”Sen, joka haluaa taistella islamistista terrorismia vastaan, on kartoitettava, kuka ja mikä leimaa terroristeja. Koraanikoulussa, moskeijassa ja kotona opin yhden asian – opin vihaamaan. Halveksin toisuskoisia ja olin valmis tappamaan heidät. Kun aivan liian myöhään huomasin, että toisia vihaamalla vahingoitin itseäni, maailmani kääntyi ylösalaisin…”
Yassir Eric kääntyy kristinuskoon, hänen perheensä julistaa hänet kuolleeksi ja hänen täytyy paeta Pohjois-Sudanista. Saksassa hän aloittaa uuden elämän. Hänen kirjansa on tienviitta kaikille niille, jotka ovat kiinnostuneita käymään kriittistä keskustelua islamin uskosta.
Eine wahrlich beeindruckende Geschichte. Yassirs Leben ging mir sehr nah und gibt Einblicke in das Aufwachsen in islamischen Kreisen. Besonders im weiteren Verlauf des Buches bezieht er dann auch Stellung zu aktuellen Fragen über Integration, Religionsfreiheit und Terrorismus. Diese haben mir besonders gut gefallen, denn mit einer großen Weite, aber gleichzeitig einer Eindeutigkeit und Bestimmtheit, deckt er Fallstricke auf und analysiert heikle Themen.
Yassir Eric wächst in einem wohlhabenden Elternhaus in Nordsudan auf. Als einziger Sohn soll er später eine führende Rolle in seinem Clan einnehmen. Als kleiner Junge wird er in eine weit entfernte Koranschule gebracht, in der er zwei Jahre bleiben muss um den Koran auswendig zu lernen. Besonders schlimm für ihn ist, dass niemand ihm erklärt hat warum er dort hin soll, und wie lange er bleiben wird. Das ist typisch für die Familien in seinem Clan, der Vater lenkt das Leben aller Familienangehörigen. Ob es um Religion, Ausbildung oder Partnersuche geht, Yassir ist nicht gewohnt eigene Entscheidungen zu treffen.
Als sein geliebter Onkel zum Christentum konvertiert, beschäftigt er sich mit der Person Jesus. Zum ersten Mal stellt er den Islam in Frage, erhält aber vom Iman keine befriedigenden Antworten auf seine Fragen. Nach einiger Zeit findet er selbst zum Glauben an Jesus. Als seine Familie davon erfährt, verliert er alles. Sein Vater wirft ihn hinaus und er verliert alle Rechte als Sohn der Familie, sogar seinen Namen. In der Zeitung sieht er seine Todesanzeige. Da nicht nur er selbst in Gefahr ist, sondern auch die Menschen um ihn herum, muss er schließlich den Sudan verlassen.
Er findet ein neues Zuhause in Kenia. Dort lernt er auch seine deutsche Frau kennen. Seit vielen Jahren lebt er nun in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit als Dozent, leitet er das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen.
Das Buch selbst, mit Einband und Lesezeichen, macht einen hochwertigen Eindruck. Die Fotos sind eine gute Ergänzung, ebenso wie die Erklärungen der arabischen Begriffe. Etwa ein Drittel des Buchs beschreibt seine Kindheit und Jugend. Im zweiten Drittel geht es um seine ersten Jahre als Christ und seine Anfangszeit in Deutschland. Dann werden viele Jahre seines Lebens übersprungen, und schließlich beschreibt er seine Reisen der letzten Jahre, die ihn zum Teil in Gebiete führen, die von dem IS erobert wurden. Das Buch schließt mit grundsätzlichen Gedanken über Islamismus und Integration.
Yassirs Geschichte ist sehr bewegend. Er kennt die arabische Kultur sehr gut, und seine Erklärungen helfen Migranten zu verstehen. Neben der nüchternen Beschreibung seiner Erlebnisse, reflektiert er immer wieder über den Ursprung seines Hasses auf Andersgläubige, für ihn damals Ungläubige. Dieser Hass ging so weit, dass er bereit war zu töten. Er zeigt auf, wie die Bereitschaft zur Gewalt im Namen der Religion genährt werden kann, und was eine Gesellschaft tun muss, um das zu verhindern.
Fazit: Yassir Eric kann nicht anders; er gibt alles auf, was ihn bisher definiert hat – denn in der Person Jesus erkennt er die Wahrheit. Er erlebt wie sein Hass sich in Liebe verwandelt. Ein bewegendes Buch für alle, die gerne Lebensgeschichten lesen, die sich für die islamische Welt interessieren, oder die Flüchtlinge in unserem Land besser verstehen und willkommen heißen wollen.
Yassir Eric erzählt in seinem Buch eine außergewöhnliche und zutiefst bewegende Lebensgeschichte. Aufgewachsen im Sudan, wird er in seiner Jugend zum islamistischen Extremisten. Doch durch dramatische Wendungen und persönliche Begegnungen erfährt er eine radikale Transformation, die ihn schließlich zu einem Brückenbauer zwischen Kulturen und Religionen macht. Das Buch geht jedoch über eine Biografie hinaus – es ist ein persönliches Zeugnis der Vergebung, Liebe und der Kraft des Glaubens. Yassir Eric gelingt es die komplexen Themen seiner Vergangenheit in eine universelle Botschaft zu übersetzen: Hass kann überwunden werden, und Liebe hat transformative Macht. Eric erzählt seine Geschichte mit großer Ehrlichkeit. Er nimmt auf eine emotionale Reise mit, die oft schmerzhaft, aber immer authentisch ist. Seine Perspektive auf interkulturelle und interreligiöse Konflikte ist aktueller denn je und macht das Buch hochrelevant, insbesondere in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung.
Alles in allem ist „Hass gelernt, Liebe erfahren“ ein inspirierendes Buch, das mich ermutigt hat, selbst mehr Brückenbauer zu werden. Mit seiner kraftvollen Botschaft und authentischen Erzählweise verdient es 4,5 von 5 Sternen.
Dieses Buch ist sowohl eine interessante persönliche Geschichte, klar und gut geschrieben, als ein Kommentar zur Immigration, Islam und Christentum.
Yassir Eric hat eine besondere Lebensgeschichte, und hier kann man sehen, wie es im einer der führender Familien im Nord-Sudan Kind und Junge sein war. Das Buch erzählt auch wie Eric der Christentum begegnet und wie die Richtung seines Lebens sich ändert.
Eric scheint mir vor, sich zu ein kluger, wertbewusster Mann zu entwickelt. Jetzt ist er islamkritisch aber muslimfreundlich. Er spricht über alles vor einem Kritik des Islamismus und diesen Würzeln in traditioneller islamischer Theologie, auf ethischen Gründen.
Ich finde die menschlichen Erlebnisse die interessantesten, aber obwohl ich glaube dass hartes islamkritik Konflikte verstärken kann, gibt es auch Gründe mit Nuancen und kluger Vorsicht, aber auch mit Freundlichkeit Muslime von aller Typen zu begegnen. Auf dieses Ziel ist dieses Buch auch Wertvoll.
Saksaan muuttanut entinen islamisti, sitten kristinuskoon kääntynyt Yassir Ericin kertoo hurjan elämäntarinansa ja pohtii, mikä voi olla islamin paikka Saksassa - tai paremminkin, millaiselle islamille Saksassa voi olla paikka. Luen tätä vaihtaen Saksan tilalle koko Euroopan. Eric tuntee omakohtaisesti islamistisen maailman, jossa nuoret pojat aivopestään koraanikoulussa vihaamaan vääräuskoisia. Toimintaa ohjaa suvun kunnian säilyttäminen - kristityksi kääntynyt on suvulle kuollut. Yassirin perhe järjestää valehautajaiset arkkuineen sulkeakseen ulos suvun pettäneen pojan.
Eric peräänkuuluttaa realismia kotouttamispolitiikassa (islamisti ei halua kotoutua, vaan muuttaa ympäristön oman uskontonsa mukaiseksi) ja maltillisten muslimien näkyviin tuloa. Islamisteja on muslimeista vain pieni osa, mutta jos islamistien toimintatapoja ei tunneta, uhkana on radikalisoituminen.
In seiner Autobiografie mit dem Titel „Hass gelernt, Liebe erfahren“ erzählt Yassir Eric seine ausgesprochen spannende und wendungsreiche Lebensgeschichte. Kern der Biografie ist seine Konversion von einem als konservativ und zumindest teilweise von Hass und Abwertung beschriebenen Islam zu einem engagierten christlichen Glauben. In Teilen fand ich diese Biografie spannend und inspirierend. Im zweiten Teil des Buches vermisste ich jedoch den roten Faden zwischen eher lose zusammenhängenden Geschichten und fand nicht alle gesellschaftspolitischen Kommentare überzeugend.
Interessante und vielschichtige Einblicke in ein religiös geprägtes Leben, wobei der Autor zum Ende hin seinen Missionseifer nur mit Mühe beherrschen kann.