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Til dancing boy

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Det er ikke første gang jeg tror det er min gutt som uventa dukker opp på Pure Pleasure. Det jeg håper på, er en myk, ensom mann som har lengta etter å bli kjent med meg hele livet. I begynnelsen var Boje veldig hensynsfull, og vi lekte detektiver, begge to, men nå er både han og Thelma lei av å høre meg lengte og å snakke om halvbroren vi vet at Thelma har der ute et sted.

Lizz og Boje driver klinikken Pure Pleasure. Der kan kundene få orgasme ved hjelp av spesialskrevne programmer og avanserte sensorer. De tjener gode penger, bor sammen med datteren Thelma i et fint nabolag, men familielivet er fullt av konflikter og Lizz er rastløs.

Da en ung mann en dag kommer inn på Pure Pleasure og ber om et program der begjæret er rettet mot naturen, blir Lizz full av lengsel. Hun håper den unge mannen er en hun har ventet på å treffe i hele sitt voksne liv.

Et fremtidig og annerledes Norge åpenbarer seg i denne romanen, og Lizz forteller om et liv preget av de uforutsigbare kreftene i seksualiteten og naturen, om lengselen etter nytelse, om feilbarlighet, savn og kjærlighet.

320 pages, Hardcover

First published January 1, 2022

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Sara Johnsen

5 books

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Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Meike.
Author 1 book5,007 followers
July 11, 2023
This novel has so many flaws, how can it also be so addictive? Set in the near future, Johnsen tells the story of Lizz, a woman who, together with her partner Boje, runs a business called "Plure Pleasure" that provides orgasms via custom virtual reality experiences. In flashbacks, we learn that in her younger years, Lizz was a surrogate working for the totalitarian government's population program - viral epidemics have made many women and men infertile, which has turned functioning re-productive organs into valuable commodities. 40-ish Lizz is still traumatized from her work as surrogate and desperately tries to find her firstborn, a now-grown kid she refers to as Dancing Boy, and she tends to see him in people around her...

The story is full of plot holes, half-baked characters and half thought-out ideas, but it is oh so captivating: Johnsen ponders bodies and sexuality, gender and societal implications as well as inter-personal relationships. Unlike other novels with similar set-ups and themes, it's hard to pin down one consistent political message, which somehow makes discussing it even more intriguing.

Unusual and charismatic, the text remains a challenge. The enigmatic and disturbing atmosphere and plot render this one a pageturner, never mind the weaknesses.
Profile Image for Stefan Mesch.
Author 12 books133 followers
April 25, 2023
"Star Trek: Das nächste Jahrhundert" zeigt ab 1987, wie erwachsene, sympathische Figuren immer wieder das "Holodeck" nutzen, um sich sexuell auszuleben - an programmierten Hologrammen. In der Folge-Serie "Deep Space Nine" gibt es ab 1992 kleinere "Holo-Suiten", stundenweise vermietet vom ultra-kapitalistischen Barkeeper Quark: Solange Hologramme keine Rechte haben, werden sie als sexuelle Puppen und Objekte benutzt und beliebig angepasst.

Der dystopische Roman "Für Dancing Boy" spielt in den 2050er oder 2060er Jahren und zeigt Unternehmerin und Mutter Lizz, die sich über Ethik und die Probleme solcher Suiten keine Gedanken macht: Ihre "Orgasmerie" heißt "Pure Pleasure", und nach Beratungsgesprächen hilft sie, neue Szenarien erst zu filmen, dann zu programmieren und anzupassen: Wer sich nach Anerkennung sehnt, darf via Datenbrille und Elektroden am Körper auf eine Bühne und bekommt dort Applaus, Preise und Oralsex. Der neue junge Kunde Sigurd dagegen will das "Naturprogramm", das Lizz auch privat gern nutzt: Masturbation und Wandern im Freien sind im realen Leben kaum möglich, weil eine grün-autoritäre Moral-Diktatur überall Sperrzonen und Naturschutzgebiete ausgerufen hat.

Lizz ist mit Boje verheiratet, der Depressionen hat, maßlos trinkt und sich selbst verletzt. Tochter Thelma ist 13, hat Bulimie, Wutanfälle und Angst vor Schmutz und Körpern. Als Lizz die Elektroden an Sigurds Penis klebt, sieht sie ein Muttermal: Direkt nach Schulabschluss wurde Lizz Leihmutter und trug ein Kind aus, das beim Ultraschall so mobil wirkte, dass Lizz es "Dancing Boy" nannte. Hat Sigurd das selbe Muttermal wie Dancing Boy? Warum genießt Lizz, dass er sie in FKK- und Schlamm-Sex-Dreharbeiten zur Grundlage einer sexuellen Riesenpuppe machen will - eine Mutter als Landschaft, Marionette und begehbares, von Biomasse überwuchertes Sex-Biotop?

"Für Dancing Boy" hat eine bodenständige, gesucht un-dramatische Erzählstimme: Lizz spricht über fünf bis sechs Männer, auf die sie seit ihrer Kindheit jeweils kurz Lust hatte - und, wie diese Lust immer in sexualisierte Gewalt kippte oder in plötzlichen Ekel. Jedes Trauma und jede Figur wirken halbgar, schlecht überlegt, oft auch reaktionär - doch das Buch folgt einer sympathischen, meist interessanten Traumlogik, lässt sich viel Zeit für die Bruchstellen im Familienleben und gibt Lizz Raum, die vielen Impulse, Ängste, die Lust und die Wut einer Mutter über 40 aus immer neuen Richtungen zu sortieren: ein Roman über Stimmungen, die ständig jäh und plötzlich kippen, aus Sicht einer plausiblen und geerdeten Erzählerin kurz vor den Wechseljahren.

Autorin Sara Johnsen, geboren 1970, schrieb Drehbücher und führte Film-Regie: 2020 etwa bei einem Sechsteiler über die Morde auf Utoya 2012, "Juli 22". "Dancing Boy" ist ihr dritter Roman und bleibt sprachlich im einfallslosen Wanderweg- und Reihenhaus-Tonfall vieler aktueller norwegischer Prosa über Familie und Mittelstand: zugänglich beschrieben, doch gesucht schlicht. Ärgerlich ist auch, wie dünn dadurch alle Figuren bleiben: Nach einer langen, aber psychologisch fadenscheinigen Sequenz über die Zeit im dystopischen Heim für Leihmütter fügt Johnsen eine zweite Sequenz im selben Heim an: Lizz macht Fehler meist doppelt oder erlebt ähnliche Gewalt auf mehreren Zeitebenen. Doch statt "Motivketten" und "Spiegelungen" wirkt viel, als fehlt Johnsen der Zugriff und die klare Idee für eine Szene und als finge sie darum müde neu von vorne an: Reset.

Gelungen an "Für Dancing Boy" sind Lizz' Stimme und Lizz' Entfremdung: Der Roman passt zu aktuellen Dystopie-Serien wie "Extrapolations", in denen markante, schrullige Figuren auf Klimawandel und Kapitalismus blicken, doch meist komplett machtlos, irritiert und verstört bleiben. Was mit der Welt passiert, kann eine Lizz nicht ändern - und das Chaos im Familien- und Innenleben steht nur vage in Bezug zum globalen Chaos. Doch die "dystopischen" Ideen, die Johnsen selbst wohl am frechsten und originellsten findet, sind typisch rechte Schreckgespenster: Durch Impfstoffe sind viele Menschen unfruchtbar. Ein scheinmoralischer "Nanny State" mischt sich in alles Private ein. Als bei einem Fötus Trisomie 21 festgestellt wird, wird er getötet - gegen Lizz' Willen, die durch jähe Wellen plötzlicher Mutterliebe am Ende jedes Kind, das in ihr wuchs, behalten will.

Ist Sara Johnsen eine rechte Autorin? Mit kaum 20 verliebt sich Lizz in den schwulen Gärtner Tim, der sie heiratet - den evangelikalen Eltern zuliebe, und dann immer wieder zu Analsex drängt. Bei einer Zugfahrt trifft Tim die trans Frau Lotte, durch die er sich ermutigt fühlt, Kleidchen zu tragen. Der Zug stoppt wegen eines Waldbrands, ein Helikopter verfängt sich in einer Hochspannungsleitung, die Piloten purzeln auf die Gleise und werden von Tim und Lotte via Mund-zu-Mund-Beatmung gerettet. Nichts an solchen hastig und flach geplapperten Szenen wirkt gesucht perfide oder reaktionär. Doch zu sagen, Sara Johnsen "schreibt über Crossdressing, Eugenik, Trisomie 21, Klimawandel, Glaube und Sexarbeit" wäre ein Hohn: Johnsen greift Reizworte auf und lässt sie fallen und liegen. Meist an erzählerisch fragwürdigen, trostlosen Orten.
Profile Image for Anika.
967 reviews324 followers
November 5, 2023
Norwegen in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der unvergleichliche Orgasmen als Dienstleistung angeboten werden, unter anderem von der Protagonistin und ihrem Mann. Ja, Sex ist hier das treibende Thema, und das wirklich klug und differenziert (Trauma, Gender, Gesellschaft, Politik). Liest sich nicht nur schnell durch, sondern entwickelt (bis auf kleine Schwächen im Pacing im Mittelteil), einen tollen Lesesog.

Mehr zum Buch in unseren ausführlichen Besprechungen @ Papierstau Podcast: Folge 266: Oh Boy!
Profile Image for Sara Brygger.
161 reviews14 followers
March 3, 2024
Den er for usammenhængende til at være rigtig god, men Til Dancing Boy har det vildeste indre univers. Hvad handler den egentlig om? Jeg ved det ikke. Men er det selve pointen? Jeg ved det heller ikke. Jeg tror på en måde, at forfatteren er en star og vi andre bare ligesom ikke kan forestille os nok.
Profile Image for Thomas Haaland.
134 reviews2 followers
April 4, 2025
Entertaining, fascinating, if quite chaotic story from a near-future Norway. Felt a bit Kazuo Ishiguro at times. Enjoyed it despite its flaws, the writing sucks you in.
Profile Image for Erik Vesterhus Rasmussen.
463 reviews49 followers
April 19, 2022
29 i 2022:
Dystopisk roman om en orgasmeklinikk i en fremtidig Oslo, spekket med temaer som samlivsproblemer, seksualitet, surrogatmødre, vanskelige tenåringer mm.

Skriver lett og ledig, både morsomt og alvorlig.

Lesverdig og kreativ bok, men mengden temaer/problemstillinger gjør at jeg synes boka gaper over litt for mye.
(4 minus)
Profile Image for Bodil.
53 reviews
November 16, 2023
Man skal ikke tage fejl af denne norske dystopi, som ved første øjekast synes nærmest frivol og sjov med orgasmeklinikken Pure Pleasure, som Lizz og Boje driver. Faktisk er bogen gennemsyret af melankoli med en undertone af humor. Sara Johnsens skrivestil minder meget om landsmanden Erland Loes måde at skrive på. Der er en ligefremhed og ærlighed i beskrivelserne, som kan fremstå både komiske og urovækkende (jeg tænker især på Loes "Dyrene i Afrika"). Johnsen ser naturligt på det unaturlige, på det uskønne. "Sigurd vender sig og vinker til mig. Han har shorts på, og solen blinker i protesen".
Boje, Tim, Sigurd (og Dancing Boy) er alle mænd i Lizz' liv. Boje er ægtemanden, Tim den tidligere, homoseksuelle og meget kristne ægtemand, Sigurd er den etbenede elsker, som Lizz på et tidspunkt tror er hendes bortadopterede søn, Dancing Boy, men som hun kommer til at afsky (kalder ham en haltefanden). Bogen foregår i to spor, det nutidige, og sporet fra Lizz' ungdom, hvor hun som purung 2 gange bliver rugemor. Første gang er hun totalt uforberedt på alle følelserne, og dette præger resten af hendes liv, hvor hun leder efter sin 'Dancing Boy'. Man kan ikke lade være med at holde af uperfekte, rastløse Lizz, som har en vis portion selvindsigt. Hun har sammen med Boje fået Thelma, som nu er 14 år. Hun ved godt, at hun ikke er den perfekte mor: "Det må være hårdt for hende at have en mor, der er dirigent i galskabens orkester".
Ud over underholdningsværdien i at følge Lizz' kaotiske og uperfekte liv, der spænder fra livet som rugemor, arbejdet med at indhegne den sparsomme vilde natur, til arbejdet med at finde et skræddersyet orgasmeprogram til klinikkens klienter, er det også en bog, der maner til eftertanke. Mennesket er blevet fremmedgjort over for naturen, som kun findes i bevogtede områder, som man skal have tilladelse til at besøge. Det er også interessant, at svaret på enhver form for tungsind synes at kunne kureres med en omgang på klinikken.
En vellykket og velskrevet bog!
Profile Image for Anna Rosenkrands.
189 reviews3 followers
February 22, 2024
Spændende og underholdende især til at starte med. Synes fortællingen bliver lidt rodet, og især hovedpersonens forhold til Tim var ret kedeligt.
Profile Image for Vanessa Schneider.
28 reviews
May 26, 2023
(Rezensionsexemplar)

Der Roman dreht sich um die Besitzerin einer Orgasmerie namens Lizz, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter eigentlich ein vollkommenes Leben hat. Wäre da nicht ihr Sohn, den sie damals als Leihmutter ausgetragen hat und den sie damals liebevoll Dancing Boy genannt hat. Desöfteren vermutet sie in einen ihrer Kunden ihren Dancing Boy zu sehen. Immer wieder gibt es in dem Buch auch Flashbacks, wie zum Beispiel zu ihrer ersten Ehe mit ihrem homosexuellen Freund Tim. Eines Tages taucht Sigurd in der Orgasmerie auf und er hat ein Muttermal an der gleichen Stelle wie Dancing Boy...

Das dystopische Setting in dem Roman hat mir sehr gefallen, da es immer nur subtile Hinweise darauf gegeben hat. Wie zum Beispiel die vielen Virus-Wellen und ein leuchtender Pilz. Die Hauptprotagonistin Lizz finde ich einen sehr vielschichtigen aber auch schwierigen Charakter und ich bin mit ihr nicht wirklich warmgeworden. Generell finde ich die Charaktere in diesem Buch alle sehr düster und stellenweise auch sehr negativ, das hat mir leider nicht so gut gefallen. Generell hatte ich etwas komplett anderes von diesem Buch erwartet und war deswegen auch an manchen Stellen etwas überfordert, wie ich es finden sollte.

Wer aber mal einen wirklich komplett anderen Roman lesen möchte, mit einem dystopischen Setting und einer tragischen Lebensgeschichte, ist hier richtig.
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