalist since 1992, who has published 26 books (novels, mysteries and non-fiction) as well as over hundred short stories and more than 600 columns. George has worked as a cop reporter, columnist and managing editor for a wide range of publications, including Hamburger Abendblatt, Die Welt, Der Hamburger, “politik und kultur” as well as TV Movie and Federwelt. Georges writes also under three pen-names, for ex “Jean Bagnol”, a double-andronym for provence-based mystery novels.
In 2012 and 2013 she won the DeLiA and the Glauser-Prize. In 2013 she had her first bestselling book “Das Lavendelzimmer”, translated in 27 langues and sold more than 500.000 copies.
In November 2011, Nina George established the “JA zum Urheberrecht” (YES on Author’s Rights) initiative, which supports the rights of authors, artists and entertainers and is dedicated to resolving issues within the literary community as well as establishing fair and practical rights-license models for the web-distribution. 14 writers’ associations and 27 publishing partners have since joined the JA…-Initiative. George supports the “Initiative Urheberrecht” (Author’s Rights Initiative—www.urheber.info) as well as the “gib 8 aufs Wort”-campaign of the VG Wort.
In August 2014 George initiated the Amazon-protest in Germany www.fairer-buchmarkt.de, where overs 2000 germanspeaking authors – Nobelprizewinnig Elfriede Jelinek or Bestsellingauthor Nele Neuhaus – sign an open letter to Jeff Bezos and Amazon, protesting against the banned-book-methods of the giant retailer in the Hachette/Bonnier-dispute.
In 2015 George is the founder of the Initiative Fairer Buchmarkt e.V., which supports questions of law in daily business of authors – for ex in contracts, fees or author’s rights and e-Business.
George is Member to PEN, Das Syndikat (association of German-language crime writers), the Association of German Authors (VS), the Hamburg Authors’ Association (HAV), BücherFrauen (Women in Publishing), the IACW/AIEP (International Association of Crime Writers), the GEDOK (Association of female artists in Germany), PRO QUOTE and Lean In. Nina George sits on the board of the Three Seas Writers’ and Translaters’ Council (TSWTC), whose members come from 16 different countries.
Nina George teaches writing at Literaturbüro Unna, Alsterdamm Kunstschule, Wilhelmsburger Honigfabrik, where she coaches young people, adults and professional authors. George also moderates (bilingual) readings and works as a speaker.
Die mehrfach ausgezeichnete Publizistin Nina George, geboren 1973, veröffentlichte bisher 23 Romane, Krimis, Science-Thriller sowie ca. 88 Kurzgeschichten und über 500 Kolumnen.
Ihr Pseudonym Anne West gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erotika-Autorinnen. Für ihren Roman Die Mondspielerin wurde George mit der DeLiA 2011, dem Literaturpreis für den besten Liebesroman des Jahres, ausgezeichnet. Mit dem Wendekrimi Das Licht von Dahme war George 2010 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sie gewann ihn 2012 mit dem in Nigeria angesiedeltem Fußballkrimi „Das Spiel ihres Lebens“.
George gründete 2011 die Initiative „JA zum Urheberrecht“, mit der sie sich aktiv für die Rechte aller Kreativarbeiter und Kulturschaffenden gegen die Mentalität der Gratiskultur im Internet einsetzt.
Sie ist Mitglied im Syndikat, den Mörderischen Schwestern sowie des Verbands deutscher Schriftsteller. Nina George lebt im Hamburger Grindelviertel.
*Bücher sind das Rückgrat einer freien Gesellschaft. کتاب ها ستون فقرات یک جامعه آزاد هستند.
*Und nein: Es ist nicht so, dass Bücher Und eine Wellness-Oase sind. Sie machen seltsame Sachen mit uns, sie bringen uns Krieg und Angst und Wut ganz nah, sie stören uns mit anderer Leute Meinung, und gleichzeitig vertiefen sie den inneren Resonanzraum. Sie bringen uns immer wieder in den Bereich dieser gefährlichen Fragen, die sich Homo Sapiens aufgrund seiner zufälligen Existenz in Wiederholungsschleife stellt: Wer bin ich? Wer kann ich sein? Wo soll das alles hinführen? Was ist hier überhaupt los?
و نه: اینطور نیست که کتاب ها یک واحه سلامتی باشند. آنها کارهای عجیبی با ما میکنند، جنگ و ترس و خشم را خیلی به ما نزدیک میکنند، با عقاید دیگران ما را پریشان میکنند و در عین حال فضای طنین درونی را عمیق تر میکنند. آنها بارها و بارها ما را وارد حوزه این سؤالات خطرناک می کنند که هومو ساپینس به دلیل وجود تصادفی آن از خود میپرسد: من کیستم؟ من چه کسی میتوانم باشم؟ این همه کجا میرود؟ اصلا اینجا چه خبر است؟
*Ich erwähne nur noch, dass Bücher für mich das absolut nötige Gegengewicht zur Realität sind. Ich kann problemlos Terry Pratchett, Sigrid Nunez, Vanessa Springora und Robert Seethaler parallel lesen, um der Welt zu entkommen, und ihr gleichzeitig näher denn je zu sein.
فقط به این نکته اشاره میکنم که برای من کتابها وزنه تعادلی کاملاً ضروری برای واقعیت هستند. من به راحتی میتوانم تری پراچت، سیگرید نونز، ونسا اسپرینگورا و رابرت سیتالر را به صورت موازی بخوانم تا از دنیا فرار کنم و در عین حال بیشتر از همیشه به آن نزدیک شوم.
Ich kann dieses kleine, handliche Buch nur jedem:r mit einer Affinität für Bücher und Buchläden empfehlen. Die Illustrationen sind wunderschön, die Zitate bewegend, haben mich zum Lächeln, Lachen und staunen gebracht. Die Informationen aus dem Sachtext waren interessant und ein sehr sanfter Appell an alle weiblichen Stimmen im Literaturgenre.
"Die lesende Frau beherrscht ein Reich, das nur ihr gehört und erschafft unantastbare Welten - romantische, politische, ungehorsam." Ein kleines feines Büchlein über Buchverkäuferinnen und Buchkäuferinnen. Mit vielen inspirierenden Zitaten von bekannten Frauen und einem Appell von Nina George für Buchhändlerinnen und Leserinnen. Zum immer wieder in die Hand nehmen.
"Frauen in der Buchhandlung" hat eine Bücherfreundin aus unserer Wanderbuchrunde auf die Reise geschickt und hat mich mit diesem Buch richtig gehend glücklich gemacht, dass ich es mir bei der nächsten Gelegenheit für mein eigenes Bücherregal schnell selbst gekauft hatte. Sowohl in der Gestaltung als auch inhaltlich ist es ein kleiner Schatz, in dem Nina George nicht nur große Frauen der Literatur zitiert, sondern thematisch auch das Thema "Schreiben als Frau" und die Bedeutung von Buchhändlerinnen und die Feminisierung der Buchbranche aufgreift. Ich fand zwar nicht alles in dieser Abhandlung von Frauen und Büchern gut, aber allein für das Kapitel "Die wunderbare Buchhändlerin" hat es sich gelohnt das Buch zu lesen. Und was soll ich sagen, genau so eine wunderbare Buchhänderlin habe ich glücklicherweise auch in einem kleinen aber feinen Buchladen in meiner Heimatstadt.
Ich mochte die kurzweilige Einführung in die Buchhandlung, auch, wenn manches mir recht banal vorkam, allerdings sind auch zusätzlich wirklich noch tolle Zeichnungen und Fotos von büchervollen Orten in dem kurzen Büchlein. War für mich gerade jetzt das richtige Buch.
Das Buch war ein Spontankauf in meiner Buchhandlung. Es ist eine schöne Mischung zwischen eigenem Text, ausgewählten Bildern und Zitate bzw. Textauszüge von Autorinnen wie Ingeborg Bachmann, Cornelia Funke, Susan Sontag und andere.
Allerdings stimme ich der Autorin nicht in allen Aussagen zu.Vor allem möchte ich der Aussage widersprechen, das Menschen die viel lesen automatisch davor geschützt sind keine Selbstmordattentäter*innen zu werden, Trump zu wählen oder sich in Verschwörungstheorien zu verheddern. Es kommt auch immer darauf an, welche Bücher gelesen werden und die restliche Umwelt ist auch ein wichtiger Faktor.
Aber ansonsten ist es ein leicht zu lesendes Buch, dass sich auch gut als Urlaubslektüre oder für Zwischendurch eignet. Es ist nichts was unbedingt zu empfehlen ist, aber doch sehr kurzweilig.