Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück - Liv Lammers ermittelt in ihrem sechsten Fall auf Sylt
Sylt glüht unter der Sommerhitze. In den Wanderdünen bei List meldet ein anonymer Anrufer eine männliche Leiche. Der Tod des Mannes gibt Rätsel auf, denn obgleich das Opfer auf einer Düne liegt, ist es ertrunken. Zumindest die Identität ist rasch geklä Es handelt sich um Karl von Raboisen, den steinreichen Spross einer Adelsfamilie, der eine Villa in List besitzt. Seine Ehefrau Charlotte ist Politikerin, weshalb die Ermittlungen sofort im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Doch noch während Liv Lammers und ihre Kollegen von der Kripo Flensburg ermitteln, wird im Sylter Watt eine weitere Leiche angespült. Auch hier steht die Todesart im Widerspruch zum Die Frau ist verdurstet. Makabrer Zufall oder Ergebnis eines perfiden Plans?
Sabine Weiß wurde 1968 in Hamburg geboren und studierte Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg, bevor sie sich dem Journalismus und dem Schreiben von Romanen zuwandte.
„Düsteres Watt“ von Sabine Weiß, Verlag Lübbe, habe ich als ebook mit 320 Seiten gelesen, die in 32 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 6. Fall für Liv Lammers. Liv freut sich auf den ersten gemeinsamen Urlaub auf Sylt mit ihrem Freund, dem Rechtsmediziner Sebastian, und ihren Familien. Doch ihnen kommt ein Leichenfund dazwischen. Mitten in den Dünen eines Naturschutzgebietes wird der Tote gefunden. Dabei handelt es sich um Karl von Raboisen, dem Sohn einer steinreichen Adelsfamilie. Er ist ertrunken. Ausgerechnet am Todestag waren hunderte Gäste zum regelmäßigen Krebsessen auf dem Anwesen, was die Sache nicht einfacher macht. Hinzu kommt, dass Charlotte, die Ehefrau des Toten, Politikerin ist und sich auch in anderen Bereichen sehr engagiert, sodass die Ermittlungen unter den Augen der Öffentlichkeit ablaufen. Das macht es für Liv und ihr Team noch schwieriger. Nach und nach kommen immer mehr Details über die Familie zum Vorschein. Wie so oft trügt der schöne, reiche Schein. Im Inneren brodelt es. Vater Eduard ist ein alter Tyrann, was er auch an Karl vererbt hat. Und Karl’s Bruder Georg kommt nun wieder angekrochen, weil er pleite ist und will die Aufgaben seines Bruders übernehmen. Einen wesentlichen Hinweis zur Tat könnte eine Drohne geben, deren Teile in der Düne gefunden wurden. Sie konnte auch einer Person zugeordnet werden, die aber verschwunden ist. So kommen die Ermittler erst einmal nicht an die Aufnahmen heran. Der ganze Fall gestaltet sich als schwierig, besonders auch für Liv, deren Vater auch auf Sylt lebt und mit dem sie keinen Kontakt hat und haben will. Da er aber auch zu den Reichen der Insel gehört, ahnt sie, dass sich das nicht vermeiden lässt. Das Buch ist sehr spannend mit einem ernsten und traurigen Hintergrund. Ich kann mich kaum in die Lage der Menschen hineinversetzen, die sich so lange so viel gefallen lassen. Für mich war es schwer zu lesen, wie manche Menschen gelitten haben und andere es wussten und nicht halfen. Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt. Die Familie Raboisen geht über Leichen, um ihr Imperium zu schützen und zu vermehren. Charlotte ist angeheiratet, sie mag ich, auch wenn ich einige Dinge nicht verstehe, die sie getan bzw. nicht getan hat. Sie und ihre beiden Töchter halten aber fest zusammen. Auch Liv’s Vater ist so ein alter Despot, nach dessen Pfeife alle tanzen müssen. Ihm ist es egal, ob die Natur auf Sylt kaputtgeht, Hauptsache das Geld stimmt. Zum Thema Natur- und Umweltschutz kommen einige Statements im Buch vor, die ich gut nachvollziehen kann. Liv ist mir sympathisch, auch wenn sie ihre Familie im Urlaub mehr oder weniger alleine lässt. Immerhin reisen ihre Tochter und ihre Großmutter extra an, um ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen. Außerdem ist ihre Beziehung zu Sebastian noch relativ frisch. Wofür ich wenig Verständnis aufbringe ist, dass Sebastian‘s Ex-Frau auch mit da ist und er nun mehr Zeit mit ihr und dem gemeinsamen Sohn verbringt. Da wäre ich geplatzt vor Eifersucht. Eigentlich sollte Liv den Sohn in der Zeit etwas besser kennenlernen, was nicht wirklich gut gelungen ist. Liv’s Kollegen sind sehr verschieden. Hennes mag ich, er hat wohl eine Menge Probleme und nun auch gesundheitlich. Ich hoffe, er kriegt das alles in den Griff. Andreas hingegen ist mir nicht so angenehm. Ich kenne seine Vorgeschichte nicht. Aber wie er sich jetzt verhält geht überhaupt nicht, weder Charlotte’s Kindern noch seinen Kollegen gegenüber. Er ist missgünstig und neidisch, will den Fall am liebsten alleine aufklären. Das Ende ist rasant, dramatisch und für mich völlig überraschend, zumal es einen schlimmen Cliffhanger gibt. Auf jeden Fall freue ich mich auf den nächsten Teil der Reihe. Das Cover ist auch hier wieder wunderbar, düster wie die Handlung und stürmisch wie die See.
Düsteres Watt ~ Band 6 ~Serie um die Kommissarin Liv Lammers
von Sabine Weiß
erschienen im Lübbe Verlag am 25. März 2022
ebook 400 Seiten
Klappentext
- Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück -
Liv Lammers ermittelt in ihrem sechsten Fall auf Sylt
Sylt glüht unter der Sommerhitze. In den Wanderdünen bei List meldet ein anonymer Anrufer eine männliche Leiche. Der Tod des Mannes gibt Rätsel auf, denn obgleich das Opfer auf einer Düne liegt, ist es ertrunken. Zumindest die Identität ist rasch geklärt: Es handelt sich um Karl von Raboisen, den steinreichen Spross einer Adelsfamilie, der eine Villa in List besitzt. Seine Ehefrau Charlotte ist Politikerin, weshalb die Ermittlungen sofort im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Doch noch während Liv Lammers und ihre Kollegen von der Kripo Flensburg ermitteln, wird im Sylter Watt eine weitere Leiche angespült. Auch hier steht die Todesart im Widerspruch zum Fundort: Die Frau ist verdurstet. Makabrer Zufall oder Ergebnis eines perfiden Plans?
Meine Meinung
Düsteres Watt entführt uns auf die wunderschöne Insel Sylt, wo jedes Jahr mehr als 900 000 Touristen ihren Urlaub verbringen.
Der Krimi startet mit einem Prolog, der uns über Micromort informiert. Ich hatte davon noch nie etwas gehört, ihr?
Ein Mikromort ist eine Maßeinheit für das Risiko und bezeichnet eine Wahrscheinlichkeit von 0,000001 (eins zu einer Million) zu sterben. >> aus Wikipedia – Mikromort
Und der Prolog ist schön schaurig, aus der Perspektive des Mörders, bekomme ich leichte Gänsehaut. Und dann stürzen wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen Anfang August ins Geschehen. Die Ermittlerin Liv Lammers hat Urlaub und befindet sich mit ihrem neuen Freund Sebastian auf Sylt im Haus ihrer langjährigen Freund Katharina. Auch ihre Großmutter und ihre Tochter Sanna sollen noch dazu kommen. Aber ausgerechnet in ihrem Urlaub und auf ihrer Heimatinsel passiert ein Mord. Die Flensburger Polizei ist personell unterbesetzt und somit wird Liv Lammers von ihrer Chefin angefordert. Das Tötungsdelikt ereignete sich im Naturschutzgebiet und das Opfer ist mehr als prominent. Mit Liv ermitteln wir bei der Sylter High Society und zwischendurch schwirrt uns der Kopf aufgrund der vielen Namen. Aber Sabine Weiß versteht es den roten Faden immer präsent zu halten. Sie entführt uns an verschiedene Sylter Orte, gibt Einblicke ins Privatleben der Ermittlerin und ihres Kollegen Hennes. Und auch die Welt der High Society ist überaus spannend. Aktuelle Themen wie der Tourismus, Bauboom, Naturschutz und häusliche Gewalt mit ihren Folgen sind von der Autorin gut recherchiert und im Roman untergebracht worden.
Für mich ist es der erste Kriminalfall von der Ermittlerin Liv Lammers. In Düsters Watt lerne ich Liv und ihre Familie und auch Kollegen und Chefin sehr schnell kennen. Ihre Ermittlungsarbeit ist sehr strukturiert und auch ihre persönlichen Gefühle sind außen vor. Die Autorin hat durch einige Verstrickungen immer wieder Zweifel gestreut und somit ist es nicht so leicht, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Am Ende wird jemand für die Tat verhaftet, aber ist er wirklich der Täter?
Fazit
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Spannung konnte hier sehr gut gehalten werden. Die Ermittlerin Liv mit ihrer Chefin und ihren Kollegen gefallen mir sehr gut. Somit hat der sechste Fall von Liva mein Interesse für die Serie geweckt. Nun werde ich Fall 1 bis 5 aufarbeiten und auf die Fortsetzung warten. Düsteres Watt bekommt von mir eine Leseempfehlung und 5 🐥🐥🐥🐥🐥
Es ist ein heißer Sommer auf Sylt. Ein anonymer Anrufer meldet eine männliche Leiche, die in den Wanderdünen liegt. Schnell ist klar, es handelt sich um Karl von Raboisen. Merkwürdigerweise ist er ertrunken. Seine Ehefrau Charlotte ist Politikerin. Die Adelsfamilie Raboisen ist sehr reich und besitzt eine Villa in List. Die Öffentlichkeit ist an den Ermittlungen sehr interessiert. Während Liv Lammers und ihre Kollegen jedem erdenklichen Hinweis folgen, wird im Watt eine zweite Leiche entdeckt. Es ist die Leiche einer Frau und sie ist verdurstet. Reiner Zufall? Oder hängen beide Morde zusammen? Den Kriminalroman “Düsteres Watt” hat Sabine Weiß am 25. März 2022 gemeinsam mit dem Verlag lübbe herausgebracht. Das zum Genre passende Cover ist auf Anhieb als Teil der Reihe mit der Ermittlerin Liv Lammers erkennbar. Es handelt sich um den 6. Band. Er ist ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesbar. Die Autorin erzählt ihre Geschichte in ruhigen Worten und in einer modernen Sprache. Selten habe ich so kurze Sätze mit soviel Inhalt, Details und Wissen gesehen, die sich so flüssig lesen lassen. Die Abschnitte in den Kapiteln sind fein gegliedert und mit vielen Details angereichert. Ich konnte mir alles gut vorstellen. Das Buch ist vom ersten bis zum letzten Moment unglaublich spannend. Geschickt schafft es die Autorin immer und immer wieder mit vielen, neuen Informationen die Spannung hochzuhalten oder neu anzufachen. Einmal mit dem Lesen begonnen, fiel es mir schwer, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Die hohe Spannung verleitet zum schnellen Lesen. Davon kann ich nur abraten. Es entgeht einem dann einfach zu viel und dieser Krimi eignet sich hervorragend zum Miträtseln. Die Haupt- und Nebenpersonen werden sorgfältig eingeführt und mit vielen Einzelheiten beschrieben. Sie wirken dadurch lebendig. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Jederzeit wird der Druck fühlbar, der auf den einzelnen Figuren lastet. Sabine Weiß beschreibt ausgezeichnet die Atmosphäre auf der Insel und speziell in der Familie Raboisen. In dieser Erzählung geht es nicht nur um die Erzählung einer spannenden Geschichte mit Mördersuche, die Autorin beschäftigt den Leser auch mit den Folgen häuslicher Gewalt in physischer und psychischer Form. Das Ende lässt mich mit einer Gänsehaut zurück. Sabine Weiß hat mit “Düsteres Watt” eine Geschichte auf den Büchermarkt gebracht, die vom Anfang bis zum Ende unglaublich spannend und vielschichtig ist. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung für alle aus, die komplexe Kriminalromane zum Miträtseln lieben. Sie werden begeistert sein.
Im ersten Urlaub auf Sylt mit ihrem neuen Partner Sebastian wird Liv Lammers zu einem Leichenfund gerufen. Ist dies das Ende der romantischen Stunden oder kann der Fall schnell gelöst werden? Die Sommer-Hitze brütet über der Insel und so wird die Arbeit zusätzlich erschwert. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Karl von Raboisen, einem schwerreichen, adeligen Inselbewohner mit großem Einfluss handelt. Die Witwe Charlotte ist zudem in der Politik tätig. Klar zieht der Todesfall somit die Presse und den Boulevard an. Das Team um Liv Lammers ermittelt nun also im Jet Set.
Mit ihrem Schreibstil kann mich die Autorin Sabine Weiß jedes Mal wieder einfangen und überwältigen. Die Sprache ist anregend und lässt sich fließend lesen, sie ist jung und modern. Mit ihren Figuren beeindruckt die Autorin zutiefst, denn sie sind exzellent strukturiert und filigran angelegt. Sie sprühen nur so vor Leben und sind komplett authentisch. Sowieso sind die einzelnen Szenen hervorragend dargestellt, so dass ich nicht nur die Charaktere sondern auch die Schauplätze beim Lesen direkt vor mir sehe. Die Autorin liebt Sylt und dies spiegelt sich im Roman auch wunderbar wider. Die Schilderungen sind atemraubend, die Natur wird ausdrucksstark beschrieben. In diesem Band der Reihe um die in Sylt gebürtige Kommissarin Liv Lammers geht es auch um die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten auf der Insel und deren Probleme miteinander, genauso wie die gegenseitigen Vorurteile und dem Versuch der Bewältigung. Die Dialoge sind lebendig und spannend, so dass ich mich fabelhaft unterhalten fühle. Der Fall selbst und somit der Plot ist unsagbar spannend gestaltet, mit unvorhersehbaren Wendungen darin, so dass das Lesen und Mitfiebern immens ist.
Selbstverständlich vergebe ich hier fünf wohlverdiente Sterne von fünf möglichen Sternen. Natürlich und selbstredend spreche ich diesem Sylt-Krimi meine uneingeschränkte Leseempfehlung aus. Wer die Insel liebt, für den ist der Krimi fast schon ein Must-Read, Kenner der Reihe werden den neuen Band ohnedies verschlingen. Aber auch für Neueinsteiger ist der Band durchaus geeignet!
In den Sylter Dünen wird eine männliche Leiche gefunden. Der Fundort und die Todesursache passen so gar nicht zusammen. Bei dem Opfer handelt es sich um Karl von Raboisen, Sohn einer reichen Adelfamilie. Die Ehefrau Charlotte von Raboisen ist Politikerin. Die Familie besitzt eine Villa auf Sylt und lebt zeitweise auf der Insel. Da die Familie im Fokus der Öffentlichkeit steht heißt es möglichst diskret zu ermitteln. Liv Lammers die eigentlich gerade Urlaub auf Sylt macht wird zum Tatort gerufen. Während die Ermittlungen in vollem Gange sein wird eine weitere Leiche gefunden. Auch hier passen Fundort und Todesursache nicht zusammen.
„Düsteres Watt“ ist der 6. Fall der Liv Lammers Reihe von Sabine Weiss. Bisher habe ich nur historische Romane von der Autorin gelesen aber auch mit diesem Krimi konnte Sabine Weiss mich begeistern. .Auch wenn ich die vorherigen Bände nicht kennen konnte ich gut in die Geschichte eintauchen.
Liv war mir schnell sympathisch. Sie stammt ursprünglich aus Sylt hat aber mit ihrer Familie gebrochen.
Der Fall wird sehr spannen erzählt. Mit dem Opfer Karl von Raboisen habe ich irgendwie wenig Mitleid. Er war ein Mensch der seine Familie beherrscht und ausspioniere hat. Seine Frau und auch seine Töchter tun mir hingegen sehr leid. Da stellt sich auch die Frage ob der Täter in der Familie zu suche ist.
Es gibt verschiedene Verdächtige und einige Motive. Einen echten Täter hatte ich genauso wenig in petto wie die Ermittler. So blieb es spannend bis zum Ende, dass dann auch noch einmal recht turbulent wurde.
Sabine Weiss versteht es ihre LeserInnen zu fesseln, egal ob mit Historischen Romanen oder mit Kriminalromanen. „Düsteres Watt“ hat alles was ein guter Kriminalroman braucht einen spannenden Fall, eine sympathische und engagierte Ermittlerin und ein schöner Handlungsort. Den bringt die Autorin uns auch mit ihrer schönen Beschreibung näher.
Jetzt bin ich schon sehr auf den nächsten Band gespannt, denn eine Frage ist noch offen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum Genre, die dunklen Wolken versprechen einen spannenden Krimi. Ich musste mich kurz an den Schreibstil gewöhnen, aber jetzt mag ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand geben. Auch ohne Bekanntsein der Vorgängerbände kann ich der Handlung gut folgen. Liz, unsere Ermittlerin, war mir von Beginn an gleich sympathisch. Das ganz Team mit Ausnahme einer Person, macht einen guten Eindruck. Die Autorin schafft es mit der richtigen Portion Privatleben die Charaktere richtig lebendig und authentisch wirken zu lassen. Obwohl es gleich zu Beginn sehr vielen Personen gab, konnte ich sie gut unterscheiden. In meinem Kopf gab es beim Lesen etliche Fragezeichen. Wer, wieso, wie usw., das gefällt mir bei einem guten Krimi so gut. Die Spannung war durchwegs so, dass ich ans Buch gefesselt war. Zum Ende hin wurde es nochmals richtig spannend. Der Fall, die Ermittlungen, die Überführung und das Motiv waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Ich werde sicher noch weitere Bücher der Autorin lesen. Ein großartiger Krimi, für den ich gerne 5 von 5 Sterne vergeben.
Eine Adelsfamilie im Fokus der Ermittlungen mit schwachem Schluss!
Die Sommerhitze auf Sylt, die unersättliche Presse und die Aufklärung des Todes eines Mannes aus einer Adelsfamilie mit all ihren Klischeevorstellungen stehen im Mittelpunkt der polizeilichen Arbeit mitten in der Urlaubszeit. Der Fund einer weiteren Leiche, einer gesuchten Frau, heizt die bisherigen, wenig erfolgreichen Ermittlungen an. Liv Lammers als Kommissarin wird durch den Tod ihres Vaters nun auch persönlich getroffen. Insgesamt sagt mir die Aufklärung dieser Mordfälle zum Schluss des Krimis nicht zu. Es soll sich wohl um Auftragsmorde handeln, aber in wessen Auftrag bleibt leider im Dunkeln.