Sascha Vennemann, Jahrgang 1981, begann seine schriftstellerische Karriere im Jahre 2008 mit dem Schreiben von Heftromanen für die Serie "STERNENFAUST" und ist heute im Autorenteam von "MADDRAX" (beide Bastei Verlag, Köln). Zu beiden Serien erschienen bisher insgesamt drei Hardcover bzw. Taschenbücher von ihm im Zaubermond Verlag, Hamburg sowie Kurzgeschichten in diversen Anthologien. Im August 2013 startet mit "EON - Das letzte Zeitalter" seine eigene fantastische eBook- und Taschenbuchserie bei Greenlight Press ("Heliosphere 2265"). Der Diplom-Soziologe ist freiberuflicher Autor, Lektor und Journalist, u.a. für das "VIRUS Magazine", das "GEEK!-Magazin" und Hauptredakteur eines regionalen Online-Nachrichten-Magazin. Außerdem versucht er sich als Sprecher in diversen Podcast-Formaten. Sascha Vennemann lebt und arbeitet im äußersten Westen Niedersachsens. Über neue Projekte hält er seine Leser bei Facebook auf dem Laufenden:
Toller Einstieg von Sascha Vennemann in das Perryversum. Der Roman ist wirklich gut geschrieben, die Charaktere sind hervorragend getroffen und auch die Story macht Spaß. Sichu darf mal etwas mehr machen und Caysey gefällt mir als Nebenfigur inzwischen ausgesprochen gut.
Der Ausflug auf die Venus und die kleine Schleife um die Venusrobben fand ich sehr schön. Da kam so ein nostalgisches Gefühl auf und trotzdem passte alles in die aktuelle Serienzeit. Feine, runde Sache.
Hammertitelbild (muss erwähnt werden), rasant und actionreich geschrieben und mit etlichen liebevollen Anspielungen gespickt. Super Debut von Sascha Vennemann im Perryversum! Die Venusrobben, Schiffsnamen und RCO als wunderbare Hommagen an die Anfänge der Serie, waren Balsam auf die Leserseele. Die Charaktere sind allesamt wunderbar ausgearbeitet. Caysey muss man einfach lieben! Super Finale mit IT-Hero Dorksteiger. Hat mordsmäßig Spaß gemacht. SV hat geliefert. Und wie!
Warum dann "nur" 4 Sterne? Es gab so manche kleine Logiklücke. Für mich dann doch ein Grund zum abwerten. Beispiel: Der Ein-Mann-Jäger vom Schrott. In 15 Minuten schnell mal repariert von Sichu, aber direkt im Sperrmüll der Arkoniden gelandet? Ja nee is klar 😉
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Ich finde immer wieder erstaunlich, wie statisch letztlich die Technik der PR-Serie ist, wie wenig sie sich verändert. Perry und Sichu überlisten in diesem Roman jahrtausendealte arkonidische Technik. So bastelt Perry am Triebwerk herum, er “synchronisiert den gepulsten Deuteriumfluss” und “flickte, was er nur flicken konnte” (S.45) und man bekommt den Eindruck, Perry würde uns jedes havarierte AKW in ein paar Minuten wieder ans Laufen bringen. Sichu auf der anderen Seite kodiert so schnell, dass der sie beobachtende Fachmann nicht mitkommt. Seufz: ich könnte noch nicht einmal auf einem 30 Jahre alten Rechner kodieren, geschweige denn, dass ich wüsste, wie ich dort compiliert und das Ergebnis ins laufende System einbindet :-). Schön finde ich, dass von den vier Hauptprotagonisten der Miniserie drei Frauen sind, wobei unser Über-Held Perry nicht immer die beste Figur abgibt und insbesondere Sichu und Caysey starke Auftritte haben. Insgesamt ist dies ein netter Roman auf der Venus der PR-Serie, die halt in den ersten Romanen komplett falsch beschrieben wurde, was bis heute nicht korrigiert ist. So gibt es ein paar Abenteuer im wilden Dschungel und die legendären Venusrobben haben auch ihren Auftritt, wobei ich mich schon gefragt habe, wie diese friedliebenden Lebewesen überleben können auf einer Venus, von der auf S. 21 heißt: “Gibt’s hier überhaupt Pflanzenfresser oder futtern sich die Viecher dieses Planeten alle gegenseitig auf”? Handlungsrelevant am ganzen Roman ist ja bloß, dass Perry sich das Amulett zurückholt und wieder mal eine Raumschiff klaut, das für die weitere Schnitzeljagd gebraucht wird. Nette Unterhaltung war es trotzdem, mein erster Sascha Vennemann Roman war spannend und belebte erfolgreich ein wenig das Venus-Flair der ganz alten Romane. Ach: Mit dem Roboter RCO gibt es noch ein neues Rätsel, ob der was mit R(i)CO zu tun hat?
Perry Rhodan, Sichu und Caysey gelingt die Flucht auf die Venus, nachdem sie mit letzter Not von Atlantis mit Hilfe eines schrottreifen Raumschiffs fliehen konnten. Die merkwürdige Arkonidin Rowena ist ihnen auf der Spur... Ein guter Erstling im Perryversum für Sascha Vennemann (u.a. Sternenfaust, Maddrax), ohne allerdings einen sehr guten Band abzuliefern, dazu war wohl wieder das Exposé dazu zu dünn. Immerhin geht es jetzt hinaus in die Galaxis, nachdem Perry & Co einen FTL-fähiges Raumschiff erbeutet haben; von einem Schrottplatz. Auch das Talagon befindet sich wieder in ihrem Besitz, nachdem sie es Rowena abgenommen haben. Ihr Ziel ist Atlan zu finden, der vermeintlich tot sein sollte...
Gutes Heft, nette Handlung und Charakterzeichung. Höhepunkt auf seine Weise ist natürlich RCO. Allerdings wirklich vorangebracht hat das Heft die Handlung eher wenig. Und mir fehlt ein wenig die Bedrohung, der Gegner. Das ist noch relativ diffus.
Wieder ein sehr schöner Roman in der Serie... ich hatte bei manchen Kapiteln James Bond Momente... und die Spannung, was gewisse offene Bögen betrifft, ist ja schon fast gemein.... Danke an den Autor für ein für mich weiteres Highlight der Serie...
Wir brauchen hier mehr Sterne oder eine bessere Abstufungsmöglichkeit, wie ich finde.