Anna hat ihren Urlaub an der sonnigen Côte d’Azur gerade beendet und will zurück nach Hamburg reisen. Als sich die Türen des Flugzeugs schließen, hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig die Maschine. Wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Bus und Bahn scheiden aus, denn auch dort wäre sie eingesperrt und könnte nicht jederzeit aussteigen. Schließlich registriert sie sich bei der Mitfahrzentrale - und lernt Harm kennen. Er ist auf dem Rückweg von Südfrankreich nach Kiel. In seinem Gepäck: Bienenköniginnen. Er nimmt Anna mit und gemeinsam machen sie sich auf zu einem emotionalen Roadtrip, der völlig anders endet als erwartet.
Annas Welt steht Kopf, als sie nach einer Panikattacke in Nizza festsitzt und deren einziger Ausweg die Mitfahrgelegenheit bei Harm zu sein scheint. Harm, der ein letztes Versprechen einlöst und Bienenköniginnen an Imker in ganz Europa ausliefert. Gemeinsam reisen sie durch Frankreich und von dort ins tiefste Innere ihrer Seelen. Vorbei an malerischen Landschaften und den großen Fragen des Seins - wer bin ich, wo komme ich her und wo will ich überhaupt hin?
Ich dachte mich erwartet eine schnulzige Liebesgeschichte à la ZDF Abendprogramm. Boy, lag ich falsch! Klar, es gibt hier viele zarte Momente der frischen Liebe und der Liebe, die sich über Jahre gefestigt hat. Von verschwindender Liebe und Liebe, die in Hass umschlägt. Aber die sind niemals der Mittelpunkt, lediglich der Anstoß für viele Erkenntnisse, die die Protas im Laufe des Buches über sich selbst sammeln und versuchen in das Puzzle ihres Wesens zu setzen. Und auch hier ist nie die Perfektion das Ziel gewesen, sondern die pure Akzeptanz der eigenen Stärken und Schwächen - mit all den Tränen und Wutausbrüchen die bei diesem Prozess einhergehen. Die Liebesgeschichte glänzt in diesem Buch, weil sie so wunderbar unauffällig ist. Sich oft in unscheinbaren Gesten und Worten versteckt, aber dennoch der ganzen Geschichte eine Richtung gibt. Ein vergessener Wegweiser, der einen einlädt eine neue Welt zu erkunden und einen dabei auf eine unerwartete Reise schickt.
Dazu ist das Buch wirklich, wirklich schön geschrieben. Locker, mit einer Prise Humor und viel Ehrlichkeit. Die wechselnden Perspektiven, die Marotten, die sogar die kleinsten Nebencharaktere so nahbar wirken lassen, die kleinen Hinweise auf die Beziehungen der Personen zueinander... alles ist hier für mich perfekt abgestimmt gewesen.
Fazit: Ja, den ein oder anderen kitschigen Zufall gab es. Ja, manchmal wirkte Harm sehr lehrerhaft mit seiner Liebe zur Umwelt. Fand ich das Buch trotzdem rund, tiefgreifend und einfach nur schön? Auch hier ein lautes JA!
PS: Das Ende hätte nicht besser sein können.
*Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt*
Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch in weniger als 24 Stunden verschlungen.
Ich war eingestellt auf eine leichte Lektüre bei der ab Seite 10 klar sein wird, wie es endet. Habe ich mich getäuscht! Es hat mir so viel Freude bereitet die Charaktere über 400 Seiten kennen zu lernen, mit ihnen zu fühlen, zu lachen und zu weinen. Die Liebesgeschichte der beiden Hauptakteure wird dabei so unterschwellig mitgetragen, dass sie kaum im Mittelpunkt steht.
Im Mittelpunkt steht die Natur Frankreichs, die Freude am Reisen, die Ruhe, das Durchatmen, das 'Im Hier und Jetzt sein'. Im Mittelpunkt steht der Kampf gegen seine eigenen Ängste und die Stärke, die man kriegt, wenn man sich ihnen stellt.
Danke Katja Keweritsch für dieses wunderbare Buch!
Vielleicht eher so 3.5 (Bonuspunkt für die Bienen), aber es war am Ende überraschend süss! Dass Annas Sicht mit Ich-Erzählerin und Harms Sicht mit Er-Erzähler geschrieben war, hat mich anfangs recht irritiert, aber man hat sich schnell dran gewöhnt. Natürlich war vieles vorhersehbar und das Buch ist eine sehr klassische Romanze, aber das ständige Verpassen war echt gut gemacht, besonders dank den verschiedenen Perspektiven! Ich mochte es auch, dass Christopher nicht ein völliger Idiot war, sondern einfach nicht der richtige für Anna. Einfach alles in allem eine gute, leicht lesbare Sommerlektüre. Möchte jetzt echt gerne nach Südfrankreich fahren!
Ich glaube ich bin einfach ein bisschen zu pragmatisch für - innerhalb einer Woche sich verlieben und alles aufgeben. Zudem habe ich die Chemie der beiden nicht ganz so gespürt. Trotzdem eine spannende story und interessantes Konzept. Zudem spielt es an Orten, die ich kenne, die das Lesen irgendwie.. Noch lebhafter machen.
Ich hab mich auf einen Roadtrip mit Bienen gefreut. Dieser wird auf nicht mal der Hälfte des Buches abgehandelt. Die Protagonisten sind meiner Meinung nach unsympathisch und ich hab weder mitgefühlt noch mitgefiebert. Schade, ich hab mich von diesem wunderschönen Cover zum Kauf verleiten lassen, das geht ja selten gut (bei mir). Und, was mich am meisten ärgert: wenn Namen plötzlich falsch geschrieben werden. Zum Ende hin wird aus Christopher plötzlich Christoph. Und es wurden mehr Kommas benutzt als nötig. Im Nachhinein ärgere ich mich richtig, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe.
Das Buch liest sich gut und flüssig, habe es in kurzer Zeit durchgegabt und hatte viel Freude beim Verfolgen von Anna und Harms Geschichte. Wer sein Herz selbst schon einmal a die Natur in Südfrankreich verloren hat, wird sich hier besonders wiederfinden. 💜
Oh mein Gott. Das ist wohl das, was man ein Jahreshighlight nennt. Ihr lieben Menschen, dieses Buch ist einfach nur verflucht gut. Ich halte eigentlich nichts davon, mir in Büchern Passagen zu markieren oder Eselsohren in den Seiten zu hinterlassen, aber dieses Buch hat es mir so verdammt schwer gemacht! Zwar ist dieses Schmuckstück (ich liebe das Cover) nochmal heil davon gekommen, dafür platzt meine Notizen App aus allen Nähten und ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Textpassagen ich mir letzten Endes abfotografiert habe und das ist mir in der Form wirklich noch nie passiert. Dieses Buch kam zu genau dem richtigen Zeitpunkt in mein Leben und ich bin einfach nur so unglaublich dankbar für jedes einzelne von Katja Keweritschs Worten.
“Angst ist ein Wächter. Sie passt auf dich auf, zeigt dir, wo du genauer hinschauen musst, weil irgendetwas in deinem Leben nicht stimmt. Angst ist total radikal. Aber das sind ihre Ursachen auch.”
Nach ihrem entspannten Urlaub in Nizza mit ihrem langjährigen Freund Christopher erleidet Anna plötzlich beim Einstieg ins Flugzeug eine Panikattacke und kann nicht nach Hause fliegen. Christopher tritt den Rückflug allein an und Anna findet sich völlig allein an der Côte d’Azur wieder. Auf der Suche nach einer Alternative zum Flugzeug zurück nach Hamburg meldet sie sich kurzerhand bei einer Mitfahrzentrale an und wie der Zufall es so will, begegnet sie wenig später Harm, der zurück auf dem Weg nach Kiel ist - den Kofferraum voller Bienenköniginnen. Das ungleiche Paar macht sich auf den Weg nach Hause und erlebt dabei einen emotionalen Roadtrip, der viele Überraschungen in sich birgt.
Katja Keweritsch nimmt ihre Leser:innen mit auf eine bildhafte Reise durch die Provence, gespickt mit einer Wortgewandtheit und einem Detailreichtum, das dafür gesorgt hat, dass ich die Lavendelfelder zuhause auf meiner Couch riechen konnte und plötzlich das unbändige Verlangen nach einem eigenen Trip nach Südfrankreich verspürt habe. Katja hat einen wahnsinnig tollen Erzählstil, jede Seite erwacht zum Leben und ich hätte in bestimmten Passagen baden können, so sehr habe ich das Lesen genossen. Im Laufe der Geschichte habe ich so oft laut aufgelacht wie noch nie, oft auch einfach weil ich mit dem Verlauf niemals gerechnet hätte. Zwischen Flaumeichen, lieblichen Landschaften und Stadtsommerglücksgefühl habe ich mich gänzlich verloren. Im guten Sinne.
Beide Protagonisten kann man nur ins Herz schließen. Ich liebe den Einblick in Annas Gedankenwelt, konnte mich so gut in sie hineinversetzen und habe wirklich mit ihr gelitten, gehofft und gebangt. Und Harm. Oh, Harm. Ich liebe Harm! Er trägt sein Herz auf der Zunge, ist witzig, charmant und so verletzt, dass ich gar nicht anders konnte, als mein Herz an ihn zu verlieren. Der Schlagabtausch und die Dynamik zwischen den beiden hätte nicht ehrlicher und realistischer sein können und das fand ich verdammt nochmal einfach herrlich!
Dieses Buch hat mich komplett unerwartet völlig aus dem Konzept gebracht. Und bringt so viele großartige Botschaften mit sich. Wie zum Beispiel, dass Gefühle einfach nur menschlich sind und passieren. Dass das Leben manchmal die Weichen neu stellt. Dass Trauer ein Prozess ist. Und dass der richtige Mensch zum richtigen Zeitpunkt in dein Leben tritt, wenn du mal so gar nicht damit rechnest. Ich habe diese Geschichte mit jeder Faser aufgesogen und eingeatmet, weil in ihr so viel Wahrheit steckt. Und vor allen Dingen hat mich lange nicht mehr ein Buch so überrascht und mir letzten Endes noch so viel mehr gegeben, als nur ein paar vergnügte Lesestunden. Danke, liebe Katja, für diese emotionale Achterbahnfahrt, in der ich mich nur zu gut wiedergefunden habe. Wenn ich könnte, würde ich 6 Sterne geben!
Was für ein wunderbarer Roadtrip! Es ist der letzte Abend ihres Nizza Urlaubs, als Christoph Anna nach sechs Jahren Beziehung einen eher unromantischen Heiratsantrag macht. Am nächsten Tag bekommt Anna kurz vor dem Start im Flugzeug plötzlich eine Panikattacke. Sie steigt aus und Christoph fliegt alleine zurück nach Hamburg, weil er einen sehr wichtigen beruflichen Termin hat. Anna soll mit dem nächsten Flieger nachkommen, doch sie kann weder in ein Flugzeug, noch in einen Bus oder Zug steigen ohne erneut in Panik auszubrechen. Selbst ein Auto zu mieten kann sie sich nicht vorstellen und so bleibt nur mehr die Mitfahrzentrale und die Hoffnung keine Panikattacke zu bekommen. Der Einzige, der Richtung Deutschland fährt ist Harm, der jedoch Bienenköniginnen ausliefert und somit nicht auf direktem Weg nach Hamburg fährt. Auf der gemeinsamen Fahrt durch die Provence lernen sie sich immer besser kennen und die Fassade der beiden ungleichen Charaktere beginnt zu bröckeln....
Die facettenreiche Geschichte hat mich bezaubert. Vorallem der erste Teil, der durch die Provence führt, ist absolut gelungen. Die Beschreibung der Landschaft während des Roadtrips ist so bildhaft, dass ich am liebsten sofort meinen Koffer gepackt und einen Urlaub in der Provence gebucht hätte. Ich roch den Lavendel, bestaunte die Landschaft und spürte den Geschmack des Weines auf meiner Zunge. Dabei begleiteten mich die Bienenköniginnen in Harms Kofferraum. Was es mit ihnen auf sich hat, muss man allerdings selbst lesen.
In der zweiten Hälfte sind wir zurück in Norddeutschland und erleben ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst war ich etwas enttäuscht, dass die wunderbare Zeit in Frankreich vorüber war, doch Katja Keweritsch gelang es ohne Probleme mich weiter zu fesseln. Überraschende Wendungen und der eine oder andere unerwartete Twist hatte es in sich.
Durch die wechselnde Perspektive fühlt man mit Anna, Harm und Christoph mit und lernt sie immer besser kennen. Zu Beginn fand ich Anna noch etwas zickig, aber im Laufe der Geschichte fand sie immer mehr zu sich selbst. Harm trägt ebenfalls ein schweres Päckchen mit sich herum. Beide Charaktere versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Christoph ist ein Karrieremensch und kommt aus gutem Haus. Für ihn ist Erfolg und Geld das Wichtigtse. Doch auch er muss einige Dinge erkennen, die sein Leben auf den Kopf stellen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich wunderbar lesen. Er ist poetisch und bildgewaltig. Nicht nur die landschaftlichen Beschreibungen, sondern auch die Gefühle und Emotionen der Figuren werden authentisch dargestellt. Die Leichtigkeit, die die Autorin trotz der schweren Themen hier vermittelt, habe ich als sehr angenehm empfunden. Die Geschichte überzeugt durch viele Facetten und Tiefgründigkeit. Themen wie Liebe und Trauer, Verlust und die Suche nach dem Sinn im Leben sind maßgebend und werden von der Autorin perfekt bedient.
Fazit: Ein Wohlfühlroman, der viele ernste Themen anspricht und Tiefgang besitzt. Ein magischer und gefühlvoller Roadtrip, der mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte wunderbare Lesestunden und empfehle diesen Roman sehr gerne weiter.
Wie sommerlich und herzlich sieht bitte dieses Cover aus? Mir gefällt die Gestaltung des Covers und die Haptik des Buches total. Auch die Idee der Geschichte mit dem unerwarteten Roadtrip und den weiteren Geschehnissen war schön gestaltet und toll erzählt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Anna und Harm erzählt. Dabei gibt es in diesem Buch keine richtigen Kapitel. Stattdessen werden die kleinen Zeichnungen einer Blume und einer Biene zur Unterteilung genutzt.
Trotz dass das Buch so sommerlich klingt, behandelt es auch schwierige Themen und ist nicht nur ein leichtes Sommerbuch für zwischendurch. Die Vergangenheit von Harm sowie Annas Panikattacken geben dem Buch viel Tiefgang und man kann eine deutliche Entwicklung im Verlaufe des Buches erkennen. Vor allem gegen Ende wird die Geschichte spannender und ich habe sehr mit den beiden mitgefiebert. Das Ende kam dann für mich leider etwas zu plötzlich und war mir etwas zu unausführlich und zu kurz geraten.
Fazit: Dieses Buch hat deutlich mehr Tiefe als man anfangs vermutet. Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen 😊
Ich hab’s leider nicht gefühlt. Es tut mir fast schon leid, aber ich bin mit Anna als Protagonistin einfach nicht warm geworden, ich fand sie nicht sonderlich sympathisch. Generell war das Buch komplett anders als ich mir das vorgestellt hatte.
Das Setting in der Provence fand ich aber großartig und auch das Roadtrip-Feeling hat mir gut gefallen!
Die Emotionen sind bei diesem Buch leider nicht zu 100% übergesprungen. Ich wurde mit den Charakteren leider überhaupt nicht warm und konnte Gedanken und Handlungen manchmal nicht ganz verstehen bzw. nachvollziehen… Insgesamt aber ein schönes Buch!
Manche Bücher sind eine volle Überraschungstüte - und 𝑫𝒊𝒆 𝒘𝒖𝒏𝒅𝒆𝒓𝒔𝒂𝒎𝒆 𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑩𝒊𝒆𝒏𝐞𝐧 gehört dazu. Von dem Cover und dem Klappentext hatte ich eine lockere Liebesromanze verpackt in einem unterhaltsamen Roadtrip erwartet. Das Buch war definitiv anders als erwartet, aber dadurch auch so viel besser. Ganz klar im Vordergrund stehen sehr wichtige Mental Health Themen wie Panikattacken, Druck, Unsicherheit und Trauer. Das mag sich jetzt sehr depressiv anhören, aber die Autorin schafft es, die alltäglichen Hürden auf eine leichte und angenehme Weise in der Handlung unterzubringen, sodass man davon nicht überrollt wird, die Schwierigkeiten aber immer präsent sind.
Wir begleiten Anna und Harm auf einem für beide unfreiwilligen Roadtrip durch Südfrankreich. Anna will nach Hause, Harm hat eine wichtige Aufgabe, die er erledigen muss. Mich können Charakterkonstellationen immer schnell begeistern, die sich nicht gesucht, aber definitiv gefunden haben. Anna und Harm sind zwei Kandidaten dafür. Ohne ihre Ausnahmesituationen wären sie sich nie über den Weg gelaufen und hätten so viel Zeit zusammen in einem Auto verbracht. Es fliegen die Fetzen, es wird gestritten, aber es fallen auch viele wichtige Worte, die beide zum Nachdenken anregen. Ich mochte alle Charaktere in diesem Buch (was nicht oft vorkommt), da sie alle eine sehr authentische Rolle hatten. Sie waren sie selbst und wurden in keine klischeehaften Handlungen gepresst. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Werke der Autorin.
Fazit: Für mich war es ein tolles Buch, mit sympathischen Charakteren, die aus dem echten Leben kommen und vielen wichtigen Messages. Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen! Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine tiefgründige Liebesgeschichte mit dem einen oder anderen Hindernis sucht und vor allem Anna auf einer fulminanten Reise zu sich selbst begleiten möchte.
5/5 🌟
*Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar*
Die wundersame Reise der Bienen von Katja Keweritsch ⭐⭐⭐⭐
Was für eine schöne Geschichte!! So interessant und leerreich 😍 Eine Geschichte die einen an die Côte d'Azur bringt, dem Meer entlang, durch Lavendelfelder. Man spürt förmlich die Hitze, die Strasse, die Berge und den französischen Wein. Die Autorin schafft es hier, eine gefühlvolles Ambiente zu vermitteln, die Schwierigkeit einer Panikattacke zu überstehen und verarbeiten. Dazu gibt es viele Infos über Bienen und deren Reisen sowie über die Weltmeere - hach es war einfach herrlich.
Der Schreibstil ist super angenehm, schöne und einfache Sätze. Das Buch kommt ganz ohne Kapitel aus, es wird immer mal wieder mit einer Blume oder Biene unterbrochen und passt wunderbar. Die Dialoge haben mir sehr gefallen, die Denkweise der Protas, deren Entwicklung.
Eine wunderschöne Geschichte für schöne Lesestunden. Follow me on Insta: deblioteca
Macht Lust auf Frühling, Lavendel und französisches Ambiente 💕!
Manchmal kommt ein Buch zur richtigen Zeit! Eigentlich dachte ich, dass "die wundersame Reise der Bienen" ein leichter und lockerer Roman für zwischendurch wird. Aber weit gefehlt! Denn es war so viel mehr und ging tiefer, als ich es vermutet hätte. Schon nach den ersten Seiten hat es mich gepackt und konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen.
-Bienen und die Tücken des Lebens wunderschön beschrieben Die wundersame Reise der Bienen
von Katja Keweritsch, erschienen im DIANA Verlag am 08. März 2023 Taschenbuch 400 Seiten
Klappentext Anna hat ihren Urlaub an der sonnigen Côte d’Azur gerade beendet und will zurück nach Hamburg reisen. Als sich die Türen des Flugzeugs schließen, hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig die Maschine. Wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Bus und Bahn scheiden aus, denn auch dort wäre sie eingesperrt und könnte nicht jederzeit aussteigen. Schließlich registriert sie sich bei der Mitfahrzentrale - und lernt Harm kennen. Er ist auf dem Rückweg von Südfrankreich nach Kiel. In seinem Gepäck: Bienenköniginnen. Er nimmt Anna mit und gemeinsam machen sie sich auf zu einem emotionalen Roadtrip, der völlig anders endet als erwartet.
Meine Meinung Bevor der Flieger starten kann, bekommt Anna eine Panikattacke. Noch rechtzeitig kann sie das Flugzeug verlassen. Die Sanitäter setzten sie mit dem Koffer am Kofferband ab, nun ist Anna ganz auf sich alleine gestellt. Ihr Freund Christopher ist nicht mit ausgestiegen, wichtige Termine an seinem Arbeitsplatz. Über die Mitfahrzentrale lernt sie Harm kennen und begibt sich mit ihm auf die Reise durch Frankreich. Harm ist auf dem Rückweg nach Kiel, er muss nur noch ein paar Bienenköniginnen abgeben. Ein Road-Trip mit zwei besonderen Menschen. Die zwei sind so unterschiedlich, aber dennoch an vielen Stellen auch gleich gepolt. Anna ist teilweise noch gefangen in ihrer Panikattacke, was aber durchaus verständlich ist. Durch die ausgelöste Panikattacke hinterfragt Anna ihr Leben und zweifelt an ihre Liebe zu Christopher. Bei Harm kommt die Frage auf, warum diese weite Reise? Nur um den Imkern ihre Königin zu bringen? Wir lernen den schweigsamen Harm während der Fahrt immer besser kennen und verstehen. Im zweiten Teil zieht sich die Story etwas, da hätte es für mich etwas weniger ausschweifend sein können. In Hamburg findet Anna sehr schnell zu ihrer alten Form zurück und weiß auch bald, wie sie ihr Leben weiter bestreiten möchte. Und auch Harm weiß nach der Frankreichreise, dass er sein Leben verändern möchte, was er auch schnell in die Tat umsetzt.
Fazit Katja Keweritsch entführt uns mit bildgewaltigen Beschreibungen nach Südfrankreich. Lavendelfelder, Flaumeichenbäume, Flüsse, Berge und kleine französische Dörfer begleiten uns durch den ersten Teil. Auch über Bienen und Bienenköniginnen lernen wir etwas. Krankheit und Tod sind ebenso Thema. Was die Autorin aber mit den passenden Worten gefühlvoll beschreibt. Die anfängliche Freundschaft zwischen Harm und Anna nimmt nur langsam an Fahrt auf. Aus den Perspektiven von Anna und Harms verfolgt man intensiv das Geschehene. Von mir gibt es 4,5 🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
[Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar | Vielen Dank an Penguinrandomhouse und das Bloggerportal für die Bereitstellung]
🅺🆄🆁🆉🆉🆄🆂🅰🅼🅼🅴🅽🅵🅰🆂🆂🆄🅽🅶 Dieses Buch handelt von Anna, die aufgrund einer plötzlich aufkommenden Panikattacke auf ihrer Reise zurück in ihre Heimat Hamburg aus dem Flugzeug flieht. Gestrandet an der Côte d´Azur braucht sie eine andere Möglichkeit, um Nachhause zu kommen, schließlich wartet dort ein wichtiges Meeting auf sie. Da sie sich in den meisten Transportmitteln eingeengt fühlt, bleibt nur eine Mitfahrzentrale. Dort lernt sie Harm kennen, der Bienenköniginnen in Südfrankreich verteilt. Gemeinsam bestreiten sie einen Roadtrip, der dafür sorgt, dass sich ihre Leben verändern.
🅻🅴🆂🅴🅵🅰🆉🅸🆃 Zunächst einmal hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen. Er ist sehr detailliert, was dafür sorgt, dass vor allem die Landschaft traumhaft beschrieben wird und man sich generell alles gut vorstellen kann. Davon abgesehen war die Thematik mit den plötzlich aufkommenden Panikattacken echt spannend. Auch wie diese dargestellt wurden, hat mir gut gefallen. Zudem war der Bienenaspekt spannend, da man einiges darüber lernen konnte und die Arbeit des Protagonisten als Meeresbiologe ebenfalls – da konnte man sogar noch etwas zum Thema Umwelt lernen auf eine angenehme Art und Weise. Die Protagonisten waren sympathisch, irgendwie unterschiedlich in ihrer Lebensgestaltung und doch gleich. Es gab einige humorvolle Stellen und auch ernste Themen, die gut in die Geschichte eingebunden wurden. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Darstellung des Partners der Protagonistin. Es war ENDLICH mal nicht der Freund, bei dem auf einmal auffällt, dass er eigentlich kacke ist, sondern ein solider Mann. Vor allem hat es gezeigt, dass obwohl nach Außen hin alles perfekt zu sein scheint, es manchmal dennoch einfach nicht passt. Das liegt aber weniger an der Person selbst, sondern mehr an der Lebensplanung, die nicht übereinstimmt. Insgesamt ist das Buch toll gewesen. Man hat tolle Settings und traumhafte Naturbeschreibungen. Es entschleunigt und nimmt einen mit auf eine tolle Reise. Allerdings mochte ich es nicht so gerne, dass im zweiten Teil des Buchs nur indirekte Berührungspunkte zwischen den Protagonisten stattfanden. Deswegen 4,5 ⭐️ von mir.
Anna leidet ganz plötzlich unter Panikattacken. Aus diesem Grund schafft sie es nicht mit dem Flugzeug wieder nach Hause zu fliegen und sucht sich stattdessen eine Mitfahrgelegenheit. Dabei lernt sie Harm kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine ganz besondere Art von Roadtrip und lernen einander besser kennen. Doch auch als beide wieder im eigenen Heim angekommen sind, können sie einander nicht wirklich vergessen. Allerdings haben sie nicht einmal ihre Nummern ausgetauscht und wissen somit nicht wie sie sich wieder finden sollen.
Leider konnte mich das Buch nicht so ganz mitreißen. Ich kam nur sehr schwer rein und auch im Weiteren Buch kam es immer wieder zu sehr zähen Passagen. Auch in die Charaktere konnte ich mich nicht wirklich hineinversetzen. Sie gingen zwar vor allem gefühlstechnisch in die Tiefe, aber die Emotionen sind meistens bei mir nicht übergesprungen. Hier und da gab es immer mal wieder etwas interessantere Szenen, aber leider hielten sich diese in Grenzen. Ich glaube die Szenerie ist eigentlich wunderschön, doch auch diese konnte ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen. Mag vielleicht auch einfach an mir liegen. :-D Demnach war der Schreibstil insgesamt auch nicht so richtig meins. Es kamen auch immer mal wieder Sätze vor, die ich schlicht und einfach nicht verstanden habe.
Das Ende konnte mich dann aber wiederum wirklich mitreißen und ich habe es verschlungen. Es kam Spannung auf und die Emotionen sind dann auch bei mir übergesprungen. Dadurch hat das Buch für mich dann doch nochmal im positiven Sinne die Kurve bekommen, sodass es dann doch zu 3 Sternen kam. Auch die Entwicklung der beiden Protas Anna und Harm fand ich bemerkenswert. Sie haben beide mit starken Problemen zu kämpfen, die sie auf ganz eigenen Wegen schaffen wenigstens ansatzweise zu verarbeiten.
Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch schön für Zwischendurch ist. Hier und da gibt es Längen, aber es gibt auch schöne Charakterentwicklungen und ein spannendes und emotionales Ende.
Anna führt ein scheinbar perfektes Leben, doch auf der Heimreise von der Cote d’Azur hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig das Flugzeug. Neben der unerklärlichen Angst weiß sie nicht wie sie zurück nach Hamburg kommen soll. Flugzeug, Bus & Bahn sind keine Option, zu sehr eingesperrt würde sie sich fühlen. Über eine Mitfahrzentrale lern sie Harm kennen, der von Südfrankreich nach Kiel fährt, um Bienenköniginnen an lokale Imker zu verteilen.
Ich war gespannt auf diesen Roadtrip. Panikattacken begleiten mich eine ganze Weile, die schlimmste hatte ich – wie Protagonistin Anna – auf Reisen. Es ist sehr schwer, jemanden, der so etwas noch nie erlebt hat, irgendwie annähernd zu beschreiben, wie man sich im schier endlos scheinenden Moment einer Panikattacke fühlt. Mental Health Themen sind gerade, v.a. im Romance Genre, “in”; doch oft habe ich das Gefühl, dass den Autor:innen nur darum geht, ihren Romanen ein bisschen Zeitgeist zu verleihen. Bei Katja Keweritsch lässt schon eine Notiz zu Beginn vermuten, dass dem nicht so ist. In der Tat schafft sie es, dieses beklemmende Gefühl der Ohnmacht rüberzubringen. Ich konnte mich sehr darin wiedererkennen. Überhaupt mochte ich diesen gelungenen Debütroman sehr. Die Liebesgeschichte ist nicht kitschig, der Fokus liegt auf Annas Leben, nachdem es so plötzlich aus den Fugen geraten ist. Einzige Kritikpunkte: während Annas Freund sie zwar zu einem Psychiater schleppt, der ihr Medikamente verschreibt, kommt im Lauf des Romans niemand auf die Idee, das therapeutische Hilfe eine Option wäre. Außerdem war mir das Ende zu abrupt und kurz, nachdem der Roman sich zuvor eher Zeit ließ. Alles in allem aber eine absolute Leseempfehlung.
Anna will gerade ins Flugzeug steigen, als sie plötzlich ein Gefühl der Panik überkommt. Sie muss hier raus, jetzt. Und so bleibt sie alleine am Flughafen, während ihr Freund zurück fliegt. Anna weiß nur eins, sie kann sich sicher nicht in ein Flugzeug setzen. Doch, wie soll sie dann zurück nach Hamburg kommen? Und so landet sie über eine App bei einem Fremden im Auto, der sie mitnimmt.
Wie bereits in der Zusammenfassung erwähnt, geht es um Panikattacken und wie sie einen aus dem Leben bringen. Und doch ist die Atmosphäre in dem Buch gut gelungen. Es ist ein perfektes Buch für zwischendurch. Zeigt aber auch, wie wichtig es ist auf Anzeichen einer Panikattacke zu hören. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist auf sich selber zu achten und nicht nur auf andere. Die Autorin schafft es durch eine lebhafte Beschreibung, die orte vor meinem inneren Auge zu bauen. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein, wie Anna und Harm durch die Gegend reisen. Auch wenn eine Liebesgeschichte vorhanden ist, steht sie nicht an erster Stelle, was ich super realistisch fand. Denn Anna hatte einiges aufzuarbeiten und herauszufinden. Dennoch ging der Schluss recht holprig und schnell über die Bühne.
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Im Buch „Die wundersame Reise der Bienen“ hat uns die Autorin durch das wunderschöne Südfrankreich geführt. Neben dem tollen Setting wurden auch einigen Themen wie Panikattacken, Angstzustände etc. sehr gut aufgegriffen und behandelt.
Die Geschichte hat mir tolle Sommervibes vermittelt und trotz der doch schweren Thematik hat das Buch nichts an der Leichtigkeit verloren. Der Humor im Buch hat das ganze wieder ein bisschen gelockert.
An den Schreibstil musste ich mich anfangs ein bisschen gewöhnen hat mir aber trotzdem gefallen. Generell wurde das Buch mit der Zeit immer besser.
Die beiden Protagonisten Anna und Harm habe sehe schnell in mein Herz geschlossen. Ich hab die beiden sehe gerne auf Road-Trip begleitet. Es war auch mal schön, wenn nicht immer die Liebesgeschichte im Vordergrund steht.
Fazit: Das Buch ist ein wunderschöner Sommerroman für den Urlaub am Meer mit mehr Tiefe als man erwarten würde.
Ein ganz besonderer Roadtrip, der Lust auf Südfrankreich macht.
Um was geht es? Anna hat ihren Urlaub an der Côte d’Azur beendet und möchte zurück nach Hamburg fliegen. Im Flugzeug hat sie jedoch eine Panikattacke und verlässt die Maschine. Doch wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Anna registriert sich bei einer Mitfahrzentrale und lernt Harm kennen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Deutschland und erleben einen unvergesslichen Roadtrip - mit einigen Bienenköniginnen im Gepäck.
Wie hat mir das Buch gefallen? "Die wundersame Reise der Bienen" ist für mich ein Wohlfühlbuch, bei dem man unheimlich Lust bekommt, Südfrankreich zu erkunden. Zusammen mit Anna und Harm erlebt man eine schöne Reise, lernt interessante Charaktere kennen und taucht in die Natur ein. Die beiden Protagonisten harmonieren ausgesprochen gut zusammen und wirken sehr real. Jeder von ihnen hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, doch gemeinsam lernen sie durchzuatmen und das Hier und Jetzt zu genießen.
Ich habe das Buch sehr genossen und mit den Charakteren mitgefühlt - und das wunderschöne Cover des Buches soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch einfach mal abschalten und in die Provence eintauchen möchte.
Im grossen Ganzen fand ich das Buch unglaublich schön und auch spannend zu lesen. Ich fühlte richtig mit Anna und ihrer Reise zur Selbstfindung mit. Das einzige was ich bemängle ist ehrlichgesagt das Ende. Ich habe fieberhaft auf das romantische Finale gewartet. Die Vorfreude darauf hat sich gesteigert, aufgrund der vielen Szenarien bei denen sie sich immer wieder verpassen. Der Schluss fühlte sich für mich dann ziemlich gehetzt an und war nach dieser langen Aufbauphase echt entäuschend. Ich wollte Harm und Anna wirklich nochmals zusammen erleben und das wurde den Lesern leider verwehrt. Schade! (P.S. Was für ein Name ist eigentlich Harm, ich weiss es soll ein Spitzname sein, aber der war echt gewöhnungsbedürftig)
Leider nicht meins. Fand den Anfang echt ganz schön mit den Bienen und Frankreich, aber dann hat die Geschichte genau da aufgehört, wo sie eigentlich hätte richtig anfangen sollen. Schade. Hatte Potential. wobei es auch genug Kleinigkeiten gab, die mich gestört haben, finde Betrügen generell schwierig.
ein buch über das finden zu sich selbst. sich grenzen setzten und das achten auf sich selbst. über das überwinden von schwierigen situationen und das umgehen mit solchen - auch in der liebe. katja keweritsch schreibt sehr unterhaltsam und kurzweilig. ich habe das buch nicht mehr weglegen können :)