Kann man jemanden vermissen, an den man sich nicht erinnert?
Lika ist zurück in ihrem alten Leben. Alle Erinnerungen an Milo und den Clan sind gelöscht. Doch sie ist nicht mehr dieselbe. Warum fühlt sie sich in der Gemeinschaft Edens wie eine Außenseiterin? Woher kommt das Gefühl, beobachtet zu werden?
Als sie ihren Mentor belauscht, erfährt sie, dass ihr Leben in Gefahr ist. Sie flieht und stößt auf eine verborgene Welt, die sie mit Geistern der Vergangenheit konfrontiert.
Lika möchte endlich frei sein und ihre Fehler wiedergutmachen. Sie ahnt nicht, dass ihr dabei nicht nur die Mentoren im Weg stehen, sondern sie sich einem viel mächtigeren Gegner stellen muss.
Tod & Vergebung ist der mitreißende Abschluss der Dilogie NEW WOLRDS.
Das Dilogiefinale ‚New Worlds – Tod & Vergebung‘‚ von Anne Oldach reicht für mich nicht ganz an den ersten Teil heran, hat mich jedoch gut unterhalten. Vor allem die Entwicklung von Protagonistin Lika, ihr Wesen und ihre Handlungen haben mich nachhaltig beeindruckt, selbst wenn ich sie nicht mehr so sympathisch fand wie im ersten Band der Dystopie. Da es sich um einen zweiten Band handelt, sind Spoiler leider unvermeidbar.
Der zweite Teil startet in Eden und da ich diese isolierte Welt super interessant finde, habe ich mich sehr gefreut. Ich mag es von den Welten zu lesen, die Autor*innen für die Zukunft der Menschheit entwerfen, egal ob sie gut für ihre Bewohner*innen sind oder nicht. Leider kommen wir im Laufe der Geschichte nur noch kurz zurück nach Eden, das hat mich ein bisschen enttäuscht. Doch die Handlung hatte im Dilogiefinale einfach einen anderen Fokus, der uns erneut in die alte Welt geführt hat. An sich auch recht spannend, doch für mich nicht ganz so aufregend wie das Leben auf der abgeschotteten Insel.
Dafür hat mich Likas Entwicklung sehr beeindruckt, auch wenn sie im Laufe der Geschichte meine Sympathie verloren hat. Ich kam mit ihrem Verhalten irgendwann einfach nicht mehr klar, das ist aber rein mein persönliches Empfinden. Nichtsdestotrotz fand ich es ziemlich genial, wie Anne Oldach ihre Entwicklung schildert. Likas Ohnmacht ob der Gefühle, die sie durchströmen, die sie nicht recht zuordnen und beurteilen kann. Ist es noch Streben nach Sicherheit oder schon Liebe? Kann sie alle Probleme alleine meistern oder soll sie die ihr angebotene Hilfe annehmen? Schwächt sie das in den Augen der anderen? Es ist einfach eine unglaubliche Herausforderung für sie und auch die anderen Bewohner*innen von Eden. Doch auch die Chance, die daraus entsteht, völlig neu anzufangen, wurde super transportiert und vermittelt eine tolle Botschaft.
Die Handlung an sich ist recht spannend und sehr durchdacht, hatte aber leider hier und da etwas langwierigere Passagen, die mich weniger an die Seiten fesselten als erhofft. Da jedoch Anne Oldachs Schreibstil auch im zweiten Band wieder so leicht zu lesen ist, flüssig und auf den Punkt, haben selbst diese Kapitel ihren Reiz. Gefallen hat mir auch, dass sich die Liebesgeschichte nicht so entwickelt hat, wie ich befürchtet hatte. Es ist schön, wenn ich als Leserin von meinem hohen ‚Das wird ja eh so ausgehen‘- Ross geholt zu werden und somit noch Überraschungen auf mich warten. 3,5 Sterne.
Nach dem der erste Teil ein echt gemeines Ende hatte, war ich sehr froh direkt weiter lesen zu können. Band zwei ist nämlich gerade erst erschienen. Zum Inhalt werde ich nichts sagen, um niemanden zu Spoilern. Der Verlauf der Geschichte war unerwartet muss ich sagen. Ich hatte eine bestimmte Richtung im Kopf wie es weiter gehen könnte, aber das es kam komplett anders. Nicht eine meiner Vermutungen ist eingetroffen. Die Wendung der Story hat mir aber sehr gut gefallen. Es bleibt weiter Spannend und man bekommt viel zu entdecken. Wir lernen neue Charaktere kennen, welchen ich anfangs nicht so über den Weg getraut habe, doch sie entpuppen sich als echte Freunde und mehr. Lika entwickelt sich in Teil zwei extrem weiter. Sie lernt sich selber kennen und entdeckt dabei ihre Stärken und Schwächen. Sie muss lernen, sich selber mehr zumuten zu können und das macht sie richtig gut. Mir hat auch dieser Teil wieder sehr gut gefallen. Besonders das Ende mochte ich sehr gerne. Es war anders als gedacht, dennoch war es rund und damit perfekt. Der Schreibstil von Anne konnte mich auch wieder überzeugen. Sie hat einen sehr Präsenten Schreibstil. Man ist in der Geschichte gefangen und sie schafft es einfach das man nicht aufhören kann zu lesen. . Eine erstklassige Dystopische Dilogie, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Ihr werdet hoffentlich genau so begeistert sein wie ich. Denn auch das große Finale bekommt 5 Sterne von mir.
Der zweite Teil der Duologie hat mir ein ganzes Stück besser gefallen als Teil eins. Oldach arbeitet stark an ihrer Heldin, sodass dieses Buch vor allem durch diese Charakterentwicklung überzeugt. Aber auch ansonsten enthält das Werk mehr Tiefe und die Welt wirkt plastischer, greifbarer.
Auch wenn Oldach teilweise haarscharf an Schöne Neue Welt vorbeischrammt, schafft sie es doch stets, noch rechtzeitig das Ruder herumzureissen. Auch die romantischen Teile konnte ich einigermassen ertragen, obwohl ich ja kein Fan dieses Genres bin.
Für mich war diese Reihe eine gelungene Überraschung, habe ich doch nur wegen des Covers zu Teil eins gegriffen. Nun bin ich natürlich darauf gespannt, womit die Autorin demnächst aufwarten wird.
Soooo viel spannender als Band 1 Wir kennen Lika ja nun schon aus Band eins und da wollte ich sie permanent schütteln und verfluchen. In Band 2 hat sie sich nun deutlich weiterentwickelt und sie erkennt endlich, was wirklich wichtig ist. Vor allem aber findet sie endlich einen Weg zurück in die „alte Welt“ und weg von ihrem Mentor, dem Professor. Mir hat es diesmal wirklich gut gefallen und ich war ehrlich fasziniert, welchen Sprung Lika hier gemacht hat. Aber es lag tatsächlich auch an der Geschichte selbst. Die Hintergründe aus Band eins spielen dabei zwar eine Rolle, aber diesmal ist es so viel spannender und gefährlicher, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Eine tolle Fortsetzung, die mich wirklich überrascht hat. Sogar Fedox hat mir gefallen und das ist mir anfangs nicht leicht gefallen. Ich bin jedenfalls froh, dass Lika ihr happy End gefunden hat Und hoffe sehr, dass diese Dilogie keine Zukunftsvision war.
Rezension „New Worlds: Tod und Vergebung“ von Anne Oldach
Meinung
Mit dem Auftakt der „New Worlds“ Dilogie gelang Anne Oldach ein atemloses, bildhaftes und erschreckend reales Szenario einer Welt, die sich nur allzu greifbar und echt anfühlte. Einer Welt, die von unserer nicht mehr weit entfernt scheint und eben dies sorgte für schockierende, aber auch äußerst reale Empfindungen.
Nun stand die Fortsetzung in den Startlöchern und ich war, trotz kleiner Kritik am ersten Band, Feuer und Flamme auf die Geschichte. Es gab kein halten und kein warten. Ich musste endlich erfahren, was aus Lika, Milo und den anderen geworden war. Welche Geheimnisse sollten noch verborgen liegen?
Ins Geschehen fand ich leicht, denn meine Erinnerungen an den ersten Teil waren noch so präsent, als hätte ich ihn erst gestern gelesen. Obwohl zwischen beiden Bänden einige Zeit liegt, war jeder Moment noch vorhanden, und das passiert mir nicht allzu oft. Nahtlos setzt die Geschichte an das Ende des Vorgängers an und ich fühlte mich gleich wieder mittendrin.
Der Anfang gestaltete sich, wie im ersten Teil auch schon, ruhiger. Nur wenige Ereignisse bekommen wir als Leser präsentiert, wodurch auch die Spannung seine Zeit braucht, um sich aufzubauen. Wenngleich es durchaus interessante Szenen und Wendungen gibt, war mir diese Ruhe etwas zu zäh. Ich hätte mir im ersten Drittel noch mehr Tempo und Atemlosigkeit gewünscht, eben jene Art, wie man sie vom Ende des Vorgängers kannte.
Nach dem ersten Drittel ändert sich dies schlagartig und ich war gefangen zwischen einem rasanten Tempo, Überraschungen, Wahrheiten, Lügen und Emotionen, die mir die Luft aus den Lungen saugten. Anne Oldach schuf unvorhersehbare Twists, ob nun in Punkto Liebe, oder Handlung. Es war mir nicht eine Sekunde möglich, die Geschichte beiseite zu legen.
Insbesondere die Auflösungen und Action sorgten für eine explosive Mischung, die mich haushoch begeisterte. Lika machte eine starke Entwicklung durch und auch wenn es Momente gab, wo ich ihre Gefühle und Gedanken sehr extrem fand, so musste man immer beachten, woher sie kam, was all ihre Handlungen wieder authentisch macht.
Neue Charaktere treten auf den Plan und werden zu Freunden, oder auch Feinden. Man wusste nie, wem zu trauen war und wem nicht. Die wahren Gesichter blieben mir oft lang verborgen. Für mein Herz gab es anfangs zwar nicht den gewünschten Love Interest, doch dass ist eben nur das, was das Herz sagt. Es sehnt sich gelegentlich nach einem anderen. Dennoch, die Wahl und Wendung war goldrichtig.
Das Finale zeichnete sich durch herzerwärmende und zum niederknien schöne Momente aus. Ich habe jede Seite genossen und wollte weder die Welt, noch die Figuren, die längst ein Teil meines Herzen waren nicht verlassen. Ein Abschluss, der ebenso wie sein Vorgänger in Erinnerung bleibt.
Fazit
New Worlds ist eine atemlose und zumeist auch temporeiche Dilogie in einer dystopischen Welt, deren Zeichnung so unfassbar real ist, dass beim lesen Gänsehaut und Unglaube die überhand gewinnen. Anne Oldach zeichnet lebensnahe Charaktere und bietet alles, was ein Page Turner braucht. Nur ihre Anfänge waren für mich etwas zu spannungsarm. Dafür bietet sich ab dem zweiten Drittel eine hoch explosive Mischung, die binnen Sekunden zur Sucht wird.
New Worlds ist lebensnah, real und strotzt vor Bildhaftigkeit und feinster Action.
Actionreich. Szenisch. Packend. . Leseerlebnis : "Tod & Vergebung" ist der zweite Band der New Worlds Dilogie von Anne Oldach. Obwohl es fast ein Jahr lang her war, dass ich den ersten Band "Lüge & Verrat" gelesen habe, konnte ich der Fortsetzung problemlos folgen. Lika kann sich an die Ereignisse aus dem Auftakt nicht mehr erinnern und so ist es als Leser einfach, sich nach und nach mit ihr zu entsinnen, sollte etwas verloren gegangen sein. Die Autorin schreibt sehr flüssig, bildhaft und voller Emotionen. Sie fesselt einen problemlos an die Handlung und hält mehr als nur eine Überraschung für den Leser bereit. Lika erhält deutlich mehr Tiefe und es gibt ein Wiederlesen mit einigen bekannten Charakteren. Zudem trifft man auch auf einige neue Gesichter. Der Handlungsverlauf hat keinerlei Längen, aber meine Erwartungen bzw. Vorstellungen leider nicht ganz erfüllt. Auch wenn dies nicht schlimm ist, war ich trotzdem irgendwie etwas traurig. Ich hätte mir deutlich mehr Zeit mit Milo gewünscht, da er für mich das Highlight aus dem ersten Teil war. Nichtsdestoweniger hatte ich viel Spaß beim Lesen und wurde durchweg gut unterhalten. Fazit : Ein gelungenes Finale für die dystopische Dilogie. Eine spannende und actionreich Geschichte über zweite Chancen und Neuanfänge.
Bei New World Tod und Vergebung handelt es sich um den zweiten Teil und somit um das spannende Finale der New World Dilogie von Anne Oldach.
Auch wenn man am Anfang sehr schnell wieder in die Welt von Lika eintauchen kann, durch kurze Zusammenfassungen des ersten Teils, rate ich dennoch mit Teil 1 Lüge und Verrat anzufangen, damit alle Zusammenhänge und Charaktere gut verstanden werden können.
Auch Teil 2 hat mir außerordentlich gut gefallen, nicht nur durch den klasse Schreibstil der Autorin, der einen sofort wieder gefangen nimmt, sondern auch durch die spannend erzählte Geschichte von Lika, ihren Freunden, den Konflikten zwischen "alter" und "neuer" Welt und auch die Fragen z.B. rund um unser menschliches Verhalten, Emotionen, unser Umgang mit der Natur und Technik, die zwischendurch sehr zum Nachdenken anregen, machen das Buch rundum perfekt ohne das es an Spannung verliert oder langweilig wird.
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und auch hier gibt es einige Hürden zu meistern.
Wer also wissen möchte, wie es Lika ergeht, als sie zurück in Eden ist und was alles auf sie zukommt, als sie erfährt, was ihr Mentor vor hat, sollte unbedingt Teil 2 lesen und es schnell selbst herausfinden.
Von mir ganz klare Leseempfehlung und daher auch 5 Sterne.
Zuerst einmal: Große Coverliebe! Dieser zweite Band "Tod und Vergebung" besticht wieder durch die wunderschönen Farben und passt perfekt zu dem ersten. Der Schreibstil von Anne Oldach ist wieder angenehm zu lesen, flüssig und einfach geschrieben. Das Buch ist wieder aus der Ich-Perspektive von Lika geschrieben und umfasst 36 Kapitel. Ich habe mich gefreut Lika, die Protagonistin, wieder zutreffen. Aber konnte auch viele neue Charaktere Kennenlernen, die ich teilweise auch schnell ins Herz geschlossen habe. Die Autorin lässt sie authentisch und lebendig wirken. Da mir der erste Band "Lüge und Verrat" sehr gut gefallen hat, hatte ich natürlich auch hohe Ansprüche an diesen Abschluss der Dilogie. Und da hat mich die Autorin wirklich überrascht - es hat meine Erwartungen noch übertroffen. Es war noch spannender. Ich fand es sehr unvorhersehbar, ich ich bei Dystopien liebe. Die Wendungen haben mich immer wieder überrascht und ich finde das Ende sehr gelungen. Eine wirklich fesselnde und mitreißende Dystopie.
Lika ist zurück in der neuen Welt, aber leider ist dort nicht alles wie es scheint. Sie fühlt sich beobachtet. Der einstieg in das Buch ist durch diesen Verfolgungswahn sehr rasant und spannend. Man sollte allerdings den ersten Teil gelesen haben, zwar wird auf sehr gute Weise das Wichtigste zusammengefasst, aber mit Kenntnis des ersten Bandes hat man mehr Lesespaß;) Eine erste Wendung kam für mich sehr schnell, so dass das Buch durchgehend spannend bleibt und ich es kaum weglegen konnte. Besonders gefallen haben mir die kurzen Erwähnungen der technischen Spielereien in der neuen Welt, leider bewegen wir uns hier nur kurz. Dafür liegt hier das Augenmerk auf den Charakteren - altbekannte und neue - tauchen auf, entwickeln sich weiter und überraschten mich. Ein wirklich würdiger Abschnitt der Dilogie und sehr lesenswert.
Auch dieses ist ein Buch, welches ich mit einem zügigen Tempo durchlesen konnte und welches noch keine Rezension bekommen hat. Ich schreibe momentan ziemlich unregelmässig am Computer, weil ich einfach schon genug lange für die Uni daran sitze.
Dennoch hat das Buch klar auch eine Rezension verdient, denn meiner Meinung nach, hat die gesamte Reihe wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Der erste Band war bereits einfach nur genial und ich habe ihn sehr gemocht, weshalb ich auch gewisse Erwartungen für das Finale hatte, die sich aber mehr als erfüllt haben.
Ich mochte, wie hier alles nun zu einem perfekten Abschluss gekommen ist. Das Buch ist der perfekte Beweis dafür, dass auch Dystopien nicht unendlich lang sein müssen, um einen soliden Aufbau dieser neuen Welt zu bekommen, auch wenn ich persönlich nichts dagegen gehabt hätte, wenn es auch im zweiten Band noch etwas relevanter gewesen wäre.
Geschichtsmässig war das Buch ebenfalls spannend gestaltet, sodass man immer dranbleiben konnte und gleichzeitig wurde alles gut abgerundet.
Ich fand die Idee erfrischend, dass die Romanze ausnahmsweise mal nicht anhält, aber meiner Meinung nach hätte es keinen neuen Liebhaber für Lika gebraucht und stattdessen mehr Fokus auf der Geschichte selbst, aber es ist ein kleines Detail, welches die Geschichte im Gesamten natürlich nicht zerstört hat.
Alles in allem kann ich die Reihe aber klar empfehlen für jeden Fan von Dystopien, die wieder auf der Suche nach neuen Geschichten sind. Ich war jedenfalls wieder klar überzeugt und gebe deshalb auch dem zweiten Band volle fünf Sterne.