Sie sind Seelengefährten. Auch wenn alles dagegenspricht.
Alle drei Jahre findet auf der Insel Siebenkron das Thal statt – ein rauschendes Fest, bei dem alle vorher ausgelosten jungen Erwachsenen ihren Seelengefährten finden. Malik Dask, ein kräftiger Stallbursche aus dem Armenviertel, kann dieser Tradition nichts abgewinnen. Er würde sich lieber kopfüber in den Mist werfen, als vom Thal ein Mädchen mit nach Hause zu bringen. Und das ist nicht sein einziges Geheimnis. Dass er die magischen goldenen Tiere ohne Handschuhe berührt, könnte ihn den Kopf kosten, denn allein die magisch geborene Elite der Goldenen hat das Recht dazu. Nicht nur Malik ist überrascht, wer sich beim Thal als sein Herzensgefährte herausstellt. Und nicht nur Malik gerät dadurch in tödliche Gefahr.
Als Fantasy-Romanze für Heranwachsende wirkt Thal ganz gut, auch wenn es meist eher die Naivität eines Märchens hat, ohne allerdings die traumwandlerische Gewissheit dieses Genres zu entwickeln. Ich hätte mir aber etwas mehr Magie und eine herausgehobenere Rolle der goldenen Tiere gewünscht.