Eine Auszeit vom Alltag, das ist es, was Amy Byler, alleinerziehende Mutter, sich am sehnlichsten wünscht. Als plötzlich der reuige Ex-Mann vor der Tür steht und ihr anbietet, sich den Sommer über um die Kinder zu kümmern, nimmt sie gerne an und zieht nach New York. Endlich hat sie Gelegenheit, all das zu tun, was sie immer hat aufschieben müssen ... sogar auf eine Liebelei mit dem charmanten Bibliothekar Daniel lässt sie sich ein. Doch als der Herbst kommt, muss sie sich Kann man das, was man hat, lieben und trotzdem mehr wollen?
USA Today, Washington Post and Amazon Charts bestseller Kelly Harms is the author of The Bright Side of Going Dark, The Overdue Life of Amy Byler, The Good Luck Girls of Shipwreck Lane and The Matchmakers of Minnow Bay. She worked with bestselling authors, Edgar, RITA, and Agatha award winners, and Indie Next List Picks in her time as an editor at a division of HarperCollins and later as an agent at the Jane Rotrosen Agency. She now lives in Madison, Wisconsin with her beloved family.
Nettes Romänchen/Sommerlektüre, sehr mit Themen voll gestopft, lässt sich aber dennoch gut lesen. Message zum Thema Muttersein und etwas für sich tun kommt gut raus. Story erzählt von Entlein wird zum Schwan/Dating im Stil einer RomCom. Leider auch sehr sehr voll gepackt mit allen Klischees rund um das Thema. Man merkt, dass die Autorin ein Büchernerd ist und in ihren Charakteren sehr viele Anspielungen versteckt zu ihrer Liebe zu Büchern und gutem Essen. Kann man mal zwischendurch lesen, ist aber keine Offenbarung, daher 3 Sterne.
Zuallererst möchte ich mich hier bei der Lesejury bedanken. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde im Voraus testlesen und freue mich immer noch, Teil des wirklich tollen Austauschs, mit den anderen Teilnehmern gewesen zu sein zu dürfen. Ich darf das Buch hiermit also als Rezensionsexemplar kennzeichnen.
Infos zum Buch
Verlag: Lübbe Autor/in: Kelly Harms Seitenzahl: 432 Genre: Romana&Erzählungen Preis (Taschenbuch): 11 Euro ISBN-Nummer: 978-3-404-18514-6
Klappentext
Eine Auszeit vom Alltag, das ist es, was Amy Byler, alleinerziehende Mutter, sich am sehnlichsten wünscht. Als plötzlich der reuige Ex-Mann vor der Tür steht und ihr anbietet, sich den Sommer über um die Kinder zu kümmern, nimmt sie gerne an und zieht nach New York. Endlich hat sie Gelegenheit, all das zu tun, was sie immer hat aufschieben müssen ... sogar auf eine Liebelei mit dem charmanten Bibliothekar Daniel lässt sie sich ein. Doch als der Herbst kommt, muss sie sich fragen: Kann man das, was man hat, lieben und trotzdem mehr wollen?
Meine Meinung
Das Buch hat mir recht gut gefallen. Das Cover sieht sommerlich aus und zeigt die Skyline New Yorks im Hintergrund, während der Fokus auf einer Frau liegt. Amy und New York. New York und Amy. Und irgendwo dazwischen das Leben. Besonders gefallen hat mir hier in diesem Buch der Schreibstil. Mit Abstand. Es liest sich locker, humorvoll und schnell. Es ist eben so ein typischer Roman, den man zum Abschalten liest. Für zwischendurch. Das merkt man besonder dann, wenn man die Charaktere näher kennenlernt und es irgendwie doch nicht tut. In meinen Augen hat hier irgendwie der Tiefgang gefehlt. Klar, es kommen ein paar wichtige Themen zur Sprache, die sicher die ein oder andere Mama auch beschäftigen, aber irgendwie konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war locker, nicht über dramatisch spannend, hat sich aber schnell lesen lassen, was großteils am Schreibstil gelegen hat. Gestört haben mich, wenn ich ehrlich bin sowohl Amy als auch ihre Freundinnen. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Ich konnte viele Reaktionen nicht nachvollziehen. Vielleicht, weil ich anderes gehandelt hätte, aber vielleicht auch deshalb, weil vieles aus dem nichts gekommen zu sein scheint, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ein plötzlicher Stimmungsumschwung und plötzliche Meinungswechsel, wenn es wichtige Entscheidungen gebraucht hat, waren irgendwie nicht so ganz mein Fall. Trotzdem muss ich sagen, dass mir Amy und ihre Freundinnen doch irgendwo sympathisch rübergekommen sind. Um es kurz zu fassen und niemanden zu verwirren: Ich stehe dem Buch mit etwas gespaltener Meinung gegenüber. Da gibt es ein paar Kritikpunkte, die ich nicht nennen möchte, weil sie spoilern würden, aber ich finde das Buch gleichzeitig auch nicht schlecht. Ja, mir haben der Tiefgang und die Spannung gefehlt, die ich sonst gewohnt bin, aber für andere ist das vielleicht genau richtig. Es war au jeden Fall ein tolles Buch, wenn man mal abschalten und entspannen will. Sicher auch ein tolles Buch für Mütter, da es eben von einer Zweifach-Mama handelt, die das ein oder andere Problem zu bewältigen hat. Aber um es neutral zu betrachten, damit auch ihr euch ein eigenes, nicht Meinungsverseuchtes, Bild machen könnt: inhaltlich. Der Spannungsbogen ist genau das, was man von einem lockeren Sommerbuch erwartet. Er ist konstant, aber recht gering. Das heißt, da ist schon Spannung, aber halt nur soviel, dass man wissen will, wie es weiter geht, das Buch aber auch ohne Probleme weglegen kann, um eine Runde im Pool zu schwimmen, statt die Nase zwischen den Seiten zu vergraben. Die Geschichte an sich regt zum Nachdenken an und ist recht unterhaltsam geschrieben. Zwischendurch halten uns Briefe von Amys Tochter Cori auf dem Laufenden über das, was sie und ihr Bruder bei ihrem Vater so erleben, was ich als sehr abwechslungsreich empfunden habe. Die Figuren waren zwar authentisch, aber irgendwie hat das ein bisschen gefehlt, damit man das Gefühl haben könnte, sie zu kennen. Das Thema des Buches ist wichtig. Mamas dürfen sich auch einmal eine Pause nehmen, ohne sich schlecht zu fühlen. Aber natürlich gilt das nicht nur für Mamas, sondern auch für Papas und alle anderen, die eine Pause brauchen. Die Umsetzung war gut, aber nicht herausragend. Der Schreibstil war locker und humorvoll, wodurch sich das Buch schnell und flüssig lesen ließ. Alles in allem ein durchschnittlicher Roman, für den Sommer.
Fazit
Ein netter Roman für den Sommer aber nichts Besonderes. Die Message am Ende finde ich wichtig, allerdings verrate ich die nicht, weil ich nicht spoilern möchte. Ich würde das Buch Mamas empfehlen. (Danke an der Stelle jedem Papa und jeder Mama, ihr macht einen tollen Job und ich weiß, dass euch das viel zu selten gesagt wird).
Zusammenfassung Amy ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Nachdem ihr Ehemann sie vor drei Jahren sitzen ließ, schmeißt sie den Haushalt, den Unterhalt, die Renovierung des Hauses und zu guter Letzt auch die Erziehung ihrer Kinder komplett alleine. Als er plötzlich vor ihr steht und sie anfleht ihm die Möglichkeit zu geben den Kindern der Vater zu sein, den sie verdienen, steht sie vor der Frage, ob sie diese Auszeit wirklich will. Doch die Aussicht in den Sommerferien mal zu entspannen und eventuell auch das ein oder andere Buch zu lesen, stimmt die Bibliothekarin schlussendlich um. Sie entscheidet sich dafür eine Fortbildung in New York zu machen. Dort stellt sie ihr selbstentwickeltes Konzept vor und lernt den hübschen Bibliothekar Daniel kennen. Zudem wird sie von ihrer Freundin Talia in ein komplett neues Projekt verwickelt, mit dem sich ihr Leben einmal komplett auf den Kopf stellt.
Schreibstil Kelly Harms hat einen wunscherbar humorvollen Schreibstil. Ich hab mich beim Lesen sehr wohl in dem Buch gefühlt. Sowohl die Einträge von Corrie in ihr Lesetagebuch, als auch die Chatverläufe und der eigentlichen Story waren mit viel Witz verpackt. Ich hab mit den Charakteren mitfiebern können und musste am Ende kurz auch eine Träne verdrücken.
Charaktere Amy ist eine tolle Protagonistin und aufopferungsvolle Mutter. Sie hat in den letzten Jahren viel zurückstecken müssen und freut sich über die kurze Atempause. In erster Zeit denkt sie viel an ihre Kinder, doch nach und nach verliert sie sich immer mehr in das Leben in der Großstadt und in die Projekte. John, Amys Noch-Ehemann, war mir so gar nicht sympathisch. Er hat einfach so sein Frau mit den Kindern, einem renovierungsbedürfigen Haus und ohne Job sitzen gelassen. Zuerst gibt er sich reumütig. Dann fand ich, dass die Stimmung schwankte und er ihr quasi die Schuld zugeschoben hat oder es zumindest versuchte. Corrie und Joe, die beiden Kinder von Amy und John, sind wirklich nett. Die Ereignisse ihres Sommers bekommen wir nur durch die Lesetagebuchausschnitte von Corrie mit. Mit dem Lesetagebuch versucht Amy ihre Tochter vom Lesen zu begeistern. Das Gegenteil dazu ist Joe, er ist 12. Jahre und interessiert sich sehr für Naturwissenschaften. Die beiden Freundinnen Talia und Lena sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Talia arbeitet in einer Redaktion und bringt die Zeitschrift PURE BEAUTY raus. Lena war mal eine Nonne und ist nun Lehrerin an der selben Schule wie Amy. Beide bringen eine gute Portion Schwung und Humor in die Story. Sie ermutigen Amy dazu, ihr Leben zu genießen und nicht ständig an die Verpflichtungen aus ihrem Alltag zu denken. Zu guter Letzt muss ich noch Daniel erwähnen. Er ist der gutaussehende Schulbibliothekar, der auf dem Klappentext versehentlich Patrick genannt wird. Auch er war mir direkt sympathisch. Aufgeschlossen geht er auf Amy zu und findet mit seinen charmanten Sprüchen und Intellekt, schnell den Weg in Amys Herz.
Fazit Ich habe das Buch total genossen. die Erlebnisse von Amy wurden nie langweilig. Meist konnte ich ihre Gedanken und Gefühl gut nachvollziehen. Es war ein wirklich leichtes Buch mit einer doch so wichtigen Botschaft: Auch wenn man Kinder hat, braucht man sein eigenes Leben nicht komplett vernachlässigen. Ich bin positiv überrascht und kann das Buch als Sommerlektüre für den Strand nur empfehlen.
Seit Amys Ehemann John vor drei Jahren abgehauen ist, kümmert sich Amy um die zwei Kinder und das Haus. Sie hat alle Hände voll zu tun, von Sorgen um Geld bis zu Stress auf der Arbeit und die Erziehung der Kinder. Eines Tages steht John in der Drogerie von ihr und bittet sie nichts geringeres, als Zeit mit den Kindern verbringen zu dürfen. Währenddessen geht Amy nach New York und hat dort einen Sommer nur für sich allein: grenzenlose Freiheit, keine Verpflichtungen und Männer gibt es auch genügend. Doch wie geht es nach dem Sommer weiter?
Der Schreibstil ist locker und modern, sodass sich die Geschichte sehr flüssig lesen ließ. Jedes Kapitel beginnt mit einem Tagebucheintrag von Cori, der Tochter von Amy. Daran schreibt diese über ihre Gedanken, die aktuellen Geschehnisse und konfrontiert ihre Mutter manchmal mit Fragen. Ich mochte diese Einträge sehr gerne, denn so habe ich als Leser erfahren, was gerade bei John und den Kindern so los ist. Ein eigenes Kapitel aus der Sicht der Tochter wäre wohl etwas zu viel gewesen, daher war es mit dem Tagebuch gut gelöst. Die meisten Gedanken entsprachen denen eines Teenagers, zum Beispiel wenn Cori über ihren Freund gesprochen hat, teils waren ihre Gedanken aber auch schon sehr erwachsen, wenn nicht sogar zu erwachsen.
Amy ist eine absolute Übermutter: sie kümmert sich um wirklich alles, damit der Laden läuft. Damit die Rechnungen bezahlt sind und die Kinder glücklich. Ihre eigenen Bedürfnisse bleiben dabei leider auf der Strecke. Als John kommt und Zeit mit den Kindern einfordert, ist sie dementsprechend überrumpelt. Nach einigen Gesprächen willigt sie dennoch ein, wofür sei meinen vollsten Respekt hat. Ich stelle es mir sehr schwierig vor, einem Mann, der mich und meine Kinder verlassen hat und für viele Probleme gesorgt hat, einfach meine Kinder zu überlassen, die 3 Jahre lang keinen Kontakt zu ihm hatten. Andererseits ist es natürlich löblich, dass John sich nun auch mal um seine Kinder kümmern will - und Amy bekommt die Möglichkeit, mal aus dem Alltag zu fliehen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Pflichtbewusst wie sie ist, möchte sie die gewonnene freie Zeit für eine Fortbildung nutzen.
John kommt vor allem zu Beginn nicht gut weg, denn zunächst weiß man lediglich, dass er die Familie überstürzt verlassen hat und Amy nicht finanziell unterstützt hat. Im Verlaufe des Buches merkt man, wie er sich bemüht, den Kindern ein guter Vater zu sein, beziehungsweise ihnen überhaupt ein Vater zu sein. Am Ende, als Cori im Krankenhaus liegt, merkt man jedoch wieder seinen wahren Charakter, denn er ist einfach überfordert mit der Situation. Ich hatte das Gefühl, bei Spiel, Spaß und Vergnügungen ist er gerne dabei und möchte die Kinder verwöhnen (was toll ist, keine Frage), aber sobald es ans eingemachte geht und Probleme auftauchen ist er überfordert. Was natürlich kein Wunder ist, wenn man in den vergangenen drei Jahren keinerlei Verantwortung für Kinder getragen hat.
Die Idee der Mamazipation fand ich sehr unterhaltsam: sie hat Amy auf überspitze Weise aufgezeigt, was sie schon lange vernachlässigt hat. So konnte sie sich richtig verwöhnen lassen und in die Männerwelt abtauchen.
Die Beziehung zwischen Amy und Daniel fand ich sehr erwachsen, was in ihrem Alter vermutlich aber auch einfach normal und angemessen ist.
Manches war zwischendurch etwas unlogisch, komisch oder hat sich in die Länge gezogen. Dies waren jedoch nur Kleinigkeiten.
Zusammenfassend war es ein tolles Buch für zwischendurch, das daran erinnert, sich Zeit für sich zu nehmen, sich Hilfe zu holen und an seine eigenen Bedürfnisse zu denken, vor allem als (Alleinerziehende) Mutter.
Dieses Buch ist für alle Mamas, egal ob alleinerziehend oder verheiratet oder in fester Partnerschaft
Ein Sommer nur für mich
von Kelly Harms
erschienen im Lübbe Verlag im März 2022
ebook 306 Seiten
Klappentext
Eine Auszeit vom Alltag, das ist es, was Amy Byler, alleinerziehende Mutter, sich am sehnlichsten wünscht. Als plötzlich der reuige Ex-Mann vor der Tür steht und ihr anbietet, sich den Sommer über um die Kinder zu kümmern, nimmt sie gerne an und zieht nach New York. Endlich hat sie Gelegenheit, all das zu tun, was sie immer hat aufschieben müssen ... sogar auf eine Liebelei mit dem charmanten Bibliothekar Daniel lässt sie sich ein. Doch als der Herbst kommt, muss sie sich fragen: Kann man das, was man hat, lieben und trotzdem mehr wollen?
Meine Meinung
Die Autorin hat mich sehr überrascht mit diesem Roman. Ich hatte mich eingestellt auf einen lustigen Trip von Amy, die dann vorzeitig und reumütig wieder heimkehrt. Es kam aber alles anders und mit jeder weiteren Seite konnte ich Amy mehr und mehr verstehen. Besonders ihre Tochter Cori hat mich mit ihren Tagebucheintragungen an ihre Mama sehr überrascht. Und Amys Freundinnen Lena und Talia habe ich zwischendurch für ihre Sprüche gefeiert.
>> Deine Mamazipation - du weißt schon, endlich mal raus aus dem Korsett der mütterlichen Pflichtmühle. Mal was erleben! <<
Und erleben wird man dann einiges mit Amy, Cori, Talia, Lena und dem charmanten Daniel und auch mit Ex-Mann John. Der Roman bietet mir einige Emotionen, von Lachflash bis Seelenschmerz ist alles dabei.
Fazit
Kelly Harms hat es mit lustiger Art geschafft, dass sich Amy and Friends sich in mein Herz geschlichen haben. Der Roman liest sich gut und schnell und wirkt dann noch lange nach. Ich vergebe 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung an alle Mamis.
Urlaubslektüre mit Botschaft Das Cover mit der Skyline von New York vermittelt zusammen mit dem Buchtitel zunächst einmal Urlaubsfeeling. Erzählt wird die Geschichte von Amy, einer alleinerziehenden Mutter, die während eines Sommers lernt, dass auch ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zählen. Kelly Harms hat einen lockeren, leichten und humorvollen Schreibstil. Ihre Beschreibungen von Orten und Personen lassen diese sehr vorstellbar und lebendig wirken. Sehr gut gefallen haben mir die Tagebucheinträge der Tochter an den Kapitelanfängen. Cori nimmt uns mit in die Parallelgeschichte zuhause. Ist ein bisschen wie ein Buch im Buch. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich, aber durchaus überzeugend. Man entwickelt ihnen gegenüber sehr schnell Vorlieben und Abneigungen. Ein Satz in dem Buch ist mir besonders ins Auge gefallen "Man braucht ein Dorf um Kinder großzuziehen". Das heißt nicht anderes als, wer Hilfe bekommen kann, soll sie annehmen. Mütter müssen sich nicht aufopfern und die ganze Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Man darf und muss auch an sich selber denken und wird feststellen, es leidet keiner darunter, das schlechte Gewissen ist überflüssig und gebraucht wird man trotzdem. Amys Entwicklung hat mir ganz gut gefallen, obwohl einiges etwas übertrieben bzw. zu seicht dargestellt war. In den letzten Abschnitt ist in meinen Augen auch etwas zu viel hinein gepackt worden. Aber es ist ein Unterhaltungsroman und kein literarisches Highlight. Und unterhalten hat mich das Buch. Und die "Mamazipation" regt zum Nachdenken an.
Amy ist vor drei Jahren von ihrem Mann John verlassen worden. Nach und nach hat sie sich wieder aufgerafft und ihr Leben mit den beiden Kindern in den Griff bekommen. Sie scheint glücklich zu sein, doch dann steht plötzlich wieder John vor ihr. Um die Zeit mit den Kindern nachholen zu können, verbringt er den Sommer mit ihnen. Amy erlaubt sich daraufhin eine Woche Urlaub in New York City, doch aus einer Woche wird ein ganzer Sommer. Und dort trifft sie dann auch noch auf Daniel, den heißen Bibliothekar. Doch kann das zwischen den beiden mehr werden, wenn doch jeder sein eigenes Leben führt? An ganz unterschiedlichen Orten?
Amy ist eine wunderbare Frau, die erst im Laufe der Geschichte ihre wahre Stärke erkennt. Und das macht es so authentisch. Sie ist witzig, schlagfertig und liebenswürdig. Obwohl sie ihre Zeit in New York genießt, denkt sie immer an ihre Kinder.
John war eher eine Nebenfigur und kam bei mir nicht wirklich gut weg… was für ein Jammerlappen 🙄
Aber Daniel 😍 Daniel ist toll und ich habe mir für die beiden so sehr ein Happy End gewünscht 🤫 ob dem so ist, kann ich leider nicht verraten. Aber die Story ist turbulent und lustig 😅
Die abwechselnde Geschichte mit den Briefen von Amy’s Tochter fand ich ganz wundervoll. Das Wort Mamazipation fand ich irgendwann ein bisschen nervig, aber hat halt zu der Story gehört 😉
Ein wirklich schöner Roman, den ich nur empfehlen kann.
Ungefähr vor einem Jahr habe ich eine Leseprobe zu diesem Buch gelesen und sofort festgestellt, dass ich es brauche. Spritziger Humor, sympathische Protagonistin… perfekt. Also gekauft und ins Regal gestellt… jetzt endlich gelesen. Ich war sofort wieder in der Handlung: allein erziehende Mutter zweier Teenager und plötzlich nach drei Jahren Stillschweigens, steht der Vater vor der Tür, der von einem Tag auf den anderen beschlossen hatte, dass die Familie zu viel für ihn sei. Er möchte wieder Zeit mit den Kindern verbringen… Eine Geschichte über eine Frau, die von einem Moment zum nächsten alles alleine stemmen musste, viel Verzicht übte, alles gewuppt bekam und nun die Möglichkeit bekommt, einen Sommer lang nur für sich zu sein und all die Dinge nachzuholen, die schmerzlich auf der Strecke bleiben mussten. All die inneren Dialoge, die Wut, das schlechte Gewissen… all diese völlig nachvollziehbaren Emotionen - verpackt in viel Humor. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und bin speziell durch das letzte Drittel gerast.
Ein tolles Buch, das auch eine Verbeugung vor allen Müttern ist, die ohne Hilfe alles auf die Kette bekommen und darüber sich selbst vergessen. Perfekt übersetzt von Alexandra Kranefeld.
Ich habe den Roman als Hörbuch gehört. Nett geschrieben, schöne Idee, aber leider sind einige Längen vorhanden. Und ganz ehrlich, die Erklärungen von Amy, wie schlecht es ihr ging oder warum sie nicht mit Daniel zusammen sein kann, waren einfach viel zu ausführlich, wiederholten sich und nervten irgendwann.
Perfekte lockere Sommerlektüre für alle Ende 20, alle werdenden Mütter oder Mütter 💐🤍 hat mir auf jeden Fall geholfen mich in die Mütter unserer Gesellschaft einzufühlen. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist super schön und humorvoll 🤭
Anfang gefiel mir sehr gut, gegen Schluss war ich nicht mehr soo begeistert weil irgendwie alles sehr schnell passierte. Trotzdem gute Lektüre für Zwischendurch oder für die Sommerferien.