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Patriarchat rzeczy. Świat stworzony przez mężczyzn dla mężczyzn

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Kto ma większe szanse na przeżycie ataku serca – kobieta czy mężczyzna?
Dlaczego w kieszeniach damskich spodni nie mieści się telefon?
Czy maszynki do golenia dla kobiet muszą być różowe, a sprzęty kuchenne obłe i jakby wyjęte z domku dla lalek?
Dlaczego manekiny w crash testach nigdy nie mają piersi?
Kto wpadł na pomysł stworzenia klawiatury z większymi klawiszami dostosowanymi do użytkowniczek mających dłuższe paznokcie?
„Uważaj, żeby nie wyszła z tego jędzowata książka!” – usłyszała Rebekka Endler od swojego przyjaciela, który przeczytał pierwsze fragmenty Patriarchatu rzeczy. To jednak nie zniechęciło jej do dalszych badań ani do pisania, a słowa takie jak „jędzowata” czy „zdzirowata” autorka proponuje zamknąć w sejfie na toksyczne, seksistowskie epitety.
Endler uważnie przygląda się rzeczywistości, w której żyjemy, i wypunktowuje zakamuflowane nierówności społeczne. Sprawdza, dlaczego świat jest skrojony na męską miarę. Pyta o powody, dla których bezrefleksyjnie i pokornie przyjmujemy zastałe męskocentryczne standardy.
Patriarchat.
Projektant naszej rzeczywistości.
Narzędzie dyscyplinowania kobiet.

384 pages, Paperback

First published April 12, 2021

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Rebekka Endler

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7 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 159 reviews
Profile Image for Elena.
1,039 reviews417 followers
July 4, 2022
Rebekka Endlers Sachbuch "Das Patriarchat der Dinge: Warum die Welt Frauen nicht passt" ist eine wahre Augenöffnerin! In den verschiedensten Bereichen - zum Beispiel der Sprache, dem öffentlichen Raum, dem Arbeitsplatz, der Medizin oder auch dem Sport - zeigt die Autorin auf, wie ein patriarchales System Designs zumeist auf männlich gelesene Körper angepasst hat und an vielen Stellen dafür sorgt, dass das auch genau so bleibt. Während mir beispielsweise Crashtest-Dummys oder auch die unterschiedlichen Symptome eines Herzinfarkts bei Männern* und Frauen* bereits bekannt waren, hatte ich immer wieder fassungslose Aha-Momente und neue Erkenntnissgewinne, die mir Rebekka Endler mit ihrem Buch bescherte. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass FFP2-Masken genauso wenig weiblich gelesenen Körpern passen wie die Roben von Jurist*innen, warum ich am Arbeitsplatz, wenn ich mir das Zimmer mit einem Kollegen teile, häufig friere, woher diese unsäglichen zu kleinen Hosentaschen bei für den weiblichen Körper konzipierten Hosen kommen oder wie klein der Anteil ist, der jährlich für die Kunst von Malerinnen ausgegeben wird.

Vielleicht geht es einigen von euch wie mir vor der Lektüre - ich hatte etwas Bedenken, dass das Buch zu sehr an Caroline Criado-Perez Buch "Unsichtbare Frauen" erinnern würde, nicht ob eventueller inhaltlicher Überschneidungen, sondern weil Criado-Perez in ihrem Sachbuch selbst viele Menschen unsichtbar gemacht hat. Die Bedenken waren aber absolut unbegründet! Rebekka Endler bezieht in ihre Recherchen und Gedanken auch BIPoC, Menschen mit Behinderung und Menschen aus der queeren Community mit ein, was das Buch für mich zu einer richtig guten Lektüre gemacht hat.

Erfrischend war für mich zudem, dass die Autorin ihr Sachbuch nicht nur mit extrem vielen und extrem wichtigen Informationen füllt, sondern auch stets mit viel Humor und sprachlicher Finesse an die Zerlegung der patriarchalen Designs herangeht. So wird der schwere Inhalt nie zu viel, das Buch nie überladen.

Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für "Das Patriarchat der Dinge" - trust me, ihr werdet hier so viel lernen und mitnehmen! Ich gehe nun definitv noch sensibilisierter und mit geschärftem Blick für patriarchale Designs durch meine Umwelt. Ein feministisches Sachbuch, das in keinem Regal fehlen sollte!
Profile Image for Mira123.
670 reviews10 followers
April 13, 2021
Bei diesem Buch hatte ich Angst, dass es zu viele Ähnlichkeiten zum Buch "Unsichtbare Frauen" haben könnte, das ich letztes Jahr gelesen habe. Doch diese Angst hat sich als unbegründet erwiesen. Die beiden Texte ergänzen einander gut und die Autorin macht weiter hinten im Buch sogar auf dieses Sachbuch aufmerksam. Sie scheint es selbst gelesen zu haben - daher gab es auch nur wenige Überschneidungen.

Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht war, wieviel ich durch dieses Buch gelernt habe. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine FFP2-Maske Frauen meist schlechter passt als Männern? Ich nicht - und dabei muss ich im Moment fast täglich eine tragen! Oder dass Frauen, die ein bestimmtes Medikament nach einem Herzinfarkt bekommen, eher sterben als die Placebogruppe, während die Männer eine höhere Überlebenschance haben?

Spannend finde ich, dass die Autorin dieses Buch ganz eindeutig während der COVID 19-Pandemie geschrieben hat. Sie verweist immer wieder darauf, was im Moment um sie herum passiert und wie sich das auf das Leben von Frauen auswirkt. Das fand ich interessant!

Doch natürlich beschäftigt sich die Autorin nicht nur mit Medizin. Sie schreibt zum Beispiel auch über Stehklos und warum es im öffentlichen Raum so viel weniger Toiletten für Frauen gibt oder über Filme. Hier habe ich den Bechdel-Wallace-Test kennengelernt. Den habe ich seitdem auf jeden einzelnen Film angewendet, den ich mit meiner Familie angesehen habe und musste leider feststellen, dass kein einziger Film alle Kriterien erfüllen könnte. Ich könnte heulen! Dieser Test besteht aus drei Fragen und ich kann euch nur empfehlen, euch die auch mal durchzulesen.

Außerdem: Diese Autorin hat es geschafft, vor bedenklichen Abschnitten Triggerwarnungen einzubauen. Das kritisiere ich ja gefühlt ständig bei allen möglichen Büchern. Hier hat das geklappt und dafür möchte ich der Autorin ein großes Lob aussprechen! Danke!

Mein Fazit? Tolles Buch, das ihr euch dringend auch mal ansehen solltet!
Profile Image for Buchdoktor.
2,366 reviews190 followers
April 11, 2021
Warum haben Damenhosen selten Taschen für Handy und Wertgegenstände, warum spielten Fußballerinnen jahrelang in Kinderschuhen, ehe jemand die lukrative Marktlücke entdeckte, kurz: warum entwickeln Designer offenbar vorrangig Gegenstände für nur 49% der Weltbevölkerung? Auch wenn fragile Männlichkeit im Vorfeld des Buchprojekts die Ernsthaftigkeit dieser Fragestellung bezweifelte, zeigt Rebekka Endler, wie oft Frauen nicht mitgedacht werden oder schlicht als kleinere Ausgabe von Männern abgetan werden. Auch wenn frau sich inzwischen Küchen passend zur Körpergröße anfertigen lassen kann und sich im Zeitalter aktiver Väter endlich nicht mehr mit unbrauchbaren Kinderwagen plagen muss, bleibt noch viel zu tun.

Die „Dinge“, die Endler auflistet, sind offenbar für eine frauenlose Gesellschaft gedacht oder stammen aus der Welt der Alleinverdiener-Ehe der 50er Jahre (wie die Autorin am Beispiel der Stadtplanung zeigt). Endler erzählt, wie Sprache Bewusstsein abbildet und wie sie selbst noch in den 90ern das Bild vom gefährlichen Fremden internalisierte, als längst die höhere Gefahr sexueller Gewalt an Kindern durch nahestehende Personen bekannt war. Risiken realistisch einzuschätzen fällt Eltern bis heute schwer und der Radius spielender Kindern in ihrem Viertel schrumpfte u. a. deshalb seit Endlers Kindheit weiter. Vom generischen Maskulinum und den Bildern, die es in unseren Köpfen erzeugt, spannt sie den Bogen zur Sprache der Farbe von Elektrowerkzeugen bis zur Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. KI ist offenbar weniger neutral als wir annehmen und kann herbe misogyne Einstellungen verbergen. Ein Algorithmus versteht schließlich keine Zusammenhänge, sondern kann nur die Muster erkennen, für die er trainiert wird. Vordergründig scheint Endler eine Menge ungenutztes Design-Potential aufzustöbern, sie zieht jedoch stets die Verbindung zur Marginalisierung von Frauen, sei es im Olympischen Wettkampf, in der Arbeitssicherheit oder in der Forschung. Nicht allein um passende Arbeitskleidung, Schuhe oder FFP2-Masken geht es ihr jedoch, sondern um die dahinter stehende Haltung, dass es genügt, technische Entwicklungen allein für (weiße) Männer zu designen. Könnten Männer an Endometriose erkranken, würde es vermutlich nicht mehr bis zu 10 Jahre bis zur Diagnose dauern.

Endler sammelt hier weit mehr als nur „Dinge“, die Frauen und ganzen Bevölkerungsgruppen den Alltag erschweren. Es geht in ihren Essys um androzentrische und rassistische Forschung, das Machtgefälle dahinter, aber auch um frauenfeindliche und rassistische Prägung künstlicher Intelligenz und was das mit Facebook zu tun hat. Der Alleinvertretungsanspruch privilegierter weißer männlicher Menschen, die sich aus sich selbst rekrutieren, verhindert laut Endler schlicht die Teilhabe aller Menschen am täglichen Leben. Wie mangelnde Diversität angepackt werden muss und ob das unser einziges Problem ist, hätte an einigen Stellen vertieft und differenziert werden können. Frau muss zunächst bei den alltagstauglichen Schuhen und den Hosentaschen für ihre Wertgegenstände beginnen, um die Bühne überhaupt betreten zu können …

Profile Image for Marta Demianiuk.
893 reviews628 followers
June 16, 2022
Bardzo dobra książka. Zachwyca mnie, jak jest inkluzywna. Autorka nie skupia się na dyskryminacji jedynie kobiet, ale poświęca uwagę także osobom niecispłciowym i tym z niepełnosprawnościami.
Profile Image for tomoe.
142 reviews
May 17, 2025
bardzo dobre uzupełnienie Niewidzialnych kobiet. kilka wątków dodano, kilka wątków pogłębiono. otwierające oczy i budzące nieustanną frustrację.
Profile Image for Eylül Görmüş.
759 reviews4,801 followers
November 26, 2023
Bu kitaba bayılacağımı düşünüyordum ancak maalesef hiç öyle olmadı. Öncelikle kitap Türkçeleştirilirken isimde yapılan tercihin epeyce yanıltıcı olduğu kanaatindeyim. Almanca orijinali "Das Patriarchat der Dinge" - yani aslında "Eşyaların Patriyarkası" değil, "Şeylerin Patriyarkası". Almancamı epeydir kullanmıyor olsam da Dinge'yi "Eşyalar" değil "Şeyler" olarak çevirmenin, kitabın içeriğini göz önüne alınca çok daha isabetli olacağına dair bir savım var.

Zira isimde eşyalar geçtiği için ben çok daha spesifik bir konuya odaklanan, tasarımın her alanında (moda, endüstriyel tasarım ve hatta mimari tasarım vd.) erkekleri önceleyerek yapılmış dizaynları ve üretimleri derinlemesine inceleyen bir eser okumayı bekliyordum. Bunlar var elbette ama Rebekka Endler çok daha geniş bir çerçevede ele alıyor konuyu, eşyalara değil şeylere bakıyor sahiden; dile, sağlık sistemine, siyasete, işyeri pratiklerine vs ve tabii konuyu bu kadar geniş ele alınca incelediği her başlığa epeyce yüzeysel değinmek zorunda kalıyor.

Feminist teoriyi biraz merak etmiş, bu konuda bir şeyler okumuş herhangi bir insanı şaşırtacak bir bilgi veya perspektif yok bence bu kitapta. Gayet iyi bildiğimiz şeyler, birtakım araştırmalar ve verilerle desteklenerek sunulmuş okura. Kolay okunuyor, akıyor şüphesiz ama kendimi epeyce uzun bir Vice.com makalesi okumuş gibi hissediyorum, açıkçası beklentim bunun çok daha ötesindeydi. Veriler ilginç ama kitap bir perspektif sunmaktan çok uzak, zaten konuyu bu kadar geniş ele alıp bir de doğru düzgün bir teorik çerçeve çizmek pek mümkün olmazmış orası kesin, ama keşke Türkçe başlığın zannettirdiği gibi sadece "eşya"lara odaklanıp bu alanı çok daha derinlikli biçimde, sadece vakalarla değil de analizler de sunarak ve bir teorik çerçeveye de oturtarak aktarabilseymiş Endler.

Zira bu konuyu merak edip bu kitabı okumaya niyet edenler zaten işin bu kadarını biliyorlardır diye düşünüyorum. Kitap bu haliyle sadece bazı tartışmalarda savımızı güçlendirebilmemiz için kullanabileceğimiz ilginç rakamların topluca aktarımı gibi bir şey olmuş bence. Elbette bir akademik metin beklemiyordum ama bu haliyle de bana biraz fazla popüler kültür mahsulü gibi geldi, maalesef.
Profile Image for Marika_reads.
639 reviews479 followers
June 4, 2022
Wszystko zaczęło sie od tekstu o związku toalet publicznych z patriarchatem, który autorka miała napisać. I tak szukanie materiałów otworzyło autorce oczy na kolejne przestrzenie, rzeczy, produkty, które są zrobione wyłącznie pod mężczyzn, pomijając kobiety. „Mężczyżni prowadzą badania dla mężczyzn, mężczyżni projektują dla mężczyzn, mężczyżni tworzą dla mężczyzn”. Ugh.
Wiedziałam wcześniej o tej niesprawiedliwości toaletowej, i że publicznych toalet dla kobiet jest znacznie mniej niż dla mężczyzn - ale w Holandii w samym środku miasta jest masa publicznych pisuarów, z których skorzystać mogą wyłącznie faceci, a o kobietach zapomniano i podczas pandemii kiedy zamknięte były restauracje i sklepy, kobiety nie miały gdzie sikać! Wiele miast jest też zafiksowanych na ruchu samochodowym i byciu prosamochód a nie proprzechodzień - a jak podają badania to mężczyźni w większości poruszają się autami. Idźmy dalej, wiecie, że wiele gigantów elektronicznych myśli, że aby stworzyć produkt dla kobiet, wystarczy nadać mu różowy kolor i ewentualnie zmniejszyć? A Apple stworzyło aplikację zdrowotną HelthKit i zapomnieli o połowie ludzkości, która co miesiąc ma okres? Ach i wiadomo, że reklamy wibratorów są bleh, ale reklamowanie leków na erekcje jest spoko. Na problem z osiągnięciem przez kobietę orgazmu zaleca się jej lampkę wina, mężczyźnie leki, bo jak wiadomo kobieca przyjemność to luksus, a męski problem to problem zdrowotny. Mogłabym tak wymieniać dalej (np. o kwestii związku napędzania kapitalizmu przez patriarchat czy badania medyczne robione pod kolesi), ale po prostu sięgnijcie po książkę. Będziecie ją czytać z wkurzeniem - choć będą też chwile zabawne, bo autorka czasami tę złość przekuwa w śmiech - i co więcej, same zaczniecie dostrzegać te podwójne standardy i generyczny rodzaj męski dookoła siebie. I duży plus za inkluzywność książki! Ach i jeśli nie podołałyście pełnym statystyk i badań „Niewidzialnym kobietom” Perez to konieczne spróbujcie „Patriarchat rzeczy” - jest bardziej przystępnie (choć ja obie książki ogromnie polecam).
Profile Image for Magdalena.
20 reviews333 followers
September 13, 2023
Wer mich kennt weiß, dass ich dazu neige, spannende Fakten nachzurecherchieren und zu prüfen, um sie dann als Reel zu verarbeiten. Bei diesem Buch bin ich leider auf ein paar Fehler gestoßen, die sich aus Denkfehlern oder fehlenden konzeptuellen Einordnungen ergeben. Ich habe das Buch auch nicht ganz zu Ende gelesen, weil es dann doch auch zu sehr vielen Dopplungen mit dem Buch "Unsichtbare Frauen" kam und ich nicht wirklich etwas neues gefunden habe.

Schade eigentlich, ich hätte mir gewünscht eine Art "unsichtbare Frauen" für Deutschland und seine öffentlichen Orte, seine Produkte, Designs und Rechte zu lesen. Dennoch waren ein paar interessante Fakten mit dabei und ich würde das Buch beispielsweise denjenigen Personen empfehlen, die sich von so langen Büchern wie "Unsichtbare Frauen" abgeschreckt fühlen und alles etwas knapper haben möchten.

Lesen, wenn: Du eine Einstiegslektüre suchst, die zeigt, welche Dinge in unserem Umfeld eigentlich so auf Männer genormt wurden.

Nicht lesen, wenn: Du bereits "unsichtbare Frauen" gelesen hast.

Das Buch ist für Anfänger*innen geeignet.
Profile Image for meliverse.
124 reviews36 followers
November 22, 2024
Kabaca şeylerin tasarımlarının erkekler düşünülerek ve sıklıkla erkekler tarafından yapılmasının kısa tarihçesi. Hoyrat ve cinsiyetçi insanlık geçmişinin yüzüne doğru yüksek sesli bir “Oha!". Yoğun kuramsal metin beklentisine girecekleri uyarayım, yoo dostum, bu metin o metin değil! "Şeyler"in dizaynına toplumsal cinsiyet penceresinden bakmakla ilgili en fazla farkındalık kazanmak için iyi bir başlangıç olabilir. Hatrımda pek çok şey kalacak olsa da “birkaç on tanesinin” hala ama hala sürüyor olması düşündürücü.

• 20 m2’lik bir alana 2 klozet, 6 pisuvar sığarken, aynı alana yalnızca 4 adet klozet sığması. Neden hemen her yerde kadınlar tuvaletinin önünde sıra bekleme çilesinin bitmediğinin de bir göstergesi.
• Ofis klima sıcaklıklarının takım elbiseli erkekler düşünülerek ayarlanması,
• Ofis mobilyalarının kadın ergonomisine (çeşit çeşit olsak bile) uygun olmaması,
• Otomobil güvenlik sürüşlerinde kullanılan modellerin kadın bedenleri gözetilmeden tasarlanması nedeniyle kazalarda kadınların ölme olasılığının erkeklere göre daha fazla olması,
• Bisiklet selesinin erkek poposu ve genital organına göre tasarlanması nedeniyle kadın genital organında kalınlaşma, acı, deri döküntüsü gibi sağlık sorunlarına yol açması,
• Kayakla atlama gibi bir sporun kadınların anatomisine “tıbbi” nedenlerden dolayı uygun görülmeyerek 2014 yılına kadar sadece hobi düzeyinde kalmasının sağlanması. Oysa bugün biliyoruz ki sebep profesyonel ekipman yetersizliğiydi.
• Kurşun geçirmez yelekleri giymek için bazı kadınların meme küçültme operasyonu geçirmek durumunda kalması gibi gibi….
Profile Image for ~•verena•~.
483 reviews8 followers
July 26, 2025
5 ⭐
Es gibt diese Geschichte, wie eine alte Frau in Pompei mich einmal mit einem Wischmopp verdroschen und als »puttana« beschimpft hat, weil ich auf dem Männerklo pinkeln war und mich nicht in die lange Schlange vor der Frauentoilette eingereiht hatte...

- Das Patriarchat der Dinge: Warum die Welt Frauen nicht passt, 0,01%

Nachdem ich vor kurzem das super empfehlenswerte neue Buch von Rebekka Endler Witches, Bitches, It-Girls: Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen als Hörbuch gehört habe und schon länger ein Fan von Endlers Podcast Feminist Shelf Control (gemeinsam mit Kollegin Annika Brockschmidt - ebenfalls große Hörempfehlung!) bin, war es nur logisch, dass ich mir auch Das Patriarchat der Dinge vornehme.

Ich habe dieses Buch super schnell verschlungen! Obwohl ich mir bei Sachbüchern oft Zeit lasse, um das Gelesene einsickern zu lassen, schafft es Endler mit ihrem Schreibstil einen Sog für die Lesende (generisches Femininum!) entstehen zu lassen.

Auf den Inhalt werde ich nicht allzu detailliert eingehen. Da ich einfach 29 (neunundzwanzig!) A4-Seiten Notizen gemacht habe sag ich nur: lest es einfach! 😂

Eine grobe Übersicht der Themen, um die es in den Kapiteln geht:
1. Patriarchat der Sprache
2. Patriarchat des öffentlichen Raums/Städteplanung
3. Patriarchat der Haushaltstechnik
4. Patriarchat der IT, Sex Toys und KI
5. Patriarchat des Innenraums (Temperatur, Möbel) und Sport(-ausrüstung) (Auto, Fahrrad, Ski)
6. Patriarchat der Kleidung
7. Patriarchat der Kultur
8. Patriarchat der Medizin
9. Patriarchat der Weißen

Wie man sieht, werden alle möglichen Themen gestreift.
Während des Lesens ertappe ich mich vor allem am Anfang dabei, wie ich den Gedanken hatte, dass es hier um "männliche" Themen geht, da in meiner sozialisierten Wahrnehmung Berufe in Technik, Hausbau und Computer als männliche Berufe deklariert wurden (hello internalized misogyny!).
Umso mehr feiere ich es, dass hier das Patriarchat aufgebrochen wird...
Denn es sind keine männlichen Themen: Städteplanung, Technik, Wohnen etc betrifft alle Menschen, die (öffentlichen) Raum, Technik und eine Unterkunft nutzen!

... Unsere Umgebung spiegelt nicht nur alteingesessene Strukturen wider, sie erschafft diese Strukturen auch immer wieder neu, verewigt sie...

- Das Patriarchat der Dinge: Warum die Welt Frauen nicht passt, 10%

Was ich auch sehr schätze: so viele mir unbekannte Frauen werden hier erwähnt, vor allem in dem Teil über den Garten der Frauen am Ohlsdorfer Friedhof. So wichtig für die Erinnerungskultur 🙏

Ich liebe auch die Zeichnungen. Hat Endler sie selbst gemacht?

An manchen Stellen konnte ich nur wissend mitnicken, so relatable und traurig:
... Im Alter von zehn Jahren habe ich mir überlegt, wie viele Jahre ich zu Hause bleiben müsste, um für Pädosexuelle nicht mehr interessant zu sein. Draußen, also der öffentliche Raum, war auf einmal nicht mehr mein Raum...

- Das Patriarchat der Dinge: Warum die Welt Frauen nicht passt, 17%

Welcome to Girlhood, sweetie 😭😭
Ich möchte gerne girl-Rebekka umarmen und trösten (ja ich weiß es wäre creepy).
Es ist heftig, wie mich die Erzählungen von anderen immer noch treffen, obwohl ich selbst quasi die gleiche Erfahrung gemacht habe.
Und mit es meine ich als Mädchen/Frau zu existieren in der westlichen Welt zu existieren.
Und deshalb ist es so wichtig, darüber zu sprechen.
Danke dafür, Rebekka Endler. 🙏
(und natürlich für das Buch) 😂
Profile Image for Cemre.
19 reviews11 followers
January 23, 2023
Okuyun Türkiye feminist hareketi 🧡
Profile Image for Mybellelibrary.
81 reviews19 followers
March 13, 2022
Was haben öffentliche Toiletten, Crashtest-Dummys, das Cockpit im Flugzeug und Hosentaschen gemeinsam? All diese Dinge sind in einem patriarchalischen System entstanden und ihr Design zumeist auf Männer ausgerichtet. Wer jetzt genau so viele Fragezeichen über dem Kopf hat wie ich beim Lesen des Klappentextes, sollte schleunigst zu Rebekka Endlers erstem Buch „Das Patriarchat der Dinge“ greifen. Darin erläutert die Autorin auf äußerst humorvolle Art und Weise, „warum die Welt Frauen nicht passt“.

Wusstest ihr zum Beispiel, dass bei Frauen häufiger ein Herzinfarkt unentdeckt bleibt oder dass Roben für Jurist:innen eher nach einem Schnittmuster angefertigt werden, welches sich am biologisch männlichen Körper orientiert?

Unter anderem in den Themengebieten Medizin, Arbeitsplatz, Kleidung, Technik, Kultur und Sport zeigt die Autorin die Differenzen und Problematiken, die in einer vom Patriarchat geprägten Welt bestehen, auf und erläutert dabei auch teilweise deren Hintergründe und Entstehungsgeschichte. Einigen von euch kommt das sicher durch Caroline Criado-Perez Buch „Unsichtbare Frauen“ bekannt vor, aber im Gegensatz dazu wird in „Das Patriarchat der Dinge“ nicht ausschließlich über die Problematik zwischen Frau und Mann gesprochen, sondern auch die Ungleichheit bezüglich diverser Personen, BPoc, oder Menschen mit Behinderungen zur Sprache gebracht.
„Das Patriarchat der Dinge“ ist vollgepackt mit unglaublich wichtigen Informationen und schockierenden Berichten, aber auch dem ein oder anderen Fun-Fact.

Beim Lesen war ich stets mit Bleistift, Textmarker und Klebezettelchen ausgestattet und würde gerne alle mit meinem neu gewonnenen Wissen vollschütten. Ich bin wirklich hellauf begeistert, aber lest selbst. Dicke Empfehlung!
Profile Image for zbookami.
550 reviews148 followers
April 8, 2025
dobre to było. na część z tych rzeczy nawet nie patrzyłam w taki sposób jak autorka, wiec dzięki tej książce mogłam dostrzec jeszcze więcej
Profile Image for Aniya.
340 reviews37 followers
January 6, 2025
Ich mag es, wenn Informationen unterhaltsam und mit genug Wut verpackt sind. Außerdem ist das hier eins der inklusiveren Bücher. Hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Profile Image for Miss Pageturner.
423 reviews33 followers
September 10, 2022
Nachdem ich letztes Jahr Unsichtbare Frauen las und es mich nicht vollständig überzeugen konnte, wurde mir im Anschluss mehrfach Das Patriarchat der Dinge empfohlen. Dementsprechend war ich mehr als neugierig, ob dieses Buch das Thema überzeugender behandeln würde, als das vorherige.

Eine Welt gemacht von Männern für Männer
Worum geht es in diesem Sachbuch überhaupt? Hinter dem fast schon poetischen Titel versteckt sich im Grund eine einzige Geschichte, nämlich die, dass unsere Welt von Männer für Männer gestaltet wurde und noch immer wird. Sei es Stadtplanung, Medizin oder schlicht das Design von Alltagsgegenständen, der weiße cis Mann ist die Norm und Frauen werden entweder gar nicht extra berücksichtigt (häufigster Fall) oder werden als absonderliche Anomalie betrachtet und bekommen eine lediglich verkleinert und pink angemalte Version angeboten, Stichwort shrink it and pink it. Das ist im besten Fall ärgerlich und unpraktisch für Frauen, die Gegenstände nutzen müssen, die nicht für sie gedacht ist, im schlimmsten Fall ist es jedoch lebensbedrohlich, nämlich dann, wenn Sicherheitsvorkehrungen und Konzepte beispielsweise im Auto die weibliche Anatomie ignorieren oder in der Medizin die Wirkung von Medikamenten nur an männlichen Körpern (sowohl bei Versuchstieren, als Menschen) getestet werden.

Wer da noch behauptet, wir bräuchten keine Feminismus Bewegung mehr, sollte dringend dieses Buch lesen, denn Endler führt wirklich zahlreiche Beispiele auf, die zeigen, wie sehr Frauen auch im Alltag noch benachteiligt werden. Was der Autorin ebenfalls gut gelingt ist, die Verknüpfungen des Patriarchats und des Kapitalismus aufzuzeigen. Es mag zwar wenig überraschen, dass beide Hand in Hand gehen, doch hier bekommt man nochmal genaustens die direkten Auswirkungen dieser unseligen Paarung aufgezeigt.

Rebekka Endler ist wütend, sehr wütend
Wenn man von eben erwähnten lebensgefährlichen Datenlücken in Medizin, Katastrophenschutz und Sicherheit absieht, mögen all diese kleinen und großen Benachteiligen im einzelnen vielleicht nicht dramatisch sein und nein, ich sterbe nicht, weil in meine Jeanstaschen nichts außer ein paar Münzen passt, nichtsdestotrotz macht die Summe all dieser Benachteiligungen wütend. Zumal ja vieles davon einfach zu lösen wäre, wenn Frauen nur endlich mal mitgedacht werden würde. Und nur weil es vielleicht nichts lebensentscheidendes ist, ob ich als Frau z.B bei einer Gesundheitsapp mitbedacht erde oder nicht, heißt es doch nicht, dass man dies nicht kritisieren darf und ob der Ungerechtigkeit nicht verärgert sein darf. Wir Frauen haben also einen guten Grund wütend zu sein und ein Recht, dass man unsere Wut wahrnimmt. Dementsprechend hat auch Rebekka Endler allen Grund dazu, wütend zu sein und ja auch, diese Wut in ihr Buch einfließen zu lassen und sprachlich auch mal ausfallend zu werden. Das muss nicht jeder mögen, ist aber zu akzeptieren.

Was in meine Augen jedoch nicht ok ist, ist bei all der Emotionalität des Themas die Recherche zu vernachlässigen und das geschieht in diesem Buch leider ein paar mal. Häufiger betrachtet sie bestimmte Beispiele aus einem sehr einseitigen, ihrer Argumentation zuträglichem Blickwinkel und lässt größere Kontexte außer Blick. Zum Beispiel erwähnt sie ein in Frauenhaut gebundenes Medizinbuch aus dem 19. Jh. und wirft dem Arzt, der dieses herstellte die krudesten Gewalt- und Rachefantasien vor. Dass das Binden, gerade von Medizinbüchern in Menschenhaut im 19. Jh. zwar nicht in Massen geschah, aber doch gängige Praxis (und nicht mit denselben moralischen Tabus belegt war, wie heute) war und dafür mehrheitlich die Haut von verstorbenen Männern verwendet wurde, erwähnt sie nicht. Tatsächlich haben viele derjenigen, deren Haut nach ihrem Tod als Einband endete, diese zu Lebzeiten genau dafür verkauft. Daher stammt auch das Sprichwort “seine Haut zu Markte tragen“. Durch das Weglassen dieses Kontextes, erscheint Endlers Beispiel jedoch in einem ganz anderen Licht, liest sich ihr Text doch jetzt so, als ob ausschließlich Frauen von sadistischen Ärzten als Form von Rache an dem gesamten weiblichen Geschlecht, gegen ihren Willen gehäutet wurden.
Und solcherart Beispiele finden sich häufiger. Es ist völlig ok auch in einem Sachbuch emotional zu sein, trotzdem sollte doch eine gewisse fachliche Professionalität gewahrt werden, und Kontexte nicht ignoriert werden, nur weil das Gesamtbild dann nicht zu dem passt, was man erzählen möchte.

(K)ein Buch über Feminismus im Allgemeinen
Leider ist das nicht mein einziger Kritikpunkt am Buch. Was mir ebenfalls nicht ganz zusagte, ist die Art und Weise, wie die Autorin ihr Buch strukturiert. Im Vorwort schrieb sie noch, sie wolle kein allgemeines Buch über Feminismus schreiben, sondern sich ganz auf das titelgebende Patriarchat der Dinge konzentrieren. Letztendlich hat sie sich an diesen Vorsatz aber nicht gehalten und irgendwie doch ein allgemeines Feminismusbuch geschrieben. Denn während sie zunächst doch noch sehr eng beim Thema vom patriarchistischem Design bleibt, weicht sie selbst diesen Begriff immer weiter auf und redet am Ende über viele Sachverhalte, in denen es zwar um die Unterdrückung der Frau geht, die mit patriarchistischem Design jedoch nichts mehr zu tun haben. Hinzu kommt ein ausgeprägter Drang zum Abschweifen. Endler beginnt mit einem Theme, führt dazu dann noch konkrete Beispiele auf, zu diesen Beispielen jedoch folgen weitere Beispiele und schwupps, ist sie vom eigentlichen Thema abgewichen und findet auch oft den Weg dahin nur mühsam oder gar nicht wieder zurück. Das gestaltet das Lesen dieses Buches oftmals mühsam und langatmig, da man sich des Öfteren fragt “Warum reden die Autorin jetzt nochmal von dem und dem?”

Dieser Hang zum Abschweifen führt auch dazu, dass eigentlich treffende und gute Aussagen etwas untergehen. An dieser Stelle wäre es einfach besser gewesen enger beim Thema zu bleiben und dieses dafür akzentuierter zu besprechen.

Fazit:
Auch dieses Buch über Sexismus im Design und Alltag konnte mich nur halb überzeugen. Das Thema ist wichtig, ja und Rebekka Endler listet zahlreiche wachrüttelnde Beispiele auf, die wütend und nachdenklich zugleich machen und führt uns Leser*innen gut die fatalen Zusammenhänge von Patriarchat und Kapitalismus vor. Leider verliert sie bei all der Wut hin und wieder sowohl den Blick fürs Wesentliche, als auch den auf die großen Kontexte, was ihre Argumente einseitig werden lässt.
9 reviews
October 12, 2022
Świetnie czyta się to książkę. Autorka nie jest "odklejoną od świata feministką" i wylewa w tej książce na nas masę wiedzy i spostrzeżeń, które może już kiedyś mieliśmy, ale nie umieliśmy nazwać i poszerza to wszystko o kolejne perspektywy. Polecam każdemu, kto po prostu chciałby poszerzyć swój pogląd na to jak "zaprojektowany" jest świat.
Profile Image for Yaprak.
520 reviews192 followers
July 16, 2023
Eşyaların Patriyarkası bir solukta okunabilecek -nadir- teori kitaplarından biri. Endler, keyifli ve rahat bir dille, günümüzden verdiği örneklerle çok kolay okunabilir bir kitaba imza atmış. Çalışma yaşamı, kültür, dil, giysiler, tıp gibi farklı alanları merkezine alan kitap, dokuz bölümden oluşuyor. Kitap tahmin edileceği üzere kapyasıcı bir dil ve politik doğrucu bir bakış açısıyla yazılmış. Kişisel olarak politik doğruculuk beni yer yer yoruyor dürüst olmam gerekirse. 😐

Her kelimesinin sonu küfürle bitirilen, etnik kökenlerin hakaret olarak kullanıldığı bir ülkede yaşıyor olduğum gerçeği kitabı okurken tekrar tekrar yüzüme vurdu. Erkek egemen, muhafazakar ve gittikçe korkunç bir ülkede yaşayan bir kadın olarak yazara "Bu söylediklerine gelene kadar öyle çok sorun var ki burada." demek istedim. Yine de başka ülkelerdeki mücadelelere tanık olmak, geçmişten günümüze değin yaratılan eril dünyaya şöyle bir -öfkeyle- bakmak için ilham dolu bir kitap. İkinci baskıyı yapmış. Dilerim daha çok okunur. En çok da hobi olarak mansplaining yapan erkek kardeşlerim okur.
Profile Image for Alicja.
27 reviews
June 10, 2023
Ogólnie to jest dobra, a przede wszystkim ważna książka, tylko jakoś strasznie długo ją czytałam i momentami w ogóle mnie do niej nie ciągnęło. To nie było to samo co np. "Niewidzialne kobiety", od których nie mogłam się oderwać.
W "Patriarchacie rzeczy" kilka razy miałam wrażenie, że niektóre "rzeczy" są na siłę. Np. rozdział o tym, że kobiety w kwiecistych sukienkach są postrzegane jako mniej poważne/sprawcze/władcze, dlatego w polityce i biznesie zakładają garnitury, żeby tym samym upodobnić się do mężczyzn. Tylko że ogólnie tak jest, że kwiatki nie są "władcze". Jeśli w parlamencie przy mównicy pojawi się poseł w hawajskiej koszuli, to też będzie postrzegany gorzej niż poseł w garniturze. Więc to nie jest dla mnie kwesta płci, tylko ogólnie postrzegania ubioru.
Bardzo ciekawy ostatni rozdział, już nie o płci, ale o kolorze skóry i niepełnosprawnościach, i o perspektywie "białej uprzywilejowanej kobiety".
Daję bardzo solidne 3 gwiazdki, może z biegiem czasu zmienię na 4, bo tak bywa, że w pełni docenia się książkę dopiero po kilku dniach lub tygodniach.
Profile Image for Luisa.
366 reviews3 followers
March 14, 2022
Ich bin sehr hin und her gerissen …

„Das Patriarchat der Dinge“ spricht ein sehr wichtiges Thema an, über welches viel mehr gesprochen werden muss. Daher fand ich die Vielfalt der bearbeiteten Bereiche in diesem Buch sehr spannend und informativ und sinnvoll strukturiert. Besonders gut gefallen haben mir auch die kleinen Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel.

Leider wirkt vieles teilweise sehr verallgemeinert und viele Dinge über einen Kamm geschert. Man merkt, dass die Autorin wütend ist, allerdings schreibt sie damit manchmal auch sehr locker und ungezwungen, was für mich nicht zu einem solchen Buch und Thema passt. Außerdem wird oft über viel geschrieben, allerdings kommt am Ende nicht viel dabei rum und es wird oft über andere Dinge geschrieben, die nichts mehr per se mit dem Patriarchat zu tun haben. Das ist nicht langweilig, aber wenn man erwartet, ein Buch über das Patriarchat zu lesen, wird man dann doch etwas enttäuscht. In den relativ kurzen Kapiteln werden viele verschiedene Punkte angesprochen, was aber an der ein oder anderen Stelle etwas durcheinander wirkt und sich nichts als richtig fertig erzählt anfühlt.

Trotzdem habe ich viel beim Lesen des Buches gelernt und mir wurden viele neue Perspektiven und Ansatzpunkte für weitere Lektüren eröffnet.
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March 6, 2023
Książka Rebekki Endler interesowała mnie od dawna, jednak zwlekałam z lekturą w obawie, że przedstawione przez autorkę przykłady dyskryminacji kobiet w przestrzeni publicznej wywołają głównie frustrację, złość, niedowierzanie, ale też bezsilność i lęk, że patriarchalne struktury nigdy nie odejdą do lamusa. Częściowo miałam rację, bo wszystkie wymienione uczucia towarzyszyły mi w trakcie czytania. Na szczęście poczułam też dumę, determinację oraz nadzieję, że nie wszystko stracone i w końcu nadejdzie moment prawdziwej równości między ludźmi, bez oglądania się na płeć, kolor skóry czy orientację. Oczywiście samo nie zmieni się nic, więc cieszę się, że takie publikacje pojawiają się na rynku. Oby sprowokowały do merytorycznych dyskusji, przyjrzenia się wielu problemom oraz zmiany praw i regulacji, które powstały kilka dekad temu w oparciu o jeden przyjęty wzorzec normy, czyli mężczyznę. Autorka we wstępie wspomina, że „krótka historia patriarchalnego dizajnu brzmi tak: mężczyzna jest miarą wszechrzeczy. Dosłownie”. Myślicie, że to przesada albo clicbaitowe zdanie zachęcające do dalszej lektury? Przemyślcie sprawę jeszcze raz.

Przykładów udowadniający, że Endler nie przesadza, nie wymyśla i nie próbuje wybić się na kontrowersyjnym temacie jest mnóstwo. Zacznijmy od przyziemnego, ale jakże ważnego zagadnienia dostępności do toalet. Co trzecia kobieta i co trzecia dziewczynka na świecie zmaga się z brakiem bezpiecznego dostępu do toalety. To oznacza, że musi ona nie tylko szukać miejsca gdzie załatwi potrzeby fizjologiczne, ale też martwić się o swoje bezpieczeństwo, ponieważ w trakcie poszukiwań może zostać wykorzystana seksualnie. Nie mniej bulwersujący jest fakt, że kobiety są narażone w większym stopniu niż mężczyźni na urazy oraz śmierć w wyniku wypadku samochodowego, ponieważ to męska sylwetka stanowi wzorzec w testach zderzeniowych przeprowadzanych przez koncerny samochodowe. A jak słusznie zauważa autorka, kobieta to nie „mały mężczyzna” i różnice anatomiczne mają znaczenie w podatności na urazy, a także chociażby w sposobie przyswajania i metabolizowania leków. Jak możecie się domyślić, również kobiece dolegliwości oraz choroby nie są tak ważne, bo rzadko kiedy naukowcy zastanawiają się czy wprowadzone do obiegu leki w takim samym stopniu wpływają na organizmy kobiet i mężczyzn.

W każdym rozdziale Endler rozprawia się z innym zagadnieniem, rozpoczynając od konstrukcji językowych i tego jak głęboko zakorzenione są powiedzenia, zgodnie z którymi męskość to siła i autorytet, a kobiecość utożsamiana jest ze słabością i histerią. Mamy zatem stwierdzenia, że trzeba „mieć jaja”, „podjąć męską decyzję”, ale „nie mazać się jak baba” albo „robić coś jak dziewczyna”, czyli gorzej. Tę nierówność widać w wielu europejskich językach. Autorka przechodzi także do kwestii mody (dlaczego kobiece ubrania nie mają kieszeni?), biurowego dress code’u, podziału na tzw. power tools czyli elektronarzędzia, dzięki którym można coś stworzyć oraz assistants – sprzęt gospodarstwa domowego zaprojektowany po to, by ułatwić wykonywanie codziennych obowiązków. Oczywiście wiadomo, że to facet stwarza, majsterkuje i naprawia, a kobieta po prostu zajmuje się domem. W książce znajdują się też fragmenty poświęcone wizerunkom osób publicznych, podwójnym standardom oraz wciąż żywemu przekonaniu, że dobrze wychowana kobieta powinna kontrolować zarówno emocje, jak i fizjologię. Dlatego kobietom nie przystoi wpadać w gniew albo przeklinać, a na dodatek powinny perfekcyjnie kontrolować swoje ciało, znosząc niewygodę oraz ignorując naturalne potrzeby fizjologiczne.

Wielką zaletą tej publikacji jest obszerny research zrobiony przez autorkę. Endler jest dziennikarką i naprawdę widać, że przyłożyła się do swojej pracy, ponieważ wywód opiera o badania naukowe, publikacje, wypowiedzi naukowczyń, które poprosiła o komentarz w sprawach wymagających dodatkowego dookreślenia. Nie dopatrzyłam się błędów, nadmiernych uogólnień ani żadnych form manipulacji. Endler korzysta z naukowych źródeł, nie stroni od przypisów, wyjaśnień i zarysowania szerokiego kontekstu w przypadku zagadnień, które tego wymagają. Dzięki temu "Patriarchat rzeczy" to złożona publikacja, w której znajdziemy wyjaśnienie jak do tego doszło, że kobiety zostały zepchnięte na margines w tak wielu dziedzinach życia i dlaczego patriarchat wciąż ma się dobrze, mimo że w Europie tyle się mówi o równości. Nie będę natomiast ukrywać, że początkowo nieco drażnił mnie styl Rebekki Endler, bo autorka często wplata własne sarkastyczne albo prześmiewcze obserwacje, komentując opisywane zjawiska. Uważam, że w większości są niepotrzebne, bo jej merytoryczne treści bronią się same i nie potrzebują felietonowych ozdobników w postaci średnio udanych rysunków. Sądzę też, że to, co sprawdza się w krótkiej formie, bywa męczące w książce, więc nie jestem fanką tych wtrąceń. Niemniej po czasie przestałam zwracać na to uwagę, koncentrując się tylko na najważniejszej dla mnie treści.

Na koniec muszę zaznaczyć, że autorka pisze nie tylko o dyskryminacji kobiet, ale również osób czarnoskórych i LGBTQ+, więc jest to również lektura, która uwrażliwia na potrzeby mniejszości, pokazując przy okazji jak wiele jeszcze jest do zrobienia w kwestii powszechnej tolerancji. Endler ciekawie zmodyfikowała też podejście do domyślnej męskoosobowej formy stosowanej zarówno w języku niemieckim, jak i polskim. W tej książce odwróciła bowiem kolejność i zawsze forma żeńska postawiona jest na pierwszym miejscu, a na dodatek wprowadziła zapis uwzgledniający obie płcie. Dzięki temu możemy przeczytać, że „Sprawa Dutroux i jego wspólniczek:ków to niewyobrażalnie okrutna i przygnębiająca historia (…)”, albo „A twórczynie:cy filmów prawdopodobnie doskonale zdają sobie sprawę, że narracja o okrutnym boogeymanie (…)”. Z jednej strony nie dziwię się, że autorka takiej książki próbuje znaleźć rozwiązanie obalające patriarchalne konwencje językowe, z drugiej jednak trochę mnie wybijały mnie z lektury te konstrukcje i może lepiej byłoby pisać jednak o "wspólniczkach i wspólnikach” oraz „twórczyniach i twórcach”? Niemniej publikacje gorąco polecam, bo naprawdę otwiera oczy na wiele spraw dotyczących funkcjonowania we współczesnym europejskim społeczeństwie.

Recenzja opublikowana również na blogu: http://dosiakksiazkowo.blogspot.com/2...
Profile Image for Ania.
73 reviews5 followers
May 28, 2023
4.5 dobra ale trochę toxic
Profile Image for Amy.
213 reviews3 followers
August 15, 2024
Das Buch ist sehr interessant und es gab viele Sachen die mir vorher nicht so bewusst waren. Der Schreibstil war auch gut, auch wenn ich einige Sätze ein bisschen zu lang fand.
Profile Image for Jenny.
64 reviews
August 15, 2023
Das Buch hat sehr viele spannende Fakten und Statistiken. Ich mochte besonders den Schreibstil und die kleinen Zeichnungen zwischendurch.
Profile Image for Fiona.
679 reviews81 followers
January 3, 2022
Wer immer noch behauptet, dass wir keinen Feminismus brauchen, sollte dieses Buch lesen (und noch viele andere, das Thema ist so breit gefächert und wichtig.) Es geht darum, wie sich das Patriarchat im Design unseres täglichen Lebens eingenistet hat und dort nicht mehr weg will. Die Autorin macht anhand von Beispielen klar, dass "normal" in unserer Gesellschaft immer noch für "weiß, männlich, cis" steht und viele Dinge darauf ausgelegt sind. Nicht nur unsere Sprache, auch Schutzkleidungen, Autos, Sportgeräte, Sicherheitsscanner, und vieles mehr. Einige Dinge wusste ich bereits, vieles hat mich jedoch echt erstaunt und wütend gemacht. Und trotz vieler Proteste und Anträge und echt coolen Ideen, wird noch immer so wenig getan, dass sich das Bild in der Gesellschaft ändert und angefangen wird auf die Bedürfnisse aller einzugehen.
Rebekka Endler fokussiert sich in ihrem Buch auf die Ungerechtigkeit Frauen gegenüber (hier inkludiert sie explizit alle, die sich als Frau wahrnehmen). Sie bezieht aber auch die Situation für POC mit ein (männlich wie auch weiblich), denn das Patriarchat ist, wie oben geschrieben, nicht nur männlich, sondern auch weiß geprägt.
Dieses Buch zeigt wie viel wir noch zu tun haben, um bei einer Gleichberechtigung anzukommen - für alle.
Profile Image for korpetta.
201 reviews
August 14, 2022
dość słaba jak na feministyczną tematykę. czuję się rozczarowana. być może w dużej mierze jest to wina tłumaczenia (w oryginale książka jest po niemiecku. według tłumaczki ubieranie ubrań to na tyle normalna sprawa, że to wyrażenie można było znaleźć w aż dwóch miejscach) i nowomowy, której było można łatwo uniknąć. niemniej w książce znalazło się sporo ciekawych informacji, a nawet kwestia, z którą zgodzić się nie mogę: otóż autorka pisze o filmikach, w których dzieci dostają aparaty słuchowe i pierwszy raz słyszą głos rodziców jako o czymś, co jest celebrowane przez społeczeństwo jako "naprawa dziecka, przywrócenie go do normalności". według autorki jest to ableizm, podczas gdy ja to widzę jako piękny moment, w którym dziecko ma szansę usłyszeć głos swoich najbliższych (a potem potencjalnie inne dźwięki, takie jak muzyka, śpiew jerzyków czy szum liści na wietrze. albo trąbiący samochód). jeśli to nie jest wzruszające, a dyskryminujące, to ja już serio nic nie wiem.
Profile Image for Minnie.
1,204 reviews42 followers
May 16, 2021
Das Patriarchat der Dinge hat mich wirklich an alles zweifeln lassen. Natürlich wusste ich, dass viele Dinge auf der Welt für Männer ausgelegt sind: aber in welchem Ausmaß und Breite, das hätte ich nicht geahnt. Ob es nun Astronauten*innen, in der Musikindustrie, Straßen und Autos oder sogar nach dem Tod geht - alles ist auf die Norm der Männer ausgelegt. Ich sehe vieles nun anders und bin auch über einige Sachen sehr schockiert gewesen. Ich empfehle es wirklich weiter, denn was hier drin steht ist für jedermann und jederfrau wichtig!
Was mich hat einen Stern abziehen lassen, ist doch die ab und an vulgäre Sprache, für ein Sachbuch vielleicht nicht angemessen ist und die Abschweifungen, die mich ein wenig genervt haben. Die Autorin hatte die Angewohnheit sich dann vielleicht zu sehr ins Detail zu verlieren und Dinge zu besprechen, die nicht mehr viel mit der Materie zu tun haben.
Profile Image for Conny.
616 reviews87 followers
August 1, 2021
Die Welt wird für Männer gemacht. Diese Tatsache bedeutet für Frauen im besten Fall ein paar unangenehme Nebenwirkungen, im schlimmsten Fall endet es lebensgefährlich. Rebekka Endler geht in ihrem Sachbuch «Das Patriarchat der Dinge» auf verschiedene Lebensbereiche ein, in denen Frauen nicht mitgedacht wurden und werden: Das reicht von Sprachkonstrukten über die Gestaltung des öffentlichen Raums bis hin zu Medikamenten und Impfungen. Sämtliche Themen wurden von ihr sehr fundiert recherchiert und sind hochaktuell, so werden auch immer wieder Bezüge zur und Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie eingebracht. Selbst wer sich mit patriarchalem Design bereits auseinandergesetzt hat, kann mit diesem Buch noch viel Neues lernen – die Autorin geht in die Tiefe und reisst Themen nicht nur an. Fazit: Es ist noch viel zu tun!
Profile Image for Fyrrea.
482 reviews28 followers
August 16, 2022
Ocena: 5
Wrażenia: Bardzo merytoryczna i potrzebna książka. Lektura obowiązkowa dla wszystkich osób feministycznych. Otworzyła mi oczy na kilka spraw, których nawet nie zauważałam, które brałam za pewnik jako uniwersalne, a które są typowo skrojone pod mężczyzn.
Dla kogo: Jak wspominałam - lektura obowiązkowa.
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