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Wir gingen raus und spielten Fußball
Nominiert zum Fußballbuch des Jahres beim Deutschen Fußball-Kulturpreis 2022 und für den Bayerischen Buchpreis 2022 "Andreas Bernard war ein sehr talentierter Linksfuß, der mit etwas Glück eine Profilaufbahn hätte einschlagen können. So wie er in diesem Buch unsere Fußballkindheit in München beschreibt, im Verein und auf dem Bolzplatz, so ist es wirklich gewesen." Didi Hamann Wir gingen raus und spielten Fußball« ist ein Buch über eine Fußball-Kindheit im München der siebziger und achtziger Jahre. Es beschreibt die Siege und Niederlagen auf einem kleinen Tartanplatz mit Handballtoren, die jede spätere Erfahrung der Zugehörigkeit oder des Ausgeschlossen-Seins vorweggenommen haben. Es handelt von den Gesetzen, Ritualen und Freundschaften im Spiel. Der Fußball ist Gegenstand des Buches, der mit Liebe zum Detail verhandelt wird, von der idealen Beschaffenheit der Tornetze bis zur Kicker-Stecktabelle, von der Bedeutung der Rückennummern bis zur Sprache der Bolzplätze. Gleichzeitig wird der Sport aber auch zum Ausgangspunkt, um über die kindliche Wahrnehmung einer Großstadt nachzudenken, über den Zusammenhang von Erinnerung und Literatur und über die Prozesse des autobiografischen Schreibens selbst.
161 pages, Hardcover
Published January 1, 2022
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
April 15, 2023
recht kurz mit etwas mehr als 150 seiten, aber in einem rutsch durchgelesen während im hintergrund die bundesliga konferenz im radio lief. schönes ding.
January 28, 2023
Etwas dünn mit 156 Seiten, hat man schnell durch. Dafür etwas teuer im Verhältnis. Für frühere Straßenfussballer schön, hätte mir aber mehr versprochen.
April 3, 2026
Ich bin zwar eine andere Generation Fußballer als Andreas Bernhard, aber den Großteil seiner Erlebnisse konnte ich gut nachempfinden. Nach der Schule den Ranzen in die Ecke und einfach Fußball spielen. Egal wo und egal mit wem. Oder extra früher zur Schule, um gegen die älteren Schüler zu spielen.
Der Vereinsfussball hat mir irgendwann den Spaß genommen, weil es nur noch um Leistung/Konkurrenz ging. Das kam hier etwas zu kurz.
Grundsätzlich fehlt hier einfach etwas Tiefe, aber es hat trotzdem Spaß gemacht das zu lesen. Auf der Rückseite stand der stolze Preis von 20€. Das ist natürlich viel zu viel.
Der Vereinsfussball hat mir irgendwann den Spaß genommen, weil es nur noch um Leistung/Konkurrenz ging. Das kam hier etwas zu kurz.
Grundsätzlich fehlt hier einfach etwas Tiefe, aber es hat trotzdem Spaß gemacht das zu lesen. Auf der Rückseite stand der stolze Preis von 20€. Das ist natürlich viel zu viel.
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