Liam ist ein Aurox, ein Mörder. Er lebt unter dem Goldkönig Jiltoryas und hat nur einen Er muss den Befehlen des mächtigen Elfen gehorchen. Als dieser ihm eine neue Mission auferlegt, zieht Liam los, um einen Druiden zu finden, der es gewagt haben soll, seine Zone zu verlassen und ins Herz Jiltoryas einzudringen. Silvan hat schon viele Schreckensgeschichten über Aurox gehört, aber all diese rücken in den Hintergrund, als er plötzlich einem von ihnen gegenübersteht. Sollte er dem Mann nicht entkommen, würde er sterben. Kann Silvan es schaffen, den gefährlichen Aurox auf seine Seite zu ziehen, um mit ihm gemeinsam gegen den König vorzugehen? Und wieso hört sein Herz nicht auf zu rasen, wenn er in Liams helle Silberaugen blickt?
Die Fantasygeschichte “Aurox” geschrieben von dem Autorenduo Liesa_Isa spielt in der fiktiven Welt von Jiltorya. Das Land lebt seit der Herrschaft des Goldkönigs in Unterdrückung – aufgeteilt in Zonen, in denen es die Druiden schwer haben, ihre Magie zu wirken.
Ich möchte euch einen Eindruck aus den Zonen und Silvans Welt, die er beschließt, zu verlassen zeigen:
Die Natur in der Zone war krank, was auch der Grund war, wieso der König die Druiden hierher getrieben hatte. Jeder einzelne Dorfbewohner musste seine Naturmagie dafür aufwenden, diese am Leben zu erhalten. Damit auch das Dorf überleben konnte. Doch in den letzten Jahren wurde dies immer schwieriger, sodass sich die Todesfälle häuften.
Daher beschließt der Druide Silvan sein Dorf und seine Zone zu verlassen, um etwas gegen die schlechten Zustände in ganz Jiltorya zu tun und endlich etwas zu bewirken. Auf seiner Reise trifft er auf Liam, den Aurox.
Silvans Einstellung zu Aurox, bevor er auf Liam trifft: “Aurox, das waren die Schlächter des Königs. Sie lebten nur für den Zweck, dem Goldkönig zu dienen und dessen Befehle auszuführen. Sie verfügten weder über ein Gewissen, noch über Gefühle oder ein Herz. Sie existierten für ihre Aufgabe. Silvan hoffte, dass er diesen Monstern während seiner Mission nicht über den Weg lief.”
Tja, dem war nun nicht so…Silvan läuft ja tatsächlich Liam – einem Aurox – über den Weg, doch dieser scheint ganz anders, als sein Bild von Aurox bisher war.
Nach anfänglichem Misstrauen hört Liam Silvan zu und zeigt ihm auf, dass die Aurox, die eigentlich Schattenwandler heissen, unter der Herrschaft des Goldkönigs genauso wie die Bürger in den Zonen leiden und sie dem Goldkönig keineswegs freiwillig dienen. Liam und Silvan treffen eine Abmachung, gemeinsam nach weiteren Verbündeten zu suchen und den Goldkönig zu stürzen.
Beide begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, auf der sie beide nach und nach merken, wie gut sie sich ergänzen. Die Anziehung zwischen den beiden so verschiedenen Persönlichkeiten wächst mehr und mehr zu einer beständigen Liebe an, die kein Feind, kein Peiniger trennen mag. Silvans durch und durch positive Art ergänzt Liams Kampfgeist, der sich immer wieder hat durchsetzen müssen, um zu überleben.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und mitreißend. Die Geschichte ist aufregend und spannend geschrieben, so dass ich als Leser schnell in den Bann die Welt von Jiltorya gezogen wurde.
Die Fantasywelt ist überzeugend gestaltet und hat tolle Elemente, bei denen selbst auf die kleinsten Details geachtet wurde – wie zum Beispiel Silvans Kräfte, Magie zu wirken und damit Gutes zu bewirken oder die Aurox, die Schattenwandler – und der Fähigkeit, die ihnen diesen Namen gab – mit den Schatten zu verschmelzen.
Wer Fantasy liebt und gern in detailreiche Welten abtaucht, gayromance nicht abgeneigt ist und nichts dagegen hat, sich noch spät nachts lesend wieder zu finden, sollte dieses Buch unbedingt kaufen.
Na, seid ihr gespannt auf Jiltorya, Liam und Silvan? Ab heute könnt ihr “Aurox” im Handel erwerben.
Liam ist ein Aurox. Durch einen Fluch ist er an den Goldkönig gebunden. Er hat eine Aufgabe: Töten! Für seinen neuen Auftrag soll er einen Druiden töten, der es gewagt hat, seine Zone zu verlassen. Doch Silvan schafft es, dass er eine Chance zum Reden bekommt. Und was sind das plötzlich für Gefühle?
Meine Meinung:
Was für ein wundervoller Reihenauftakt. Das Autorinnenduo Liesa Marin und Isabell Bayer haben mich von Beginn an mit ihrer Geschichte in den Bann gezogen und ein großartiges Werk aufs Papier gezaubert.
Ihre erschaffene Welt ist so bildhaft beschrieben, dass ich alles vor dem inneren Augen hatte und somit noch tiefer in die Geschichte gezogen wurde.
Der Schreibstil beider Autorinnen ist sehr angenehm zu lesen. Flüssig und locker. Ebenso emotional und spannend. Das Gesamtpaket passt hier einfach toll zusammen. Dank fließender Übergänge merkt man kaum, dass jede Autorin die Rolle einer ihrer Protagonisten geschrieben hat.
Die Story bleibt kontinuierlich spannend und so manches mal bangt man so sehr mit den Protagonisten und ihren Verbündeten mit. Hier und da wird es auch ziemlich hart, aber das passt zur Geschichte und muss so sein. Zu zart besaitet sollte man hier wohl besser nicht sein. Es fesselt einen ans Buch und man möchte am liebsten immer weiter lesen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es macht Spaß ihrer Geschichte zu folgen. Besonders der etwas mürrische Liam hat es mir ganz schnell angetan. Er ist ein starker Charakter. Man spürt seinen Kampfgeist, aber auch er zeigt, widerwillig, seine schwachen Seite. Er ist wie ein Beschützer.
Silvan hingegen ist ein ganz anderer Typ. Eher zurückhaltend, behutsam und doch wieder mutig. Die beiden passen irgendwie nicht zusammen und genau deswegen doch irgendwie
Es gibt noch einige andere Charaktere, die ebenfalls authentisch sind und mit Liebe gestaltet wurden. Jeder Einzelne ist individuell und fügt sich wunderbar in die Geschichte mit ein.
Emotionen und Gefühle kommen hier auch nicht zu kurz. Die Beziehung zwischen Liam und Silvan entwickelt sich in einem angenehmen und passenden Tempo. Es ist so schön zu beobachten, wie die zwei sich vorsichtig immer näher kommen. Doch wie weit wird es gehen? Kann sich hier etwas entwickeln oder ist das aufgrund der Situation unmöglich?
Fazit:
Der Auftakt einer spannenden Gay-Romance-Reihe, die düster ist, aber mit einem angenehmen Funken Humor gespickt ist. Ich konnte mich in die tiefgängige und magische Geschichte fallen lassen. Nun muss ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
Mein erstes Buch von Liesa Marin & Isabell Beyer. Doch soll dieses tolle Buch nicht das letzte der beiden Autorinnen sein. Die beiden haben mit Jiltoryas eine wundervolle Welt mit Schattenwandler, Elfen & Druiden erschaffen. Ein Buch das einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht & man ganz schnell alles andere um sich herum vergessen lässt. Liam lebt in einem Lager unter dem Goldkönig. Hier wartet er darauf seine Mission zu bekommen. Silvan ist ein Druide. Einer der es gewagt hat seine Zone zu verlassen. Jetzt ist es Liam's Aufgabe, Silvan zu töten. Als die beiden aufeinander treffen ist es so ganz anders als gedacht. Wird der Druide Silvan es schaffen das der Aurox Liam ihn am Leben lässt? Silvan & auch Liam sind sehr gut herausgearbeitet & wirken sympathisch. Die Story hat mir total gefallen. Mir fehlen gerade immer noch so ein bisschen die Worte. :) Die Entwicklung die, die beiden mit & ohne einander gemacht haben, kann man sehr gut nachvollziehen.
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm, bildhaft, fesselnd & super spannend.
Die sehr faszinierende Welt ist einfach super toll beschrieben, es ist schön dort eine Zeit zu verweilen. Eine Geschichte die zeigt das es auch Freundschaft, vielleicht auch Liebe, zwischen verschiedenen Lagern geben kann. Bitte schreibt noch mehr solche Storys oder bringt noch ein paar Teile raus. :)
Ganz klare Kauf- & Leseempfehlung! Aurox - Liam & Silvan müsst ihr einfach lesen!!!
Als ich den Klappentext des Buchs gelesen habe, dachte ich: Dieses Buch musst du lesen! Ich hatte mir auch Sternbewertungen angeschaut, die allesamt sehr positiv waren. Und genau deswegen tut es mir verdammt leid, den Optimismus und die Euphorie über das Buch nicht teilen zu können. Es war keinesfalls schlecht, aber ich hatte mir etwas anderes darunter vorgestellt. Wie der Name schon sagt, handelt das Buch um den Druiden Silvan und den Aurox Liam, beide leben in dem Reich Jiltorya, welche von den Elfen regiert wird. Die Druiden wurden ausgegrenzt und dürfen sehen, wo sie bleiben; die Aurox sind praktisch die Auftragskiller des Elfenkönigs, der mit seiner Frau ein ziemlich ekelerregendes Pack abgibt. Um sein Volk zu retten, verlässt Silvan verbotenerweise sein Dorf und versucht unter Gefahren in die Nähe des Schlosses zu kommen. Bei seiner Reise trifft er auf einige Dörfer, denen er mit seiner Magie helfen kann. Dabei wird der König auf ihn aufmerksam und schickt Liam los, um Silvan umzubringen. Doch dazu sollte es nie kommen. Das, was man von Jiltorya und dem allgemeinen Worldbuilding mitbekommen hat, hat mir sehr gut gefallen. Sowie die Namen der Charaktere und die Idee hinter den verschiedenen magischen Wesen fand ich großartig. Vor allem bietet dieses gesamte Packet so viel Potenzial, das, meiner Meinung nach, nicht ausgeschöpft worden ist. Im Allgemeinen fand ich die Liebesgeschichte von Silvan und Liam nicht authentisch und sehr flach; hier sollte man wissen, dass beiden Wesen von Anfang an beigebracht wurde, dass der jeweils andere böse ist. Genau deswegen war es auch sehr unrealistisch, dass Silvan Liam bei ihrem ersten Aufeinandertreffen so leicht überzeugen konnte, für seine Sache zu stehen. Generell war mir Silvan in der ganzen Geschichte zu optimistisch und naiv – ich meine, sein Volk stirbt aufgrund Magiemangel und er denkt, am Ende werde alles gut. Sie verliebten sich für meinen Geschmack zu schnell, vor allem, da sie irgendwie keine Zeit hatten sich wirklich kennenzulernen. Wenn sie mal allein waren, dann führten sie unangenehme Unterhaltungen, in der Liam Silvan eher zum Erröten brachte als ihn kennenzulernen. In den verschiedenen Etappen der Geschichte ging mir alles zu einfach von statten, fast alles klappte beim ersten Mal, egal ob es die Überzeugung anderer Aurox oder das Überleben im Allgemeinen war. Dadurch blieb alles sehr flach und nicht greifbar für mich. Auch, dass ich vermehrt grammatikalische Fehler entdeckt habe, störte den Lesefluss. Und um noch etwas Positives hervorzuheben: Die Nebencharaktere sind gut, vor allem Myla hat mir mit ihrer toughen Art sehr gefallen. Aber auch Raven und Ace haben sich meine Anerkennung verdient. Im späteren Verlauf des Buches kommt auch eine junge Dame hinzu, welche die ganze Geschichte auf eine neue Ebene hebt, nämlich Ammey – ihres Zeichens wahrscheinlich die Endgegnerin. Das, was man von ihr mitbekommen hat, fand ich großartig. Sie und ihr ganzes Wesen konnte ich mir richtig gut vorstellen. Trotz dessen kann ich nur 3 bis 3,5 Sterne geben.
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Klappentext: »Liam ist ein Aurox, ein Mörder. Er lebt unter dem Goldkönig Jiltoryas und hat nur einen Zweck: Er muss den Befehlen des mächtigen Elfen gehorchen. Als dieser ihm eine neue Mission auferlegt, zieht Liam los, um einen Druiden zu finden, der es gewagt haben soll, seine Zone zu verlassen und ins Herz Jiltoryas einzudringen. Silvan hat schon viele Schreckensgeschichten über Aurox gehört, aber all diese rücken in den Hintergrund, als er plötzlich einem von ihnen gegenübersteht. Sollte er dem Mann nicht entkommen, würde er sterben. Kann Silvan es schaffen, den gefährlichen Aurox auf seine Seite zu ziehen, um mit ihm gemeinsam gegen den König vorzugehen? Und wieso hört sein Herz nicht auf zu rasen, wenn er in Liams helle Silberaugen blickt?«
Der Druide Silvan ist unterwegs zum Palast des Goldkönigs von Jiltorya um sein Volk zu retten. Bevor er dort überhaupt ankommt, wird er von Liam, einem Aurox, gefunden. Aurox sind die Killer des Königs - durch Magie an ihn gebunden und ohne Aussicht auf Freiheit. Kann es Silvan gelingen, den grimmigen sowie anziehenden Liam zu überzeugen, ihn nicht zu töten?
Die erschaffene Welt der Druiden, Elfen und Schattenwandler ist sehr faszinierend. Dass die verschiedenen Rassen neben einander her leben, ohne die Schwierigkeiten der jeweils anderen zu kennen, ist sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere der Hauptprotagonisten Silvan und Liam sind gut ausgearbeitet und vielschichtig. Die Entwicklung von einer Bekanntschaft zu einer engeren Beziehung ist sehr gut erkennbar und teilweise auch sehr humorvoll umgesetzt. Die gegenseitigen Neckereien der beiden sind wirklich total amüsant. Merkwürdigerweise habe ich den etwas grimmigeren Liam sofort ins Herz geschlossen, bei Silvan hat dies deutlich länger gedauert. Die Nebencharaktere Raven und Ace sind mir auch sehr schnell sehr wichtig geworden. Die Geschichte an sich ist düster und wirkt stellenweise auch aussichtslos für die Gefährten. Dies erhöht deutlich die Spannung, ob Liam und Silvan ihre Ziele erreichen werden. Auch die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich in einem realistischen Tempo und wird sehr authentisch dargestellt. Fazit: Ein gelungener Auftakt einer düsteren Gay-Romantasy-Reihe mit Spannung, Witz und Magie.