Florentine Blix – Kommissarin für außergewöhnliche Fälle. Für alle Fans von Spannung, Humor und Abenteuer ab 10 Jahren
Der Tag, an dem Bo in Florentines Klasse kommt, ist dunkelrot. Auf einer Farbskala von Lindgrün bis Glutrot ein echter Feuerlöscher-Tag. Am selben Tag verschwinden auch Florentines ausrangierte Kuscheltiere. Und auch wenn das eine erstmal nichts mit dem anderen zu tun hat, ist dieser 31. August doch der Anfang eines ganz und gar außergewöhnlichen Kriminalfalls. Denn Bo ist nicht nur ausgesprochen nervig, er hat auch einen verschwunden Cousin namens Jesper. Als der nachts in Florentines Zimmer auftaucht und sie bittet Bo zu helfen, ist ihr Ermittlerinstinkt geweckt. Blöd nur, dass Jesper nur Dänisch spricht und ständig wieder verschwindet. Mehr denn je ist Florentine auf die Hilfe ihrer besten Freundin Maja angewiesen. Denn die kennt sich viel besser mit Menschen aus als Florentine – mit denen, die da sind, und auch mit den Verschwundenen …
Florentine ist anders als die anderen, und das weiß sie auch. Obwohl sie klug ist und in vielen Bereichen viel mehr weiß als ihre Mitmenschen, versteht sie andere meistens nicht und es fällt ihr schwer, mit ihnen zu interagieren. Sie kann nicht lügen; Regeln und Rituale geben ihr Sicherheit. Was Florentine mag sind Kriminalfälle. Seit dem Marienkäfer-Vorfall im Kindergarten weiß sie, dass sie eines Tages zur Kripo gehen und Morde aufklären wird. Schon jetzt führt sie Ordner über ihre „Fälle“ – allerdings ist noch kein echter Krimi dabei. Der Tag, an dem sich das ändert, ist der Start von Florentines außergewöhnlichen Fällen.
Aufwändig zweifarbig gestaltet von Mein-Lotta-Leben-Illustratorin Daniela Kohl
Florentine Blix ist nicht verwandt oder verbandelt mit Ella Blix. Die 13jährige Jungermittlerin aus Flensburg mag Tiere lieber als Menschen, hat Probleme mit Gesichtern und hasst Fahrradfahren. Das sind jedoch längst nicht alle Besonderheiten, die im Umgang mit ihr zu beachten sind. Bei Erwachsenen leuchtet hier bereits die Bühnenbeleuchtung mit dem Begriff „Autismus-Spektrum“ auf.
Florentines Stärken und Vorlieben sind Physik, Recherchieren, Ordnung und von ihr bestimmte Cold-Cases, für die sie Fallakten anlegt. Der Startband der Florentine-Serie zeigt sich optisch passend im Ringbuch-Design mit eingeklebten Notizzetteln und grünen Trennseiten zwischen den Kapiteln. Stadtplan-Ausschnitte und Comic-Elemente ziehen förmlich in Florentines erstes Abenteuer hinein. Die junge Heldin hat es mit einem Kuscheltierraub zu tun, mit unheimlichen Nachrichten, die ihr auf Dänisch zugeraunt werden, einem neuen Mitschüler, der ihr mit „Füße-Schluffeln“ den letzten Nerv tötet, und einer fiesen Jungs-Clique aus der 7. und 8. Klasse. Ihr erster großer Fall steht in Bezug zum neuen Mitschüler Bo und stellt Florentines Ermittlertalent auf eine harte Probe. Sie hat nämlich beschlossen, Kriminalermittlerin für grenzüberschreitende Fälle zwischen Deutschland/Dänemark zu werden.
Fazit Daniela Kohls Illustrationen ziehen auf raffinierte Weise ins Buch und zwingen förmlich dazu, der Handlung flott zu folgen. Auch inhaltlich konnte der Einstieg meine Neugier wecken. Die Qualität des Kinderkrimis liefert seine Heldin, die sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst ist und sich – zumindest auf Notizzetteln - dazu deutlich äußern kann. Eigene Erklärungsversuche musste ich bald aufgeben; denn Florentines Logik ist schon sehr speziell. Die Lösung ihres ersten Falles hat mich weniger überzeugt. Mir fallen einige potentielle Leser:innen ein, denen es vermutlich ebenso gehen wird. Als Einstiegsband gefällt mir Florentine in ihrem Umfeld - kein Wunder; denn ich liebe Stadtplanausschnitte in Kriminalromanen
großartiger Reihenauftakt: der erste Fall für Florentine Blix
An dem Tag, an dem Florentine Blix' Kuscheltiere verschwinden, bekommt sie auch einen neuen Mitschüler: Bo aus Dänemark. Den kann sie nicht leiden, weil sich der einfach neben sie setzt. Und dann findet er auch noch ihre ganz geheime Kommandozentrale, ein verfallenes Häuschen, mitten im Wald. Es ist ganz klar: sie muss Bo loswerden. Um das zu erreichen, verspricht sie ihm, ihm bei der Suche nach seinem verschwundenen Cousin Jesper zu helfen. Und dabei wird sie von ihrer besten Freundin Maja unterstützt, denn die denkt genauso wie Florentine.
Meine Meinung: Florentine, ein etwas anderes Mädchen mit autistischen Zügen, liebt es zu ermitteln. Bzw. lenkt sie das vom doch für sie eher schwierigen Alltag und dem Umgang mit anderen Menschen ab. Es ist so etwas wie abschalten für sie. Sie braucht klare Regeln, kann nicht Lügen und nicht mit Redewendungen umgehen, weil sie alles Gesagte für bare Münze nimmt. Ihre Lieblingsfarbe ist grün, in allen Schattierungen. Sie zieht nur grüne Sachen an, und gute Gefühle sind für sie grün. Alles, womit sie sich nicht gut fühlt, erscheint ihr in Rottönen.
Florentine erzählt dem Leser ihre Geschichte wie in einer Akte. Dazu sind Ringe wie in einer echten Mappe auf jeder Seite abgebildet. Man erlebt die Geschichte daher total intensiv und es ist auch sehr humorvoll, und der Kriminalfall ist spannend. Man rätselt und ermittelt mit Florentine direkt mit. Die Kuscheltiere geraten eher in den Hintergrund, die Suche um Jesper ist der eigentliche Fall (und dieser ist auch viel fesselnder). Florentine ist ehrlich, empathisch und hat eine sehr gute Kombinationsgabe. Die Wahrheit über ihre Freundin Maja hatte ich bald herausgefunden, doch anfangs hat mir das nicht so gefallen. Mit der Zeit jedoch fand ich es außergewöhnlich und konnte mich damit anfreunden, es hat die Geschichte sogar aufgewertet.
Kleine Einschübe in Form von "Zetteln", zum Beispiel "wichtige Erkenntnisse", Auflistungen von Vor- und Nachteilen, (Gedächtnis-)Protokolle, Infozetteln zu bestimmten Dingen (zB über wichtige Bauten und Stadtteile in Flensburg und andere Dinge, etwa was ein Dodo ist oder ein Dietrich), bringen einem spielerisch viele neue Dinge bei. Besonders toll finde ich, dass auch immer wieder mal (detaillierte) Stadtpläne von Flensburg enthalten sind sowie wissenswerte Infos dazu, auf denen man Florentines Weg nachvollziehen kann und somit Flensburg auch näher kennenlernt. Auch die handelnden Personen werden mit Steckbriefen, inkl. Zeichnung, näher vorgestellt. Und nachdem Florentines Lieblingsfarbe Grün ist (in allen Schattierungen), sind auch die Illustrationen im Buch schwarz-grün.
Fazit: Eine etwas andere, junge Ermittlerin löst ihren ersten Fall. Humorvoll, spannend, außergewöhnlich spooky. Und ein toller Aufbau mit Zetteln, Gedächtnisprotokollen u.ä. Ich freue mich schon sehr auf Florentines zweiten Fall!
Schräg-witziger, spannender und geheimnisvoller Regionalkinderkrimi mit eigenwilliger Ermittlerin
Der 31. August ist kein guter Tag für Florentine Blix, im Gegenteil es ist ein „knallroter Feuerlöschertag“: Florentine muss morgens ewig nach den richtigen Klamotten suchen, die Frühstücksbrote sind falsch belegt und dann fängt die Schule nach den Ferien wieder an. Keine schöne Aussicht, zumal Florentines Mitschüler ihr immer noch nachtragen, dass sie für das Sitzenbleiben eines Jungen verantwortlich ist. Zu allem Überfluss bekommt Florentine in der Schule einen neuen Sitznachbarn, den Dänen Bo Ture Tordenskjold, der sie vom ersten Moment an irritiert. Nach der Schule verschwinden auch noch Florentines gesammelte Kuscheltiere. Zunächst versucht Florentine, die später gerne bei der Polizei als Ermittlerin arbeiten möchte, den Fall der verschwundenen Stofftiere aufzuklären. Sie hat dabei noch keine Ahnung davon, dass ein viel bedeutenderer Fall auf sie und ihre beste Freundin Maja wartet, der die beiden richtig herausfordern wird…
Die Geschichte wird aus Sicht von Florentine Blix in Ich-Form erzählt. Da Florentine schon immer davon träumt, Kriminalfälle aufzuklären, ist das Buch gestaltet wie das persönliche Notizbuch einer Detektivin. Die ersten Seiten eines jeden Kapitels sind grün gedruckt, in der Seitenmitte sind stets -wie bei einem echten Ordner- gezeichnete Metallklammern abgebildet. Alle wichtigen Figuren werden in Steckbriefen mit Bildern, Ansichten ihres Gesichts von allen Seiten vor einer Messlatte, besonderen Kennzeichnen und Eigenschaften vorgestellt. Florentine liebt Erklärungen, geht den Dingen auf den Grund. Daher finden sich im Buch viele aufgedruckte Karteikarten mit Wortdefinitionen, Notizzettel mit Auflistungen, erläuternde Bilder sowie Landkarten, um den Schauplatz näher darzustellen. Die Seiten sind dank der vielen Illustrationen und Textarten abwechslungsreich und sehr motivierend gestaltet. Ein doppelseitiges „Dänisches Sprachlexikon“ bildet den Anhang. Die Geschichte richtet sich an Kinder ab zehn Jahren.
Die Hauptfigur ist ein ganz besonderes Mädchen. Sie möchte später bei der Kriminalpolizei arbeiten. Florentine ist eigenwillig, hasst rot, liebt grün, braucht Ordnung, Regeln und Rituale, mag keine Unvorhersehbarkeiten, ist sehr ehrlich und versteht nicht immer alle Konventionen. Sie nimmt oft alles wortwörtlich, weswegen der Umgang mit anderen Menschen sie immer wieder vor Herausforderungen stellt. Menschenansammlungen verursachen Florentine großes Unbehagen. Florentine ist scharfsinnig und klug, aber durch ihre Schwierigkeiten im Umgang mit anderen gehandikapt. Glücklicherweise muss Florentine nicht alleine ermitteln. Mit ihrer besten Freundin Maja hat sie eine aufgeweckte, neugierige und quirlige Unterstützung an ihrer Seite. An Florentine werden sich die Geister scheiden, sie wird durch ihre mitunter anstrengenden Eigenheiten nicht bei allen Lesern gleichermaßen gut ankommen. In ihrem Verhalten und aufgrund der konsequenten Einhaltung ihrer strikten eigenen Regeln erinnert sie ein wenig an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory.
Was als harmlose Kuscheltiersuche beginnt, wird zum polizeireifen und sehr ungewöhnlichen Kriminalfall. Es geht dabei spannend, turbulent und gegen Ende ganz schön schräg und abgedreht zu. Florentine ermittelt in Flensburg, immer wieder kann man beim Lesen auf Landkarten im Buch nachvollziehen, wo sich die Handlung gerade abspielt. Alles ist so anschaulich beschrieben, dass man sich bildlich vorstellen kann, was gerade passiert. Die genauen Schilderungen machen große Lust, Flensburg auf Florentines Spuren einmal selbst zu entdecken. Die Grundidee des Buchs ist originell, Florentine als Hauptfigur ist definitiv besonders, die Geschichte bietet sehr viele skurrile Szenen zum Lachen, immer dann, wenn Florentine im Umgang mit anderen mal wieder auf dem Schlauch steht. Die Gestaltung des Buchs ist absolut kreativ und gelungen, der Schauplatz interessant und reizvoll. Die Handlung im letzten Teil empfand ich allerdings dann doch als etwas zu verrückt, meiner zehnjährige Tochter erging es ähnlich, auch sie konnten bestimmte Aspekte nicht ganz überzeugen. Ein Buch für alle, die nicht immer mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und schräge, phantasievolle, mysteriöse und unkonventionelle Geschichten mögen.
Florentine Blix ist ein besonderes Mädchen. Genauso besonders wie die Aufmachung des Buches. Das ganze Buch ist aufgebaut wie ein Notizbuch, die eigentliche Geschichte wird ergänzt durch viele Notizen, Einschübe, Infokästen, Listen. Illustrationen, alles ist farbig gehalten und oft wusste ich gar nicht, wo ich als erstes hinschauen sollte. Für die Zielgruppe ist allein schon die Gestaltung des Buches sicherlich ein Abenteuer, unabhängig vom Inhalt. Auch ich fand es sehr cool gemacht, hin und wieder litt allerdings mein Lesefluss etwas unter der vielseitigen Aufmachung.
Florentine als Protagonistin war gleichermaßen amüsant wie anstrengend. Sie erzählt aus ihrer Ich-Perspektive und ist manchmal sehr laut, direkt und versteht häufig nicht, wenn sie mal wieder etwas unangebrachtes gesagt hat. Sie hat eine etwas penetrante Art, allerdings war die Weise, wie sie ganz unverfälscht einfach sie selbst war, auch erfrischend und oft ganz witzig. Ihre Ermittlungen nahmen einen spannenden Verlauf, sodass ich sie gern begleitet habe, selbst wenn ich hier und da das Buch mal wieder für einen Tag beiseite legen musste. Die Kiddies, für die die Geschichte in erster Linie geschrieben ist, werden es sicher großartig finden, wahrscheinlich war ich für diesen speziellen Fall einfach nicht zur Gänze gemacht.
Spaß hatte ich dennoch, daher gebe ich dem Buch sehr gute 4 von 5 Sternen. Auch wenn das Lesen ein wenig anstrengend war, war die Aufmachung wirklich einzigartig und sollte auch angemessen gewürdigt werden. Mein Highlight war übrigens der Schauplatz! Bücher in Schleswig-Holstein haben bei mir sowieso immer einen Stein im Brett.
Das Buch habe ich für meine Nichte gelesen, weil ich es ihr schenken möchte und bevor ich die Bücher verschenke, lese ich diese selbst, um mir mein Urteil zu bilden, ob es für Kinder/Jugendliche geeignet ist.
Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch total überrascht hat, denn es ist ein Krimi für Kinder ab 10 Jahre und handelt von Florentine Blix, eine 13-jährige "Hobbydetektivin" mit einer sympathischen, frechen Art und einer etwas anderen Freundin mit Namen Maja.
Es verschwinden die Kuscheltiere von Florentine, es gibt eine Entführung und bis zum Ende hin, steckt Florentine in ihrem ersten richtigen Fall. Der Schreibstil hat selbst mich mit meinen Ü40 überrascht, gefesselt und in den Bann gezogen. Auch die wunderschöne Gestaltung und Illustrationen passen hervorragend zum Gelesenen.
Besonders wichtig war mir, dass es keinen blutigen Inhalt gibt und das wurde hier sehr gut umgesetzt, denn die gesamte Geschichte ist bunt, rund und kindergerecht. Sehr gut sind auch die Notizen von Florentine. Ein Beispiel: Sie erzählt von Cold Case und erklärt in ihrer Notiz zusätzlich, was es bedeutet. So werden Kinder nicht im Unklaren gehalten.
Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Krimi für Kinder ab 10. Aber auch selbst Erwachsene haben Spaß daran. Meine Nichte hat auch schon die Leseprobe gelesen und freut sich jetzt schon auf das Buch.
Florentine Blix ist ein dreizehnjähriges Mädchen. Sie trägt immer grüne Kleidung und liebt es, Kriminalfälle zu lösen. Am ersten Tag nach den Ferien verschwindet der Sack auf der Hollywoodschaukel, worin sie ihre Kuscheltiere gesteckt hat. Ausserdem kommt noch Bo neu in ihre Klasse. Das ist der Beginn eines mysteriösen Falles.
Das Cover und die Rückseite des Buches sind sehr liebevoll gestaltet. Das Buch ist zauberhaft von Daniela Kohl illustriert worden. Die Illustrationen bringen richtig Leben in die Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive von Florentine erzählt. Ich fand sie sehr sympathisch dargestellt. Der Kriminalfall war sehr spannend. Er ist sehr geeignet für Kinder. Sehr informativ und bezaubernd sind auch die kleinen Steckbriefe, womit die Charaktere eingeführt werden. Auch sieht man immer wieder Notizzettel von Florentine, wo auch für den jüngeren Leser einige Dinge erklärt werden und sie einiges lernen können, zum Beispiel wie das Brechungsgesetz definiert ist. Dieses Buch hier ist der erste Band von Florentine Blix. Ich freue mich sehr, von ihr bald eine Fortsetzung zu lesen.
Spannender Reihenauftakt von Florentine Blix für Kinder ab 10 Jahren.
Zum Buch: Florentine Blix ist dreizehn und geht in die achte Klasse. Am ersten Schultag kommt ein neuer Schüler in die Klasse und setzt sich neben Florentine. Das geht gar nicht. Dieser 31. August ist ein Feuerlöscher-Tag, alles geht schief und nur ihre beste Freundin Maja kann noch helfen.
Meine Meinung: Ich finde schon die Aufmachung des Buches sehr gelungen. Eine Mischung aus Erzählung und Notizbuch, sehr gut gemacht. Es macht Spaß in Florentines Welt einzutauchen. Florentine ist ein ganz besonderer Mensch, sie hat authentische Züge, womit ein Kind vielleicht nicht gleich was anfangen kann, aber trotzdem macht es das Buch zu was besonderen. Der Fall ist tatsächlich außergewöhnlich und speziell, genau wie Florentine und die anderen Kinder, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Am Ende gibt es dann noch ein kleines Lexikon mit dänischen Worten, sehr hilfreich, da Bo aus Dänemark kommt. Mich hat die Geschichte jedenfalls sehr gut unterhalten und ich kann sie gerne für alle Kinder ab zehn Jahren empfehlen. Ich hoffe, Florentine löst noch viele Fälle mit ihre sehr charmanten und außergewöhnlichen Art.
Das Cover und die comicartigen Illustrationen im Inneren sind genau passend für die Zielgruppe und lockern das Gelesene auf.
Florentine Blix ist eine außergewöhnliche Protagonistin, sie scheint im Autismusspektrum zu liegen und nach kurzer Zeit ist sie uns sehr ans Herz gewachsen. Florentine ist leidenschaftliche Hobby-Detektivin. Als der Däne Bo neu in ihre Klasse kommt und Florentines Kuscheltiere auf einmal verschwinden, nimmt das Chaos seinen Lauf.
Das Buch fanden wir sehr unterhaltsam, spannend und lustig geschrieben. Der Schreibstil ist auch leicht verständlich. Die Charaktere sind sehr individuell, vielschichtig und liebenswert. Man kann sie sich gut vorstellen und richtig abtauchen in den Krimi. Es ist angenehm spannend, aber auch sehr humorvoll, teilweise mystisch und überraschend. Empfehlen können wir es Mädchen und Jungen ab 10 Jahren zum Vor- und Selbstlesen und natürlich Eltern und Großeltern.
Florentine ist ein außergewöhnliches und bezauberndes 13-Jahre altes Mädchen. Sie unterscheidet sich durch einige markante Punkte signifikant von anderen gleichaltrigen Mädchen - sie tut sich im Umgang mit anderen etwas schwer, sie hat viele kleine Eigenarten, aber sie ist auch sehr intelligent und kann ihrem älteren Bruder immer wieder helfen. Ihre große Leidenschaft: Kriminalfälle lösen - und ganz bald hat sie dann auch schon etwas, dem sie auf die Spur gehen kann - ihre Kuscheltiere sind verschwunden. Ich finde Florentine wirklich liebenswert und super charakterisiert und dargestellt - toll gelungen. Die Geschichte überzeugt durch Spannung und immer wieder unerwarteten Wendungen, welche auch sehr unterhaltsam sind. Die Sprache ist zielgruppengerecht - von uns gibt es eine absolute Empfehlung für dieses Buch. Auch das Cover ist schön gelungen und passt gut.
Ich fand es klasse das wir mit Florentine eine etwas untypische Heldin haben. Mit einigen autistischen Zügen war sie mir sofort sympathisch, und ich habe mich gut in der Geschichte wiederfinden können. Besonders gefallen hat mir dabei dass es absolut nicht der Fokus der Handlung ist, sondern einfach nur Eigenarten ihres Charakters. Ich wünsche mir viel mehr Figuren die etwas vom neurotypischen abweichen, ohne daraus eine große Sache zu machen.
Für einen Kinderkrimi war die Geschichte wirklich ordentlich vertrackt und man konnte wunderbar miträtseln bis zum Schluß.
Der Fantasy Anteil war für mich schnell vorhersehbar, und hat sich nicht ganz so rund in die Geschichte eingefügt. Zwar nicht richtig störend, aber eben auch nicht ganz passend.
Für sehr sensible Kinder würde ich es eher nicht empfehlen, für durchschnittliche 10 jährige aber kein Problem.
Zum Inhalt: Als der neue Schüler Bo in Florentines Klasse kommt, beginnt für Florentine ein neuer Kriminalfall. Nicht nur dass ihre ausrangierten Kuscheltiere verschwunden sind, nachts in ihrem Zimmer taucht der verschwundene Cousin von Bo auf und bittet sie darum Bo zu helfen. Blöd ist nur, dass Jesper immer wieder verschwindet und auch nur dänisch spricht. Doch ihr Ermittlerinstinkt ist geweckt. Meine Meinung: Was mir als erstes an dem Buch wirklich positiv aufgefallen ist, ist die Gestaltung. Es wirkt ein bisschen wie eine Kladde, in der Florentine eben ihre Dinge festhält. Untermalt mit Illustrationen und am Ende sogar Übersetzungen des Dänischen ist das Buch schon rein optisch ein Genuss. Aber auch inhaltlich hat mir das Buch gut gefallen. Es wird eine interessante Geschichte mit viel Fantasie erzählt. Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Fazit: Schön gestaltet
Es ist der 31. August, ein dunkelroter Tag in Florentines Leben. Ihre ausrangierten Kuscheltiere verschwinden und ein neuer Mitschüler, Bo, kommt in ihre Klasse und setzt sich einfach neben sie. Florentine kann Bo nicht leiden. Er bringt ihre Ordnung durcheinander.
Florentine ist ein ganz besonderes Mädchen, sie hat leicht authentische Züge und teilt alles in Farben. Aber Florentine ist auch besonders liebenswert. Eine ganz toll erzählte, aber dennoch besondere Geschichte auf die man sich einlassen muss. Mir gefällt die Optik besonders gut, es macht den Eindruck, als lese man tatsächlich Florentines Notizen und Gedanken. Allerdings sollte man das Buch nicht zu früh lesen, also das angegebene Alter ab zehn trifft es ganz gut. Früher versteht man oft die komplexe Situation noch nicht so richtig. Für mich war es jedenfalls ein Lesehighlight.
Florentine ist so offensichtlich autistisch. Alle ihre Besonderheiten sind auf Autismus zurückzuführen. Ich als Autist finde das super, wir brauchen Repräsentation und Florentine gefällt mir sehr gut. Leider wird das Wort Autismus nie erwähnt.
Alice Pantermüller hat mit der Florentine-Blix-Reihe eine so wichtige Geschichte für neurodiverse Kinder und Jugendliche geschaffen. Etwas in dem sie sich wiedererkennen können, ohne dass es die Hauptthematik des Buches ist. Eine wirklich gute und abgedrehte Kriminalgeschichte für Kinder ab 10.